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Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

  • tonmax
  • 18. Oktober 2017 um 18:17
  • Marcel
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    • 25. November 2025 um 00:45
    • #1.341

    guma : Sorry, hab leider kein Gerät aus dem Apfeluniversum sonst könnte ich das mal antesten. Alternativ kann ich es mal mit dem Android Wischdingens versuchen. Aber die gleichen Ansätze die du schon genannt hast, hätte ich jetzt auch verfolgt. Mit copy & paste der Dateien vom Wechselspeicher auf das Tablet wie du schon sagtest. Das mit der zip-Datei ist seltsam, aber ich kenne Apple halt nicht. Wenn man die Datei aber auf dem Ipad nicht findet, dann geht es vermutlich nur mit dem Umweg durchs Pult. Also vorgebastelte Show vom PC ins Pult schieben und von da rüber aufs IPad ziehen. Da ich die Wischtechnik aber nur alle Jubel Jahre mal benutze, habe ich mich damit fast noch gar nicht beschäftigt.

    wora : Umgestiegen von was auf das SQ Rack? Und guma wird eine SQ-6 nutzen wie er in seinem letzten Beitrag erwähnte ;)

  • guma
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    • 25. November 2025 um 01:01
    • #1.342

    Ja mit push/pull übers Pult sollte es gehen aber ich wäre natürlich sehr an einer Lösung ohne Pult als „Zwischenwirt” interessiert.

  • wora
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    • 25. November 2025 um 14:01
    • #1.343
    Zitat von Marcel

    wora : Umgestiegen von was auf das SQ Rack?

    wir hatten zuvor ein X32 Rack

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 6. Dezember 2025 um 15:31
    • #1.344
    Zitat von guma

    Ja mit push/pull übers Pult sollte es gehen aber ich wäre natürlich sehr an einer Lösung ohne Pult als „Zwischenwirt” interessiert.

    Leider gibts da wohl keine geschicktere Lösung. 'Editor' über SQ-MixPad PC auf USB ins Pult geht, aber ein im PC erstelltes file ohne Pult als "Zwischenwirt" ins iPad ???

    Was mir auch vom GLD Editor bis heute im MixPad zu mühselig erscheint, ist das Anlegen von Routings. Ein unnötiges Fenster öffnen zu viel und dann geht es nur 'geöffneter Kanal und wieder zurück". Warum nicht 'Mehrkanaldarstellung' -> Auswahl->Klick->Next_>Klick ... wie bei anderen Herstellern auch?

  • duplobaustein
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    • 6. Dezember 2025 um 15:39
    • #1.345

    Generell profitieren Editoren selten vom PC/Laptop. Ich hab da eine Tastatur mit x Tasten und praktisch keine hat eine Funktion. Das zieht sich durch alle Hersteller. Wie wärs mit Cursor Tasten für next/prev channel zB? Da muss man oft exakt das selbe wie am Pult tun (Soundcraft Vi ist da am schlimmsten,..).

    Man hat durchwegs den Eindruck, dass das Menschen programmieren, die es nie verwenden.

    music is the best - Zappa

  • guma
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    • 6. Dezember 2025 um 18:47
    • #1.346

    Naja z.B. das 'umrouten' von L/R auf Group X/Y ging in den Yamaha Studio Manager Editoren vor 20 Jahren und im 10+ Jahre alten X/M32 Editor schon schneller als im aktuellen MixPad.

    Ich wiederhole mich aber wenn ich an ein Pult gehe, an desssen hardware ich nicht ausserhalb der shows mit Zeit und Muße showfiles vorbereiten kann, werde ich immer wie das Hündchen mit dem Stöckchen meine Zeit zwischen load in und soundcheck damit verplempern, langweilige setup routinen abzuarbeiten und trotzdem nicht wirklich fertig sein oder in einem fremden setup rumwerken ohne Anspruch auf die mögliche Perfektion im Ergebnis und am showende ebenfalls nicht damit fertig sein.

    So ein Editor, mit dem die Jobvorbereitung ohne Pult zügig von statten gehen kann, ist für mich weiter die Visitenkarte eines ordentlichen Pultes.

