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Portposition im Top

  • ometa
  • 30. April 2008 um 13:59
  • ometa
    Beiträge
    712
    • 30. April 2008 um 13:59
    • #1

    Hi,
    an welcher Position ist ein Port im Top klanglich am sinnvollsten positioniert?
    Hier zur Veranschaulichung mal 4 Möglichkeiten:

    Einige Fragen/Überlegungen möchte ich mal anführen:
    Warum ist es unüblich, den Port über dem Hochton anzuordnen (Bild 4)?
    Wenn der Port/die Ports seitlich neben dem Hochton(-Horn) platziert wird/werden, inwiefern wirkt sich das auf das horizontale Abstrahlverhalten des HT-Horn aus (Bild 2 und Bild 3)? - Im vorliegenden Fall strahlt das Horn 90° horizontal.

    Im Gehäuse entstehen stehende Wellen. Diese haben an den Wänden ihren grössten Energiegehalt, in der Gehäusemitte die höchste Schnelle. Was ist im Zusammenhang mit der Portposition zu beachten? Sollte der Port besser wandnah, gehäusemittig, oder irgendwo dazwischen liegen? Haben diese stehenden Wellen einen Einfluss auf die Portresonanz?

    Neben den tieffrequenten Schallwellen, strahlt (wie in der Skizze zu sehen, geht es um ein 2-Weg-Konstrukt, bei dem der TT beispielhaft bei 2000 Hz getrennt werden soll) der TT auch höhere Frequenzen ins Innere des Gehäuses ab. Diese sollen einerseits nicht auf die Rückseite der Membran reflektiert werden (die tiefen Frequenzen und die entstehenden Stehwellen selbstredend auch nicht), andererseits sollen diese auch nicht über die Portöffnung nach aussen gelangen.
    Ganz klar: durch Bedämpfung des Gehäuseinneren lässt sich dies (für die höheren Frequenzen) in gewissen Grenzen einschränken. Ebenso kann durch Dämmung der Wände ein Teil der Energie der tieferen Frequenzen absorbiert werden.
    Würde eine Portpositionierung möglichst weit entfernt von der Membran (z.B. wie in Bild 4) auch eine spürbare Verbesserung für dieses Problem bringen?

    Soweit erstmal.

    http://www.nachdenkseiten.de

  • schotte
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    221
    Beiträge
    1.183
    • 30. April 2008 um 16:22
    • #2

    Hallo Ometa,

    Zitat

    an welcher Position ist ein Port im Top klanglich am sinnvollsten positioniert


    Nr.5 währe richtig. :grin: :grin: (Auf der Rückseite der Box)....

    Grüz

    Schotte

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 30. April 2008 um 18:35
    • #3
    Zitat von "ometa"

    Im Gehäuse entstehen stehende Wellen. Diese haben an den Wänden ihren grössten Energiegehalt, in der Gehäusemitte die höchste Schnelle.


    An den Wänden ist der Wechseldruck maximal ... nicht der "Energieinhalt". :)

    Außerdem ist die Schnelle nicht immer nur in der Gehäusemitte maximal (sondern nur bei einer bestimmten Frequenz ... und es kann dann bei anderen Frequenzen durchaus auch MEHRERE Schnellemaxima zwischen zwei Begrenzungsflächen geben !).

  • tufkasr
    Beiträge
    310
    • 1. Mai 2008 um 04:01
    • #4

    Kann Schotte nur recht geben. Verbanne den Port auf die Rueckseite oder den Boden/Deckel. Je nach Einsatzzweck des Gehaeuses (Stativ, Boden, Stack) bleiben meist nur wenige Moeglichkeiten offen.

    Was fuer einen Mitteltoener willst du denn einsetzen? 12" und 2kHz sind unter Umstaenden schwer vereinbar. Und - brauchst du Fullrangetauglichkeit? Wenn nein, oder vielleicht, koenntest du auf CB umsatteln. Erleichert einiges...

