1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Hobby Forum
  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

messung max pegel sub

  • Stefan Pohle
  • 9. April 2009 um 03:20
  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 9. April 2009 um 03:20
    • #1

    moinsen.

    möchte mal was in erfahrung bringen: wie messt ihr eure maxpegel bei subwoofern (im gehäuse)?

    ich hab da im kopf freifelt (also nicht in nem kleinen raum, am besten wirklich draußen) 1meter abstand auf abstrahlachse des chassis / des ports und dann "gib ihm", am besten mit nem sweep im genutzten frequenzbereich (in meinem falls werd ich da wohl 30hz bis ca 140hz vonn ner test CD draufjagen) und nem messgerät mit peak-hold oder der gleichen (haben ja nahezu alle). wichtig: langsam rantasten ans maximum. erst einmal komplettes spektrum, dann die reso raussuchen (hab leider keine messung vom frequenzgang) und da weiter machen, bis es nichtmehr lauter wird (oder der bass tot ist :twisted: ). die disc, die ich nutzen wollte (hab keinen sinus generator, gibts sowas als download / freewareprogramm?), hat nen sweep von 10hz bis 250hz (emma messdisc meine ich) und eine andere mit 10zh einzelschritten im gleichen berreich. nen loopfähigen cd-player hab ich eh, weshalb ich mir die freq aus dem sweep holen wollte, da die reso eher unwarscheinlich auf einer der "graden", 10hz-schritt-frequenzen sitzt (hoffe das "ploppt" net zu viel, wenn der in 2sek schritten im kreis hüpft :grin: ).

    könnte ich auf diese weise einigermaßen aussagekräftige werte rausbekommen? rein von der methodik jetzt.

    hab nicht das dollste equipment, nur dieses messgerät http://www.thomann.de/de/digital_sound_8922_level_meter.htm
    ... zumindest bekomme ich das die tage ... über 18 ecken wills jemand loswerden fürn guten kurs noch fast neu.

    müsste ja langen, oder?

    mfg

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • Jobsti
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    7.942
    • 9. April 2009 um 06:34
    • #2

    Grüß dich,

    da wenige leute Messmikros haben, welche über 120dB verkraften, würde ich so in 4 Metern messen,
    allerdings Groundplane.
    Mit einem Sweep die Verzerrungen messen, allerdings vielleicht mit einem bandlimitiertem, sollte praxistauglicher sein,
    also Controller davor.
    Allerdings dem Sub erstmal warm laufen lassen, halbe Stunde 30-50Hz oder eben PinkNoise bei hohem Pegel geben, danach sofort den Sweep machen,
    würde da allerdings net gleich Vollgas geben, vielleicht 60% Last, dann langsam höher gehen und u.a. nach K3 schauen.

    Vielleicht geht das auch mit nem kalibriertem HandMessgerät, keine Ahnung, aber Max SPL ist net gleich Max SPL, deswegen würde ich nach den Verzerrungen guggen,
    was nützt, wenn die Kiste 130dB macht, aber klirrt wie Otter?

    In wie weit man das Thomannteil gebrauchen kann weiß ich net, kann das auch "normal" messen oder nur A/C bewertet?
    Da würde ich lieber nen anderes Mikrofon, was halbwegs messtauglich ist (Behringer 8000/IMG ECM) und ne Demoversion von ARTA benutzen.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 9. April 2009 um 14:20
    • #3

    Bei den Herstellern werden die Daten bei Subs ungefähr so angegeben:

    - Belastbarkeit AES (liegt nahe der Sinusbelastbarkeit)
    - Belastbarkeit Program (meist die doppelte AES)
    - Maximal oder Peak Power Handling (meist 4x AES)

    Misst man dann nach Jobsti's Beschreibung mit der AES Leistung den Pegel, dann wird das ganze meist auf die Peak Powerhandling raufgerechnet.
    Vorsicht: Es werden zu 99% Halbraummessungen gemacht - hierbei ist aber ein Pegelunterschied: Misst man das ganze Halbraum (Sub vor einer Wand) gibt es weniger Pegel als wenn das Teil am Boden steht (im Grunde auch Halbraum) - somit misst man über den Boden eine Spiegelschallquelle mit.

