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35% Quote für Deutschsprachige titel im Radio?

  • Kracky
  • 1. November 2004 um 20:28
  • Kracky
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    12.055
    • 1. November 2004 um 20:28
    • #1

    Das ist ein Thema was mich wirklich interessieren würde, wie denken die Leute vom Fach von dieser Quotenregelung die einige Deutsche Musiker und auch Politiker fordern?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • SRAM
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    5.548
    • 1. November 2004 um 20:46
    • #2

    Eine Quotenregelung ist die beste Methode einer Sache langfristig zu schaden. :cry:

    --> so ein Schwachsinn ! Künstler werden nicht dadurch besser, daß mann sie mit Gewalt dem Publikum ins Ohr hämmern will ! :evil:

    (offenbar sind einige Politiker bei der Quoten-Regelung der Gehirnmasse etwas zu kurz gekommen :D )


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • mischpultschorsch
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    • 1. November 2004 um 21:02
    • #3

    Wenn sich dadurch die Qualität der Radioprogramme verbessern würde, wäre ich ja dafür!
    Aber "Radio" besteht für mich nicht nur aus Musik, sondern aus Programminhalten.
    Und die 08/15-Dummdudler in Radiodeutschland verstehen halt unter "Inhalt" irgendwelche dümmlichen Gewinnspielchen und die Endlosschleife mit der Wiederholung des Senderclaims.
    Ob dieser Schund jetzt mit Deutschsprachigem Plastikpop oder dessen englischem Pendant garniert wird, ist irrelevant.
    Ausserdem zeigt das französische Quotenbeispiel, daß sich durch diese Maßnahme nicht gravierend der Plattenumsatz von einheimischen Künstlern aufbessern lässt. Zumal eine Quote leicht zu erreichen ist: Radio Hamburg spielt halt dann "Lotto King Karl" in noch höherer Rotation und SWR3 spielt "die perfekte Welle" von Juli eben auch noch öfters....

    Wer sich ein Bild machen will, bzw sich tiefer in die Materie einarbeiten will, dem seien zwei Threads aus den "Radioforen" anheim gestellt:

    http://www.radioforen.de/showthread.php?t=10989
    http://www.radioforen.de/showthread.php?t=8235

  • aw-audio
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    • 1. November 2004 um 21:27
    • #4

    ich bin schon genug genervt durch die standard chart rnb mucke die von sendern wie Viva Mtv und allen anderen auch auslands sendern gepusht wird.

    ein paar aktuelle deutsche titel sind durachus gut, aber das hat der zuhörer zu endscheiden und keine höhere gewalt.

  • Jan Brandt
    Verifiziert
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    960
    • 1. November 2004 um 22:14
    • #5

    Wenn in unserem Land bessere Musik produziert werden würde, würde sie wahrscheinlich auch desöfteren laufen..


    Gruß,
    Jan

    040 audio GbR

    http://www.040audio.de | hallo@040audio.de

  • songe creux
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    • 2. November 2004 um 08:56
    • #6

    Das mit der Quote hat doch schon Tradition in Deutschland. Sogar bei Castings von metamorphierenden ALDI-Kassiererinnen zu Popstars findet sich stets ein afroamerikanischer Look für die Quote, in Fachkreisen spricht man von "Quoten-Neger".

    Wenn das so weiter geht mit der Reglementierung aller Lebensbereiche, nur weil einige überstudierte und überbezahlte Herren und Damen, die den ganzen langen Tag nicht wissen, was sie anstellen sollen, derartige Vorschläge machen, kann man auch gleich wieder das DDR-Modell einführen. Hier ist was los! :oops:

    Die ersten Programme der öffentlich-rechtlichen Radiosender haben diese Quote doch bereits durchbrochen und solch Vergewaltigung eines deutschen Volksliedes wie des Holzmichels zum Superhit zeigt doch das Niveau des deutschen Musikproduzenten.

