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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Akkubetriebene Aktivbox

  • schrecki7289
  • 13. Mai 2010 um 17:36
  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 13. Mai 2010 um 17:36
    • #1

    Hallo,

    ich wollte in diesem Thread mein aktuelles Projekt vorstellen. Wenn Interesse daran besteht, wird es nach Fertigstellung Pläne und das Layout hier geben.
    Zunächst möchte ich das Ganze aber zur Diskussion stellen.

    In Arbeit ist eine Aktivbox (Bestückung 6"/1" oder 8"/1", schwanke zur Zeit noch) mit integriertem Akku und der Möglichkeit des Netzbetriebes, wobei dann mit dem integriertem Laderegler der Akku geladen wird.

    Die Elektronik habe ich soweit fertig. Als Verstärker dient ein TDA1562Q, dessen Stromversorgung per Relais unterbrechnungsfrei von Akku auf Netzbetrieb während des Betriebes umgeschaltet wird. Im Netzbetrieb wird das ganze von einem 80VA Ringkerntrafo gespeist. Auf der Platine befindet sich weiterhin ein Laderegler (PB137), der den Blei-Gel Akku mit max. 1A auflädt. Das ganze funktioniert im Testbetrieb ohne Probleme und sehr gut. Ich war erstaunt von der Power des Chipverstärkers.

    Was jetzt noch zur Debatte steht ist die Bestückung und das Gehäusedesign. Ich habe hier noch einen Ciare 6.32ER rumliegen, der sich gut eignen würde, alternativ dazu halt ein 8" Tieftöner, wobei die Kiste möglichst kompakt werden soll und Trafo, Akku und Elektronik nehmen leider schon recht viel Platz ein. Ganz unschlüssig bin ich noch bei der Wahl des Hochtöners. Da die Gehäusetiefe nicht übermäßig groß ausfallen soll, und hinten schon die anderen Komponenten liegen ist nicht der Platz da, um ein veritables Horn einzubauen, einen Kalottenhochtöner möchte ich aber auch nicht (höchstens mit Waveguide, aber der braucht auch relativ viel Platz). In Verbindung mit dem Ciare reicht evtl. schon ein Ringradiator oder Ähnliches. Rumliegen würde hier noch ein Selenium ST300, der strahlt mir aber zu schmal ab.
    Gibt es dort Vorschläge?

    Fortsetzung folgt dann...

    Gruß
    Thomas

  • ometa
    Beiträge
    712
    • 13. Mai 2010 um 17:53
    • #2

    Wie wäre denn PHT-409, oder etwas größer PHT-416 von P-Audio im Hochton?

    http://www.nachdenkseiten.de

  • Daniel Muntau
    Beiträge
    296
    • 13. Mai 2010 um 20:58
    • #3

    Hi

    Der Ciare war doch der "Kling und Freitag Ca-106" ähnliche, oder?
    Persönlich (da ich das P.Audio HTchen kenne) würde ich auch zu diesem Tendieren!
    Auch eher zu einem 4Ohm Tieftöner um ein Tick mehr Leistung rauszukitzeln aus dem Amp! Evtl da was aus dem Carhifibereich (es gibt auch Laute 6,5" in 4Ohm).

    So eine Aktiv-Akkubox ist fein! Auch fein ist das auf eine Platine zu bringen!

    Ist das ein Symetrischer Eingang? Ich bastel gerade auch noch an einem "Desymmetrierer", deshalb diese Frage!

    Die Box die wir in der Firma haben ist eine "Solton Accu Port Sixty" und die nutzen wir oft um Pausengongs zu spielen!

    Ich bin gespannt wie es weitergeht!

    Ich hab hier noch 6,5" Carhifichassis (Dego, Diabolo 16XS und Ciare PM160) die ich zum testen anbieten könnte!
    Ansonsten mag ich persönlich auch schlanke böcxchen mit 13/16er Doppelbestückung!
    Evtl Oldschool mit dem SPH-60X in Doeppelbestückung!

    Gruß
    Daniel

    AKA Hitower
    [V]SA 900C(280W@8)

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 14. Mai 2010 um 02:51
    • #4