  • Peerless
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    1
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    4.334
    • 1. Mai 2008 um 12:04
    • #5

    oder ganz vorteilhaft, lass den port einfach weg ;) geht allerdings nur, wenn du noch einen bass dazu fährst

    http://www.ae-rental.de

  • ometa
    Beiträge
    712
    • 1. Mai 2008 um 14:49
    • #6

    Ich mache mal schnell ein Fazit der bisherigen Beiträge:
    - den Port nach hinten/oben/unten machen
    - CB statt BR

    Nun, das sind die Alternativen dazu, den Port auf die Front zu machen. Sehr schön. Da habe ich noch gar nicht dran gedacht :wink:

    Ich wiederhole und konkretisiere mein Anliegen mal:
    Folgende Vorgaben:
    - PA-Top (für den mobilen Einsatz, nicht Festinstallation)
    - der Port kommt auf die Front (rechteckig, dreieckig, rund - egal)
    - Top (nicht Fullrange, ein Sub muss dabei stehn)
    - der Sub wird bei 112 Hz tiefpassgefiltert (18 dB/Okt. Bw/Lw)
    - der Sub (bei mir ist es der MB-115) kann laut, ist also nicht der limitierende Faktor
    - im TT-Weg ein 10-Zoll
    - im Hochton ein 1-Zoll-Treiber mit 90°(H)-Horn
    - angestrebte Trennfrequenz 2200 Hz +- 200 (erstmal nicht so relevant)
    - Tuningfrequenz irgendwo zwischen 75 und 100 Hz (der Port soll der Hublimitierung dienen und die Wärmeableitung fördern)
    - der Hochpass für das Top könnte bei ca. 120 Hz liegen (12 dB) (zumindest wird die derzeitig eingesetzte MFSAT (Tuningfrequenz (meiner MFSAT) 81 Hz) so getrennt - zusammen mit dem MB115 - durch Messung im Freien ermittelt)
    - vorzugsweiser Einsatzbereich wird die Reproduktion von konservierten Musiksignalen sein - neben gelegentlicher Moderation
    - Einsatz als Bühnenmonitor oder Live-PA unwahrscheinlich

    Wahrscheinlich habe ich noch irgendwas vergessen, denn es ist bestimmt noch von grosser Relevanz bei welcher Temperatur, Höhe über NN, etc. ich beabsichtige, die PA zu betreiben.

    Nochmals meine Fragen:
    Welchen Einfluss hat die Position des Ports auf den Klang?
    Besteht ein Zusammenhang zwischen der klanglichen Qualität (z. B. Verminderung des Austritts des rückseitigen Schalls des TT) und dem Abstand Port-TT?
    Hätten Ports seitlich vom Horn einen negativen Einfluss auf das Abstrahlverhalten desselben?

    Folgende Antworten wurden mir bereits auf anderen Wegen übermittelt:
    - Ein Port über dem HT-Horn funktioniert genauso, wie an anderer Position - es sieht nur doof aus.
    - Ein Port über dem HT-Horn begünstigt durch den Luftstrom im Inneren der Box die Kühlung des HT-Treibers und bringt somit im Endeffekt eine indirekte klangliche Verbesserung
    - eine grössere Entfernung TT-Port begünstigt die Phasenaddition (bezieht sich auf Hifi-Abstimmung)

    Ausserdem wurde empfohlen, dafür Sorge zu tragen, dass die Portresonanz (also die stehende Welle die sich im Port bildet) möglichst hoch ist.
    Wenn man die Trennfrequenz mal exemplarisch bei 2200 Hz ansetzen würde, wäre es Voraussetzung für die Länge des Ports kleiner 7 cm, um damit halbwegs gescheit aus dem übertragenen Frequenzbereich des TTs zu kommen.
    Allerdings entzieht es sich mir derzeit meiner Kenntnis, ob neben der Länge des Ports, auch die Öffnungsfläche darauf einen Einfluss hat, und welche Form (rund oder eckig) vorzuziehen ist. Rein aus dem Bauch heraus würde ich vermuten, dass ein runder Port, bzw. ein Rohr hier die Nase vorn hat, da er keine parallelen Wände hat.

