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  4. Boxen & Boxensysteme

Subwoofer 8Ohm oder 4Ohm

  • J Schmelich
  • 11. Juni 2008 um 16:53
  • J Schmelich
    Beiträge
    34
    • 11. Juni 2008 um 16:53
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier und habe direkt auch mal eine kleine Grundsatzfrage.

    Ich betreibe folgende Komponenten :

    Endstufe : Tapco J1400
    8 Ohm 310 W
    4 Ohm 450 W
    2 Ohm 800 W
    Boxen : Behringer E1520 200 W RMS 8 Ohm

    EQ : Behringer DEQ 2496

    Dazu möchte ich noch 2 Subwoofer betreiben die eine interne Weiche besitzen. Der Knackpunkt ist welche Ohmzahl sollten die Subs haben ( 8 oder 4 ) und welche Leistung würde die Enstufe dabei noch verkraften.

    Grüße

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 11. Juni 2008 um 18:51
    • #2

    ... viel wichtiger wäre, welche Effizienz der Subwoofer im Vergleich zu deinem Top hat.
    Wenn eine 4 Ohm-Kiste hinterher z.B. erheblich lauter als das Top ist, liegst du zwar im Trend vieler pubertierender DJs ... aber für manche - ernsthaftere - Anwendungen ist sowas irgendwie etwas praxisfremd.

  • vb-scripter
    Beiträge
    485
    • 11. Juni 2008 um 19:13
    • #3

    da deine Subs passive Weichen besitzen sollen kommt es auf die Leistung an.
    Wenn du sie an der Tapco betreibts und die woofer 8 Ohm haben, hast bei parallelschaltung 4 ohm das heißt für 1 top und 1 BAss zusammen je 450W.
    Dann sollten deine Bässe so um die 200W sinus haben (headromm sollte schons ein)
    Haben die bässe 4 Ohm, hast du einen Gesamtwiderstand von 2,6 Ohm.

    Sind die boxen parallel geschaltet gilt;
    Bsp.:beide boxen 8 Ohm (8*8 )/(8+8 )=4

    In Reihe gilt
    beide boxen 8 ohm: 8+8=16

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 11. Juni 2008 um 19:33
    • #4
    Zitat von "VB-Scripter"

    Wenn du sie an der Tapco betreibts und die woofer 8 Ohm haben, hast bei parallelschaltung 4 ohm das heißt für 1 top und 1 BAss zusammen je 450W.


    ... unterhalb der Trennfrequenz ...

    Zitat von "VB-Scripter"

    ... so um die 200W sinus haben (headromm sollte schons ein)


    Lautsprecherboxen haben keine Sinusleistung. :wink:

  • vb-scripter
    Beiträge
    485
    • 11. Juni 2008 um 19:34
    • #5

    Hups, ich meinte natürlich RMS :oops:

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 11. Juni 2008 um 19:54
    • #6

    VB, ich glaube du hast die Weiche vergessen.....
    Bei frequenzabhängigen Widerständen kann man nicht einfach pauschal die normale Formel der Parallelschaltung nehmen.

    Wenn man einen TP-Filter mit 12dB/Okt Flankensteilheit hat, beträgt die Energie je Verdopplung der Frequenz nur noch ca 1/16. Dies wird durch einen erhöhten Widerstand bei diesen Frequenzen erreicht.
    Mit steigender Frequenz geht der Widerstand eines TPFs gegen unendlich.

    In der X-over ist auch noch ein HPF eingebaut, der auch oberhalb der Trennfrequenz das Signal noch abschwächt, bei hohen Frequenzen aber kaum noch eine Rolle spielt.
    Jetzt kann man wieder mit 1/R(1) +1/R(2) anfangen: 1/8 + 1/oo = 1/8

    Die gesamt-Impedanz beträgt bei einem 8Ohm sub und einem 8Ohm top also immernoch ca. 8 Ohm.

    Wenn man sich die Impedanzmessschriebe anschaut, sieht man ausserdem, an wie wenigen Stellen der nominelle Widerstand wirklich eingehalten wird.
    Wenn man dann auch noch richtig Gas gibt, sorgt die Erwärmung der Spulen für weitere Änderungen.


    Back to topic:
    Ich denke, die Endstufe ist zu schwach um ein Stereo 2.2 System zu befeuern.
    Wenn man in der Preisklasse des bereits vorhandenen Equipments bleibt, kann man auch nicht mit sehr effizienten Subs rechnen
    (hoher Kennschalldruck/ "Wirkungsgrad").
    Unter der Annahme, dass die tapco wirklich 2 Ohm stabil ist würde ich folgendes vorschalgen:

    Zwei 4Ohm Subs an CH A, die beiden Tops an CH B.
    das Ganze natürlich aktiv getrennt.

    Denn: Besser mono als zu leise....


    Edit: Willkommen im Forum!

  • vb-scripter
    Beiträge
    485
    • 11. Juni 2008 um 23:02
    • #7

    Danke hias.h, habe immer gedacht man kann einfach die gängige Formel benützen.
    Jetzte bin ich wieder schlauer.
    Man lernt nie aus.

