Hi, bin neu hier und hoffe auf fachkundige ergebnisse meiner fragen.
Wir haben oefters chorkonzerte und loessen das bisher mit vielen condensatoren. Leider nervt der verkabelungsaufwand daher meine frage ob es mittlerweile brauchbare andere loesungen gibt. Wie macht ihr das?
Danke andy
chormikrofone
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andreas helbiger -
17. Juni 2011 um 09:45 -
Geschlossen
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Hallo andreas helbiger,
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hell&dunkel -
...ist eine Preisfrage :wink:
Normalerweise halte ich Condenser/Grenzflächen nach wie vor für die richtige bzw. Preis-/Leistungsgünstigste Variante.
Drüben im "grossen" Forum rät Klauston gerne mal zu Gefell KEM 970 für Theater und ausschliesslich "L/R" Mikrofonierung, ich würde aber bei Chören nicht unbedingt auf Stützmikros verzichten wollen, weil ich schon unterbesetzte Stimmen erlebt habe, wo man dann ggf. etwas mehr aufholen konnte.Bei einem guten Chor ist der Verkabelungsaufwand (und der Job als Mischermann) absolet - bei schlechteren Chören ist aber jede zusätzliche Eingriffsmöglichkeit Gold wert.
dreht jetzt eigentlich unser freundlicher Moderator völlig durch, oder hat es sich einen neuen Standardtext zugelegt?? -
bei guten Chören kann man mit einer der div. Stereo-Mikrofonie-Lösung auskommen. Meist funktioniert das aber _nicht_ ausreichend gut.
Ansonsten würde ich versuchen, einfach den Verkabelungsaufwand an sich zu minimieren - über Sub-Stageboxen und andere Ideen und Möglichkeiten einer strukturierten Verkabelung...
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Nein, der freundliche Moderator hat den freundlichen Empfangstext für neue bzw. mit Perwoll gewaschene Mitschreiber auf der Festplatte des Bürorechenknechtes ausgegraben, weil er schon wieder ein déjà vu hatte.
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Also ich habe immer eine Hauptstagebox seitlich der Bühne.
Seitlich ist meist auf der Seite, an der das Keyboard usw. steht.Ich packe jeweils zwei Kondenser per Adapter auf ein Stativ.
Dafür habe ich 2-Kanal Minimulticore aus Sommercable Quantum Highlex.So habe ich bei 6 Frontmikros nur 3 Stative und Kabel.
Bei großen Chören/Musical nehme ich per Theaterzug noch von oben ab.
Dafür eine Substagebox an die Theaterschiene und von dort verteilt.Ich finde so manche Band ist nerviger zu verkabeln.... Da brauch ich nur ans Schlagzeug denken, da sind ja schon gut 10 Kanäle weg....
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Guten Morgen liebe Kinder, Mahlzeit werte Onkels!
Die Gretchenfrage steht doch schon ganz oben: wie macht mans? Am besten ordentlich oder sogar gut - oder man lässt es einfach. Punkt. Ist schon wieder nicht nett, dafür aber wahr. Eine Chorabnahme gehört zur Kür, nicht zur Pflicht, weil irgendwie passt es nicht zusammen: wenig Quellen sparen Phasensauerei, bilden aber oft einen Chor nicht gut ab, viele Quellen fangen zwar den Chor ein, sorgen dafür aber auch für reichlich Phasenprobleme. Und nun soll keiner sagen, das würde man nicht hören. Wenn doch - Ohren und Anlage austauschen! Und noch eine Krux gibts bei der Sache - man braucht ganz ordentliches Material. Ich denke nicht, dass hier im Forum ausreichend Schoepse, Neumänner, Brauner oder Gefells unterwegs sind, um auch nur einen Zweimann-Chor damit abzunehmen. Daran scheiterts aber nicht alleine - denn damit ist schon mal Mehrfachmiking Fakt und damit kommen wir zu vielen Quellen, die viel Gain brauchen und damit einen wunderbaren Tonflokati unter das mühsam einstudierte Gesangswerk legen...
Was also tun - sprach Zeus? Auf keinen Fall an den Mikros sparen, das rächt sich fürchterlich. Je nach Breite und Tiefe des Chors mehr oder weniger Mikros einsetzen, es funktioniert ganz gut, wenn man die Mikros nach Stimmlagen verteilt und diese entsprechend ein wenig im Mix staffelt. Ein Stereopaar schadet sicher nicht, ich hab das gerne, um den Klangkörper als ganzes zu bekommen und das, was ich über die einzelnen Stimmlagen nicht kriege, etwas aufzufüllen. Extreme Panoramas unbedingt vermeiden und - das ist wohl das wichtigste - erst mal hören, ob der Chor überhaupt einen Verstärkung braucht. Wenns ein echter Chor ist, dann geht das nämlich bis zu einer beachtlichen Größe ganz ohne!
Und wenns der KiCo aus der KiTa ist, der mal wieder das lustige Lied aus dem Regenbogenfisch zur leihernden Kasette konsequent am Ton vorbeiträllert - dann ist egal.
SKY
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Ich kann die Meinung, man braucht nicht umbedingt eine Verstärkung, nicht ganz teilen.
Ich mag das garnicht wenn der Chor in der Mitte den Klang bildet, und seidlich von aussen aus den Boxen kommt dann das Klavier.Das klingt für Personen die vor den Boxen sitzen nicht sehr schön- Die haben dann rechts Klavier und Links Chor.
Daher baue ich immer ein paar Mikros auf und lege den Chor mit auf die Boxen.
Das macht die ganze Sache "breiter", klingt größer als es ist.
Und direkt vor den Boxen hat man einen angenehmen Mix aus Instrumenten und Gesang, und nicht nur Gesang.Das mit den Mikros ist richtig, um so teurer um so besser.....so ca.
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Moooment - Chor? Oder Chor plus Orchester? Selbst dann ist es bei einem professionellen Ensemble nicht immer nötig - und dann mit Party-PA Bordmitteln auch nicht zielführend. Manch einer mag sich wundern, wie laut ein Meisterchor oder ein gut gestimmtes Orchester sind.
Nochmal - wenn ein Gruppe Menschen zur Tischhupe trällert, dann mag das anders sein.
Best
SKY
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Zitat von "skyworker"
Ich denke nicht, dass hier im Forum ausreichend Schoepse, Neumänner, Brauner oder Gefells unterwegs sind, um auch nur einen Zweimann-Chor damit abzunehmen.
Och, also, ähm ...MfG
DirkB -
Danke schon mal aber das Gefell KEM 970 wird es wohl nicht werden koennen :cry:
Ist das nicht das mikrofon aus dem bundestag? -
Wir machen das bei uns im Theater immer mit MKH 40 von Sennheiser. Benutzen wir für viele Anwendeungen. Abnahme eines Chores mit 1-4 MKH 40(mit einem nur beim Musical für 5 Sänger aus dem Off) oder zur Abnahme von Flügeln oder Cembalo.
Kostet allerdings auch ein paar Euros.schöne Grüße
Marius