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Qual der Wahl! DCX2496 oder Driverrack PA?

  • dj_chaos
  • 30. Mai 2007 um 13:45
  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 30. Mai 2007 um 13:45
    • #1

    Hallo! (Verkaufe Behringer Weiche CX3400, bei B2B nachschauen!)
    Nichts für Behringer Gegner! Bitte nur konstruktive, getestete Meinungen und keine gefühlsmäßigen Äußerungen.
    Für alle die ein Driverrack PA haben oder schon mal getestet haben!
    Stehe noch vor der Entscheidung zwischen DCX2496 und Driverrack-Pa. Ist ja auch ein ganz schöner Preisunterschied.
    Meine Fragen zum Driverrack PA
    1. Ist der Feedback-Eliminator etwas Wert oder verfälscht er den Klang?
    2. Misst das System beim Einrauschen nur die Frequenzen oder auch das Delay und Phasenverschiebung zwischen Bass und Tops?
    3. Wie klingt das mit dem Subharmonic-Synthesizer?
    4. Ist die Einrauschfunktion ordentlich nutzbar oder produziert sie Müll?
    5. Hat das Teil einen Dynamik-EQ und ist das bei dem DCX2496 sinnvoll?
    6. Sind die Limiter zwischen beiden Teilen sehr unterschiedlich von der Qualität?
    7. Ist der EQ bei der DCX genau so nutzbar wie beim Driverrack, oder reicht die Processorleistung rel. zeitig nicht mehr aus? (Weiche läuft nur auf 2 mal Sat und ein Sub-out!) Oder ist der 28er EQ beim Driverrack besser zu handeln?
    8. Gibt es eine deutsche Menüführung und deutsches Handbuch?

    Im Großen und Ganzen interessiert mich ob sich der Aufpreis lohnt.
    Ich weiß, es sind viele Fragen.
    Vielleicht kann mir ja der eine oder andere diese beantworten.

    Hätte dann eine CX3400 zu verkaufen. Noch Garantie vom Thomann. Ist erst ein Jahr alt. Nur auf einem Polterabend und zum Test genutzt worden.

    Vielen Dank

    Jörg

    Einmal editiert, zuletzt von DJ_Chaos (4. Juni 2007 um 15:35)

  • joe7
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    1.056
    • 30. Mai 2007 um 14:36
    • #2

    Hallo Jörg!

    Da mein Budget eher bescheiden ist und ich daher selbst nur den Behringer besitze, kein Wort von mir über das Driverack!

    Allerdings habe ich gehört (Achtung: NUR GEHÖRT), dass die Technologie von Behringer in diesem Fall weitgehend mit dbx übereinstimmt und auch die Messwerte des dbx sowie des DCX annährend gleich ausfallen, womit sich kein !hörbarer! Klangunterschied bemerkbar macht! (bitte dazu eure Meinungen, interessiert mich selber ob da was dran ist oder nicht!)

    Weiters wird oftmals behauptet, dass der dbx nahezu keine Ausfälle aufweist, im Gegensatz zum DCX! Dazu kann ich nur sagen, dass ich den DCX seit einem Jahr fast täglich im Schnitt 1-2 Stunden verwende und noch NIE einen Ausfall hatte!

    Großer Vorteil beim DCX die Remote-Verbindung über RS-232, die dem dbx fehlt!

    Wobei kommt der Controller denn bei dir zum Einsatz??

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  • dj_chaos
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    439
    • 30. Mai 2007 um 16:15
    • #3

    @Soundflash

    Vom Klang her werden sich sicher beide kaum unterscheiden. Ist vielleicht f. den Hifi Bereich eher interessant.
    Wird bei mir in PA eingesetzt für gelegentliche kleine VAs und in meinem (geplanten) Partyraum. Soll 2 Endstufen (Alto MAC 2.4, RAM Audio R-1500 oder Craaft FQC 1200 f. Tops ist geplant) f. Bass (PS-BASS) und Tops (PS10, PS12) betreiben.
    Ja, mit der Remoteverbindung ist nat. übersichtlicher und besser bedienbar. Ist eben halt nicht alles zusammen. Muß man halt Kompromisse eingehen.
    Und der Ausdruck "Nur Behringer" ist auch nicht o.k.. Schließlich macht das Teil was es soll. Für den Preis unschlagbar.
    Gibt es denn immer noch viel Ausfälle, vor allem mitten in der VA? Weil, wenn dass der Fall wäre, hätte ich meinen Entschluss schon gefasst.

