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Wer betreibt ARLS ohne Controller an aktiver Weiche?

  • DJ-JAJA
  • 9. Dezember 2008 um 09:32
  • DJ-JAJA
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    • 9. Dezember 2008 um 09:32
    • #1

    Servus,
    wie sieht das aus, hat da jemand Erfahrung damit.
    Ich mache mir Sorgen, dass der LF das nicht schafft, wenn er keinen Lowcut bekommt. Soweit ich das in erinnerung habe ist ein Lowcut mit 45hz bei 18dB gefordert, dass der dann auch wirklich die 500 Watt verträgt und nicht ein Fall für den Thread "Festgebrannte Membrane" wird.

    Wie habt Ihr das gelöst? Und wie hoch ist dabei die Ausfallquote?

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • DJheini
    Moderator
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    • 9. Dezember 2008 um 09:44
    • #2
    Zitat von "DJ-JAJA"

    Servus,
    wie sieht das aus, hat da jemand Erfahrung damit.
    Ich mache mir Sorgen, dass der LF das nicht schafft, wenn er keinen Lowcut bekommt. Soweit ich das in erinnerung habe ist ein Lowcut mit 45hz bei 18dB gefordert, dass der dann auch wirklich die 500 Watt verträgt und nicht ein Fall für den Thread "Festgebrannte Membrane" wird.

    Wie habt Ihr das gelöst? Und wie hoch ist dabei die Ausfallquote?

    Habe ca. 2 Jahre 4 ARLS über Behringer CX2310 mit 25Hz Lowcut betrieben.
    Keine Ausfälle gehabt und die Käufer der ARLS erfreuen sich (glaube ich)
    heute noch daran. Allerdings wurde immer auf die Lautstärke geachtet.
    Sobald der Eindruck entstand, das weiteres Hochschieben des Faders am
    Mixer keine weitere Lautstärkeerhöhung mehr bringt, wurde etwas zurückgeregelt.
    Der sogenannte "Ear-Limiter". :wink:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • FF
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    • 9. Dezember 2008 um 10:22
    • #3
    Zitat von "DJheini"

    Der sogenannte "Ear-Limiter". :wink:


    Ein sehr intelligentes Gerät. Scheint leider von Haus aus bei vielen Usern deaktiviert zu sein...

    Gruß FF

  • Jonnytrance
    Gast
    • 9. Dezember 2008 um 11:02
    • #4

    Was für Weiche?
    Manche haben 40Hz BW12 Lowcut drinn. Evtl im Amp ein Lowcut?
    Man kann auch ein aktiver Lowcut selber löten und bei Signalleingang integrieren. Sinds 5 Bauteile und gar nicht teuer.

  • DJ-JAJA
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    • 9. Dezember 2008 um 11:08
    • #5

    z.b. CX 3400 von Behringer

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  • Matthias
    Verifiziert
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    • 9. Dezember 2008 um 11:25
    • #6

    Ich betreibe ARLS seit 4 Jahren problemlos an einer PCR2213.

    Diese hat zwar auch einen Lowcut bei 30Hz, welchen ich aber nicht nutze.

    Ich nutze den in der Endstufen eingebauten 40Hz Lowcut.. ;)

  • DJ-JAJA
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    • 9. Dezember 2008 um 12:12
    • #7

    da gabs doch irgendwo nen Hinweis, dass man das auch als kleine Bauteile vor dem Amp machen könnte. Jemand ne Idee?

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  • Jonnytrance
    Gast
    • 9. Dezember 2008 um 13:43
    • #8

    Hier ne einfacher 40Hz BW12 Lowcut:

    http://img265.imageshack.us/my.php?image=bw1240hzlk8.jpg

    R1 und R2 0,398 kOhm
    C1 und C2 10 µF
    (multipliziert man den Wert von Kondensatoren Cx2, dann teil man der Wert von Wiederständen R/2)

  • Jobsti
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    • 9. Dezember 2008 um 13:48
    • #9

    Und für nen Lowpass vertauscht man einfach nur die Rs mit den Cs, Werte bleiben identisch.

    Und für nen Bandpass schalten wir einfach beide hinterinander in Reihe.
    tataaa ;)

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • ralle14
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    • 9. Dezember 2008 um 14:34
    • #10

    Meine Kappas liefen fast ein Jahr komplett ohne LowCut und leben noch heute. ;)

  • DJ-JAJA
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    • 9. Dezember 2008 um 14:50
    • #11

    Ist das mit der Aktivfilter Software gemacht?
    Wie kommst du denn auf die Werte?

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  • mottex
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    • 9. Dezember 2008 um 16:43
    • #12

    Meine 4 st. ARLS leben auch noch, habe ne FW DOD SR835 ohne Lowcut
    und betreibe sie mit eine Boost PX2400 (sieht genau gleich aus wie T-
    Amp MK2400X) also an 2 x 1200 an 4 öhmchen.