    Naja, singen muß niemand können, dafür gibt´s Geräte von T.C. & Co. - nur gescheit aussehen, das wäre nicht schlecht.

    Quote hin, Quote her. Über solche Sachen braucht man nicht zu diskutieren, das wird schon der Staat für uns regeln.

  • Seven
    Profi
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    Beiträge
    4.376
    • 2. November 2004 um 18:09
    • #7

    Genau und wenn die momentan nicht schlechte deutsche Szene mal wieder DJ Bobos und Dr. Albans nach oben bringt dann hören wir das den ganzen Tag, alles klar.

    Vor allem privaten Sender irgendetwas in Punkto Programm vorzuschreiben halte ich für sowas von daneben. Die müssen doch sehen, dass sie Leute erreichen, da sie net aus dem Staatssäckel finanziert werden.

  • EDE-WOLF
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    1.780
    • 4. November 2004 um 13:51
    • #8

    Ich befürworte das! das ist zumindest ein anfang um die veramerikanisierung der deutschen sprache zu stoppen!

  • cyberlight
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    6.061
    • 6. November 2004 um 10:00
    • #9
    Zitat

    ein paar aktuelle deutsche titel sind durachus gut, aber das hat der zuhörer zu endscheiden und keine höhere gewalt.


    Aha??
    Ich mag den immer gleichen Mist, der auf den grössten (Nord-)deutschen Radiosendern gespielt wird, gar nicht mehr. Ich wüsste auch nicht, dass ich daran was ändern könnte. Es wird uns doch schon von der Industrie vorgeschrieben, was wir zu hören haben.
    Es kommen kaum neue Titel auf den Markt, jede Stunde wird das gleiche Lied wiederholt. "Rumzappen" bringt auch gar nichts, weil alle das Gleiche spielen.
    Das ist im Fernsehen aber auch nicht viel anders.
    Auch im Musikfernsehen werden wesentlich mehr extrem nervige Klingeltonwerbungen als aktuelle charts oder Neuheiten gespielt.
    Die Halbwertzeit eines in den deutschen charts angesiedelten hits ist einfach viel zu lang, zumal die alle gelich klingen. Da kommt ein bisschen mehr Abwechselung sicher gut.

    Es gibt ja auch nur 2 Themen im Radio: ganz extreme Volksmusik oder Pop-gedudelr.

    Es gibt ja auch andere Sender, aber nicht bei mir in der Gegend. :?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Pfälzer
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    • 11. November 2004 um 16:56
    • #10

    Vorab ich bin gegen die Quote.

    Aber das Problem ist doch einfach, das ein Deutsch getextetes Lied von enorm hoher Qualität sein muß um sich durchzusetzen. Bei Liedern die in einer Fremdsprache getextet sind, läßt sich viel einfacher ein Goldesel bauen. Was denkt Ihr wieviele Hörer sich Gedanken machen was der Künstler da gerade von sich gibt, bzw. Dazu überhaupt in der Lage sind. Damit meine ich nochnichtmal irgendwelche "Exotischen" Sprachen, sondern Englisch. Wenn ich nur daran denke das vor ca. 3 Jahren eine Sängerin Weltweit Nr. 1 Platzierungen mit einem Lied eingefahren hat, bei dem Sie sang das Ihr im Herd der Kuchen verbrannt ist wundert mich garnixmehr. In Deutsch wäre der Titel nichtmal in die Top 100 gekommen.

    Kurzum: Das Problem ist, das hierzulande recht viele Deutsch verstehen und solche Sinnlostexte nie Akzeptieren würden.

    Gruß Wolf

  • vsvo82
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    • 11. November 2004 um 23:19
    • #11
    Zitat

    Aber das Problem ist doch einfach, das ein Deutsch getextetes Lied von enorm hoher Qualität sein muß um sich durchzusetzen.


    DJ Özzi, Randfichten (?) :roll: :shock:
    Ich bin zwar auch Pfälzer; sollte ich meinen Qualitätsanspruch deswegen noch mal überdenken ??

