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Lautsprecher an Drohnen

  • Hami
  • 22. August 2019 um 19:52
  • Hami
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    • 22. August 2019 um 19:52
    • #1

    Guten Tag!

    Ich habe eine ernst gemeinte Anfrage für einen Auftritt, bei dem 5-8 Drohnen bestückt mit Akkulautsprechern um ein Publikum fliegen sollen, während klassische Musiker dahin per In-Ear-Strecken übertragen werden.

    Gibt es jemanden hier, der so etwas schon einmal realisiert hat oder sich denken könnte, wer mir da weiterhelfen kann?

    Kleine Drohnen mit LEDs für fliegende Lichtshows und Feuerwerksersatz sind mir bekannt, aber da war nie etwas mit Audio zu sehen.

    Viele Grüße

    Thomas

  • siwi
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    • 22. August 2019 um 20:02
    • #2

    Hallo,

    Hatten schon Kameras an Drohnen, vom Gewicht her kommt man da in ähnliche Dimensionen.

    Aber über Publikum fliegen ist extrem heikel, Wir haben das immer abseits vom Publikum gemacht.

    Es gab auch immer nur eine.

    Mit mehreren Drohnen plus Gewicht über Publikum, Ich würde da nach einer anderen Lösung suchen.

    Der Personal Aufwand und behördliche Auflagen sind dabei sicher enorm.

    Mit Gruss

    Simon

  • marcoboy
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    • 22. August 2019 um 20:10
    • #3

    Es ist schlicht verboten über Menschenansammlungen zu fliegen und es ist ein seitlicher Sichtabstand von 100m einzuhalten. Auf Festivals etc. wird dieses generelle Verbot immer wieder ignoriert.

    Einmal editiert, zuletzt von marcoboy (22. August 2019 um 20:16)

  • Hami
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    • 22. August 2019 um 20:30
    • #4

    Hallo!

    Wo stand jetzt „über“?

    Es ging darum, einen Zuschauerbereich zu haben, UM den über abgesperrten Korridoren eine langsame Bewegung stattfinden sollte.

    Auch würden wir eine Genehmigung dafür beantragen.

  • guma
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    • 22. August 2019 um 20:47
    • #5

    Die Dinger sind doch auch schon laut ohne Sprecher?

    Wenn ich diese nervenden Menschenbelästiger sehe, bekomme ich als Pazifist doch noch Lust mir ein Gewehr zu kaufen. Ausser für spezielle Forschungsaufgaben und zur Stechmückenbekämpfung fallen mir keine sinnvollen Verwendungen ein. Gerne dürfen sie für die "private" Nutzung verboten werden.

  • siwi
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    • 22. August 2019 um 21:09
    • #6

    sorry mein Fehler.

    Wenn nicht über, logo warum nicht.

    Die sind auch nicht zu laut usw.

    Würde mit Video Buden die das mit Kameras anbieten Kontakt aufnehmen die haben Erfahrung mit Drohnen, Gewicht, zielgenaues Fliegen.

    Wird sportlich die Anzahl zusammen zu bringen, technisch absolut möglich.

    Mit Gruss

    Simon

  • HenrySalayne
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    • 22. August 2019 um 21:41
    • #7

    Ich sehe da einige Probleme:
    Dopplereffekt

    Wenn die Hörfläche angenähert ein Punkt wäre und sich die Multicopter nur Kreisförmig darum herum bewegen hätte man nur eine laterale Bewegung. Für eine ausgedehnte Hörfläche gilt das allerdings nicht mehr. Hier ändern sich die Abstände der einzelnen Schallquellen zum Publikum andauernd. Wie selbst ein leichter Shift bei kohärenten Signalen klingt, kann man sich in einer DAW mal anhören.

    Schallbrechung durch den Luftstrom der Rotoren

    Die Schallquelle wird sich hinter einem "Windvorhang" befinden. Dadurch werden hohe Frequenzen stärker Richtung Boden abgelenkt.

    Gewicht

    Selbst Lautsprecher der 5-kg-Klasse sind wahrscheinlich zu schwer für die meisten Multicopter. Auch ist es fraglich, ob man damit eine angemessene SNR gegenüber dem Eigengeräusch des Multicopters erreicht.

