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Ersatzteilsuche für Crest Amp Pro Serie 7001

  • Dodi
  • 11. April 2019 um 23:30
  • Dodi
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    • 11. April 2019 um 23:30
    • #1

    Hallo Miteinander

    Für die Reparatur von einem Endstufenkanal dieses netten Eisenschweines suche ich die auf der Leistungsplatine

    verbauten Zener Dioden 1N5928 C (Schaltplan Bezeichnung Z8 und Z9).

    Leider kann ich diese mit der Toleranzangabe C (2%) nirgendwo finden. Die auf der Webseite von peavey angegebene Firma

    kann leider nicht helfen und auch beim grossen "C" bin ich nicht fündig geworden. Dort gibt es diese lediglich mit der Bezeichnung

    (B) mit 5% Toleranz .

    Kennt zufällig jemand eine Quelle, wo ich diese Teile bekommen kann, oder hat sogar noch ein paar im Kästchen liegen?

    Gruß Guido

  • HenrySalayne
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    • 11. April 2019 um 23:44
    • #2

    Zehnerdioden kann man normalerweise ohne Probleme durch andere Typen mit vergleichbaren Charakteristika ersetzen.
    Auch sollte eine größere Toleranz kein Problem sein; im Zweifelsfall muss man dann eben matchen.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • e-on
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    • 12. April 2019 um 00:43
    • #3

    100 St. B kaufen, Testschaltung bauen und selbst selektieren. Da bleiben bestimmt 2 mit sogar 1% übrig ^^

    :?:

  • marcoboy
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    • 12. April 2019 um 17:17
    • #4

    Hierzu muss er aber den Strom wissen der durch die Diode fließt und dann anhand der Kennlinie ungefähr abschätzen welche andere Diode passt. Oder gleich abschätzten das es an dem Punkt relativ egal ist..


    https://www.mouser.de/ProductDetail/…2FMGsonGss8E%3D

  • floger
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    • 12. April 2019 um 17:26
    • #5

    Die aus deinem Link ist nicht auf Lager.

    Die Kennlinie der B und C Version ist gleich. Also muss er einfach schauen, bei welchem Strom die Spannung im Datenblatt angegeben ist und dann eben mit diesem Strom messen.

  • marcoboy
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    • 12. April 2019 um 17:49
    • #6

    Ja weil der Hersteller dann sortiert und garantiert das die Toleranz <2% liegt... Daran hat man bei der Produktion kein Interesse ;) .

    Ich hab nachgeschaut wo die Dioden drin sind... Einfach zwei Dioden vergleichen und ersetzen :)

  • Dodi
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    • 12. April 2019 um 22:04
    • #7

    Schon mal Danke für eure Antworten.

    Zitat

    https://www.mouser.de/ProductD…vj2JSjwtD%2FMGsonGss8E%3D

    Das hatte ich auch gefunden, aber leider nicht lieferbar.

    Im Service Manual ist halt angegeben:

    .......check the voltage drop across the zener diodes Z8 and Z9. The voltage drop across these two 1N5827s must be 12 Volt DC, 1%; replace any failed or out-of-tolerance zeners.

    Wobei im Text des Manuals an dieser Stelle die 1N5927C angegeben ist, während in der Bauteilliste die auf der Platine verbaute 1N5828C steht.

    Wie wichtig die Toleranz tatsächlich ist, kann ich leider nicht beurteilen.

  • Jürgen Klingel
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    • 12. April 2019 um 23:35
    • #8

    Werden die 12 Volt einfach nur stabilisiert, als Mini-Stromversorgung, oder werden da irgendwelche Ruheströme drüber eingestellt?

    Für eine einfache Stabilisierung reicht eine Z-Diode mit mindestens 1,25W max. Verlustleistung um den Job zu machen...

    Kannst mir mal den Stromlaufplan schicken, oder einen link dazu?

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Dodi
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    • 13. April 2019 um 01:18
    • #9

    @ Jürgen

    Hab dir etwas geschickt.

    Danke, Gruß Guido

  • Jürgen Klingel
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    • 13. April 2019 um 14:27
    • #10

    Danke Guido,

    wie es aussieht liefern die Zenerdioden Z8 und Z9 stabilisierte Spannung für die Arbeitspunkte der High-Rail-Transistoren, diese sollten lt. Servicemanual im Bereich von 1% Abweichung liegen, insofern wäre es ratsam, den Originaltyp zu beschaffen, alternativ zwei Dutzend "normale" 5% Zenerdioden beschaffen und "matchen":

    Hast Du noch einen funktionierenden Kanal am Amp, kannst Du die Spannung am R120 und R135 messen? Damit wüsstest Du den Strom, der jeweils durchgetrieben wird (Ir120 = Ur120 / R120) Damit kann der Z-Diodenstrom berechnet werden (Iz = Ir120 - Ir135)

    Nimm ein Netzteil mit sagen wir 15-24V DC-Output, dann schalte einen Widerstand in Reihe zur zu prüfenden Z-Diode, dass ein Strom fließt, der dem Z-Strom in der Schaltung entspricht.

    Dann kannst Du mit diesen Einstellungen verschiedene Dioden anklemmen und jeweils die Z-Spannung messen und protokollieren, wenn Du zwei Stück hast, deren Spannung nur um 1% von der Nenn-Z-Spannung abweicht, hast Du gewonnen...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • marcoboy
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    • 13. April 2019 um 19:37
    • #11

    Wenn die Dioden durch sind, ist der Rest auch im Eimer ;)

    Das hängt damit zusammen das man an der Stelle genau 12V braucht und meine Vermutung der Strom in der Praxis im Knick der Diode zum erliegen kommt. So je nach Ergebnis eine 12 bzw 13V Z-Diode zum Einsatz kam.