    Da ich mich mit dem Thema schon einige Monate beschäftige und mittlerweile den dritten Prototyp gebaut habe folgende Erfahrungen:
    Nimm ein möglichst basstaugliches Chassis, auch wenns erstmal vom Wirkungsgrad mieß aussieht. Die ersten beiden Prototypen waren auf Pegel ausgelegt und im Endeffekt hab ich dann soviel mitm eq geboostet, dass man viel besser gleich ein basstaugliches chassis genommen hätte. Beim 1562Q sollte man allerdings den Eq weglassen. Im Endeffekt greift man zu gerne im Bassbereich ein und bringt den Chip somit sehr schnell in den Clip. (erste Prototyp hatte auch den 1562Q drinn). 8"/1" die klingt wird schwierig wenns kompakt werden soll. Hab einige Chassis durchprobiert. Außerdem kriegt man schnell nen Gewichtsproblem... Am Besten funktioniert hat noch der B&C 8NDL51, aber najo Tiefton kann der auch nicht wirklich. Wenn dann eher ein Hifi Chassis, aber dann wirds schwierig wenn man genug Antrieb für ein kleines Gehäuse haben möchte (bei geringem Gewicht, Mittentauglichkeit...)
    Als recht tauglich hat sich der Monacor SP6-100 pro erwiesen. Keine irre Bassrakete aber klingt ganz gut und kann etwas Tiefton. Allerdings nicht unter ca 13-14 Liter verbauen, sonst wirds untenrum schnell wieder mau.
    Ich würd noch ne Unterspannungsüberwachung mit reinbauen. Sonst tötet man sich ganz schnell den Akku. Und sei es nur wenn man die Kiste nem Kollegen geliehen hat...
    Nen kleinen Vorverstärker würd ich auch noch einbauen. Ipods und Co liefern weniger als 0,3 Volt...
    Schön wäre dabei nen Stereo auf Mono Amp...
    Ipod Ladegerät per USB wäre auch nett. Geht super mit nem DC/DC Steller. (Pollin hat nen passenden für 3,95 im Sortiment)
    Soviel zu dieser unkristlichen Uhrzeit von mir.

  • Online
    Blancblue
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    • 14. Mai 2010 um 17:55
    • #5

    Sehr geil wäre halt wie hier http://www.rolandmusik.de/produkte/BA-330/index.php

    mit Mignon-Akkus.

    Die Box haben wir gerade im Einsatz und das Handling mit den Standard-Akkus ist schon von Vorteil im Alltag.

    ________________________________

    Signatur?

  • Thomas
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    • 14. Mai 2010 um 18:29
    • #6

    Naja, ein Bleigelakku ist deutlich leistungsfähiger, robuster, kann höhere Ströme liefern usw usw usw.
    Und wenn man den Akku ausreichend dimensioniert kann man das Ganze etliche Stunden betreiben.

  • schrecki7289
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    • 17. Mai 2010 um 17:32
    • #7

    Hallo,

    freut mich, dass die Idee Anklang findet.

    Der Bleiakku ist definitiv gesetzt. Um die gleichen Eigenschaften (bzgl. Spannung und Kapazität) mit Mignonzellen zu erreichen, bräuchte ich 30 Stück. Das macht technisch keinen Sinn und ist obendrein auch noch sehr teuer. Ein besseres Handling hat man garantiert nicht, wenn man immer mit 30 Akkus jonglieren muss.

    Zitat

    Ipods und Co liefern weniger als 0,3 Volt.


    Also meiner schafft defnitiv mehr. Beim Test hat er das IC eigentlich schön ausgesteuert. Da aber eh ein Lautstärkeregler rein muss spräche im Prinzip nichts dagegen das ganze mit einem OP zu lösen, und das ganze so auszulegen, dass man dann bis +6dB regeln kann.

    Zitat

    Ipod Ladegerät per USB wäre auch nett. Geht super mit nem DC/DC Steller.


    Daran hatte ich auch schon gedacht. Allerdings ganz einfach mit einem 7805. DC/DC Steller wäre natürlich der Königsweg und wird in Erwägung gezogen.

    Zitat

    Ich würd noch ne Unterspannungsüberwachung mit reinbauen. Sonst tötet man sich ganz schnell den Akku. Und sei es nur wenn man die Kiste nem Kollegen geliehen hat...


    Ist definitiv eingeplant, ich habe aber noch keine konkrete Realisierung erarbeitet. Vorschläge?
    Ich hatte ja mal über einen µC nachgedacht, der die Spannung, Temperatur und Pegel überwacht sowie die Lautstärkeregelung über ein Digitalpoti erledigt. Ausgestattet mit Display, zwei Tasten + Inkrementalgeber könnte man sich schön durchs Menü zappen. Ist aber im Endeffekt nur Spielerei, viel Aufwand und frisst Energie, daher habe ich das erstmal verworfen.

    Zitat

    Nimm ein möglichst basstaugliches Chassis, auch wenns erstmal vom Wirkungsgrad mieß aussieht.


    Der avisierte Ciare ist für eine 6" Pappe relativ basstauglich. Relativ heißt hier etwa 70Hz.

    Als Hochtöner hatte ich mir diesen mal angeschaut: http://seeburg.net/138TW_dt.pdf
    Getrennt bei 3Khz rum sollte das gehen. Ich bin aber für weitere Vorschläge offen. Sollte aber Markenware sein.

    Gruß
    Thomas

    Gruß
    Thomas

  • Online
    Blancblue
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    • 17. Mai 2010 um 18:02
    • #8

    30 Stück macht natürlich keinen Sinn.


    Wie das Roland mit 8 Mignons hinbekommt, keine Ahnung. Aber es funktioniert hervorragend und wenn Akku wirklich leer sein sollte, kann man zur Tanke und einfach Batterien kaufen.