    Über diesen Trick kommen diverse (auch deutsche) Firmen bei normalen BR Kisten auf recht abartige Pegel. ;)

  • Jobsti
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    7.942
    • 9. April 2009 um 16:50
    • #4

    Jou das stimmt wohl.

    ich rechne das immer zurück.

    Aber wenn man in 2m misst, passt der Pegel wieder, in 4 metern muss wieder was dazu.
    Wer in 1m misst, ist selbst Schuld, zumal das eh zu nah ist.

    PS:
    An der Wand gibt's mehr Pegel, da wir Wand UND Boden haben, in der Ecke dann nochmal mehr!
    oder wie meinst du das?

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 9. April 2009 um 17:36
    • #5

    1. ist dein pegelmesser kalibriert ? ansonsten erstmal zum kalibrieren schicken......
    2. miss nicht mit einem sweep, sondern mit einem frequenzgenerator an 5-6 punkten mit einer frequenz und bastel dir dann ne halbwegs brauchbare kurve (punkte verbinden usw...)
    3. peakhold nicht vergessen einzuschalten.

    die nummer mit jobstis vorwärmung bringt dir was wenn du den pegel unter realistischen bedingungen kennen lernen willst (powerkompression) und wenn du mit den werten angeben willst, schön kalt messen. das mit dem klirr, ist sonne relative sache bei bässen... erstmal kann deine endstufe das chassis zu kotzen bringen ? ansonsten kann man ja an der kotzgrenze limitieren :)

    http://www.ae-rental.de

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 10. April 2009 um 00:11
    • #6

    Moin,

    Maximalpegel während der Zerstörung? an 230V 50 Hz? Wie laut, wie lang?... wie hell? :grin:

    Grüße

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 10. April 2009 um 15:19
    • #7

    das "messgerät", was ich da habe, soll von werk aus wohl kalibiert sein.
    gut, mess ich mal 2m abstand. am boden stehend sollte das teil eh. wollte schon einigermaßen "einsatzbedingungen" simulieren.
    k3 messen usw ... mit anderen worten: nur mit dem handmessdingen wird das nichts, zumindest, wenn ich repräsentativ messen möchte ... nu is die frage: will ich das ... hm ...

    das mit dem woofer warm laufen lassen ... kay, einsatzbedingungssimu. deshalb sollte ich das machen. hab an db-drag gedahct, da wurd man nachm dritten versuch ja schon ausgelacht, wenn man nen 4ten machte :) naja, war ja auch ne völlig andere ziesetzung.

    --- die idee ist eigentlich aufgekommen, weil mir jemand auf ner 50man party gesagt hat, dass 2 seiner 38er ravedingsda kisten an einer hollywood amp lauter sind, als meine 4 ulb subs an einer e800. bin mir 101% sicher, dass dem so nicht ist (auch wenn die subs etwas mehr leistung ab könnten und somit noch etwas lauten gehen), denn diesen haufen, den er amp nennt, hatte ich als aller ersten "pa"-amp auch *schäm*, da kommt nichtmal annähernd etwas von den "2x256watt rms" raus die draufstehen, weder an 8, noch an 4ohm (was er laut datenblatt können soll, aber nicht kann, da ichs ausprobiert habe mit 4ohm fullrangern, -hatte da damals, als ich hier angefangen hab, auch nen bericht drüber geschrieben übr meine "bier-idee-selbstbau-kisten" aus carhifi chassis).

    eigentlich geht es mir nur darum ihm zu zeigen, dass das sicher nicht so ist. mit verzerrungswerten usw kann der vogel eh nichts anfangen, bin ich mir sher sicher ... ist einer von denen, die sich nicht einmal ein wenig in die materie einarbeiten. witzig: er war der meinung, dass ein mischpult immer dafür ausgelegt ist, dass es laut aussteuer led´s am anschlag zu laufen hat ... naja, ich schweife ab.

    im endeffekt also: schwanzvergleich *hust*

    ne klirrmessung wäre aber wirklich mal lustig .. denke nicht, dass er da so dolle abschneiden würde mit den dingern.

