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Neue Behringer Pulte

  • hias.h
  • 29. März 2009 um 18:26
  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 29. März 2009 um 18:26
    • #1

    Behringer scheint dazugelernt zu haben.
    Hab grad gesehen, dass Behringer eine art Neuauflage des guten alten Eurodesk 3282 rausbringt. Scheint dem alten seeehr ähnlich zu sein, nur dass diesmal das Netzteil integriert ist und jetzt "Xenyx" Preamps drin sind. naja, ob die wirklich Fortschritte gemacht worden sind muss die Erfahrung zeigen. Ich hoffe, dass sie die Sache mit den umschaltbaren auxen verbessert haben, hier wurde bei den alten eindeutig potential verschenkt.
    Edit: Den Produktabbildungen nach wurde bezüglich der Auxe nichts verbessert, schade.

    Auch Ihre 24/48er Inline-Konsole mit Meterbridge wird neu aufgelegt.

    Und, und das ist der wirkliche Fortschritt, werden jetzt auch Live-Konsolen mit 4Band EQ und 2 semiparametrischen Mittenbändern angeboten. auf diese XL Reihe bin ich gespannt...
    XLR-Ausgänge auch für die 4 pre-fader Auxe. Pro Kanal schaltbare Phantomspeisung, mit Anzeige Leds. Anschluss für Talkback und für 2 Schwanenhalslampen.
    Die inneren Werte sind inzwischen sowieso kein Problem, muss sich nur zeigen wie robust es ist, das war ja bisher der Schwachpunkt.

    Für mich sieht dass nach einem LX7-Killer aus, bin echt mal gespannt.


    Nein, ich bin kein Berhinger-Mitarbeiter, und hab am liebsten wirklich verlässliche Pulte unter den finger. Habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass bei den Billigpulten eher die Ausstattung, als die Qualität das Problem sind. Für kleine Festinstallationen wie Kneipen, Jugendclubs, Schulen oder Kirchengemeinden könnte das durchaus eine alternative sein.

    Einmal editiert, zuletzt von hias.h (30. März 2009 um 18:21)

  • thorsten kistner
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    223
    • 29. März 2009 um 22:22
    • #2
    Zitat von "hias.h"


    Und, und das ist der wirkliche Fortschritt, werden jetzt auch Live-Konsolen mit 4Band EQ und 2 semiparametrischen Mittenbändern angeboten.

    kann mir das mal jemand erklären?,... bin eher im dj bereich unterwegs,... bzw wenn ich mal nen live pult in die finger bekomme dann eigentlich lieber 3band,.... hatte zwar schonmal mit 4band rumgefummelt aber irgendwie nicht mit klar gekommen oder den sinn nicht ganz verstanden!?

  • treibsand
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    • 30. März 2009 um 08:23
    • #3

    Man gewöhnt sich recht schnell an die Vorteile eines 4Band EQs und (semi)parametrischer Filter.
    Ich will ja nicht gleich den gesamten Mittenbrerich anheben/absenken, nur weil ein schmales Frequenzband fehlt/stört.
    Je weniger Bänder ein EQ hat, umso breiter wird i.d.R. die Anhebung/Absenkung.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • hias.h
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    • 30. März 2009 um 18:27
    • #4

    Vor allem die Parametrik mag anfangs verwirrend sein, macht einen EQ in meinen Augen aber erst nutzbar für Live. 4-Band mit 2 semiparametrischen Mittenbändern ist sowas wie die Mindestanforderung für Livegigs, und mMn deutlich wichtiger als FX und Dynamics (ok, Drums ohne Gates machen auch keinen Spass)

  • Dennis13
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    • 30. März 2009 um 22:03
    • #5

    Oder ganz einfach gesagt:
    Wenn dir bei z.B. 1,5kHz was fehlt, stellst du die Frequenz ein und hebst die Frequenz (jenachdem wie breitbandig der Equalizer arbeitet) um den gewünschten dB Wert an.

  • treibsand
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    • 31. März 2009 um 00:51
    • #6
    Zitat von "hias.h"

    (ok, Drums ohne Gates machen auch keinen Spass)

    :shock: :roll: :oops:
    Kommt auf den Schlagwerker an... Eine gute Combo, gute Mikros & eine richtige PA, und man braucht KAUM EQ...