  • wora
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    • 6. Dezember 2025 um 21:20
    • #1.347
    Zitat von guma

    Naja z.B. das 'umrouten' von L/R auf Group X/Y ging in den Yamaha Studio Manager Editoren vor 20 Jahren und im 10+ Jahre alten X/M32 Editor schon schneller als im aktuellen MixPad.

    das geht im MixPad doch ganz einfach:

    - du gehst in die multikanal-einstellung (du kannst die in 8, 12 oder 16 kanälen einstellen)

    - hier ziehst du die fader auf "groß"

    - dann klickst du an den kanälen, die du nicht auf dem master haben möchtest, das symbol unter der Mute taste, so dass diese grau wird.

    - dann wählst du rechts unten deine gewünschte subgruppe - und klickst in den kanälen, die du in dieser gruppe haben möchtest, auf das gleiche symbol, so dass es grün wird.

    ich finde das geht sehr schnell., weil man damit gleich mehrere kanäle auf der selben oberfläche bearbeiten kann.


    das übernehmen von offline gemachten pulteinstellungen geht so:

    - im Mixpad speicherst du deine offline-show über "Utility" auf einen USB Stick.

    - auf dem Gig steckst du den Stick ins pult und recallst die show - über den gleichen pfad.

    direkt vom PC auf iPad ist wohl nicht vorgesehen, aber ich finde die lösung mit dem USB Stick sehr einfach.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (6. Dezember 2025 um 21:40)

  • guma
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    • 7. Dezember 2025 um 00:32
    • #1.348
    Zitat von wora

    das geht im MixPad doch ganz einfach:

    - du gehst in die multikanal-einstellung (du kannst die in 8, 12 oder 16 kanälen einstellen)

    - hier ziehst du die fader auf "groß"

    - dann klickst du an den kanälen, die du nicht auf dem master haben möchtest, das symbol unter der Mute taste, so dass diese grau wird.

    Bis hierhin bekannt.

    Zitat von wora

    - dann wählst du rechts unten deine gewünschte subgruppe - und klickst in den kanälen, die du in dieser gruppe haben möchtest, auf das gleiche symbol, so dass es grün wird.

    Das wußte ich nicht. Ich habe unter 'Routing' gesucht, was am naheliegendsten ist, Dort geht es auch, ist aber wie gesagt sehr umständlich.

    Zitat von wora

    das übernehmen von offline gemachten pulteinstellungen geht so:

    - im Mixpad speicherst du deine offline-show über "Utility" auf einen USB Stick.

    - auf dem Gig steckst du den Stick ins pult und recallst die show - über den gleichen pfad.

    Das ist bekannt. Ich weiß nicht, warum Du mir das erzählst, denn oben habe ich bereits gesagt, dass das funktioniert. Siehe RE: Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack - Fragen, Tipps und Tricks

    Zitat von wora

    direkt vom PC auf iPad ist wohl nicht vorgesehen, aber ich finde die lösung mit dem USB Stick sehr einfach.

    „nicht vorgesehen“ ist so ein Vertrieblerterminus. Die „Lösung mit dem USB-Stick“ ist bei allen Herstellereditoren gleichermaßen einfach. Die Idee, die Tablet Remote und den PC Editor als eine identische Anwendung anzubieten, ist eigentlich gut, aber gleiche Inhalte in unterschiedliche Dateiformate zu packen, statt sie gleich zu machen und dafür zu sorgen, dass der Anwender sie beispielsweise über einen Server von Computer zu Computer hin und her schieben oder wenigstens mit der „Post“ schicken kann, finde ich gelinde gesagt nicht zu Ende gedacht.

  • guma
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    • 7. Dezember 2025 um 00:49
    • #1.349

    Nächste Frage:

    Gibt es einen Weg, Stereo-FX-Ausgänge links-rechts getrennt auf zwei Mono-inputs zu patchen oder ist das auch ein „Das ist nicht vorgesehen“?

  • audiobo
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    • 7. Dezember 2025 um 01:06
    • #1.350

    Für solche Spielereien brauchst du beim SQ nen Hardware-Loopback.

