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Reparatur eines Mitec-Performer32

  • KurtSchuster
  • 17. September 2009 um 12:38
  • KurtSchuster
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    • 17. September 2009 um 12:38
    • #1

    Hallo,

    vor einigen Jahren ist mir ein Mitec-Performer-32 abgeraucht. Abgeraucht hört sich bißchen dramatisch an...tatsächlich kam ein kleines Rauchwölckchen aus dem rechten "Netzteilzug" und danach machte das Ding nur noch wirres Zeugs.
    Der Master gab, glaube ich, gar nix mehr von sich und die LED-Ketten der Brücke hingen irgendwo schief in der Gegend rum.

    Seitdem wandert das Ding ( locker 4-5 Jahre ) von einer Hand zur anderen. Jeder sagte bis jetzt so etwa: " Kein Thema, das kann nicht viel sein, mach ich...". Dann kommt irgendwann die Frage nach Schaltplänen. Hab ich nicht. Und dann passiert gar nix mehr. :(

    Und unter dieser mitec-music.de Addi war scheinbar nie einer erreichbar. Hab auch eben nochmal versucht da was hin zu schicken. Gibt irgendeinen Script-Fehler...ans Tel. geht auch keiner ran....

    Ich suche also jemanden der das Pult WIRKLICH reparieren kann bzw. einen Kontakt hat der das kann.


    Gruß,

    Kurt

  • Peerless
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    • 17. September 2009 um 21:17
    • #2

    ich hab da was Schaltplaniges das ich vermailen könnte. Aber reparieren halte ich bei dem Pult nicht für ökonomisch, dafür ist die Performance und die Gainstruktur zu schwach.... würde nur lohnen wenn man das Teil einer Jugendeinrichtung oder Schule schenken möchte ;)

    http://www.ae-rental.de

  • Mat
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    • 20. September 2009 um 11:53
    • #3

    Hallo Kurt,

    bei Mitec erreichst Du den Marc Pape eher Vormittags so gegen 08:00 Uhr - aber erwarte nicht zu viel; der Mann ist zwar sehr kompetent, der Laden an sich aber eine Apotheke ... die Preise für E-Teile liegen irgendwo jenseits von wieso das denn, und für´s Service Manual hätte er gerne 20 Teuros.

    Aber eigentlich ist das Pult so gestrickt, dass jeder halbwegs brauchbare Elektronikfrickel auch ohne Schaltplan auskommt - und E-Teile gibt´s i.d.R. in jedem gut sortierten Elektronikladen, bei Conrad oder anderen vergleichbaren Händlern.

    Und falls Du aus dem Saarland oder der näheren Umgebung kommst, kann ich Dir das Teil gerne wieder instandsetzen.

    Eine Rep lohnt sich bei den Ding eigentlich immer; von schwacher Performance und Gainstruktur kann keine Rede sein.
    Für das, was die Dinger kosten findet man kaum ein Pult welches so flexibel und so einfach zu servicen ist - und obendrein auch noch verhältnismäßig sauber "klingt".

    Ich selbst fahre zwei 16er Perfomer nach kleinen Umbauten als 28er Konsole mit 4 Monitor- und 6 Effektwegen sowohl im Live- als auch im Homestudio-Betrieb.

    Gruß

    Matthias

    Ich bin zwar für Viecher zuständig, aber nicht für Rindviecher ! :)

  • treibsand
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    • 20. September 2009 um 16:27
    • #4

    Ich bin in meinem Leben zwei von diesen Pulten begegnet - bei beiden war das Netzteil defekt...
    Aber da dieses IMHO eh nur 2x 12V DC liefert, war es nicht schwer, ein Ersatznetzteil zu basteln.