    @Sunshine: schau dir mal an, was bei einem semiparametrischen EQ eines Standardpultes bei 1,5 kHz Centerfreq. wirklich noch angehoben wird... :oops:
    Aber: ohne Parametrik geht das Arbeiten GARNICHT...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Dennis13
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    • 31. März 2009 um 11:25
    • #7

    Hab mir grad mal das Datenblatt von meinem Soundcraft FX8 angeschaut.
    Da wird bei 1,5kHz wo 15dB angehoben wird, 500Hz nach oben und unten immernoch 10dB mit angehoben. :shock:

    Kleinwenig OT ist hier aber auch grade.. :oops:

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    • 31. März 2009 um 14:58
    • #8

    Na was meinst du, warum Behringer sowohl beim Xenyx als auch beim Eurodesk auf eine Angabe der EQ-Filtergüte verzichtet. Wäre ja schlimm, wenn man auch noch herausfinden würde, ob das Zeug was taugt.

    FREIzeichen

    Bist du deprimiert, weil du einen zu kleinen P**** hast ? Möchtest du dir "PHATE" Boxen kaufen, um die Mädels zu beeindrucken ?
    Dann tu uns bitte allen den Gefallen und lies DAS bevor du dumme Posts erstellst:
    http://www.paforum.de/buecher_index.html

  • hias.h
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    • 31. März 2009 um 17:31
    • #9

    FX 8 hat ja auch nur ein parametrisches Mittenband.

    treibsand: Bei guten Bands, mit guten Drummern und einem gut gestimmten! Schlagzeug ist man meisten nicht mehr im Party-pa Niveau, obwohl für diese Fraktion der geringste Aufwand betrieben werden müsste.
    Wenn du so häufig mit den optimalen Vorrauszetzungen arbeiten darfst, kann man glatt neidisch werden.

  • treibsand
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    • 1. April 2009 um 10:18
    • #10

    Keine Panik.
    Ich kenne auch das Gegenteil zur Genüge. Aber in einem bestimmten Alter hat man ein deutlich geringeres Interesse an Party, schlimmen Bands und unschönen Arbeitsbedingungen...

    Im Übrigen: die XL-Reihe dürfte eher nicht auf dem Eurodesk (Mackie 8Bus) oder dem Soundcraft LX7 basieren, sondern eher deutlich das Midas Venice kopieren... :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • hias.h
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    • 1. April 2009 um 14:31
    • #11

    Mist, schon wieder das zwinker-smilie vergessen.
    ,
    Das 8-Bus wird ja neu aufgelegt.
    Stimmt, jetzt wo dus erwähnst, ist schon verdammt ähnlich. Warum sie auch die schreckliche Farbgebung übernehmen mussten? (ist zwar nicht gleich, aber ähnlich und genauso schrecklich)
    Glaube aber nicht, dass es dem Venice Konkurrenz machen kann, das ist ne klasse drüber. Eher dem LX7 dass ja von der Verarbeitung her nicht so das Gelbe vom Ei ist.
    das Lx7 ist preislich ja der nächste verwandte, also wird es sich damit wohl messen müssen.

  • rlu
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    25
    • 8. Juli 2009 um 13:55
    • #12

    Hallo,

    hat mittlerweile schon mal jemand das XL-Pult in der Hand gehabt? Für meine kleinen Geschichten wäre das XL 1600 sehr interessant.

    mfg
    Ralf

  • michael beyer
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    2.136
    • 10. Juli 2009 um 22:20
    • #13

    @Treinsand:

    Drums also ohne Gates?

  • Mix4Munich
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    788
    • 14. Juli 2009 um 11:12
    • #14

    Kalr, das geht wunderbar, WENN das Set qualitativ okay ist, und WENN es gut gestimmt und gedämpft ist, und WENN es mit guten Miks ordentlich mikrofoniert ist. Dann klingt das sogar richtig gut, wenn Du einen einigermassen natürlichen, offenen Drumsound magst.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • hias.h
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    • 14. Juli 2009 um 12:52
    • #15

    Du hast den guten Drummer mit ausgefeilter Spieltechnik vergessen.

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 14. Juli 2009 um 13:30
    • #16

    Teufel auch, Du hast recht. Der ist eigentlich sogar das wichtigste von allem!