    ________________________________

    Signatur?

  • Mechwerkandi
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    • 18. Mai 2010 um 08:28
    • #9
    Zitat von "Blancblue"


    Wie das Roland mit 8 Mignons hinbekommt, keine Ahnung.


    8x 1,5V = 12V. Da geht jedes Autoradio dran.
    IC Endstufe aus selbigem, gebrückt wie im Wave Radio: Haste 30 Wättschn.
    Ein mittelprächtiger AA size Akku liefert so was bei 2 Ah.

    Los, rechne.

  • schrecki7289
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    • 18. Mai 2010 um 11:11
    • #10

    Ein AA Akku hat -egal ob NiCd oder NiMh- aber nur 1,2V.

    Gruß
    Thomas

  • Thomas
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    • 18. Mai 2010 um 13:55
    • #11

    Zwar nicht unbedingt Markenware, aber brauchbar:
    Monacor:
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&L=0&artid=5782&spr=DE&typ=full
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&L=0&artid=3573&spr=DE&typ=full

    Weiche ist einfach, die Chassis günstig und das Ergebnis nicht übel.
    -3db 60 Hz sind auch drinn.

    Zum Thema Unterspannungsüberwachung. Hab aus Faulheit eine fertige gekauft. Zwar nicht sonderlich kreativ, aber hat nur nen par Euro gekostet und funktioniert.

    Der Ciare hätte mir untenrum etwas arg wenig Pegel.
    Ist aber Geschmackssache.

  • Mechwerkandi
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    • 18. Mai 2010 um 16:11
    • #12
    Zitat von "-Schrecki-"

    Ein AA Akku hat -egal ob NiCd oder NiMh- aber nur 1,2V.


    Nennspannung...
    Schon mal eine AA Batterie unter Last gemessen? :wink:

  • schrecki7289
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    • 19. Mai 2010 um 12:39
    • #13

    Nein, noch nie... :roll:
    Worauf ich hinaus wollte ist, dass die Rechnung 8x1,5V = 12V aufgrund ihrer geringeren Nennspannung eben nicht für Akkus gilt. Das Wissen, dass reale Spannungsquellen unter Last einbrechen habe ich mal vorrausgesetzt.

    Wenn die Diskussion in diesem Thread auf ein Niveau sinkt, wo wir uns über die einfachsten Eigenschaften von Spannungsquellen unterhalten müssen würde ich vorschlagen ihn einfach zu schließen.

    Das schlimme ist, dass die Energieversorgung eigentlich überhaupt nicht zur Debatte stand. Also back2topic bitte.

    Gruß
    Thomas

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 19. Mai 2010 um 13:27
    • #14

    Da hat der -Schrecki- recht.
    Ich finds gut, dass hier jemand sein Projekt vorstellt.
    Also mal wieder zurück zum Thema:

    http://www.national.com/ds/LM/LM1036.pdf

    das wäre etwas für den preamp und eqing (falls gewünscht)

  • Daniel Muntau
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    296
    • 19. Mai 2010 um 22:08
    • #15

    Hi

    Aus Zufall hab ich heute einen Panasonic 12V 7,2Ah Akku in die Solton-Accu-Port eingebaut!

    Ich könnte aus Langeweile morgen mal "reinschaun" was die verbaut haben!

    Der Akku hat bei uns sicherlich 3-4 Jahre gehalten! Sicher bin ich aber nicht! Wie sieht das eigendlich aus: Sollte man die mit speziellen Ladegeräten Pflegeladen wie Gel-Akkus?

    Gruß
    Daniel

    AKA Hitower
    [V]SA 900C(280W@8)

  • sabbelbacke
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    • 20. Mai 2010 um 01:53
    • #16

    Günstig und erstaunlich gut fürs Geld ist die 4 Ohm Version des HT-94pA von Monacor. leicht beschaltbar und recht geringe Einbautiefe. Wäre der was? Oder strahlt der Dir auch zu eng ab? Ansonsten vielleicht MHD-190 bzw,. P.Audio, diese kleinen oder ein MRD-200.. da könnte man sich hier und da auch an der Schaltung vno K&T und den Projekten hier orientieren (was Du aber natürlich auich alleine hinbekommst - Arbeitsersparungstechnisch gedacht ich habe)

    hornresp

  • Mechwerkandi
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    • 20. Mai 2010 um 09:13
    • #17
    Zitat von "Daniel Muntau"


    Wie sieht das eigendlich aus: Sollte man die mit speziellen Ladegeräten Pflegeladen wie Gel-Akkus?


    Grosse Güte.

    Zitat von "-Schrecki-"


    Das schlimme ist, dass die Energieversorgung eigentlich überhaupt nicht zur Debatte stand. Also back2topic bitte.


    Also bitte!
    Ich will 100 Punkte auf mein Hilfsmoderatoren-Konto!! :grin:

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