  • guma
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    • 7. Dezember 2025 um 11:32
    • #1.351

    Da ich noch nicht ganz vergessen habe, wie man Patchkabel steckt, ist mir schon klar, dass das die letzte Option ist. Insofern also “nicht vorgesehen”. ;)

    Ich hatte ja gehofft, dass man bei leerem Kartenslot die I/O ports “digital kurzschließen“ kann, denn dort kann man die FX-Return Signale immerhin seitengetrennt ausspielen und auch die korrespondierenden inputs auf zwei Mono-Kanäle zurück patchen. Ob man dann Signal hat, kann ich mit dem MixPad ohne Hardware natürlich nicht testen.

  • audiobo
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    • 7. Dezember 2025 um 12:18
    • #1.352

    Man kann ja auch sonst nichts internes (ausser OSC) auf die normalen Inputs routen, insofern bleibt an der Stelle „nicht vorgesehen“ oder „im Rahmen der technischen Möglichkeiten nicht umsetzbar“ Kaffeesatzleserei.

    Zumindest steht in diesem Fall offenbar niemand an der Ecke der einem erzählt es sei „nicht sinnvoll“.

    „I/O-Port-Kurzschluss“ wäre hingegen in den meisten Fällen eine recht üble potenzielle Fehlerquelle, bis hin zu digitalen Feedbacks.

  • guma
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    • 7. Dezember 2025 um 12:25
    • #1.353
    Zitat von audiobo

    „I/O-Port-Kurzschluss“ wäre hingegen in den meisten Fällen eine recht üble potenzielle Fehlerquelle, bis hin zu digitalen Feedbacks.

    Du meinst jetzt auf den typischen Anwender bezogen… ;)

    Zitat von audiobo

    Zumindest steht in diesem Fall offenbar niemand an der Ecke der einem erzählt es sei „nicht sinnvoll“.

    Ja, das ist bemerkenswert. Ich ahne, welchen Herstellersupport Du meinst. ;)

  • Marcel
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    • 7. Dezember 2025 um 14:13
    • #1.354
    Zitat von guma

    Da ich noch nicht ganz vergessen habe, wie man Patchkabel steckt, ist mir schon klar, dass das die letzte Option ist. Insofern also “nicht vorgesehen”. ;)

    Ich hatte ja gehofft, dass man bei leerem Kartenslot die I/O ports “digital kurzschließen“ kann, denn dort kann man die FX-Return Signale immerhin seitengetrennt ausspielen und auch die korrespondierenden inputs auf zwei Mono-Kanäle zurück patchen. Ob man dann Signal hat, kann ich mit dem MixPad ohne Hardware natürlich nicht testen.

    Also entweder ich bin zu blöd dafür, oder es geht nicht mit dem "kurzschließen". Wobei ich auch nach einigen Jahren mit dem A&H Routing bis heute noch manchmal auf Kriegsfuss stehe, aber das ist halt persönliche Präferenz.

    Für mein Spezialbackgroundvocal FX mit allen Möglichkeiten habe ich da auch paar kurze XLRs gesteckt im Doghouse.

    In meinem Fall einen Stereo-Aux genutzt, dort im Insert den ADT Voice Doubler komplett auf wet, dann hat man auch noch den ganzen Kanalzug für EQ und Kompression usw. Dann gehts raus aus dem Pult und in 2 Eingänge wieder rein. Dort steckt im Insert der EMT250 Hall ebenfalls auf komplett wet, auch wieder EQ, Kompressor usw. und das mische ich dann ganz klassisch dem trockenen Singsang bei. Vielleicht nicht toll die Methode, aber funktioniert und ist auch für Fremde wahrscheinlich einfacher zu verstehen als komplizierte interne Routings...vermutlich. Da nur ich an der Kiste arbeite ist das eh egal.

  • guma
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    • 7. Dezember 2025 um 15:41
    • #1.355

    Ja klar, ich werde dem Club die Kabel spendieren. ;)

  • Marcel
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    • 7. Dezember 2025 um 15:49
    • #1.356

    Generell noch ein paar Anmerkungen zu den Effekten, vielleicht hilft es ja dem Ein oder Anderen. Ich hab nochmal einige Nächte mit Testen verbracht...natürlich nur zu Hause, aber mit den Einzelspuren vom letzten Gig meiner Kapelle. Testweise abgehört über Kopfhörer, Monitore und PA. Über PA ist dabei sehr interessant, weil da z.B. Kompression finde ich deutlich mehr auffällt und ich da teils schon wieder zurückgerudert bin, weil es merklich "zu platt" klang - auf den anderen Abhören hat man das nicht so wirklich wahr genommen.

