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  4. Mischpulte & Signalquellen

Laptop-Netzteil summt an Mixer - FI davor und PE trennen?

  • PA-Freund068
  • 17. Juni 2012 um 21:26
  • PA-Freund068
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    • 17. Juni 2012 um 21:26
    • #1

    Hallo

    > Problem: Laptop am Mischpult Summt und Zierpt sobald ich die Stecker nur an die Buchsen des Mixers halte. (Mixer Behringer 802 mit ext Netzteil ohne Schutzleiter).

    Anlage: Aktivsub + Aktivboxen

    Zu hören ist das ganze nur wenn das Netzteil des Laptops auch mit Strom versorgt wird.

    Wohl altbekanntes Problem...und die üblichen Lösungen wie andere externe Soundkarte und DI-Boxen kenne ich schon.

    Bei den DI-Boxen denke ich mal das man einen starken Pegelabfall hat wenn man damit wieder in die Stereo-Inputs gehen will oder?

    Da eben Passive DI-Boxen zur verfügung stehen würden...muss ich das mal testen.

    Meine einfache Lösung wäre die Masse am Stromstecker des Laptop-Netzteiles zu Isolieren und den Stecker in einen FI-Zwischenstecker zu stecken. Somit ist der Laptop mal durch einen 30mA FI direkt geschützt.
    Klar das mit der Masse (Schutzleiter) isolieren ist wohl verboten aber für 1 bis 2x im Jahr mittels FI doch eher unbedenklich oder?
    Wiegesagt nur mit FI davor!!!

    Ist auch nicht für den Verleih sondern nur eigenutzen ...eben kleine VA.

    Wie sieht die Sache mit dem FI davor aus? Ist es dann vielleicht sicher?
    (Immerhin fließt ja nur geringer Strom zum Laptop und das meiste daran ist ja auch nichtleitender Kunststoff.)

    bye Pa-Freund068

  • hell&dunkel
    Moderator
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    2
    • 17. Juni 2012 um 21:42
    • #2
    Zitat

    ...unbedenklich...


    Nein.

    Zitat

    Ist es dann vielleicht sicher?


    Nein.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Jürgen Klingel
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    • 17. Juni 2012 um 22:55
    • #3

    @Moderation: Bitte schließen, wegen vom TS elektrisch initiierter, zerebraler Diarrhoe :grin:

    Das EINZIGE, was im finanziell vertretbaren Zusammenhang mit "Schutzleiter weglassen" brauchbar ist: Ein Trenntrafo für das Netzteil vom Laptop und zwar AUSSCHLIESSLICH für das.
    Besser: Einen LINE-Übertrager benutzen (keine DI-Box).

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • andreas herrmann
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    • 17. Juni 2012 um 23:07
    • #4

    Servus,

    Stichwort: Line-Mantelstromfilter sollte das Problem lösen kostet um die 10€ z.b.: http://www.kab24.de/kabel-adapter/?plugin=imgviewer&wkid=812621339967364&img=/artikel/msfcinch.jpg

    Stichwort: PE bzw Masse isolieren kann ganz schnell mal eine Potentialverschiebung hervorrufen und dann ist alles im Ar... !
    Wenn´s dumm läuft eingeschlossen dem der gerade die Finger drann hat.

    Andl

  • fladdi
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    • 17. Juni 2012 um 23:25
    • #5
    Zitat von "Andreas Herrmann"

    Servus,

    Stichwort: Line-Mantelstromfilter sollte das Problem lösen kostet um die 10€ z.b.: http://www.kab24.de/kabel-adapter/?plugin=imgviewer&wkid=812621339967364&img=/artikel/msfcinch.jpg

    Stichwort: PE bzw Masse isolieren kann ganz schnell mal eine Potentialverschiebung hervorrufen und dann ist alles im Ar... !
    Wenn´s dumm läuft eingeschlossen dem der gerade die Finger drann hat.