    aber erstmal die maxmessung.
    ich und nen paar kollegen haben auch vor, das teil mal mit auf die ein oder andere VA zu schlören, da man uns ja auf unserer letzten party vorgeworfen hat, dass 4 nexo ps15 an ner camco dl3000 und 2 Mach CW 218 an ner Sirus pxa 5000pro "am anschlag laufend (also kurz vor einsetzenden clip-led´s) zu laut und zu viel für nen partyraum mit ca 120m² sind :grin:

    ich weis, um so mehr leute, um so mehr pegel .. ja, wie sol lich sagen, "verfängt sich in den leuten". weshalb ne leere party immer laute rist, als ne volle (wenn man nicht in den ersten reihen an den speakern steht).

    die ein oder andere lücke in meinem fachwissen oder besser die unerfahrenheit werden da auch sicher keine tüv-relevanten messungen draus werden lassen, soll ja nur als anhaltspunkt für uns nd unseere nächsten party gelten.

    mfg und schönes laaaaaanges WE :wink:

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • mckrise
    Beiträge
    945
    • 10. April 2009 um 18:41
    • #8

    Hallo,
    naja wenns nur Schwanzvergleich werden soll...
    bastel dir ne Schnur, 2 m lang... dazu nen Sinussignal... die Schnur sagt dir wo du dein messgerät hinlegen sollst...
    und dann einfach so laut wie es geht und drauf ;) ...verstehst... Schwanzvergleich würde ich nicht zu akademisch angehen... sondern einfach mache ;) und wer die höhere Zahl hat gewinnt...

    oder machs dir leichter : steh zu deinem Wissen und gib ihm recht, dass er den längeren hat, solche Probleme lösen sich manchmal von allein

    Apropo Schwanzvergleich: Wir ham heute nen Speaker bei 63V RMS und Sinuston richtig schön qualmen lassen :)

  • Jobsti
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    7.942
    • 11. April 2009 um 01:08
    • #9

    Und welcher wars?
    Meiner hat 71V vertragen :lol:

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • mckrise
    Beiträge
    945
    • 12. April 2009 um 01:15
    • #10
    Zitat von "Jobsti84"

    Und welcher wars?
    Meiner hat 71V vertragen :lol:


    *mist* deiner ist Länger... dann mach ich Dienstag mal 72 V :P ...(denn er lebt noch)
    (aber ist ja auch eh alles auch eine Frage der Zeit ) ... aber ist eben schon lustig wenn da plötzlich Qualm aus dem Speaker rauskommt.. "wir haben einen neuen Papst" ;)

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 12. April 2009 um 15:10
    • #11
    Zitat

    An der Wand gibt's mehr Pegel, da wir Wand UND Boden haben, in der Ecke dann nochmal mehr!
    oder wie meinst du das?

    Deine Aussage ist korrekt, jedoch meine ich es anders.

    Es gibt die Angabe "Halbraum", das bedeutet, dass auf EINER Seite von der Box an einer Wand steht - oder auch einfach die ganze Box auf dem Boden steht (nicht am Boden an der Wand oder an einer Ecke, sondern die ganze Box einfach auf dem Boden, z.B. auf einm großen Platz oder Parkplatz. Misst man hier nun den Pegel, hat man etwas mehr als wenn die Box in einer Schallwand eingebaut ist. Beides kann aber als Halbraum bezeichnet werden.

    Siehe dazu nachstehende Grafik. Die roten Linien sollen die abgestrahlten Schall darstellen.