    Die haben 3 Tage Non-Stopp Open-Air Goa-Party ohne Ausfall überlebt
    (Amp auch) :grin: (mal ab und zu den DJ's auf die Finger gegeben... lol)

    Falls du das mit richtigen Turntables betreibst unbedingt Lowcut, diese
    Dinger können fiese tiefe Feedbacks erzeugen... :shock: rest in peace...
    :twisted:

    Grüsse aus der Schweiz

  • DJ-JAJA
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    • 9. Dezember 2008 um 19:38
    • #13

    Wir betreiben sie gar nicht.
    Aber ich habe einige Bekannte im Umfeld die nun nach meinen Erfahrungen auf dem Forentreffen mit einem ARLS zufrieden sein werden.
    Allerdings nur wenn der nicht in Rauch auf geht.
    Und hier und in anderen Foren liest man nicht selten was von abgeblasenen Kappa 15lf aus den ARS Konstrukten.

    Drum frag ich mal in die Gemeinde woran das wohl liegt.

    Mit sind die letzten Chassis vor vielen Jahren in Rauch auf gegangen, als ein AGGI sich verabschiedet hat....sonst nur als Bastelbub :wink:

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  • sabbelbacke
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    • 9. Dezember 2008 um 19:49
    • #14

    Die Jugend hier hat Ein Paar an einer LDPA 1000 und einer Behringer cx-2300. Läuft prima, da die Leute drauf "achten"...

    hornresp

  • DaBadBoy
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    • 9. Dezember 2008 um 21:39
    • #15

    ich hab den kappa bei ner gb feier eingesetzt, absoluter prüglebetrieb, 600 watt den ganzen abend, er hats überlebt.

    mfg

  • Jobsti
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    • 10. Dezember 2008 um 05:39
    • #16

    Wenn man auf Nr Sicher gehen will, nimmt man nen T-Amp 2400 und ne geeignete Weiche wie die JB Systems, dann kann man nix killen.

    Wenn man die voll ausreizen will, wirds eine LDPA1000 tun, aber wie gesagt, wieder mit LowCut, T-Racks sollte sich gut eignen.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • sabbelbacke
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    • 10. Dezember 2008 um 12:20
    • #17

    IMHO ist der wichtigste Punkt bei sowas der Faktor "Mensch und das Ohr". Schärft man den Leuten ein, sich nicht blind auf Pegelanzeigen zu verlassen, immer mal wieder hin zu hören und beherrscht der DJ das "gekonnte langsame leiser drehen, um dann auch wieder mal lauter machen zu können" statt des "noch mehr (Pegel), noch mehr (Alkohol), noch mehr (Ermüdung des Ohres)...." wirkt das am Besten.
    Ich habe es schon erlebt, dass beim Einsatz eines Controllers mit Limiter die anwesenden DJs einfach am Mischpult so lange weiter den Gain hochgedreht haben, den Ausgang der Soundkarte gepusht, am PC-EQ gedreht, bis aus dem Mischpult selber nur noch Matsch kam. ("Wieso geht das denn nicht lauter ?".. pushpush). Da kann der beste Controller nicht mehr viel helfen, wenn schon im Eingangssignal Murks ist.
    Anlage also einfach immer etwas überdimensionieren und vor der VA ein ernstes Wort mit den Bedienern reden, die Kosten bei Defekt erwähnen und alle Pegel so einstellen, dass beim aufreißen des Kanals und der Mains am Mischpult immer noch Reserve im System Amp/Speaker ist. Alle sonstigen Regler vor Zugriff schützen oder wenigstens drauf insistieren, dass da keiner was zu fummeln hat.

    hornresp

  • Jonnytrance
    Gast
    • 10. Dezember 2008 um 17:54
    • #18
    Zitat von "Sabbelbacke"

    Ich habe es schon erlebt, dass beim Einsatz eines Controllers mit Limiter die anwesenden DJs einfach am Mischpult so lange weiter den Gain hochgedreht haben, den Ausgang der Soundkarte gepusht, am PC-EQ gedreht, bis aus dem Mischpult selber nur noch Matsch kam. ("Wieso geht das denn nicht lauter ?".. pushpush). Da kann der beste Controller nicht mehr viel helfen, wenn schon im Eingangssignal Murks ist.


    Das ist mir gut bekannt.
    Und genau bei sowas entstehen auch Schaden wegen Limiter. Limiter unterdrückt die lauteste Stellen, dafür die leisesten (z.B. tiefe Frequenzen), wenn man weiter aufdeht, auch an die Schwellenwert näher kommen. X-Over und Lowcut verschieben sich (akustisch).

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