    Andl

    Warum?

    Der PE hat mit dem -regulären- Stromfluss nichts zu tun! Es liegt nichtmal eine Spannung an! {wenn man 0v als spannugslos bezeichnen will}

    Er dient einzig und allein dazu im Fehlerfall einen FEHLERSTROM abzuleiten!

    Die von dir zitierte Potentialverschiebung tritt dann auf, wenn ein Drehstromanschluss ungleichmässig und ohne neutralleiter betrieben wird!

    Sogenannter "Bauerndrehstrom" oder "Motorkabel".

    Leute. Wenn ihr etwas nicht wisst, schreibt keinen Stuss, sonst glaubt euch das noch wer.

    Ich brauche Bier...dringend!

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 17. Juni 2012 um 23:59
    • #6

    Im Prinzip ist hier alles gesagt.
    Nochmal zum mitmeißeln: Wir trennen keinen Schutzleiter. Auch nicht für "ganz kurz" oder "zweimal im Jahr"

    Zitat von "Fladdi (Flachkraft hell&laut)"

    Ich brauche Bier...dringend!

    Ich hätte gerade nur Bleifrei im Haus: Weissbier von Feinkost Albrecht. Geht das auch?

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • fladdi
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    • 18. Juni 2012 um 00:03
    • #7
    Zitat von "hell&dunkel"

    Ich hätte gerade nur Bleifrei im Haus: Weissbier von Feinkost Albrecht. Geht das auch?

    Abbelächz. Danke :) Dann doch lieber Malzbier ;)

    Haue mich nu eh ins Bettchen, morgen wieder schwere schwarze Kisten und so...

  • andreas herrmann
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    • 18. Juni 2012 um 00:34
    • #8

    fladdi

    Sternpunktverschiebung meinst... die mein ich nicht...

    Wie hell&dunkel schon schrieb:

    Wir trennen keinen Schutzleiter. Auch nicht für "ganz kurz" oder "zweimal im Jahr"

    Ende

    Andl

  • skyworker
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    • 18. Juni 2012 um 11:56
    • #9

    Ich hab da auch noch einen: weil immer mal wieder gerne der Trenntrafo angeführt wird. NEIN! Auch das geht nicht! Bitte mal mit dem Begriff "Netzform" googlen (für die Jüngernen), die Älteren dürfen auch ein Fachbuch befragen.

    Ich hoffe, die Signatur "bye Pa-Freund068" bekommt keine tragische Bedeutung...

    Ach ja: Bier? Um diese Uhrzeit? Ich bin grad beim Früstückskaffee...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • treibsand
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    • 18. Juni 2012 um 15:05
    • #10

    Ihr macht euch hier auch immer Sorgen...

    Zum Glück gibt es die Darwin-Awards.

    So. und nu ab in die neueröffnete Kneipe gegenüber. Prost!


    P.S.: ich kenn nun den Klappkomjuter und dessen NT nicht - aber meisst machen selbst die über 2pol netzseitig verkabelten Probleme. O.a. Mantelstromfilter/Entbrummer sind da trotzdem hilfreich. Der Ohringer802 hat ja auch keinen PE. Und die Aktivboxen sollten zusammen mit dem Pult genügend Gain erzeugen können, damit auch eine passive DI (2 für Sterero) funzen. Und zu guter letzt könnte man ja auch an einer anderen Stelle die Masseleitung auftrennen. (Nein, nicht PE, sondern die Masse der Signalleitungen!!!)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Kracky
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    • 18. Juni 2012 um 16:06
    • #11

    Mein Tip wäre die ART CleanBox Pro, da sollte das Problem mit dem Pegel und dem Störgeräusch erledigt sein.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • PA-Freund068
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    • 18. Juni 2012 um 19:12
    • #12

    Hi

    Die ART CleanBox Pro sieht schon interessant aus , nur wird diese wohl nur Pegel verstärken und symetrieren aber keine Masse trennen und dieses zierpen und summen des Laptop-Netzteils nicht beseitigen.