    In deinem Fall würde ich also davon ausgehen, das die interne Gleichrichtung, Siebung und Spannungsreglung defekt ist - dieser Fehler müsste aber relativ einfach und schnell zu behebn sein.
    Danach ist das Pult ein ernstzunehmendes "Spielzeug". Zwar nicht für den ganz grossen Job gedacht, aber um mal eben eine Band abzumischen reicht es.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • KurtSchuster
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    • 21. September 2009 um 12:49
    • #5

    Servus,

    Zitat von "Peerless"

    Aber reparieren halte ich bei dem Pult nicht für ökonomisch, dafür ist die Performance und die Gainstruktur zu schwach.... würde nur lohnen wenn man das Teil einer Jugendeinrichtung oder Schule schenken möchte

    Kaum nimmt man das Wort „Mitec“ in den Mund, geht’s auch schon los mit dem Bashing. :)

    Ich will da gar nicht viel zu sagen. Die Dinger machen ihren Job und Punkt. Zumindest wenn sie nicht gerade ihr Innenleben in Rauch verwandeln. :D

    Zitat von "treibsand"

    Ich bin in meinem Leben zwei von diesen Pulten begegnet - bei beiden war das Netzteil defekt...

    Dieses Schicksal ist scheinbar sehr vielen Performern beschieden.
    Ich denke das es an schlechten bzw. unterdimensionierten Bauteilen liegt. Nach einer wohlüberlegten Rep. in Sachen Bauteilen sollte zumindest dies Problem dauerhaft gelöst sein. Und warum sollte das Pult dann nicht noch viele Jahre laufen ?

    Zitat von "Matthias_schlegel"

    Aber eigentlich ist das Pult so gestrickt, dass jeder halbwegs brauchbare Elektronikfrickel auch ohne Schaltplan auskommt

    Das habe ich jetzt schon oft gehört, vor allem weil der Fehler im Netzteilzug bei vielen Performern auftritt. Da bin ich wohl nacheinander 3 Aufschneidern aufgesessen. Kaum zu fassen. :shock: Ich hoffe sie haben nicht noch mehr "kaputtrepariert".
    Beim 2ten Reparateur kam die untere Blechabdeckung des Pults abhanden. Wie so was passieren kann ist mir auch schleierhaft. Das Blech dürfte fast 2 qm haben !

    Zitat von "Matthias_schlegel"

    Und falls Du aus dem Saarland oder der näheren Umgebung kommst, kann ich Dir das Teil gerne wieder instandsetzen.

    Ich überlege gerade ob ich den aktuellen "Reparateur" einfach anweise dir das Pult per Sped. zukommen zu lassen. Es residiert ( hoffentlich :roll: ) noch in seinem MGM-Case. Darin sollte es problemlos auch den Transport per Sped. überstehen. Fragt sich was das kostet. Ich mach mich mal schlau.

    Bist du dir ABSOLUT sicher das du das Pult ( kompetenzmäßig ) reppen kannst ? Hast du evtl. Referenzen ? Sorry für die harschen Fragen, aber es soll jetzt wirklich der schlußendliche Reparateur sein.

    Gruß,

    Kurt

  • Mat
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    • 21. September 2009 um 16:37
    • #6

    Moin Kurt,

    Zitat von "KurtSchuster"

    Kaum nimmt man das Wort „Mitec“ in den Mund, geht’s auch schon los mit dem Bashing. :)


    Jo, das übliche halt ... dabei vergessen die Leute mit schöner Regelmäßigkeit das Gesetz von der Verhältnismäßigkeit der Mittel - und zwar sowohl beim Faktor Mensch als auch beim Faktor Technik.
    Jeder, der einen Führerschein hat kann ein Auto bedienen ... und ein Formel 1 Pilot kann es sogar fahren ...

    Zitat von "KurtSchuster"

    Dieses Schicksal ist scheinbar sehr vielen Performern beschieden.
    Ich denke das es an schlechten bzw. unterdimensionierten Bauteilen liegt. Nach einer wohlüberlegten Rep. in Sachen Bauteilen sollte zumindest dies Problem dauerhaft gelöst sein. Und warum sollte das Pult dann nicht noch viele Jahre laufen ?


    Zum Teil ...
    I.d.R. sterben die Trafos, welche großspurig als Netzteil bezeichnet werden den Hitzetod in irgendeinem Siderack, bei der pultinternen Aufbereitung ist bei einigen Ausführungen der Gleichrichter (oder besser : Gleich riecht er :grin: ) die Wurzel allen Übels.

    Das Problem ist, dass der Performer im Laufe der Zeit zig mal strukturell überarbeitet wurde; man kann zwar problemlos die Kanalzüge, Gruppen usw. untereinander tauschen aber ansonsten wird´s da schon mal etwas eng.