    Jörg

  • joe7
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    • 30. Mai 2007 um 16:28
    • #4
    Zitat

    Wird bei mir in PA eingesetzt für gelegentliche kleine VAs und in meinem (geplanten) Partyraum

    Also imho Gebiete wo Ridertauglichkeit ned so ein Thema ist, also würd ich eher zum Behringer tendieren!
    Wird kaum jemanden bei einem kleinen Live Konzert einer regionalen Band stören ob da dbx oder Behringer steht...

    Zitat

    Gibt es denn immer noch viel Ausfälle, vor allem mitten in der VA

    Denke nicht, war eher bei den älteren Geräten, wie gesagt, meiner (und der eines Kollegen, der ihn noch viel öfter in Gebrauch hat) hatte noch nie wirklich einen Aussetzer!

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  • tamaris-pa / mts
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    • 30. Mai 2007 um 17:23
    • #5

    Ich würde einen Alto oder Xilica Controller nehmen, ganz einfach, der Driverack ist der komplette Mist(Architektur, Sound, usw. ) und beim Behringer funktionieren die Limiter nur sehr bescheiden.

  • joe7
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    • 30. Mai 2007 um 18:04
    • #6
    Zitat

    Behringer funktionieren die Limiter nur sehr bescheiden.

    Findest du? Wär mir bis jetzt noch nicht so aufgefallen!

    Alto hört man auch viel Gutes...

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  • tamaris-pa / mts
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    • 30. Mai 2007 um 18:09
    • #7

    Wir hatten insgesamt an die 10st und nachdem etliche Speaker trotz Limiter geröstet wurden haben wir sie rausgeschmissen.

  • joe7
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    • 30. Mai 2007 um 18:11
    • #8

    Mhm gut wenn man die Speaker andauernd am Limit betreibt, wird's heiß...egal bei welchem Controller! :grin:

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  • tamaris-pa / mts
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    • 30. Mai 2007 um 18:13
    • #9

    Danach lange mit dem Dateq SPL3 gearbeitet und alles hat überlebt, kann die Behringer Controller also nur im Zusammenspiel empfehlen. (man braucht ja nur einen Dateq und kann danach weiterhin etliche Behringer nutzen)

  • joe7
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    • 30. Mai 2007 um 18:17
    • #10
    Zitat

    Dateq SPL3

    --> Listenpreis knapp 1000€, eher nicht PPA-tauglich, ich denke der Behringer Limiter wirds für seine Zwecke tun, muss man eben ein wenig aufpassen wenn man maximalen Pegel fährt, aber solange die Anlage nicht jeden Tag im Verleih is, dürfte das kein Problem darstellen...

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  • tamaris-pa / mts
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    • 30. Mai 2007 um 18:19
    • #11

    Mal Googlen, den gibts schon günstiger oder gebraucht SPL2 oder 3 ab 200.-

  • dirk wardemann
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    • 30. Mai 2007 um 19:17
    • #12

    Hat der Behringer eigentlich einen vorgreifenden Limiter? Da man da ja ein Delay einstellen kann, wäre es doch nur sinnvoll, wenn der Behringer diese Zeit nutzt, um auch die Pegelspitzen zu erfassen.
    Kann der das?

