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Welches Funkmikro - Funkstrecke ca. 80 m Luftlinie

  • drumtom
  • 1. August 2017 um 12:16
  • drumtom
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    16
    • 1. August 2017 um 12:16
    • #1

    Ich möchte unter Umständen ein neues Funkmikro anschaffen für die Sprachübertragung während eines Fussballspiels.

    Der Empfänger steht im Sportlerheim.

    Vor dem Sportlerheim befindet sich noch eine Überdachung (ca. 5m).

    Da es in letzter Zeit aber zeitweise schon zu Übertragungsproblemen (abgehackte Sprachwiedergabe) kam, sollte nun doch alles funktionieren.

    Wobei ich im Moment nicht sicher bin, ob es sich bei den Problemen um Frequenz- oder Reichweitenprobleme handelt.

    Somit ist die Funkstrecke von Sender zu Empfänger Luftlinie ca. 80m. Unter Umständen noch gestört durch die Überdachung vorm Sportheim, sowie der Einbauort Sportheim selbst.

    Zu was würdet ihr mir raten? Richtantenne? Welches Mikro?

    Vielen Dank im Voraus

  • floger
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    • 1. August 2017 um 13:15
    • #2

    Erst mal den Empfänger möglichst hoch und ans Fenster.

    Auf welcher Frequenz arbeitet das System denn?

  • treibsand
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    • 1. August 2017 um 14:22
    • #3

    Ich würde ein laaaaanges XLR Kabel nemen und den Empfänger näher und höher an den Sender stellen...!

    Mal im Ernst:

    Ohne ein paar mehr Informationen über den Mikro-Typ, die Aufstellung und den Bedarf wirst du hier kaum was sinnvolles erfahren.

    Wobei: die lange XLR Leitung ist ein ernsthafter Tip.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • stb
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    • 1. August 2017 um 16:41
    • #4

    Ich sag´s ja immer schon: Das beste Funkmikro hat´n Kabel!

    ^^^^^^

  • yamaha4711
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    • 1. August 2017 um 16:47
    • #5

    80m ist schon ne Strecke. Man muss dazu die Antennen möglichst nahe auf erhabener Position an den Sender bringen und die Signalabschwächung durch die lange Antennenleitung durch Booster aufholen. Am besten funktioniert das mit einem Richtantennenarray aus mehreren verteilten Richtantennen. Alternativ kann man auch den kompletten Receiver näher zum Sender bringen. Allerdings sehe ich den im Regieraum besser aufgehoben.

    Auch sollte der Frequenzbereich gut gewählt werden. Am besten im Bereich unterhalb von 600 MHz oder noch besser eine alte oder neue VHF Strecke in Betrieb nehmen. Die haben genügend Dampf, um auch mal bis zu 150m ohne Ausfälle zu überbrücken.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • zegi
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    • 1. August 2017 um 18:19
    • #6

    Plädiere auch für Kabel. U.U. sogar komplett ohne Funke. 100m XLR auf Rolle, dann geht auch das auf/abrollen fix und idiotensicher. Mit einem SM58 oder E845 kommt das massiv billiger als mit jeder Funke.

    Der Ton macht die Musik.

  • yamaha4711
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    • 1. August 2017 um 18:54
    • #7
    Zitat von drumtom

    Ich möchte unter Umständen ein neues Funkmikro anschaffen für die Sprachübertragung während eines Fussballspiels.

    Gehen wir es mal von der anderen Seite an. Weswegen bzw. welche Notwendigkeit besteht dafür diese Sprachübertragung nicht auch vom Regieraum aus zu machen?

    Sollen da Leute mitten auf dem Fussballplatz interviewt werden oder ist das eher am Rand oder soll einfach nur kommentiert werden?

    Für ersteres würde ich auch für eine lange XLR Strippe pladieren und die letzten 10m mittels Funk, wenn es unbedingt sein muss.

    Bei zweitem und drittem sehe ich keine Notwendigkeit einer Funke, denn das geht definitiv auch vom Regieraum aus. Es ist in jedem Fall einfacher und kostengünstiger die Akteure in den Regieraum zu bugsieren, als dass man ein Mehrfachantennenarray aufbaut oder eben 100m XLR Strippe hinter sich her zieht.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • floger
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    • 1. August 2017 um 19:48
    • #8

    Also ihr würdet 100m Kabel quer durchs Publikum legen?

    Ich würde die Funklösung nicht komplett abschreiben. Wenn der Empfänger hoch genug sitzt und man nicht die hinterletzte Funke nimmt (ein gebrauchtes SKM1072 tut es auch + es hat nen Schiebeschalter!) dann sollte die Verbindung halbwegs stabil zu machen sein. Hier geht's ja nicht um 100% perfekte, studiotaugliche Übertragung, sondern dass man alles halbwegs ohne Unterbrechung hört.

    Vielleicht sollten wir mit Vorschlägen warten, bis wir wissen, was da momentan verbaut ist.