    Zitat von "KurtSchuster"

    Das habe ich jetzt schon oft gehört, vor allem weil der Fehler im Netzteilzug bei vielen Performern auftritt. Da bin ich wohl nacheinander 3 Aufschneidern aufgesessen. Kaum zu fassen. :shock: Ich hoffe sie haben nicht noch mehr "kaputtrepariert".


    Nun, oftmals fehlt´s da eher an Motivation.
    Die übliche "Es hat geraucht also sieht man, was abgefackelt ist und tauscht´s einfach aus" Mentalität stösst da oftmals an ihre Grenzen.

    Zitat von "KurtSchuster"

    Beim 2ten Reparateur kam die untere Blechabdeckung des Pults abhanden. Wie so was passieren kann ist mir auch schleierhaft. Das Blech dürfte fast 2 qm haben !


    Wer weiß, welchem Fahrzeug das Teil zu frischem TÜV verholfen hat ... :lol:

    Zitat von "KurtSchuster"

    Ich überlege gerade ob ich den aktuellen "Reparateur" einfach anweise dir das Pult per Sped. zukommen zu lassen. Es residiert ( hoffentlich :roll: ) noch in seinem MGM-Case. Darin sollte es problemlos auch den Transport per Sped. überstehen. Fragt sich was das kostet. Ich mach mich mal schlau.


    Das kostet auf jeden Fall teuer !
    Und wenn das Pult nicht absolut passgenau im Case sitzt würde ich´s lassen, denn das Bodenblech ist das einzige, was dem Pult zu Stabilität verhilft !!!

    Zitat von "KurtSchuster"

    Bist du dir ABSOLUT sicher das du das Pult ( kompetenzmäßig ) reppen kannst ? Hast du evtl. Referenzen ? Sorry für die harschen Fragen, aber es soll jetzt wirklich der schlußendliche Reparateur sein.


    Kein Problem; ich habe mit dem Kram bis zum Abschluß meines Studiums gute 15 Jahre meinen Lebensunterhalt verdient.
    Jetzt mach ich sowas nur noch als Ausgleich zu meinem Beruf.
    Tu´s oder lass es; davon hängt meine Seeligkeit nicht ab.

    Davon aber mal abgesehen :

    1. Möglicherweise ist ein kompletter Neuaufbau der PSU nötig; je nach Alter und/oder Pflegezustand können Elkos ausgetrocknet sein oder der Zahn der Zeit hat mittels dem üblichen Veranstaltungssiff heftig an Platinen und sonstigem Innenleben genagt.
    Ich hatte vor kurzem einen Soundcraft Spirit Powermischer eines Bekannten in der Mache; das, was ich da von der Hauptplatine geduscht habe hätte ausgereicht, um ein komplettes Blasorchester aus dem Genpool zu subtrahieren ...

    2. Ich stehe mit beiden Beinen im Berufsleben; je nach Arbeitsaufkommen hat da der Arbeitstag schon mal 16 Stunden.
    Als erstes kommt der Beruf, dann die Band - und gelegentlich habe ich sogar mal sowas wie ein Privatleben.
    Mit "Gestern gebracht, heute gemacht" isses also Essig ...

    Gruß

    Matthias

    Ich bin zwar für Viecher zuständig, aber nicht für Rindviecher ! :)

  • KurtSchuster
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    • 21. September 2009 um 17:11
    • #7

    Hallo,

    Zitat von "Matthias_schlegel"

    I.d.R. sterben die Trafos, welche großspurig als Netzteil bezeichnet werden den Hitzetod in irgendeinem Siderack, bei der pultinternen Aufbereitung ist bei einigen Ausführungen der Gleichrichter (oder besser : Gleich riecht er :grin: ) die Wurzel allen Übels.

