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Limiter oder Controller Sinnvoll?

  • chortyenz
  • 9. März 2006 um 08:39
  • chortyenz
    Beiträge
    58
    • 9. März 2006 um 08:39
    • #1

    Hallo
    Ich habe hier im Forum einiges von Limitern und Controllern gelesen. Und verschiedene Meinungen war genommen. Nun wollte ich mal Fragen ob es sich für meine Anlage lohnt einen Limiter oder Controller anzuschaffen.
    Was ich damit vor habe ist meine Lautsprecher zuschützen. Ich schreibe mal meine Sachen von der Anlage auf.

    Mischpult: Behringer DJX700
    Klangverbesserer: Behringer EX2200
    Frequenzweiche: Behringer CX2310
    Endstufe1: Behringer EP1500
    Lautsprecher1: 2x B1520

    Endstufe2: LDPA1000
    Subwoofer: Oberton 18XB700

    In Sachen Limiter bin ich hier im Forum auf den DBX166(xt) und den Behringer MDX2600 bzw. 2200 gestoßen.
    Was würdet Ihr mir empfehlen. Oder macht das ganze keinen Sinn?
    Dann noch eine Frage der Limiter wird doch in diesem Fall nach dem Mischpult eingesetzt oder?

    Danke schon mal im voraus.
    Gruß Frank

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 9. März 2006 um 10:01
    • #2

    Prinzipiell macht das schon Sinn. Den Compressor/Limiter würde ich bei Dir nach dem EX2200 einschleifen.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • mr.pink
    Beiträge
    167
    • 9. März 2006 um 11:04
    • #3

    Meiner Meinung nach hat der CX2310 doch einen Limiter eingebaut, oder?

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 9. März 2006 um 11:42
    • #4

    Der soll aber nicht so toll sein.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • mr.pink
    Beiträge
    167
    • 9. März 2006 um 12:46
    • #5

    Ach so, o.k. die Erfahrung hab ich nicht. Ich benutze einen digitalen Controller

  • JochenD.
    Beiträge
    229
    • 9. März 2006 um 19:57
    • #6

    Nein das Teil besitzt nur nen LowCut aber keinen Limiter.

    Gruß Jochen

  • tamaris-pa / mts
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    6.749
    Marktplatz Einträge
    3
    • 9. März 2006 um 21:34
    • #7
    Zitat von "Mr.Pink"

    Meiner Meinung nach hat der CX2310 doch einen Limiter eingebaut, oder?

    Hat se, aber funktioniert wie der Limiter vom DCX2496 nicht 100pro. Das ist das Problem, ohne zusätlichen externen Limiter können schonmal Treiber draufgehen.

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 10. März 2006 um 11:01
    • #8

    Schmeiß den EX2200 aus dem Signalweg, dann freut sich Dein Subwoofer und den Limiter kannst Du Dir evtl. sparen.

    Jörg.

  • MRspeaker
    Reaktionen
    183
    Beiträge
    5.030
    • 10. März 2006 um 15:41
    • #9

    Hallo Frank,

    zu der Frage ob sich ein controller lohnt;

    Ich sag mal so-

    wenn die Anlage ausschließlich von einem selber bedient wird, die Boxen nicht Zeitloch zueinander angepasst werden müssen und alle Lautsprecher und Verstärker fast Linear spielen- dann macht ein Comntroller kaum Sinn.. wozu auch..

    Sollte deine Anlage im Frequenzgang welligkeiten zeiten, sie im Verleih gegen Fehleinstellung geschützt werden oder wenn Lautzeiten und Phasengänge angepasst werden müssen, dann macht es Sinn...

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 10. März 2006 um 18:04
    • #10

    MRspeaker: hast dus heute mit der 'Zeit'?

    Zitat von "MRspeaker"

    ...Zeitloch zueinander...

    Zitat von "MRspeaker"

    ...welligkeiten zeiten...