    Zu den FXen und der Durchsetzungsfähigkeit bei einer Rockband mit den normalen FX Slots 1-4 für Gesang. Generell hilft oft das Predelay hoch zu drehen. So ab 25ms wirds interessant, soll das Ding richtig nach Vorne gehen bin ich meist im Bereich 40-50ms. Kommt natürlich auch auf den Song und das Tempo an.

    Dann ganz wichtig in den Experteneinstellungen der FXe auf der letzten Seite den Decay Level hochschrauben. Ab Werk ist der meist irgendwo bei -5 oder so, Einstellungen von -2 bis 0 schieben den FX auch nach Vorne.

    Ebenso in den Experteneinstellungen LF Decay wenn Xover daneben bei 500Hz oder so angesetzt ist, einfach mal etwas höher drehen.

    Oder auch auf der letzten Seite den Ref Level, wobei der auch wiederum mit Einstellungen auf der ersten Seite zusammenhängt.

    Wenn das Alles nicht reicht, in den EQ gehen und um 500Hz um den Dreh was reinschieben (meist 2-3dB). Etwas Ähnliches geht auch in den Experteneinstellungen mit Colour Freq und Colour - hier nutze ich meist aber Bereiche ab 700Hz aufwärts.

    Insgesamt wird der Hall dadurch natürlich erstmal lauter, setzt sich aber auch deutlich besser durch finde ich. Eventuell klingt er dafür nicht mehr so natürlich, was aber in dem Fall nicht stört (meine Meinung).

    Für Drums, besonders Snare ist das ähnlich. Da nutze ich Plate Reverbs, überwiegend zwischen 10 und 25ms Predelay, danach teils einen sehr kurzen Decay von nur 0,7s - meist bin ich hier im Bereich 0,85 bis 1,25s unterwegs. Ebenfalls den Decay Level hochschrauben und am EQ je nach Snareklang eventuell bei 350 oder wie beim Gesang 500Hz um den Dreh was reinschieben. Höhen nach Bedarf anheben oder absenken.

    Soweit bin ich nun gekommen und ich habe so das Gefühl FX-mäßig ist dann so langsam das Ende der Fahnenstange erreicht beim SQ. Am 18.12. steht wieder eine kleine Ufftata an, mal sehen wie sich die letzten Änderungen dann so machen. Wie gesagt, das gilt für Rock und auch für Metal was ich überwiegend mache. Für die nächste Folklore Session wären diese FX Einstellungen sicherlich zu viel des Guten.

    Edit guma Das klang für mich eher so, als ob du da selbst gelegentlich an dem Pult die Fader schubst. Dazu kannst du doch Strippen einstecken und anschließend wieder einpacken?!

  • guma
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    • 7. Dezember 2025 um 17:38
    • #1.357
    Zitat von Marcel

    Edit guma Das klang für mich eher so, als ob du da selbst gelegentlich an dem Pult die Fader schubst. Dazu kannst du doch Strippen einstecken und anschließend wieder einpacken?!

    Ja, mal sehen. Wenn es sonst niemand nutzt ausser mir nehm ich sie auch wieder mit. ;)

  • Tobibass 7. Dezember 2025 um 19:54

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Tobibass
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    • 7. Dezember 2025 um 20:09
    • #1.358
    Zitat von wora

    benutzt du dann das SQ-Rack?

    wir sind in unserer band darauf umgestiegen und alle haben einhellig gemeint, dass der sound damit jetzt klarer und durchsichtiger ist. steuern tue ich das ebenfalls über Mixing Station - auf meinem smartphone ;)

    In der Band, in der ich Bass spiele, sind wir auch auf das SQ-Rack fürˋs Inear umgestiegen. Ich bin neulich mal einige Räume weiter zum WC als der Drummer noch gejammt hat und ich hatte das Inear noch in den Ohren und dachte: wow das klingt richtig gut!! Ich finde die SQ4You App gut. Mixing Station nehme ich auch gerne, aber von den anderen Musikern hat hin und wieder mal jemand in seiner App den falschen Bus ausgewählt und dann….