    Und bitte: Kisten ohne Loch sind die Kapitulation des Selbstbauers vor der Herausforderung :grin:

    http://www.nachdenkseiten.de

  • mike severloh
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    893
    • 1. Mai 2008 um 15:11
    • #7

    HI,

    ich bedämpfe nicht nur die Wände in Gehäusen, sondern fülle immer Absorptionsmaterial ein. Der positive Effekt ist dass wenig Mitten über die ports hörbar sind.
    Das könnte ich mir gut kombiniert mit grosser Entfernung TT-port vorstellen.

    Mike.

    Mike Severloh.

  • Peerless
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    • 1. Mai 2008 um 17:44
    • #8

    Nach meiner Erfahrung lohnt es nicht die Br Ports zur Hublimitierung zu verwenden.... Ich habe eine CB mit einem RCF MB15N351... die Pappe hat nen Vorwiderstand und das Top bekommt 1500W Amping.... da gibts einfach keine Hubprobleme durch die Luftfeder im Gehäuse.... Einziger Nachteil ist die mangelnde Tieftonfähigkeit des Tops... dafür brauchts zwingend den Vorwiderstand, was in weniger Sensivity was in mehr Amping resultiert....

    Zudem muss man sich keine gedanke über die Portreso machen :)

    http://www.ae-rental.de

  • unknown_artist
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    • 1. Mai 2008 um 20:07
    • #9

    Peerless
    Les die Fragestellung noch mal durch, er hat dein Position zur Kenntnis genommen, aber er fragt nach der Position des Ports.

    Ansonsten full ack @ Mike Severloh

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Peerless
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    4.334
    • 1. Mai 2008 um 20:20
    • #10

    muss man denn alle ins offene messer laufen lassen ? ich oute den threadsteller jetzt mal, dass ein delta 10 verbaut werden soll. der klang/klirrunterschied zwischen br und cb ist in diesen fall nicht gering...

    und das mit dem befüllen, meine cb's sind auch locker aufgefüllt :)

    http://www.ae-rental.de

  • tufkasr
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    310
    • 2. Mai 2008 um 05:33
    • #11

    Hi Ometa,

    Welchen Einfluss hat die Position des Ports auf den Klang (ich rede nicht von der Funktionsweise als Resonator)? Mitteltonanteile des 10" werden durch die mangelnde Daempfung des Gehaeuses; es soll ja BR sein, also muss das Volumen zur Funktionsweise relativ frei von Fuellmaterial bleiben; durch den Resonator nach aussen reflektiert. Die Phasenlage dieses Schmutzschalles ist von der Geometrie und den Laufzeiten der unterschiedlichen Reflexionen innerhalb des Gehaeuses abhaengig. Wenn du eine Winkelmessung durchfuehrst wirst du feststellen, dass die Addition der Schallanteile zu einen ungleichmaessigen, unsymmetrischen Rundstrahlverhalten fuehrt. Ich empfehle folgenden Versuch - leih dir eine 2 Boxen mit Resonator auf der Front und eine lange Schraubzwinge. Verschliesse den Resonator dicht mit deinen Sportsocken und einem Brett, filtere beide Systeme bei z.B. 120Hz und hoer dir die Unterschiede an.

    Der Resonator neben dem Horn wird relativ wenig Einfluss auf dessen Funktionsweise haben. Der Resonator kann (entgegen einschlaegiger Meinung) nicht essentiell zur Kuehlung der Treiber beitragen. Zwar zeigt der Resonator (in Abhaengigkeit der Dimensionen und der abgestrahlten Leistung) beachtliche Stroemungsgeschwindigkeiten, betrachtet man jedoch die Frequenzen, bei denen diese Geschwindigkeiten auftreten, wird deutlich, dass von kuehlendem Fahrtwind keine Rede sein kann. Es gibt einige juengere Beitraege hier im Forum, die recht anschaulich die Kuehlwirkung eines Resonators schildern.