    Zitat von "MRspeaker"

    ...Lautzeiten und Phasengänge...


    :grin:

    Ansonsten stimme ich zu. Nur Tamaris nicht: die CX2310 hat keinen Limiter (die CX3400 schon), und der Limiter des DCX funktioniert so, wie er soll (Zero-Attack-Limiter /Peaklimiter)).

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • MRspeaker
    Reaktionen
    183
    Beiträge
    5.030
    • 10. März 2006 um 20:11
    • #11

    oh ja die Zeit.. g*...

    muss das preset mal ändern :grin:

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • chortyenz
    Beiträge
    58
    • 10. März 2006 um 20:59
    • #12

    Ich bedanke mich für eure Ratschläge und Tipps.Ich habe hier schon sehr viel gelernt. Auch das unsere "Ohringer Boxen" über sind ;).

    Zitat

    Schmeiß den EX2200 aus dem Signalweg, dann freut sich Dein Subwoofer und den Limiter kannst Du Dir evtl. sparen.

    Is dieser EX2200 nix? Also ohne den Subwoofer machte er für die Ohringer Boxen Sinn, fand ich. Hörten sich besser an. Jetzt wo wir den Sub dabei haben ist der wirklich über, da geb ich die recht. Der verfälscht ganz schön den Bass bzw. er hört sich scheiße an.

    Zitat

    wenn die Anlage ausschließlich von einem selber bedient wird, die Boxen nicht Zeitloch zueinander angepasst werden müssen und alle Lautsprecher und Verstärker fast Linear spielen- dann macht ein Comntroller kaum Sinn.. wozu auch

    Die Anlage wird meist von uns selbst benutzt. Die Gainregler sind meist immer im grünen Bereich bei 0dB. Am Mischpult wie auch bei den anderen Geräten. Denke das am Mischpult die meisten "Pegelfehler" gemacht werden(orange bis rote LED-Anzeige).

    Jetzt habe ich noch eine Frage wegen dem Zeitloch und dem Liniaren spielen. Ist hiermit das Abstimmen des Basses mit den Hochtönern gemeint? Momentan ist es so das wenn man die Endstufe der beiden Boxen (betrieb als Fullrange) lauter macht dann muß man die Endstufe des Subs auch nach regeln. Ist ja auch logisch. Würde ein Controller das übernehmen? Das macht er nicht oder? (Controller = Pegel Anpassung)

    Wie macht ihr das mit euren Endstufen? Steuert ihr die Lautstärke über das Mischpult oder direkt an den Endstufen? Am Anfang einer Veranstaltung spielt man meist leise Musik und dann im laufe des Abends wirds lauter gemacht. Wie regelt ihr das? Ihr könnt mir auch nur Stichwörter geben für die Suchfunktion. Oder nen guten Buch Tipp. Denke sowas wird mir mal gut tun.
    Danke schon mal im voraus. Ich bin echt Dankbar das es dieses Forum gibt.

    Achso: Falls ich mir einen Limiter zulegen sollte, dann wird es denke ich mal der dbx 166. Kommt gut an hier im Forum.

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 10. März 2006 um 21:58
    • #13

    Üblicherweise macht man mit dem Controller alles, was nötig ist um die Anlage gut/neutral/optimal klingen zu lassen. Natürlich gehört dazu auch eine Pegelanpassung und das Trennen der einzelnen Wege, aber auch Delay oder Equalizer sind übliche Funktionen. Zum Schutz gibts noch Limiter, eventuell Compressor. Zusatzfeatures wie Realtime-Analyzer oder Auto-Delay machen das Setup noch etwas einfacher (manchmal zumindest).
    Sofern es der Signal-Rausch-Abstand (für die jeweilige Anwendung) zulässt, bietet es sich an, die Endstufen voll aufzudrehen und die Pegelanpassung über den Controller zu machen. Grund: man kann an den Endstufen nurmehr leiser machen, was den Schaden bei mutwilligen Eingriffen durch Unbefugte einschränkt. Der Controller ist meist per Passwortzugriff sperrbar.