    Ganz einfach: Es gibt in Deutschland genug gute Künstler, die sich auch ohne NR 1 Hits, dafür aber auf hohem Niveau ihr gutes Auskommen und Fans erspielen .....mir fällt da als Beispiel PE Werner ein.

    Außerdem weiß man ja: Das Produkt aus Niveau und Bekanntheitsgrad ist konstant

    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • Pfälzer
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    • 12. November 2004 um 18:34
    • #12

    vsvo82
    ups... An solche "Helden" hab ich nicht gedacht. :oops:
    Schande über mich :D

    Aber ich denke das auch Du mir zustimmen wirst, das ein Deutscher Text, der Aussagekräftig sein soll, weitaus Schwieriger zu erstellen ist.

    Wolf

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 12. November 2004 um 20:25
    • #13
    Zitat von "SRAM"

    Eine Quotenregelung ist die beste Methode einer Sache langfristig zu schaden. :cry:


    ...generell bin ich da gleicher Meinung.

    Allerdings habe ich für die Quote gestimmt, aus einem einzigen Grund.
    Ich versuchs mal zu erklären.
    Aus meiner Sicht, bestimmen wenige Studio's unseren Musikgeschmack, bezüglich Top40, die Gewinnoptimierung ganz arg weit vor Qualität stellen.
    Gute Lieder / Musik / Bands (auch Deutsche) bleiben voll auf der Strecke...

    Zitat von "SRAM"

    --> so ein Schwachsinn ! Künstler werden nicht dadurch besser, daß mann sie mit Gewalt dem Publikum ins Ohr hämmern will ! :evil:


    ...was ja mit der aktuellen "Radiomusik" passiert. ODER?

    Grüße Reini

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • doublefishdesigns
    Beiträge
    1.174
    • 12. November 2004 um 22:13
    • #14

    hier in Portugal gibt es auch eine fiftyfifty quote, und da gibt's sogar bezahlte leute die den ganzen tag nix anderes tun als die langsam mitlaufenden videotapes abzuhören um die quote zu kontrollieren...

    zum glück läuft brasilianische, angolanische und kapverdianische mukke auch unter portugiesisch, sonst wär's arg eintönig...

    solche quoten werden von leuten gefordert, die, aus berechtigtem anlass, sterbende sprachen retten wollen, von leuten die miterleben dass ihre sprache verarmt. und das tut sie !

    daher gibt es hochbezahlte gremien zur erhaltung eben dieser sprachen.
    In Frankreich besonders ausgeprägt, dort gibt es die hochheilige institution Academie Française, die dafür sorgt, dass das fremdsprachen-niveau der bevölkerung auf dem jämmerlichen niveau bleibt auf dem es sich befindet.
    und das funktioniert ! habe selten eine nation erlebt, die dermassen wenig über die grenze schaut, !
    kennt hier einer viele franzosen die halbwegs englisch können ?

    wobei ich aber auch viele engländer und amis erlebe, die zwar ausführlich die welt bereisen, aber sich immer noch, höchst ignoranterweise, wundern, dass jemand ihrer sprache nicht mächtig ist...

    in zeiten der globalisierung, ist es aber normal dass sich sprachen vermischen und da ist es tatsächlich wichtig eine sprachenvielfalt zu erhalten und einer verarmung der sprache entgegenzuwirken - einverstanden - wenn ich mir die beiträge einiger hier im forum ansehe, besonders der jüngeren fraktion, läuft es mir manchmal kalt den rücken runter...

    das problem lässt sich aber ganz bestimmt nicht durch sprachquoten im radio-alltag regeln - vor allem aus gründen der peinlichen produktivitätsarmut deutschsprachiger songtexter - intelligente deutschsprachige texter der vergangenen 20 jahre kann ich fast an einer hand abzählen:
    Nina Hagen & Spliff - die Fanta 4 (...damals...) - Rammstein - Reinhard Mey - Konstantin Wecker - und da fällt's mir schon recht schwer weitere aufzuzählen...