    Ich sehe ja ein das man in der Stromversorgung des Netzteiles lieber nichts verändert...daher suche ich nun andere Lösungen.

    OK eine billige externe USB Soundkarte wäre auch ein Versuch wert. Normale DI Box ist Signal zu leise und ich wollte eigentlich mit dem Pegel in das Pult, welcher auch aus dem Laptop heraus kommt.

    Eine andere Idee wäre vielleicht dann ein Universal-Laptopnetzteil kaufen und testen ob der Störton dann weg ist. Klar würde ich dann eins kaufen ohne Schukostecker > also mit Euro-Stecker ohne Schutzleiter.

    Aktivsub und Aktivboxen haben auch Schutzleiter. Aber es spielt wohl keine Rolle, denn das summen und zierpen hört man sobald man einen Stecker vom Signalkabel des Laptops an einer Buchse des Mixers hält. Da muss man kein Signal drauf geben und schon hört man das in den Aktivboxen und nicht gerade leise.
    Trennt man die Masse am Netzteil (was ja nicht erlaubt ist und auch nur aus einem Versuchsgrund zur Ursachensuche kurz gemacht wurde) ist der ganze Störton weg.

    Neues Universalnetzteil gibts um 30 Euro , die ART CleanBox Pro kostet ein gutes Stück mehr und ob das ganze mit einer externen USB-Soundkarte gelöst wird weis ich nicht. Nachher hat man da andere Sorgen > Treiber u.s.w.

    Vielleicht müsste man auch einen Mantelstromfilter mit Cinch zu Cinch nehmen und dazu eben die ART CleanBox Pro aber was funktioniert kann mir wohl vorher keiner sagen oder?

    Einen Pegelabfall möchte ich absolut nicht haben. An den Stereo-Inputs gibt es kein Gain und ich hab das schon mit normalen DI Boxen versucht. Bin da unsymetrisch wieder in die Klinkenbuchsen und muste an den DI Boxen dann die Masse Trennen > eben Signalleitung. Dann wars leiser...vielleicht auch ganz weg...der Pegel war leider auch im Keller.

    Erfahrung mit dem Thema müsste es doch mitlerweile genug geben.

    bye Pa-Freund068

  • Jürgen Klingel
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    • 18. Juni 2012 um 20:10
    • #13

    Was auch noch geht: Ein stabilisiertes Netzteil, nach alter Väter Sitte, ohne Miniatur-Bauform mit hochfrequentem Wandelkram, sondern mit Trafo, Gleichrichter, Glättung und einer Längsregelung. Das produziert dann zwar mehr Wärme, dafür keinen Akustikmüll mehr! Man muss lediglich die Spannung einstellen, die der Läppi von seinem eigenen Netzteil bezogen hat und braucht einen Adapter für die Spannungsbuchse.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • waldschrad99
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    • 18. Juni 2012 um 20:15
    • #14

    Die Fall-Schillderung und das Brumm-Problem liest sich fast genauso wie die 4-Wochen-Vermietung einen kleinen Tonanlage in Heilbronn zwecks EM_Übertragung, quasi Open Air.
    Ein wenig Bekannter leiht/mietet sich da von einem guten Bekannten 2 Stück 15"/1" Aktivboxen mit einem kleinen Mixer nebst Kabelgedöhns.
    4 Wochen lang für insgesammt 50,- Euro! :roll: Das wär bei mir bestenfalls ein Tagespreis.