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • michael beyer
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    2.136
    • 14. Juli 2009 um 16:28
    • #17

    Also wir hatten das früher aus Geldmangel auch. Hatten aber einen wirklich sehr gutes Drummachinchen, der auch bei bekannten Bands mal aushalf. Da klang das Perfekt für Soul und Funk wie auch Rock. Mit einem sehr guten Drummer, sehr gut gestimmtem Set, explizit ausgewählten Toms, Becken und Snare geht das schon, da habt ihr Recht.

    Ich habe allerdings in den letzten Jahren keinen Drummer mehr gehört, der die Sach so im Griff hat, dass ich auf Gates verzichten wollte :( Wo sind die denn nun alle hingekommen. Unser Drummer hatte sogar einen Lautstärkeregler! Ein Blick genügte und er spielte in der Probe genau dieselben Fills und Breaks nur eben mit gestreichelten Fellen :D

    Daher ja auch meine Verwunderung, denn da muss ein Mordsdrummachine am Start sein :D

  • treibsand
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    • 14. Juli 2009 um 20:33
    • #18

    Sorry, nö.

    Ich verstehe den Sound als GANZES. Also die komplette Band mit allen Fehlern & Macken, die Tagesform UND das Liveerlebnis.
    Der Sound kann total Scheisse sein, wenn der Rest stimmt. Das Publikum ist ja nicht da, um eine CD vorgespielt zu bekommen...

    Gates sind da nur kontraproduktiv. Sie verschwenden MEINE Zeit, die ich viel eher mit Biertrinken, zuschauen und anfeuern verbringen kann. Sie verschwenden die Dynamik, die eben auch ein Rock'n'Roll-Erlebnis ausmacht. Gates machen Lücken, wo keine sind und sie bringen die unerwünschten Anteile doch wieder ans Tageslicht, wenn sie (wegen erwünschter Anteile) öffnen. Sie verleiten dazu, den ENTSCHEIDENDEN Moment Aufmerksamkeit ihnen zu widmen, anstatt auf die Bühne zu achten.

    All das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie einem Erfahrenen Mischermann bei schlimmen Drummern beistehen - aber ich glaube eben nicht daran, dass 120% aller Drummer scheisse sind, sondern eher daran, dass ich in unter 10% der Fälle klangliche Fortschritte mit Gates mache.

    Is aber klar, dass sich die Sichtweise etwas unterscheidet, wenn man die Monotonie eines Klopfzeichengenerators gewöhnt ist. Musik lebt. Musik ist unerwartet/unberechenbar. Musik langweilt - wenn SIE will.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • skyworker
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    • 14. Juli 2009 um 23:16
    • #19

    N´ Abend - da will ich dem Herren aus Lübeck mal beiseite springen: ich waage mal zu behaupten, dass 70% der User hier mit Gates und Kompressoren schlicht überfordert sind. Sinnvoll ist deren Einsatz nämlich erst dann (meine Meinung) wenn man weiß, warum man auf die Automatik verzichten kann. Ein Drumset ohne Gates und Kompressoren kann durchaus Spaß machen - wenn man weiß, wie. Vernünftige Mikros - und noch viel wichtiger - vernünftige Mikropositionierung macht in vielen Fällen mehr als die halbe Miete, den Rest kann man mit dem notwendigen Know How und Gefühl für die Sache hinkriegen, ohne das erste Insertkabel überhaupt zu bemühen. Ich hab lange Zeit in einem Laden Ton gemacht, dessen FoH aus einem steinalten HK Target (ja, liebe Kinder, die Stamerbrüder habens auch mal mit Pulten versucht), einem Behringer Kompressor, einem Behringer EQ und einem Alesis Midiverb bestand. Und jetzt ratet mal, wofür keine Gates da waren? Richtig - für alles. Nicht mal um den brummenden Bass ruhigzustellen - gell, Treibsand ^^ Und ich waage weiterhin die Theorie, dass die meisten Gigs dort schlicht geil waren! Lag nicht immer und nur am Sound, aber das nur am Rand...

    Ging es nicht eigentlich um Behringer Pulte?

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • michael beyer
    Beiträge
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    • 15. Juli 2009 um 06:39
    • #20
    Zitat

    Is aber klar, dass sich die Sichtweise etwas unterscheidet, wenn man die Monotonie eines Klopfzeichengenerators gewöhnt ist.

    Das Drummaschinchen unserer Band war aus Fleisch und Blut und gewann 1996 den deutschen Rockpreis in der Rubrik bester Schlagzeuger. Des hast jetzt leider komplett falsch verstanden. :wink:

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