    Dirk

  • Peerless
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    • 30. Mai 2007 um 19:19
    • #13
    Zitat von "Tamaris-PA / MTS"

    Danach lange mit dem Dateq SPL3 gearbeitet und alles hat überlebt, kann die Behringer Controller also nur im Zusammenspiel empfehlen. (man braucht ja nur einen Dateq und kann danach weiterhin etliche Behringer nutzen)

    das sind aber ganz grundlegend verschiedene dinge, der dateq cuttet das signal sobal der crestfactor des materials zu weit verringert wird... der behringer hingehen schiebt stumpf das signal zusammen und der lauptsprecher stirbt am hitzetod.... somit anwenderfehler

    abhilfe: die releasezeiten des behringer controllers aufs maximum von 4 sek. setzen


    bei hubproblemen kann man zusätzlich mit dem dynamischen eq komprimieren

    http://www.ae-rental.de

    Einmal editiert, zuletzt von Peerless (30. Mai 2007 um 19:21)

  • Peerless
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    • 30. Mai 2007 um 19:20
    • #14
    Zitat von "Dirk Wardemann"

    Hat der Behringer eigentlich einen vorgreifenden Limiter? Da man da ja ein Delay einstellen kann, wäre es doch nur sinnvoll, wenn der Behringer diese Zeit nutzt, um auch die Pegelspitzen zu erfassen.
    Kann der das?

    Dirk

    ja der limiter hat zero attack, sprich keine ansprechzeit und erfasst sämtliche spitzen

    http://www.ae-rental.de

  • bossjan
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    329
    • 30. Mai 2007 um 20:28
    • #15

    Hi,

    ich hatte auch mal eine Zeit lang den DCX-Controller und war nicht gerade begeistert. Klanglich fand ich ihn nicht überzeugend. Bin jetzt auf einen HDSC von Seeburg (habe auch Seeburg-Systeme) und da liegen Welten zwischen. Hatte mir auch mal den HDSC-Nachfolger von BSS angeguckt - war aber letztendlich zu faul, die Einstellungen zu übertragen...

    Fazit des DCX: Für Low-Budget-VAs durchaus brauchbar (da das Teil ja fast nichts kostet), wenn es nicht richtig auf den Klang ankommt und man die Anlage halbwegs sichern möchte. Aber ich würde doch lieber eher zu Qualität greifen und lieber einen guten Gebrauchten als ein billiges Neugerät beschaffen...

    Lieben Gruß
    Jan

    jrp-Veranstaltungstechnik :: Ton Licht Bühnen Service - Ihr Erfolg ist unser Erfolg!
    http://www.jrp-veranstaltungstechnik.de

  • dj_chaos
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    439
    • 30. Mai 2007 um 23:21
    • #16

    Hallo! @ALL
    Bitte bei den Antworten beim Thema bleiben! Keine anderen Controller nennen als die beiden oben genannten. Brauche zu den konkreten Fragen auch konkrete Antworten. Der Preis f. den PA-Driverrack ist das höchste was ich ausgeben würde. Also keine zusätzlichen 1000,- Euro Geräte aufführen, die dann eh wieder mehr Platz im Rack wegnehmen.

    Jörg

  • N-Dee
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    932
    • 30. Mai 2007 um 23:46
    • #17

    Beantworte mal deine Fragen entsprechend der Nummerierung:
    1. Ein Feedbackeliminator setzt Notch-Filter bei Frequenzen, die Feedbackanfällig sind. Arbeitet er automatisch, so setzt er einfach ab einem bestimmten Schwellenwert an dieser Frequenz einen Filter hin. Sowas macht man daher nur beim Soundcheck. Da jeder Filter den Klang beeinflusst, wird dieser natürlich verfälscht. Generell vermeidet man daher den Einsatz von derartigen Filtern nach möglichkeit.
    2. Nur den Frequenzgang (inklusive aller Raumreflexionen). Ist damit eigentlich recht unbrauchbar.
    3. Wenn ich jetzt sage 'fett', 'brummelig' oder ähnliches wird dir das kaum weiterhelfen. Kommt auf jeden Fall sehr stark auf das Musikmaterial an und macht wohl erst bei Systemen Sinn, die merklich unter 50 Hz spielen können (Infra-Subs).
    4. Siehe Punkt 2.
    5. Nein. Ich kann mit dem Dynamic-EQ nix anfangen, da er auch unterhalb des Thresholds arbeitet. Aber es gibt scheinbar User, die meinen den sinnvoll einsetzen zu können.
    6. Ja, unterscheiden sich prinzipiell in der Arbeitsweise.
    7. Nein, der DCX hat nur parametrische EQs. Die Anzahl sollte für deinen Anwendungsfall mehr als ausreichen. Ich weiss zwar nicht, was du unter 'gut zu handeln' verstehst, aber solange du den EQ über das Menü einstellen musst, wird das kaum mit einem EQ mit Frequenzfadern vergleichbar sein...
    8. Beim DCX ja, beim Driverack PA würds mich wundern, wenn nicht.