    Du kannst das Gehaeuse so hoch abstimmen; du wirst eine Hubminderung erreichen, du kannst den erreichbaren Maximalpegel am unteren Uebertragungsbereich steigern. Wenn du es richtig angehst, kannst du einen Port realisieren, der nur die Dicke der Gehaeusewand als Laenge braucht. Aber - du wirst eine sehr hochguetige Abstimmung bekommen (Schwingspulenwaerme nicht vergessen), brauchst einen oder zwei Sperrkreise mit teuren Bauteilen (Spule wird recht maechtig) um mit deiner Aktivweiche die Uebertragungsfunktion realisieren zu koennen. Der Pegelgewinn im unteren Uebertragungsbereich der BR gegenueber der CB ist rund 2dB. CB ist einfacher gefiltert, da eine Abstimmung sehr niedriger Guete realisierbar ist, das Ausschwingverhalten wird deutlich besser, kein Schmutzschall aus dem Port. BR hat den Vorteil des hoeheren Pegels geringeren Hubs bei voller nomineller Leistung. Erwaegungssache. Ich wuerde beide Versionen testweise aufbauen und im Vergleich hoeren. Da Wirkungsgrade von CB und BR im oberen Frequenzbereich gleich sind, musst du die Weiche MT-HT nur einmal entwickeln.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 2. Mai 2008 um 08:04
    • #12
    Zitat von "ometa"

    - Ein Port über dem HT-Horn begünstigt durch den Luftstrom im Inneren der Box die Kühlung des HT-Treibers und bringt somit im Endeffekt eine indirekte klangliche Verbesserung


    Da keine Strömung in eine bevorzugte Richtung auftritt: Nein.

    Zitat von "ometa"

    Allerdings entzieht es sich mir derzeit meiner Kenntnis, ob neben der Länge des Ports, auch die Öffnungsfläche darauf einen Einfluss hat, und welche Form (rund oder eckig) vorzuziehen ist. Rein aus dem Bauch heraus würde ich vermuten, dass ein runder Port, bzw. ein Rohr hier die Nase vorn hat, da er keine parallelen Wände hat.


    1. Die Lage des Ports hat bei kleinen Boxen (d.h. Gehäusedimensionen klein gegenüber der Wellenlänge bei der Abstimmfrequenz) keinen Einfluß auf die Basswidergabe, solange der Schall durch den Port frei abstrahlen kann. Der Port strahlt bei seiner Abstimmfrequenz sowieso kugelförmig in den Raum. Erst bei sehr großen Boxen mit riesiger Schallwand könnte es Unterschiede geben (was jedoch schon aus Transportgründen eher unwahrscheinlich ist - bei einer Abstimmfrequenz von etwa 60 Hz sind es einige Quadratmeter ...). :wink:

    2. Diese häufig angesprochenen "Schmutzeffekte" lassen sich bei frontseitigem Port durch (eine Lage) Noppenschaum an der Rückwand und eine geschickte Dimensionierung/Positionierung des Ports ausreichend minimieren.

    CBs (besonders mit kleinen Volumina und höherer Abstimmfrequenz) führen schneller zu einer Erwärmung des Basstreibers ... der Wiedergabepegel am unteren (und noch sinnvoll nutzbaren !) Ende des Übertragungsbereichs ist geringer (im Vergleich zu BR) und benötigt für vergleichbare Pegel unterhalb von 100 Hz mehr Verstärkerleistung (d.h. dann auch: noch mehr Erwärmung ... :? ).

    Und über den F-Bereich unterhalb der Abstimmfrequenz brauchen wir - erst recht bei einem 10"-Chassis - hier nicht zu diskutieren.