    Als Netzteil kann man das Ding wirklich nicht bezeichnen. Ein mit Plaste umwickelter Trafo. Aber sonderlich heiß ist er bei mir nie geworden....etwas mehr als handwarm.
    Es hat eines Tages , schätze nach etwa 10 Jahren !!, einfach dieses Rauchwölkchen gegeben. Ich hab das Pult übrigens damals, es ist jetzt etwa 15 Jahre alt, neu gekauft. Und sooo billig, mit der voll ausgestatteten Brücke, Subgruppen, Lampen etc., und dem MGM-Case war das Pult nun auch nicht.
    Soweit ich weiß war das damals die maximale Ausbaustufe des Performer-32 für Live-Anwendung. Ich meine, schlagt mich tot, fast 10kDM bezahlt zu haben.

    Das war, zumindest für mich, ein Haufen Holz, Mitte der 90er.

    Gruß,

    Kurt

  • fever fever
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    • 21. September 2009 um 17:46
    • #8

    also meine kollgen haben unter anderem ein Mitec EX-31 und die machen fast nur hardrock geschichten und das teil steht im lager auch bei minus graden, es wird geraucht was das zeug hält und das ding geht immer noch :D
    sicherlich wurden schon verschleißteile augetauscht aber das ist ja normal und auch gut so, ich wollt mal so euch wissen lassen sit schon en tolles ding :D

  • Wurst Werner
    Profi
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    • 26. September 2009 um 15:19
    • #9

    Mal den Kollegen Rockline anmelden, der dürfte helfen können.

    Grüße
    WW

    PS: Das Performer war eingentlich ein grundsolides Pult mit vergleichsweiser guter Ausstattung. Nervig war nur der kleine Headroom.

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • rockline
    Profi
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    • 27. September 2009 um 11:11
    • #10

    WW hat schon den richtige Tip gegeben :wink:
    Ich repariere so etwas gewerblich. Dürfte aber aufgrund der Speditionskosten nicht sonderlich günstig sein. Rechne allein mindestens 200.- für Transport in beide Richtungen!

  • Midi-Rakete
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    78
    • 8. Oktober 2009 um 09:08
    • #11

    Wo steht das Pult denn? Evtl. kann man ja zum Pult kommen.

    Ich habe mal bei Mitec (alte Firma) gearbeitet, kenne die Mischpulte und deren verbaute Teile.

    Wolfgang Dunczewski
    65934 Frankfurt
    Tel: 0700/TONSTUDIO

    DMX Selbstbau Projekte auf http://www.dmx4you.de

    FOH und Technik

  • KurtSchuster
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    • 9. Oktober 2009 um 19:15
    • #12

    Hallo,

    Zitat von "Midi-Rakete"

    Wo steht das Pult denn? Evtl. kann man ja zum Pult kommen.

    Das ist ne gute Idee. :D Das Pult steht ca. 20kM von Koblenz.

    Wer ist in Reichweite ?

    Gruß,

    Kurt

  • matthias falke
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    • 9. Oktober 2009 um 23:20
    • #13

    Hallo.
    War Dienstag gerade im Koblenz, 1450 Km hin und zurück :shock: . Ihr bekommt da bald einen neuen Zoofachmarkt. Im November arbeite ich da eine paar Tage (ELA). Kann mir das Pult ja mal anschauen, (gelernter TV- Fritze, der größtenteils von Reparaturen lebt). Wenn es wirklich bloß das Netzteil ist, kann ich vielleicht helfen. Wobei die Möglichkeiten im Außendienst :grin: , natürlich begrenzt sind.
    Gruß Matthias
    PS: Ist der Rhein immer so schmal, da ist ja unsere Oder breiter :wink:

  • KurtSchuster
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    • 10. Oktober 2009 um 19:17
    • #14

    Hi Matthias,

    bist du sicher das du auch den Rhein angeschaut hast, und nicht die Mosel ? :D

    Koblenz hat gleich zwei von den Dingern. :grin:

    Habt ihr wieder Chemie in die Oder geworfen...das sie breit ist. :lol:

    Evtl. ergibt sich ja ne Möglichkeit im Nov.

    Gruß,

    Kurt

  • matthias falke
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    • 10. Oktober 2009 um 21:09
    • #15
    Zitat von "KurtSchuster"

    Habt ihr wieder Chemie in die Oder geworfen...das sie breit ist.


    Dafür sind unsere östlichen Nachbaren zuständig :wink:

    Zitat von "KurtSchuster"

    bist du sicher das du auch den Rhein angeschaut hast, und nicht die Mosel ?