  • Jobsti
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    7.942
    • 12. April 2009 um 22:12
    • #12

    Achso, alles klaro.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 12. April 2009 um 22:51
    • #13

    Leg die Box auf den Rücken und häng das Mikro drüber. (Vitavox hat die Box immer ebenerdig in einer Grube mit einer Schallwand abgedeckt, gewissermaßen beerdigt. Das erlaubt der Platzwart auf dem Fußballplatz üblicherweise nicht 8) )

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 15. April 2009 um 11:50
    • #14

    gut, die "halbraum" variante ist wohl die, die dem tatsächlichen einsatzbereich im freifeld (bzw open air) am ähnlichsten ist. deshalb würd ich das wohl auch so durchziehen, -angedahct war es ja.

    werd wohl 2 woofr nehmen müssen, wie mess ich da?
    wollte beide nebeneinander stellen für diese eine messung und das mirko dann "fluchtend" mit den aneinander stehenden seitenwenden (also mittig der biederwoofer) wieder ganz normal auf den ständer stellen und messen.

    denke sollte so gehen, oder?

    normalerweise bzw laut theorie düften das ja maximal 3db mehr sein bei einer chassisverdopplung (wenn die leistung auch die doppelte ist, sprich wenn jeder woofer genau so viel leistung wie der einzelne zuvor sieht). -erreichen werd ich das denke ich nicht, da die leistung meines amps eben an 4ohm nicht genau die doppelte sein dürfte, wie an 8ohm.

    aber egal. die ravelands sind jedenfalls nur 8öhmer (ohmer?), weshlab die auch net mehr als 220watt rms bekommen. wird schon hinhaun, ich geb da eh net so viel drauf auf diesen vergleich, ich weis einfach, dass die kenfords besser sind.

    hab nun auch noch 2 38er kenfords hier liegen, die ich in die 140liter kiste von eule einsetze und an so ne kinderfreizeithütte verkaufe (kenne den "hallenwart"). die werd ich dann gleich mal mitmessen :)

    ---

    um messung wie verzerrungen oder frequenzgang durchzuführen braucht man ja weiteren equipment. auf der musikmesse in frankfurt haben ein kollege und ich diese geschichte entdeckt. ...http://www.bilder-space.de/show.php?file=…EU2jkF5lSKV.jpg

    //edit: für maximalpegelmessung ist das teil ja net geeignet, aber für frequenzgänge und verzerrung nicht unter vollast schon. berauch man mehr messoptionen, als mit dem teil?//

    laut dem standbetreuer (der wohl auch entwickler des dingens ist), würde diesen ding eine komplettlösung sein.

    da ich ja nun in einer recht starken 6 köpfigen truppe bin und die mich immer mehr "anpeitschen" selber irgendwann mal zu entwickeln (auch wenn das noch jahre weit weg ist meiner meinung nach), überlegen die jungs, ob wir die 299€ für den analyzer und die sofware ausgeben (eine usb - soudkarte hätten wir ja auchnoch .. aber brauch man mit dem ding ja net).

    kennt das teil jemand? empfehlenswert?

    ---> oder sollte ich daraus nen neuen fred machen? :)

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • Jonnytrance
    Gast
    • 20. April 2009 um 21:44
    • #15
    Zitat von "Mike J."

    Siehe dazu nachstehende Grafik. Die roten Linien sollen die abgestrahlten Schall darstellen.


    Da Bass ein Kugelstrahler ist, reflektiert "Halbraum A" gebauso wie Halbraum B. Da gibt es keine Unterschiede.

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 21. April 2009 um 10:11
    • #16
    Zitat

    Da Bass ein Kugelstrahler ist

    ...sagt die Theorie, aber auch Bass ist in der Praxis kein 100%iger Kugelstrahler. Miss das Phänomen selbst (man hört es auch) und du wirst sehen oder hören ;)

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 21. April 2009 um 12:01
    • #17

    Moin,

    Ob ein Lautsprecher ein Kugelstrahler ist oder nicht, darüber entscheidet die Größe. Ein Single 18" DirektstrahlerBass ist sicher noch als perfekter Kugelstrahler zu begreifen. Doch auch dann gibt es eine gerichtete Schallabgabe, denn Lautsprecher klirren. So erzeugen Basslautsprecher Obertöne, deren Frequenzen dann nicht mehr der Kugelbedingung entsprechen und "subjektiv" zur Fehleinschätzung führen.