  • Peerless
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    • 2. Mai 2008 um 09:08
    • #13

    wenns um die Erwärmung geht, kann man immer noch ne Aluplatte in die Box einfräsen

    Bei Bassreflexboxen sehe ich immer noch den Kamineffekt, wenn man oben und unten Ports hat

    http://www.ae-rental.de

  • Sound-Klinik
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    • 2. Mai 2008 um 09:52
    • #14
    Zitat von "Peerless"

    Bei Bassreflexboxen sehe ich immer noch den Kamineffekt, wenn man oben und unten Ports hat


    Man müßte mal die tatsächliche Strömungsgesschwindigkeit (d.h. unten wird "angesaugt" ... oben "hinausgepustet") messen, um die ausgetauschte Luftmenge zu ermitteln.

  • unknown_artist
    Beiträge
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    • 2. Mai 2008 um 12:12
    • #15
    Zitat von "svenr"

    Hi Ometa,

    Welchen Einfluss hat die Position des Ports auf den Klang (ich rede nicht von der Funktionsweise als Resonator)? Mitteltonanteile des 10" werden durch die mangelnde Daempfung des Gehaeuses; es soll ja BR sein, also muss das Volumen zur Funktionsweise relativ frei von Fuellmaterial bleiben;

    Kommt drauf an, nur muss man mit einem stärker "befüllten" Gehäuse (ich spreche nicht von vollgestopft) eventuell fb korrigieren.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Mechwerkandi
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    • 2. Mai 2008 um 13:27
    • #16
    Zitat von "Sound-Klinik"


    unten wird "angesaugt" ... oben "hinausgepustet"

    Das wirst Du wohl höchstens darstellen können, wenn Du in den jeweiligen Port ein Flatterventil einbaust... :wink:

    Solange das Hubvolumen des Chassis < = dem Portvolumen, gibt es überhaupt keinen nutzbaren Volumenstrom, sondern nur eine relative Druckdifferenz mit periodisch wechselndem Vorzeichen.

    Hier geraten Konstrukte mit sehr kurzen Ports (~ = Wandstärke) und kleinerem Querschnitt plötzlich zum Vorteil, huuuu, schon wieder neue Aspekte... :grin:

    Man könnte allerdings darüber nachsinnen, das Gehäuse über einen geeigneten Strömungswiderstand extern zu belüften...

  • SRAM
    Profi
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    5.548
    • 2. Mai 2008 um 13:37
    • #17

    Es geht nicht um die periodische Verdrängung sondern um den Kamineffekt (Dichte erwärmte Luft << Dichte kalte Luft), der bei zwei ports unten/oben beträchtlich wird und die Erwärmung der Luft in der Box auf wenige Grad begrenzt.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 2. Mai 2008 um 14:32
    • #18

    Ach nee?
    Also da wär' ich jetzt wirklich nicht drauf gekommen... :grin:

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 2. Mai 2008 um 15:20
    • #19
    Zitat von &quot;Mechwerkandi&quot;

    Das wirst Du wohl höchstens darstellen können, wenn Du in den jeweiligen Port ein Flatterventil einbaust... :wink:


    ... vielleicht hat ja jemand Lust, die Luftströmung mit einer Gänsefeder nachzuprüfen. :wink:

    Zum Kamineffekt: Wie SRAM schon schrieb, geht es nicht um die durch Membranbewegung verschobene Luft, sondern um das Aufsteigen (vom Lautsprecher ...) erwärmter Luft und dem "Nachströmen" kalter Luft durch den unteren Vent. :)

  • Jobsti
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    • 2. Mai 2008 um 15:49
    • #20

    2 Beispiele, was alles aus so nem Port rauskommen kann ;)
    Pegel sind nicht angepasst.
    Links: Ports neben Horn. (ca 10cm Länge)
    Rechts: Port unter TT (ca 3cm Länge -> Schallwanddicke)

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

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