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Kabeltester Selbstbau vs Mischpulteingang

  • jayjay92
  • 9. August 2018 um 13:19
  • jayjay92
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    54
    • 9. August 2018 um 13:19
    • #1

    Hallo,

    Ich habe eine kleinen XLR Kabeltester mit "Dongle" auf Basis eines Arduinos entwickelt.
    Es sind jeweils zwei der drei Pins GPI In und einer GPI Out. Am Gpi Out liegt dabei 5v Spannung an.

    Alle 50ms wird ein anderer Pin der Gpi OUT und die anderen beiden der IN.

    Die Frage ist nun ob es zu Defekten führen kann, wenn man den Tester ausversehen an einen Mikrofoneingang eines Mischpultes etc anschließt.

    Vielen Dank für eure Tipps

    Jan

  • floger
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    • 9. August 2018 um 14:06
    • #2

    Es liegt ja keine Spannung an, da die Engänge hochohig sind. Für ein schädliches Potential brauchts mindestens zwei Ausgänge mit unterschiedlichen Pegeln.

    Aber du kannst mit Phantompower deinen Arduino grillen, wenn du ihn nicht schützt.

  • jayjay92
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    • 9. August 2018 um 14:44
    • #3
    Zitat von floger

    Es liegt ja keine Spannung an, da die Engänge hochohig sind.

    Du meinst die Eingänge des Mischpultes oder ?

  • skyper
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    • 9. August 2018 um 17:16
    • #4

    Ich wäre auch etwas vorsichtig mit dem Rest der Geräte in der Signalkette, wenn da ein dezentes 50ms/ 2:1 getaktetes Rechteck über eine versehentlich voll aufgezogene PA bimmelt...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • floger
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    • 9. August 2018 um 18:47
    • #5
    Zitat von jayjay92

    Du meinst die Eingänge des Mischpultes oder ?

    Nein. Ich meine die Eingänge des Arduino. Wenn du nur einen Ausgang hast gibt's keine Spannung. Dafür brauchts immer zwei Pole.

  • TomyN
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    • 9. August 2018 um 21:00
    • #6

    Hi,

    also rein physikalisch kann nix kaput gehen, da der Eingang ja mit den 48V Phantomspeisung zurecht kommen muss. Wer allerdings schon mal die Phantomspeisung bei 'offenem' Eingang eingeschaltet hat, der weiß, das 'Sekundärschäden' durchaus möglich sind.

    Zum anderen kommen halt 48V aus dem Pult, und zwar als Differenz zwischen 1 und 2/3 …

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • jayjay92
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    • 9. August 2018 um 21:57
    • #7
    Zitat von floger

    Nein. Ich meine die Eingänge des Arduino. Wenn du nur einen Ausgang hast gibt's keine Spannung. Dafür brauchts immer zwei Pole.

    magst du mir das nochmal erklären ? Der ander Pol ist ja einer der beiden Eingänge.

  • floger
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    • 9. August 2018 um 22:17
    • #8
    Zitat von jayjay92

    Der ander Pol ist ja einer der beiden Eingänge.

    Ein Eingang ist hochohmig. Für eine Spannungsquelle brauchst du zwei niederohmig gekoppelte Pole mit Potentialunterschied. Also ein Ausgang auf high, der andere auf low. Da du solche Fragen stellt, solltest du vielleicht das ganze Konzept deines Kabeltesters nochmal überdenken.

  • TomyN
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    • 10. August 2018 um 09:51
    • #9

    Hi,

    hochohmig ist relativ …. ein Reihenwiderstand sollte auf jeden Fall helfen, die Folgen zu minimieren.

    Tomy

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  • floger
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    • 10. August 2018 um 10:19
    • #10
    Zitat von TomyN

    hochohmig ist relativ …. ein Reihenwiderstand

    Wir sprechen hier von CMOS. Also mehrere Gigaohm. Was willst du da in Reihe schalten?

    Aber klar, zum Schutz vor höheren Spannungen von außen, wie Phantompower helfen ein paar kOhm in Serie und Schutzdioden (BAS70-04) gegen die Versorgungsschienen.

  • Online
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    • 10. August 2018 um 13:20
    • #11

    Theoretisch braucht man zum Schutz gegen Phantomspeisung keine weiteren Serienwiderstände. Die wird ja nach Norm über 6k8 eingekoppelt, gegen einen Kurzschluss fliessen nur 7mA. Das würde auch der Output Low vom Arduino wegschaffen. Gefährlicher sind definitiv die -48V, die je nach Polung anliegen könnten. Die muss man absichern.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • jayjay92
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    • 10. August 2018 um 14:38
    • #12

    Wie ich sehe gehen die Bedenken eher dahin, dass der Arduino nicht zerstört wird als das der Arduino eine Eingansstufe kaputt macht.

  • radartuete
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    • 12. August 2018 um 06:10
    • #13

    Die Eingangsstufe des Pultes ist mit Koppelkondensatoren vor Gleichspannung geschützt. Ebenso solltest du die Ausgänge des Arduino mit Koppelkondensatoren abblocken.

    Einmal editiert, zuletzt von radartuete (12. August 2018 um 11:49)

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    • 12. August 2018 um 18:13
    • #14

    Davon abgesehen frage ich mich auch, warum man mit einem Kabeltester auf einen Mischpulteingang gehen sollte. Und selbst wenn man aus Versehen stecken sollte, hat ein Kabeltester nur eine Spannung zwischen dem Ein- und dem Ausgang und nicht zwischen verschiedenen Pins auf einer Seite. Wenn es keinen Potential-Bezugspunkt zwischen Kabeltester und Mischpult gibt, gibt es auch bei einseitiger Verbindung keine Spannung.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • TomyN
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    • 22. August 2018 um 22:27
    • #15
    Zitat von floger

    Wir sprechen hier von CMOS. Also mehrere Gigaohm. Was willst du da in Reihe schalten?

    Die Antwort hast Du ja schon gegeben.... um den Strom durch die 'Abfangdioden' zu begrenzen, die (hoffentlich) verhindern sollen, dass die Spannung an einem Eingang größer als die Versorgungsspannung wird... da spielt der eigentliche Eingangswiderstand erstmal keine Rolle...

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • floger
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    • 22. August 2018 um 23:02
    • #16
    Zitat von TomyN

    um den Strom durch die 'Abfangdioden' zu begrenzen,

    Ja, klar, logisch. Es ging aber darum, dass der Tester keine gefährliche Spannung generieren kann, da es nur einen Ausgang gibt. Und da ändert ein Serienwiderstand erstmal nix.

    Als Schutz vor Phantompower sollte man natürlich noch Serienwiderstände vorsehen. Und zwar so groß, dass die Versorgungsspannung des µC nicht ansteigt!

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