  • steffenr
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    • 7. Dezember 2025 um 20:46
    • #1.359
    Zitat von Marcel

    Zu den FXen und der Durchsetzungsfähigkeit bei einer Rockband mit den normalen FX Slots 1-4 für Gesang. Generell hilft oft das Predelay hoch zu drehen. So ab 25ms wirds interessant, soll das Ding richtig nach Vorne gehen bin ich meist im Bereich 40-50ms. Kommt natürlich auch auf den Song und das Tempo an.

    Das hat gar nichts mit dem Pult zu tun.

    Durch die hohen pre-delay Werte separierst du die Ereignisse voneinander und sie werden einzeln hörbar.

    Und die Erkenntnis, dass EQ, Dinge in einer Mischung hervorheben kann, sollte uns eigentlich auch nicht neu sein.

    Zitat von Marcel

    Ebenso in den Experteneinstellungen LF Decay wenn Xover daneben bei 500Hz oder so angesetzt ist, einfach mal etwas höher drehen.

    Oder auch auf der letzten Seite den Ref Level, wobei der auch wiederum mit Einstellungen auf der ersten Seite zusammenhängt.

    Ref Level heißt "Reflection Level", also der Pegel der frühen Reflexionen.
    Auch hier ist wieder erwartbar, was du beschreibst.

    Zitat von guma

    Ich wiederhole mich aber wenn ich an ein Pult gehe, an desssen hardware ich nicht ausserhalb der shows mit Zeit und Muße showfiles vorbereiten kann, werde ich immer wie das Hündchen mit dem Stöckchen meine Zeit zwischen load in und soundcheck damit verplempern, langweilige setup routinen abzuarbeiten und trotzdem nicht wirklich fertig sein oder in einem fremden setup rumwerken ohne Anspruch auf die mögliche Perfektion im Ergebnis und am showende ebenfalls nicht damit fertig sein.

    Wenn du das Pult nicht richtig bedienen kannst, ist das logisch.

    Das Umrouten der Inputs vom Master auf Busse geht am Pult richtig schnell, wenn man weiß wie.

    Dafür gibt es den Assign Button.


    Ich mache im Jahr so etwa 50 bis 60 Jobs als Babysitter an A&H Pulten.
    Es ist erschreckend, wie wenig den Leuten klar ist, was die Knöpfe auf der Oberfläche eigentlich machen.

    Steht im Getting Started Guide.

    Den liest aber scheinbar niemand. Oder andere Babysitter wissen das auch nicht.
    Ich ertappe mich immer wieder an anderen Pulten bei der Suche nach den entsprechenden Buttons.

  • Marcel
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    • 7. Dezember 2025 um 21:27
    • #1.360

    steffenr Das ist mir durchaus bewusst, dass den Leuten die sich schonmal eingängig damit befasst haben das klar ist...oder ein alter Hut. Aber nicht Jeder macht das, nicht Jeder hat die Zeit oder die Lust dazu. Daher wollte ich nochmal pultspezifisch ein paar Parameter nennen, mit denen man eventuell besser / schneller zum Ziel kommt. Denn wer nur die standard Presets lädt wird damit schnell untergehen bei genannter Musikart. Und ja, natürlich kann man das grundsätzlich auch auf andere Pulte oder sogar die DAW übertragen. So wirklich zusammengefasst gelesen habe ich das hier aber meines Wissens nach auch noch nicht. Vielleicht wollen das auch manche Leute nicht, weil dann Jeder weiss wie einfach man mit ein paar Handgriffen durchsetzungsstarke Reverbs baut? Ich hab die Dinger jetzt halt für jeden Song einzeln programmiert und in einer Szene hinterlegt da feste Band. Daher auch der Aufwand bei mir. Was nicht heisst, dass man die Dinger nicht auch anderweitig verwenden kann...

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