    Muss ich gleich mal auf die Karte schauen, auf jeden Fall scheint das Teil, welches auch immer, Niedrigwasser geführt zu haben. Sehr breite Sandufer.

  • KurtSchuster
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    • 11. Oktober 2009 um 01:05
    • #16
    Zitat von "Matthias Falke"

    auf jeden Fall scheint das Teil, welches auch immer, Niedrigwasser geführt zu haben. Sehr breite Sandufer

    Da hab ich eben noch drüber nachgedacht...ich bin halt nicht im Rheinland aktuell...leider...nirgends ist es schöner. :)

    Aber er ist aktuell echt bißchen dünn...

    http://www.bafg.de/php/DUESSELDORFRHEINW.htm

    Der arme Vater Rhein...und Schuld sind die Schweizer...die lassen einfach ihre Gletcher schmelzen... :?

    Gruß,

    Kurt

  • mike j.
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    • 11. Oktober 2009 um 12:28
    • #17

    Wir haben zwei dieser Pulte, jedoch die 16 Kanal Version - sollte aber nicht groß unterschiedlich sein.

    Das Pult ist ziemlich übersichtlich aufgebaut, wenn man einfach mal die beiden Netzversorgerpatinen ausbaut und heraussen betreibt.

    ofern man ein Multimeter besitzt und dieses auch bedienen kann, kann man doch hier selbst einmal nachsehen.
    Ich würde hier selbst Hand anlegen und mal die Betriebsspannungen messen (Ausgänge der Spannungsregler), eventuell mit einem Oszi ob sie auch keine Wellen hat (sonnst mal bei den Elkos suchen). S

    Hab bei einem unserer beiden Pulte schon mal einen Kanalzug repariert, das ganze Ding ist wirklich standard hoch 10, keine speziellen Bauteile, nix. Fürs Servicemanual wollte man von mir damals auch 20 Euro haben, es ging dann auch ohne.

    Finde das Pult jetzt für die 300 Euro, die es auf eBay mit Case gekostet hat nicht so übel. Headroom naja, aber wenn man weiß wie damit umzugehen ist gehts. 2 parametrische Mitten, was will man mehr? Verschicken ist da eher unrentabel - dann brings besser zu der nächsten Elektronikreparaturstelle.

  • KurtSchuster
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    • 6. März 2010 um 16:17
    • #18

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

    Ich hab endlich jemanden in der Nähe gefunden der mein Pult reparieren kann. Zumindest sagt er das.

    Sollte es nach 5 Jahren und x Möchtegern-Elektronikern endlich gelingen ?

    Der gute Mann hat früher als Elektroniker bei der Wersi ( diese Synti-Leute ) gearbeitet.

    Unklar ist auch noch ob "kaputtgemessen" bzw. "kaputt-repariert" wurde.

    Trotzdem, es geht weiter. :D

  • KurtSchuster
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    • 19. Mai 2010 um 18:49
    • #19

    Der Wahnsinn geht in die nächste Runde.

    Heute ruft mich mein aktueller Reparateur an und erklärt mir was so Sache sei.

    Demnach habe er nach tagelanger Arbeit herausgefunden das 6 Eingänge beschädigt seien und der Rest auch diverse Fehler aufweisen würde. Also müsse das Pult komplett demontiert werden, die einzelnen Platinen auf einer, eigens zu erstellenden Testumgebung, geprüft werden.

    Die angeforderten technischen Unterlagen von Mitec seien wenig hilfreich. Nach ewigem rumgebohre was die Rep. denn nun erwartet kosten würde kam dann irgendwas von 150€ pro Tag. Und so 8-10 Tage wären schon insgesamt zu veranschlagen.

    Ist das noch zu fassen ?

  • mike j.
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    • 20. Mai 2010 um 10:51
    • #20

    Das klingt alles weit komplizierter wie es ist. Eine Messumgebung braucht kein Mensch um die Kanalzüge zu testen, +-15V, Oszi und einen Sinusgenerator ;-). Mehr brauchts bei den 3 OPVs nicht.

    Wenns was hilft: Ich hätt eins um 300 euronen abzugeben (plus Versand), jedoch ein 16er.

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