    Noch ein paar 'Kleinigkeiten': Es gab mal einen Messbericht, in dem der DCX weitaus besser weggekommen ist als der DR-PA. Nichtsdestotrotz hat der DCX mit ein paar Krankheiten zu kämpfen. ZB setzten die Ausgänge kurz aus, wenn Filter gesetzt oder Frequenzweicheneinstellungen geändert werden. Ist insofern weniger schlimm, als dass man üblicherweise einmal ein Setup erstellt (schlimmstenfalls noch vor der VA anpasst) und das dann so lässt. Weiters kann es beim DCX sein, dass das Board mit den Anschlüssen kontakt zum Gehäuse bekommt und an den Ausgängen ein Rauschen zu hören ist. In dem Fall einfach etwas isolierendes dazwischenschieben (Papier, Overheadfolie etc.). Generell sollte man beim DCX eine sinnvolle Gainstruktur wählen, die Limiter können nicht beliebieg tief gesetzt werden. Das macht aber durchaus auch sinn, weil sonst der Rauschabstand zu gering wird. Will man zu stark Limitieren (zb nur einen Bruchteil der Leistung einer Endstufe nutzen), wirds eng und man muss den Gainregler der Endstufe zurückdrehen, damit man den Limiter überhaupt so tief einstellen kann (ich geh da jetzt aber nicht genauer drauf ein, Details gibts in diversen Threads zum Einstellen von Limitern etc.).
    Der DR-PA neigt dagegen dazu, beim Ausschalten ein lautes Knacken bei den Ausgängen auszugeben. Bei Stromausfall oder unachtsamem Ausschalten soll so nicht erst ein Hochtöner draufgegangen sein.

    Das sind nur mal ein paar der Eigenheiten, die mir auf die Schnelle zu beiden Geräten einfallen. Es gibt sicher noch ein paar mehr. Einfach mal nach den entsprechenden Threads suchen.

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 31. Mai 2007 um 02:38
    • #18

    N-Dee

    Hatte gar nicht so schnell mit einem konstruktiven Beitrag gerechnet. Vielen Dank f. deine ausführlichen Antworten. Die Probleme mit dem PA und dem DCX habe ich auch schon gelesen. Das mit dem isolierenden Material beim DCX ist ja noch lösbar. Nicht aber das Problem beim Ausschaltknacks bei dem PA! Für das Geld eigentlich eine Frechheit.
    Zum Notchfilter. Wenn man so einen Filter nicht hat, versucht man ja mit einem EQ die Frequenzen rauszufiltern. Ist ja eigentlich das Gleiche. Bloss das dieses nicht dynamisch funktioniert. Ein Bekannter von mir hat einen Behringer Feedbackdistroyer. Ist nicht brauchbar das Teil. Schon nach mehrmaligem Einpfeifen hörte man Klangunterschied. Dachte der Driverrack arbeitet beser/unhörbarer! Dynamic-EQ würde ich f. sinnvoll erachten wenn man leiser spielt um den Klang anzupassen (mehr Bässe mehr Höhen). Braucht man nichts mehr an der Klangreglung ändern.
    Sind die Limiter im PA nun besser?
    Habe schon alles was es hier im Forum zu den beiden Geräten gibt "durchgeackert". Direkte Meinungen welches nun besser ist gab es aber nicht. Ich weiss nur das die meisten mit dem DCX zufrieden sind.
    Gut, auf das Einrauschen am Controller könnte ich verzichten. Habe sowieso PC als "Abspieler". Dort ist Sia - SmaartLife instaliert. Damit kann ich es auch ausrauschen und dann am Controller einstellen. Am Behringer vorteilhaft über Remote.