    Die Stromversorgung sehe ich eher unkritisch, da wird das begrenzende Kriterium definitiv die Ausdauer des Fluggeräts sein. Einen passenden, leichten Verstärker zu finden, der mit einem Akku läuft, ist wohl ein eher untergeordnetes Problem.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • marce
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    • 22. August 2019 um 21:45
    • #8

    Klingt eher danach, als ob man eine / mehrere SpiderCam umbauen lassen sollte.

    Da sollte wenigstens Gewicht und Zulassung für Betrieb über Publikum grundlegend schon mal kein Problem sein.

    Nachzufragen wäre sicherlich auch, ob es wirklich um "fliegende Lautsprecher" geht (bzw. ob der fliegende Lautsprecher elementarer Bestandteil der Aufführung darstellt) oder ob man den Surround-Sound-Effekt nicht besser anderweitig (klassisch) erziehlt

  • floger
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    • 22. August 2019 um 21:57
    • #9

    Gibt es einen Grund warum sich die Lautsprecher bewegen müssen? Reicht es nicht wenn sich nur die virtuellen Schallquellen bewegen? Für den Personal- und Bürokratie-Aufwand für acht Drohnen kannst du auch 30 bis 40 Lautsprecher hinstellen und ansteuern. Und das beste, es funktioniert auch bei Wind.

  • marcoboy
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    • 23. August 2019 um 00:00
    • #10

    Seit 2017 gilt ein generelles Überflugverbot von Menschenansammlungen. Das ist zweifelsfrei ohne Ausnahmen verboten. Behörden werden dies vermutlich auf dieser Rechtslage immer ablehnen. Genau das ja der Punkt, wenn es über solche Überflüge bei Veranstaltungen geht. Das hatte durch aus seinen Reiz, ist aber durch die Gesetzgebung fast unmöglich geworden. In der Verordnung steht "seitlicher Sichtabstand von 100m"...

    Außer die Behörde benötigt solche Überflüge zur Erfüllung ihrer Aufgaben.

  • tommes
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    • 23. August 2019 um 06:59
    • #11

    Die Herren: Bitte den Ausgangspost noch einmal lesen. Nirgendwo wird davon gesprochen ÜBER einer Menschenansammlung zu fliegen, sondern UM eine Menschenansammlung.

    Ich halte das Konzept zwar auch für nicht so recht durchführbar, da zumindest der Lärm der Copter das Ganze empfindlich stören wird - nicht umsonst werden Lichtshows mit solchen Coptern ja immer kräftig(!) mit Konservenmusik beschallt. Rechtlich sollte es aber bei Flug über einem abgesperrten Korridor keine Beanstandungen geben. Wie wohl sich das Publikum dann umzäunt und eingepfercht fühlt, während ein Schwung dieser Fluggeräte um die Leute herum schwirrt, sei mal dahingestellt.

    Klingt für mich erstmal nach einem Fall von 'Du ich hab da eine Idee, wäre das nicht super?'

    Die ehrliche Antwort wäre dann 'Nein' :)

  • B_West
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    • 23. August 2019 um 07:42
    • #12

    Moin aus Bremen,

    ist wohl wie immer eine Preisfrage - was würden denn die mutmaßlich genutzen Lautsprechersysteme wiegen und wie lange soll einer in der Luft sein?

    Erfahrungsgemäß sind die Creativen immer ganz ideenreich und haben es nicht so mit den nullen vor der Kommastelle.

    Also reden wir über Spielzeug das mal 150 Gramm für 10 Min hebt oder um

    http://www.droneguru.net/heavy-lift-drones-for-sale/ die dann 5 bis 10 kg heben und eben bei fünfstellig kosten ??

    um Klarheit bemüht

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  • Hami
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    • 23. August 2019 um 08:44
    • #13

    Guten Morgen,

    erst einmal vielen Dank für Eure Antworten.

    tommes: meine Antwort war auch ´Nein`. Wurde freundlich nickend belächelt und mit ´Doch´ beantwortet.

    Die Künstler lassen während ihrer Partitur auch mal einen echten Doppeldecker über das Publikum fliegen oder setzen andere zuerst merkwürdig klingende Ideen tatsächlich um.

    Hier geht es darum, dass besagte Drohnen in einer Höhe von 5-10m für ein 8min dauerndes Stück halbwegs potente Akkulautsprecher mit etwa 12kg fliegen müssten (also Plastikkübel á la Ready4 oder ähnlich).