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 11. März 2006 um 14:41
    • #14

    wenn du das reine lauter-werden während des Abends meinst - das geht komplett übers Pult.

    Am Anfang ist es halt nur so: Anlage aufbauen - Amps voll auf und dann am Controller bzw. Limiter nen Maximalpegel einstellen (am Abend gehts nur volle Kanne Richtung laut- da hört ein DJ nich wanns über is).
    Denn oft ist es halt so, wenn man nur ein System hat, dass es für bestimmte Räume einfach zu groß ist.

    und dann fängt man halt mit nem runtergedrehten Master Regler an und steigert sich im Laufe des Abends.

  • chortyenz
    Beiträge
    58
    • 13. März 2006 um 10:43
    • #15
    Zitat

    wenn du das reine lauter-werden während des Abends meinst - das geht komplett übers Pult.


    Das hatte ich mir so auch vorgestellt :) . Das hier für der Controller einzusetzen ist, war mir schon sehr fraglich. OK, das hab ich verstanden.

    Ich hatte ja geschrieben das ich den dbx 166 anschaffen wollte, aber ich glaube das spreng meinen Rahmen vom Preis her. Auch gebraucht ist das dingen sehr gefragt. Nun habe ich mich bei Ohringer mal umgeschaut. MDX2600 und MDX4600 vielen mir da preislich ins Auge.

    Dazu hätte ich eine Frage. Macht es Sinn, wenn man ein Mikrofon hat und dieses über einen extra Kanal am Controller laufen lässt? Jeder spricht ja anders ins Mikro. Da könnte man das ganze doch mit der Lautstärke und und der "Kräftigkeit" der Stimme in den Griff bekommen oder?

    Dann würde ich das ganze doch so verkabeln: Zwei Kanäle für Musik und einen Kanal für das Mikro. Das Mikro an den Controller und von da ins Mischpult oder wird hier das Mikro ans Mischpult verkabelt und dann vom Mischpult zum Controller?

    Ich bedanke mich sehr für eure Unterstützung. Ich habe hier mitlerweile viel gelesen und viel gelernt in Sachen PA. Ich denke mal das unsere kleine Anlage mitlerweile eine recht gute Grundlage hat bzw. bekommen wird. Zusätzlich habe ich mir die Buchtips geleistet. Denke dort steht zu den einzelnen Sachen noch mehr drin.

    Gruß Frank

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 13. März 2006 um 13:45
    • #16

    Du brauchst als erstes einen Microfonvorverstärker (z.B. Mischpult mir Mic Input), hinter diesen solltest Du einen Compressor, gewöhnlich über Inserts, einschleifen um damit die Dynamikschwankungen in der Stimme zu minimieren, zu "komprimieren".

    Über einen Sidechain-Eingang am Compressor kannst Du dann noch die Arbeit des Compressors triggern. Das klingt dann ganz cool, besonders, wenn man Musik laufen hat und über das Sidechain der Compressor Deine Stimme über die Musik drüberpresst (Talkover).

    Der Phonic-Compressor, den ich im Biete-Brett anbiete, macht das alles (Limiting, Compressor, Sidechain).

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 14. März 2006 um 09:29
    • #17

    Wenn Du nur 1 Mikro hast, kannst Du Dir auch einen "Channel Strip" besorgen, der hat im günstigsten Fall mit
    Phantomspeisung, Vorverstärker, LowCut, Kompressor, Deesser, Equalizer und Gate alles an Bord, was man zur Bearbeitung eines Mikrofonsignals benötigt. Das so bearbeitete Signal geht dann zu einem Line-Eingang im Pult. Preistipp: dbx 286a. Behringer traue ich in diesem Segment nicht so viel zu.

    Jörg.

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