    Jörg

  • 8223tim
    Beiträge
    554
    • 31. Mai 2007 um 08:05
    • #19

    Moin ,
    der Behringer DCX ist fürs Geld wirklich gut finde ich .
    Ich hatte bis jetzt auf keiner Va einen ausfall des Gerätes .
    Sehr leichte zu bedinen was ich sehr Positiv finde ! .
    Das einzige was ich nicht so schön finde ist das die Limiter so hart greifen
    aber sonnst alles Tip top :D :grin:

    Viele Grüße 8223tim

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 31. Mai 2007 um 11:53
    • #20

    Ein Notch-Filter ist generell schmalbandiger, als am Terz-EQ Frequenzen zu ziehen. Soweit ich das Behringer-Teil kenne, setzt das aber recht tiefgreifende Filter ein. Man würde wohl auch mit weniger massiven Eingriffen durchkommen. Aber auch beim Behringer kann man manuell nachbessern. Solche Filter senken aber immer etwas mehr ab als notwendig - besser ist es immer, wenn man ohne diese auskommt. Gerade über die Front würd ich lieber keinen Notchfilter brauchen müssen, da sollte man durch Aufstellung bzw. niedrigen Bühnenpegel auch so durchkommen. Während der Veranstaltung hat eine automatische Feedbackerkennung aber aus zu bleiben - sonst setzt der ja die ganze Zeit nurnoch Filter. Was da dann rauskommt, kannst du dir ja denken. Für sowas hat man ja den Tontechniker am Pult, der muss da manuell eingreifen (und wenns nur das Ziehen einzelner Kanäle ist, um das Pfeifen abzustellen).
    Der dynamische EQ ist meiner Meinung nach absolut unbrauchbar, weil er eben immer arbeitet. Selbst 20 db unterm Threshold greift er etwas ein, und da man attack/release nur begrenzt einstellen kann, kommt immer etwas pumpendes dabei raus (zumindest hab ichs nicht anders fertiggebracht). Die Idee, bei geringer Lautstärke eine 'Loudness'-Funktion nachzubilden ist zwar gut, aber meiner Meinung nach undurchführbar. Ausserdem verschlingen die Dynamic EQs unglaublich viel Rechenleistung.
    Wenn du Smaart hast, vergiss den RTA vom DR-PA! Die Delay-Einmessfunktion des Behringers ist aber überaus brauchbar! Selbst in etwas halliger Umgebung bekommt man so recht brauchbare Ergebnisse. Wenn dann noch Zeit ist, kann man ja nochmal feinjustieren mit Smaart oder ähnlichem. Aja, der DR-PA ist ja nicht remote wartbar - das ist beim DCX äußerst angenehm. Vor allem, da man über die Remote-Software viel komfortabler konfigurieren kann als über Display und Taster/Wahlrad.
    Und nicht vergessen: du kannst locker 2 DCX zum Preis von einem DR-PA bekommen. Insofern sollte man das auch realistisch sehen. Ein paar Macken beim DCX, nicht so toller Limiter (solange man nicht dauernd im Limit fährt kein Problem) und bei schlechter Gain-Struktur auch hörbares Rauschen sollten bei dem Preis ja noch verkraftbar sein. Für Party-PA mehr als ausreichend würd ich sagen. Im professionellen Einsatz würd ich dagegen schon etwas hochwertigeres als den DR-PA nehmen.

    Greets,
    N-Dee

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