    Die Alternative mit den Spidercamumbauten müssen wir tatsächlich mit beleuchten aufgrund der Drohnengeräuschentwicklung. An zwei Seiten der Publikumsfläche (ca. 800) stehen eingerüstete Industrietürme, an die man evtl. gehen könnte. Abstand etwa 60m. Daher fahre ich nun zweigleisig und bin auch hier für Anbietertipps dankbar - ich mache solche Spezialnummern einfach zu selten und möchte hier direkt jemand mit deutlich mehr diesbezüglichem Know-How an Bord holen, da bin ich ganz ehrlich.

    Es geht um sich bewegende Schallquellen, die nicht sichtbar von Menschen bewegt werden. Also fallen 8 Statisten mit Lautsprechern auf dem Rücken, die umher laufen, aus.

    Die Laufzeiten sind dabei vollkommen egal, aber den Hinweis verstehe ich und er macht in diesem Thread auch bei späteren Suchen Sinn - nur nicht für das hier geplante Programm.

    Also:

    1. Wer kann das mit den Drohnen?

    2. Wer kann das mit der Seilzugtechnik?

    Viele Grüß

    Thomas

  • floger
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    • 23. August 2019 um 08:53
    • #14

    Nochmal die Frage: Warum keine virtuellen Schallquellen?

  • chris216
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    • 23. August 2019 um 09:10
    • #15

    5-8 Spidercams gleichzeitig rund ums Publikum rum ist ne Herausforderung, würd ich behaupten...

    Je schwerer die Nutzlast, desto lauter die Drohne.

    Je lauter die Drohne, desto potenter der LS, desto schwerer die Nutzlast.

    Wenn man wirklich 100m vom Publikum wegbleiben muss (wurde oben mal behauptet, hab ich keine Ahnung von), gibts vielleicht noch ein paar weitere Dinge zu beachten.

    Überschlagsrechnung: 800 Leute, die nicht allzu eng stehen, brauchen 1000m² Fläche. Weil die perfekt im Kreis stehen, ist das ein Radius von ~18m. Der Radius der Kopter-Flugbahn ist also rund 120m, "einmal rum" entspricht einer Fluglänge von ~750m. Wenn der Kopter das in 5 min schaffen soll, muss er mit seiner Last etwa 9 km/h schnell fliegen. Das dürften die schaffen.

    auf 120m Entfernung zum Lautsprecher verlierst du rund 42dB Pegel. Wie leise darf das Signal im Publikum sein?

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • B_West
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    • 23. August 2019 um 09:15
    • #16

    also dann würde ich mal das Ausstellerverzeichnis der Drohnenmesse Stuttgart (17.-19. Sept)

    durchforsten

    https://www.interaerial-solutions.com/interaerial-so…ASAAEgLYuPD_BwE

    um Klarheit bemüht

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  • nasi
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    • 23. August 2019 um 09:38
    • #17

    In der aktuellen Ausgabe der Production Partner wurde eine "Zeppelin-Drohne" vorgestellt, die bei Udo Lindenberg über Publikum eingesetzt wurde - mit Genehmigung!

    Das Ding heisst "h-aero", wird von Hybrid-Airplane Technologies GmbH hergestellt und wurde bei Lindenberg von der Firma medienevent.de zur Verfügung gestellt.

    Da das Ding dank Helium ohne Antrieb in der Luft steht, müssen die Rotoren nur wenig drehen - der Betrieb ist daher recht leise möglich. Was es aber an Maximalgewicht tragen kann, steht leider nicht im Artikel.

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • B_West
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    • 23. August 2019 um 10:34
    • #18
    Zitat von nasi

    Was es aber an Maximalgewicht tragen kann, steht leider nicht im Artikel.

    die eingesetzte Zero max 1,1 kg die größere one max 3kg

    https://h-aero.com/one/

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  • DJheini
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    • 23. August 2019 um 11:04
    • #19
    Zitat von nasi

    In der aktuellen Ausgabe der Production Partner wurde eine "Zeppelin-Drohne" vorgestellt, die bei Udo Lindenberg über Publikum eingesetzt wurde - mit Genehmigung!

    Ähnliches nutzt Roger Waters auch in etwas anderer Formgebung. ^^

    Auch über Publikum, scheint wohl nicht so ganz gefährlich zu sein.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • nasi
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    • 23. August 2019 um 12:37
    • #20
    Zitat von B_West

    die eingesetzte Zero max 1,1 kg die größere one max 3kg

    https://h-aero.com/one/

    Das wird dann schwierig mit Lautsprechern...

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

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