    BTT:
    Es gibt aktive DI-Boxen mit Batterie, meist ist auch ein Ground # Lift-Schalter drann.
    Mit sowas hab ich neulich über den Zone-Ausgang eines Rackmixers und einem 300m XLR-Kabel ne völlig Stromgetrennte Halle beschallt.
    Daß ich anstelle des 9V Akku-Blocks ein kleines Netzteil zum Dauerbetrieb der DI-Box verwendet hab, tut gewiss nix zur Sache.
    Lief wunderbar.
    Ob das jetzt bei 'Ground' anstatt 'Lift' funktioniert hätte, wollt ich lieber nicht ausprobieren.

  • PA-Freund068
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    360
    • 18. Juni 2012 um 20:43
    • #15

    Hi

    Nun ja ich schaue mal noch bezüglich eines Universalnetzteiles oder vielleicht eine aktive DI-Box....allerdings habe ich nicht mehr allzulange Zeit wo ich diese Anlage brauche.

    Wenn nichts geht, nehm ich meinen normalen PC mit, dann weis ich das nix stört und alles gut läuft.

    Wenn ich ja nicht diese automatischen Übergänge zwischen den Liedern bräuchte, welche so manche Freeware-MP3player-Tools wunderbar können, dann hätte ich einen einfachen Akku-MP3player im Hosentaschenformat dabei oder einfach einen alten normalen Audio-CDplayer....allerdings passen eben auf eine Audio-CD nicht viele Lieder und dank Computer mit Software, kann man eben für Stunden Playlisten vorbereiten.

    Alternativ wäre noch MP3cds erstellen und einen einfachen DVD-Player mitzunehmen.
    OK, über diverse Klangunterschiede der verschiedensten Tonquellen reden wir besser nicht. Zur not habe ich aber immer einen kleinen EQ in der Signalleitung von der Quelle zum Mixer...klar damit kann ich auch den Pegel erhöhen...aber nur 12db welche bei passiver DI-Box oft schon nicht reichen.

    Wobei der Ausgangspegel von kleinen tragbaren MP3playern sowieso oft recht gering ist...neija mittels EQ in der Leitung gehts noch mim Pegel verstärken.

    bye Pa-Freund068

  • Nordsklang
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    • 18. Juni 2012 um 21:16
    • #16

    http://www.google.de/search?&q=brummfilter

    diese schwarzen Zylinder, die du da für ca. 8€ findest, lösen dein Problem.

  • Steffen Schulte
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    • 18. Juni 2012 um 21:31
    • #17

    Laptop Netzteil mit Eurostecker!!! und weg ist das Problem und kommt auch nie wieder.

    Mantelstromfilter und son Kram ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen ;)

  • darkdevildeath
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    • 19. Juni 2012 um 23:18
    • #18
    Zitat von "Steffen Schulte"

    Laptop Netzteil mit Eurostecker!!! und weg ist das Problem und kommt auch nie wieder.

    Mantelstromfilter und son Kram ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen ;)

    Richtig bei mir haben die 18 Euro dafür wahre wunder bewirkt =)

  • DJheini
    Moderator
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    • 20. Juni 2012 um 07:41
    • #19
    Zitat von "PeterBalluff"

    Richtig bei mir haben die 18 Euro dafür wahre wunder bewirkt =)


    Und ich kenne genau das Gegenteil, da hat ein anderes Netzteil nichts gebracht.
    Erst der oben genannte Übertrager brachte Besserung.
    Momentan macht der Behringer Usb zu Audio das was er soll.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • PA-Freund068
    Beiträge
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    • 20. Juni 2012 um 08:12
    • #20

    Hi DJheini

    Meinst Du vielleicht ein Behringer U-Control UCA 222 ???

    Vielleicht macht es ja mehr Sinn als ein Universal-Netzteil?

    Mir geht es ja nur um den Audio-Ausgang und es sollte mit Windows XP gut laufen. Allerdings weis ich nicht ob diese Störung denn durch das USB wirklich weg gehen sollte?

    Ich könnte mal versuchen ein Zoom H2 als Audiointerface an dem Laptop zu testen, da ich mir so ein Teil mal ausleihen könnte.

    bye Pa-Freund068

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