  • zegi
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    • 1. August 2017 um 20:22
    • #9

    floger ; warst du schon mal auf 'nem Open Air? Da werden (bzw wurden) noch ganz andere Kaliber gelegt und müssen dort auch am Publikum vorbei. Er wird ja kaum das XLR Kaber quer und lose liegend über das Fussballfeld legen...

    Der Ton macht die Musik.

  • yamaha4711
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    • 1. August 2017 um 20:38
    • #10
    Zitat von zegi

    Er wird ja kaum das XLR Kaber quer und lose liegend über das Fussballfeld legen...

    Falls er aber z.B. am Anstosspunkt oder sonst wo mitten auf dem Feld jemanden interviewen möchte, wie soll das denn sonst gehen?

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • zegi
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    • 1. August 2017 um 20:45
    • #11

    Logo. Da siehts anders aus. Ich schaue mir zwar sehr selten Fussballspiele an, aber so ein Interview beim Anstosspunkt habe ich noch nie gesehen.

    Und falls solche Situationen zu erwarten sind - mit XLR bis zur Seite der Mittellinie und dort mit Funk aufs Feld. Ginge sogar mit Submixer und mehreren Funkstrecken.

    Der Ton macht die Musik.

  • yamaha4711
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    • 1. August 2017 um 21:31
    • #12
    Zitat von zegi

    aber so ein Interview beim Anstosspunkt habe ich noch nie gesehen.

    Ich auch nicht, aber wir wissen ja nicht auf welch' schräge Ideen so mancher Laie kommt.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • madmax
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    • 1. August 2017 um 21:38
    • #13

    VHF

    Never stop a running System

  • floger
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    • 1. August 2017 um 22:26
    • #14
    Zitat von zegi

    Er wird ja kaum das XLR Kaber quer und lose liegend über das Fussballfeld legen...

    Er wird aber auch kaum 100m Kabelbrücken quer über das Spielfeld legen... :/

  • djvomght
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    • 1. August 2017 um 22:44
    • #15

    Machts doch nicht komplizierter, als es ist. Mit einer ordentlichen Anlage sind die 80m kein Problem. 2 anständige Antennen (gibts als passive DVB-T- Antennen ab einem 10er in der Bucht) aufs Dach vom Sportlerheim und gut ist.

    Einmal editiert, zuletzt von djvomght (1. August 2017 um 22:55) aus folgendem Grund: Edith hat noch ein paar Bilder auf dem Handy gefunden :-)

  • simonstpauli
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    • 1. August 2017 um 23:43
    • #16

    Mit anständig positionierten Richtantennen und Antennenkabeln (z.B. Aircell 7, max 10m) sollte das kein Problem sein.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Tobbes
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    • 2. August 2017 um 01:38
    • #17

    ich hatte dieses jahr auch schon das vergnügen ein funkmikro an einem fußballfeld zu haben. der empfänger stand mit passiven rundstrahlstummeln etwa 5m am spielfeld in nem kabuff mit offenem fenster nahe der mittellinie. das hat nicht ganz bis zu den spielerbänken auf der ggü. liegenden seite gereicht, bis zur mittellinie aber mehr als genug.

    mit aktiven antennen direkt am spielfeld sollte das nach meinem empfinden keine probleme geben.

  • floger
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    • 2. August 2017 um 08:42
    • #18

    Was auch extrem hilft: Wenn der Sprecher nicht die Antenne umklammert. Wird leider immer wieder gerne gemacht.

  • Ilja Schick
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    • 2. August 2017 um 11:11
    • #19

    So lange das keine WiFi Funke oder das PSM300 sein soll müssten bei exportierter Aufstellung 80m in Sichtverbindung möglich sein. Am besten gehts tatsächlich mit dem alten VHF Gurken

  • drumtom
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    • 2. August 2017 um 12:58
    • #20

    Hallo zusammen.

    Vielen Dank schonmal für die unterschiedlichsten Infos und Meinungen.

    Ich bin heute abend wieder vor Ort und schaue mir dann mal genau an, was dort aktuell vorhanden ist.

    Kabel ziehen wäre mir grundsätzich auch am liebsten, aber das kann man vergessen.

    Der Sprecher sitzt schräg gegenüber dem Empfänger unter einer Überdachung (Stammplatz),

    d. h.

    20 m von der Aussenlinie entfernt

    + 50m Sportplatzbreite

    + andere Aussenlinie bis Empfänger im Sportlerheim 10m

    = Gesamt ca. 80 m.

    Die Antennen hatte ein Elektriker (obwohl ich mir nicht sicher bin, ob der sich überhaupt so nennen darf, eher Elektroknauper) wohl schonmal verlängert.

    D. h. wenn das tatsächlich funktionieren sollte hat man eine Entfernung von Mikro bis Antennen von ca. 70m.

    Die Stabantennen wurden an einem Mast befestigt und per Kabel an das Empfangsteil weitergeleitet.

    Trotzdem kommt es zeitweise zu Unterbrechungen.

    Wie gesagt, ich schaue heut abend mal, welche Funkanlage überhaupt verbaut ist.

    Danke und Grüße

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