  • J Schmelich
    Beiträge
    34
    • 11. Juni 2008 um 23:29
    • #8

    Erstmal vielen Dank für die Anworten.

    Ich denke wenn ich ein Paar Subs nehme mit 4Ohm und einer RMS von ca 250 W liege ich eigentlich noch in einem verträglichen Bereich das die Endstufe kein Clipping erzeugt.

    Grüsle

  • dj-pichl
    Beiträge
    684
    • 12. Juni 2008 um 06:45
    • #9
    Zitat von "VB-Scripter"

    ... so um die 200W sinus haben (headromm sollte schons ein)


    Lautsprecherboxen haben keine Sinusleistung. :wink:[/quote]

    Zitat von "VB-Scripter"

    Hups, ich meinte natürlich RMS :oops:


    Ich wusste gar nicht, dass Lautsprecher überhaupt irgendeine Leistung HABEN. Ich bin immer von einer "Leistungsbelastbarkeit" ausgegangen. Ist doch eigentlich nichts anders als ein ohmscher Widerstand mit induktivem Anteil (also frequenzabhängig). Oder liege ich falsch?

    MfG

    DJ Pichl

    --- !!! Der Ton macht die Musik !!! ---

  • sheepsound
    Reaktionen
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    1.087
    • 12. Juni 2008 um 07:03
    • #10
    Zitat von "J Schmelich"

    Ich denke wenn ich ein Paar Subs nehme mit 4Ohm ...

    4 Ohm Subs ... dann achte aber darauf das der Sat Ausgang für 8 Ohm Lautsprecher ausgelegt ist.

    Ist in der Regel nämlich nicht so !

    Sheep

    http://www.SheepSound.de

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 12. Juni 2008 um 08:27
    • #11
    Zitat von "DJ-Pichl"

    Ich wusste gar nicht, dass Lautsprecher überhaupt irgendeine Leistung HABEN. Ich bin immer von einer "Leistungsbelastbarkeit" ausgegangen. Ist doch eigentlich nichts anders als ein ohmscher Widerstand mit induktivem Anteil (also frequenzabhängig). Oder liege ich falsch?


    Lautspecher haben eine elektrische und mechanische Belastbarkeit, wobei BEIDE Belastbarkeiten nicht unabhängig vom Gehäuse angegeben werden können.
    Bei der mechanischen Komponente könnte man als ein Extrem die akustische Unterbedämpfung sehen (viel Hub) ... auf der anderen Seite eine optimale Anpassung, bei der wiederum die Membran (trotz geringerem Hub) großen Belastungen (Verformung durch mangelnde Stabilität) ausgesetzt ist.
    Bei der elektrischen Komponente sind u.a. kurzzeitige Leistungsspitzen (z.B. durch Feedback, Clipping) und dann Langzeitbelastungen (zunehmende Erwärmung - manchmal über Stunden - der Treiber ...) zu berücksichtigen, bei denen Treiber "verschleißen" und mittel- bis langfristig ausfallen.

    Es ist ein sehr komplexes Thema ... die Belastbarkeit von Lautsprechertreibern ... :wink:

  • FF
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    1.868
    • 12. Juni 2008 um 15:44
    • #12
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Lautspecher haben eine elektrische und mechanische Belastbarkeit, wobei BEIDE Belastbarkeiten nicht unabhängig vom Gehäuse angegeben werden können.


    Das ist leider (zu) vielen offenbar nicht bewusst!

    Zitat von "Sound-Klinik"

    Es ist ein sehr komplexes Thema ... die Belastbarkeit von Lautsprechertreibern ... :wink:


    Korrekt. Aber es ist auf der anderen Seite auch wieder ganz einfach: wenn es stinkt, war es zuviel :grin:

    Gruß FF

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 12. Juni 2008 um 17:30
    • #13
    Zitat von "FF"

    ... es ist auf der anderen Seite auch wieder ganz einfach: wenn es stinkt, war es zuviel :grin:


    ... und oft ist der "Stink"-Faktor" umgekehrt proportional zum Preisfaktor ... bzw. bei den "Schnäpchenjägern" der "Geiz-ist-geil"-Fraktion stinkt es öfter mal zum Himmel. :)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 12. Juni 2008 um 17:32
    • #14
    Zitat von "FF"

    ... es ist auf der anderen Seite auch wieder ganz einfach: wenn es stinkt, war es zuviel :grin:


    ... und oft ist der "Stink"-Faktor" umgekehrt proportional zum Preisfaktor ... bzw. bei den "Schnäppchenjägern" der "Geiz-ist-geil"-Fraktion stinkt es öfter mal zum Himmel. :)

  • sabbelbacke
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    11
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    5.171
    • 13. Juni 2008 um 22:48
    • #15
    Zitat von "FF"

    wenn es stinkt, war es zuviel :grin:


    :)
    Wobei so manches Fabrikneue Chassis auch erst mal vor sich hin dünstet :)

    hornresp

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