    Die hübsche Skizze ist mißverständlich. Der Lautsprecher steht im Halbraum, doch Meßbedingung für Halbraum ist (sollte sein), daß das Mikrofon im Vollraum positioniert ist. Das ist bei Halbraum B nicht der Fall. Zumindest im Bassbereich, beim dargestellten "kleinen" Single-Direktstrahler, spielt bei "Halbraum B" die Reflektion keine Rolle. Aber die Mikrofonposition erfüllt noch die Grenzflächenbedingung, nicht nur zum Boden. So ergibt sich ein erheblich nach oben verfälschtes Meßergebniss.

    Vereinfacht gesagt sollte man einen Beschallungsbass immer in der mittleren Nutzentfernung messen. Richtwert für den minimalen Meßabstand etwa das 5- fache der Diagonale der Lautsprecherfront. Also einen Single- Direktstrahler in mindestens 5 Meter Entfernung mit einer Messung. Sehr große Stacks mit mehreren Messungen in 20 Metern über den Nutzwinkel von 180°, oder, weil die Nutzbarkeit auch vom "Leckschall" nach hinten abhängt gleich 360°. Da eine Person im Publikum zumindest bei den tiefen Bassfrequenzen noch in Halbraumbedingung wahrnimmt kann man das Meßmikrofon bedenkenlos auf den Boden legen. Das ist einfacher vergleichbar, und umgeht die Diskussion der Mikrofonhöhe. Die sinnvolle Angabe fürs Datenblatt ist der auf 1 Meter gerechnete! Wert unter Angabe der Mikrofonposition.

    Angemerkt sei noch, daß in Vorführvergleichen nach subjektiver Lautheit immer der Bass mit den übelsten Klirr-Werten, und dem übelsten Zeitverhalten gewinnen wird. Schon im Hauptfrequenzband ist die Urteilsfähigkeit sehr begrenzt, aber im Bassbereich... . Was ein universell guter Bass ist merkt man erst, wenn man viele verschiedenste musikkulturelle Ereignisse beschallt hat. Hier entstand meine Vorliebe für CB, eine gute geschlossene Bassbox ist prinzipbedingt maximal neutral, und deswegen eine gute Investition im Vermietpark. Wobei ich keine Abneigung gegen passend eingesetzte und gut bediente "gesoundete" Bässe habe, solange der Chassisverbrauch/Reconingaufwand nicht meine Tasche belastet...

    Für Schwanzvergleiche legt man das Mikrofon auf den Boden, und den Lautsprecher darauf. eine sorgfältig gestopfteTextilwurst sollte ringsum für Abdichtung sorgen ;) :grin:

    Grüße

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Jonnytrance
    Gast
    • 21. April 2009 um 16:52
    • #18
    Zitat von "Hörnli"

    Moin,

    Ob ein Lautsprecher ein Kugelstrahler ist oder nicht, darüber entscheidet die Größe.


    Eher die Frequenz ist entscheident.

    Klar, dass es keinen 100%igen Kugelstrahler gibt. Aber das hier ist nicht gefragt. Im Halbraum A würde ich nicht messen, da die Quelle nicht ganz im Halbraum steht. Halbraum B und Messmic aufm Boden, so wie Bernd eigendlich auch schon beschrieben hat, würde ich vorziehen. Abstand dann mindestens 4m nehmen und umrechnen.

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 21. April 2009 um 18:40
    • #19
    Zitat von "Jonnytrance"


    Eher die Frequenz ist entscheident.
    .


    Beides zusammen. In dem Zusammenhang auch die Bündelung/directivity im Bassbereich. Gut zu dem Thema passt dann auch "weit tragende" Bässe.... hatten wir ja schon ein paar Mal.

    hornresp

  • Jonnytrance
    Gast
    • 21. April 2009 um 19:33
    • #20
    Zitat von "Sabbelbacke"

    Beides zusammen.


    Logisch!
    Aber [Spass_modus_an] sollte in ca 50 Jahren ein 18" Chassi rauskommen, der etwa 5kHz überträgt... Ist es dann ein Kugelstrahler? Oder sollte dann ein 2"er geben der 50Hz gut kann... Ist es dann kein Kugelstrahler? [Spass_modus_aus]

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  2. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  3. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  4. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  5. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  6. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  7. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  8. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  9. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  10. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™