    Man hat es vermutlich einfach ausprobiert und die Übernahmeverzerrungen gemessen.


    Es fliegt dir da nichts um die Ohren wenn der Rest funktioniert ;) Um das Thema zu umgehen würde ich eine noch ganze Diode mit mehren Strömen vermessen (im Knick ein paar mehr ) und dann in meiner Kiste versuchen mir welche zu suchen die ungefähr passen.

    Wer gar keine Zeit hat -> lötet zwei Ösen ein und probiert einfach herum mit ein paar 12V/13V Exemplaren. Wenn knallt waren es nicht die Dioden :D

    Einmal editiert, zuletzt von marcoboy (13. April 2019 um 19:45)

  • Dodi
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    • 13. April 2019 um 21:37
    • #12

    Vielen Dank für eure Antworten, insbesondere an Jürgen.

    Der zweite Kanal ist noch ganz und des weiteren habe ich noch einen zweiten Amp des selben Typs, der anstandslos läuft. Dort sind ebebfalls 1N5928C verbaut.

    Dann werde ich mir mal einen Haufen von den Dioden kommen lassen und diese dann in Ruhe durchtesten.

    marcoboy

    Im Umfeld dieser Dioden ist tatsächlich noch das ein oder andere Bauteil defekt.

    Neben dem zu Anfang verbrannten Widerstand R145, auf den ich das aufgetretene Problem (verfrühtes aufleuchten von der Clip/Limit LED bei diesem Kanal) geschoben hatte, hatte sich desweiteren ein kleines Stück Leiterbahn, welches D40 mit Z9, D39 und C35 verbindet in Luft aufgelöst. Das habe ich allerdings erst nach dem Test mit dem neuen Widerstand erkannt. Dabei sind möglicherweise die beiden Zener Dioden und zusätzlich D40 zerstört worden.

    Alle anderen Bauteile hatte ich heute mit dem intakten Kanal verglichen und keine Auffälligkeiten mehr feststellen können.

  • e-on
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    • 14. April 2019 um 01:10
    • #13

    selektieren, matchen, Testschaltung, Strom messen, hatte ich doch bereits vorgeschlagen......

    :?:

  • Jürgen Klingel
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    • 19. April 2019 um 00:33
    • #14

    Na, wie steht´s im Zener-Dioden-Match? ^^

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  • Dodi
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    • 23. April 2019 um 22:50
    • #15

    Hab dann jetzt mal 60 Stk bestellt.

    Wenn ich Zeit habe und die Dinger bis dahin hier sind, werde ich mich am Wochenende mal damit beschäftigen.

  • Dodi
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    • 2. Mai 2019 um 23:53
    • #16

    Nun mal eine kleine Rückmeldung

    Ich bin nach Post Nr 10. vorgegangen. Der Strom durch R120 lag bei ca 5mA (Den genauen Wert habe ich gerade nicht im Kopf). An R135 war keine Spannung messbar (DC V und mV), weder im Leerlauf , noch unter Last???

    Mittels eines Netzteils und einem 1,8Kohm Widerstandes, die mittels I(R120) errechnete Spannung am Widerstand eingestellt und die Zener Spannungen gemessen. Diese lagen durchweg im 1% Bereich : 13.03 bis 13.08 Volt.

    Sind diese Werte realistisch? oder habe ich einen Fehler gemacht?

    Funktionieren tut die Endstufe zumindest schon mal wieder, allerdings fehlt noch der bei den Nachbarn so beliebte Dauertest;)

  • Jürgen Klingel
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    • 3. Mai 2019 um 00:50
    • #17

    Spannungen sehen gut aus!

    Könnte mir vorstellen, dass kein Strom durch R135 fließt, da lediglich der High-Rail-Treibertransistor "vorgespannt" wird.

    Ausgesteuert und damit Strom gibt es erst mit Großlast-Signalen, wenn das High-Rail gebraucht wird...

    Mit den 5mA Dauerstrom haut das aber schon mal gut hin!

    Nun solltest Dir noch mit dem Oszilloskop die Ausgangsspannungen des Amps angucken, ob es Übernahmeverzerrungen gibt, oder "Knicke" in der Kurve beim aktivieren des High-Rails bei hohen Ausgangsspannungen - das wäre dann Klirr.

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Dodi
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    • 3. Mai 2019 um 23:29
    • #18

    Danke Jürgen für deine Antwort.

    An dem alten Hameg ist leider das "Licht" ausgegangen, daher wird das mit dem Oszi erst mal nichts. Da muß ich erst mal jemanden finden, der den Oldtimer mal wieder in Stand setzt.

    Gruß Guido

  • e-on
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    • 4. Mai 2019 um 00:11
    • #19

    Beim Hameg geht meist der Hochspannungstransistor kaputt.

    Dann zieh dir halt ne Ossi App, flux nen Spannungsteiler gelötet und ab damit in den Mic in deines Handys.

    Das reicht für NF und KlIrr. Dann noch ein Speakon auf 4 pol. Miniklinke und du kannst vorort deine Limiter einstellen.

    :?:

  • Dodi
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    • 4. Mai 2019 um 20:05
    • #20

    e-on: Danke für den Tipp

    Werde ich mich ab Ende des Monats, wenn ich wieder etwas mehr Zeit habe, mal drum kümmern.

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