  • lightning
    Beiträge
    385
    • 13. November 2004 um 16:29
    • #15
    Zitat von "doublefishdesigns"

    ntelligente deutschsprachige texter der vergangenen 20 jahre kann ich fast an einer hand abzählen:
    Nina Hagen & Spliff - die Fanta 4 (...damals...) - Rammstein - Reinhard Mey - Konstantin Wecker - und da fällt's mir schon recht schwer weitere aufzuzählen...

    Regy Clasen

    http://www.regyclasen.de

    lightning

  • ivo
    Beiträge
    182
    • 13. November 2004 um 17:54
    • #16

    Die Helden *einwerf*


    Dagegen.
    Wenn es genug deutsches geben wuerde, wuerde es auch gespielt.

  • doublefishdesigns
    Beiträge
    1.174
    • 13. November 2004 um 21:59
    • #17

    halt!
    hab Udo vergessen (nicht der mit der sahne)
    :oops:

  • SuperSpeedy
    Gast
    • 15. November 2004 um 02:00
    • #18

    Also, kann sein, das ich bei den 3 oder 4 vorherigen Posts etwas falsch verstanden habe, aber als gute deutsche Bands, die in meiner Gegend zuwenig gespielt werden, fallen mir die Ärzte und die Hosen ein.

    Ansonsten Stört mich am Radio hautsächlich der 2std. Tackt, in dem Alles wiederhohlt wird. Ich war vor kurzem bei FFH, die machen ihr Radioprogramm mit MP3's. Die Frau, die uns durch das Funkhaus führte, erzählte stolz, das sie dort, ich glaube etwa 1000 MP3's hätten, der Rest der Musik würde auf CD's im Archiv liegen. Da ist es kein Wunder, das die immer wiederholen.

    Ich höre inzwischen schon kein Radio mehr, da die Musik, die ich gerne höre sowieso nicht gespielt wird. Ich möchte einen Radiosender, der Oldies (Chuck Barry usw)., Rock n Roll (Elvis, Spider Murphy Gang [um eine Deutsche Band zu nennen]), Rock (Rolling Stones, Die Toten Hosen), Punk (Die Ärzte), Ska (The Busters, The Wobblers [beides deutsche Bands]) spielt.

    So, jetzt bin ich etwas OT glaub ich, also zurück zum Thema.

    Ein Problem, liegt bei der deutschen Musikindustrie, dort wird eher auf einen kurzfristigen Erfolg mit Beispielsweise Casting-Shows gesetzt. Es gibt immer weniger Band bzw. Künstler, die sich nach und nach nach oben spielen, und so ihren eingenen Stiel finden. Und wenn es doch einmal solche Bands gibt, werden diese von der Musikindustrie recht wenig gefördert. Und man Kopiert lieber den aktuellen Musiksteil.

    Auch in Deutschland gibt es sehr gute Bands, die allerdings gefördert werden müssen, und wenn hierzu eine Quote dient, ist diese meiner Meinung nach nicht verkehrt. Aber wenn durch die Quote nur die Paar Stücke von den bekannten (sowieso schon reichen) Musikern öffters wiederholt werden dann sollte man sie lieber schnell wieder vergessen.

  • psy
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    597
    • 15. November 2004 um 03:16
    • #19

    bissl ot aber @ der über mir

    wenn du einen radiosender willst mit deinen genannten Interpreten dann geh mal an Bodensee (is am dreiländer eck D CH und A) dort werden nur oldies gespielt der sender nennt sich Seefunk
    das wäre lgaub ich was für dich*g*


    mfg
    kevin

  • KREISS
    Profi
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    Beiträge
    4.542
    • 15. November 2004 um 10:50
    • #20
    Zitat von "SuperSpeedy"

    ...Punk (Die Ärzte)...

    Ich nehme an es handelt sich um einen Schreibfehler und Du wolltest Pop schreiben...?!?

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