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Philips Type 525A

  • zegi
  • 31. Mai 2020 um 12:26
  • zegi
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    • 31. Mai 2020 um 12:26
    • #1

    Hallo zusammen

    Ich habe hier einen "Scheunenfund" vor mir auf dem Tisch. Ein Philips Type 525A Radio aus dem Jahr 1936. So sieht das gute Stück von innen aus:

    Kann mir jemand sagen, ob man das bedenkenlos mal einstecken kann oder könnte das in die Hose gehen? Ich nehme an, dass das ein AM-Radio ist, oder?

    Falls mir jemand noch etwas dazu sagen könnte, wäre das cool.

    Der Ton macht die Musik.

  • Online
    niggles
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    • 31. Mai 2020 um 12:38
    • #2

    Bloss nicht einfach direkt an die vollen 230V anstecken!

    - Nachsehen ob der Trafo auf die korrekte Netzspannung eingestellt ist.

    - Chassis auf Schäden kontrollieren (Brandspuren, defekte Elkos, lose Drähte, gebrochene Widerstände, an Trafo und Übertrager riechen...)

    - Schaltplan anschauen https://www.radiomuseum.org/r/philips_525a_1.html und Sollspannungen raus lesen.

    - Mit Regeltrenntrafo langsam immer mehr Netzspannung anlegen, dabei Stromaufnahme überwachen und immer wieder die wichtigsten Spannungen kontrollieren und auf heiss werdende Bauteile und Überschläge achten.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Tobias Zw.
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    • 31. Mai 2020 um 13:52
    • #3

    Falls das Dein Corona-Projekt werden soll, empfehle ich Dir folgenden Youtube-Kanal:

    Mr Carlson's Lab

    Da bekommt man supertoll gezeigt, wie man u. a. alte Röhrengeräte saniert.

    Mit freundlichen Grüßen aus dem Inneren einer Loewe Opta Zürich Musiktruhe, Bj. 1963 ;)

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • julian-k
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    • 31. Mai 2020 um 15:40
    • #4

    Meister Jambo - ein oller Radio Fernsehtechniker, kann da bestimmt auch den ein oder anderen Tip liefern.

    https://www.youtube.com/user/meisterjambo/videos

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • Jürgen Klingel
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    • 31. Mai 2020 um 15:43
    • #5

    Schönes Projekt - viel Spaß dabei.

    Behutsam vorgehen, mit Trenntrafo arbeiten und schön aufpassen mit der hohen Anodenspannung =O

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • wora
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    • 31. Mai 2020 um 22:48
    • #6
    Zitat von niggles

    - Mit Regeltrenntrafo langsam immer mehr Netzspannung anlegen, dabei Stromaufnahme überwachen und immer wieder die wichtigsten Spannungen kontrollieren und auf heiss werdende Bauteile und Überschläge achten.

    :thumbup::thumbup::thumbup:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hp
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    • 1. Juni 2020 um 16:47
    • #7

    Pass auf die Gleichrichterröhre (506) auf .

    Diese direkt geheizten Röhren reagieren sehr empfindlich auf Kurzschluss ,

    da fliegen in der Röhre die Funken und die Kathode brennt durch !

    Also unbedingt vorher die Schaltung kontrollieren

    und alle Netzteilelkos mit Vorwiderstand kontrollieren .

    Da werden auch jede Menge Papier / Teerkondensatoren verbaut sein

    die sind bereits oder gehen bald kaputt also wechseln .

    Mindestens der Koppelkondensator vor der Endröhre muß neu werden .

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • marcoboy
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    • 1. Juni 2020 um 19:46
    • #8

    https://nvhrbiblio.nl/schema/Philips_525A.pdf Schaltplan etc.

    Er meint c27 denn lässt dieser DC durch bekommt das Gitter positive Spannung am Gitter. Womit die Röhre voll ansteuert, keine Lautstärke hoher Anodenstrom messbar über die Primärwicklung vom Ausgangstrafo.


    Trenntrafo anschließen, langsam hoch drehen Strom beobachten. Bei Kurzschluss C1 prüfen.

    Signal am Tonabnehmer einkoppeln, Gitterspannung der Endröhre messen... Philips hat immer gute Bauteile verbaut und diese müssen nicht defekt sein... Sinnloses Kondensatoren tauschen ist unnötig.

    Wenn ein Ton raus kommt aber das HF Teil nicht spielt sehen wir weiter...

    Vorsicht mit den Röhren, nicht am Kolben ziehen ! und auch keine Kerne Potis verdrehen...

  • zegi
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    • 1. Juni 2020 um 19:55
    • #9

    Das ist ja schon irgendwie geil - ein Radio, das fast 90 Jahre alt ist und es gibt dazu noch den Schaltplan online! :)

    Der Ton macht die Musik.

  • marcoboy
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    • 1. Juni 2020 um 20:36
    • #10

    Tja, Mein Bose Kopfhörer kann ich wegschmeißen wenn der Akku defekt ist. So baut man heute Geräte....

    Wobei man sagen muss das die Elkos meist alle defekt sind aus der Zeit.. Man kann aber die Becher öffnen und den Inhalt austauschen. So bleibt das Original weitestgehend erhalten. Oder man akzeptiert das es eben nicht funktioniert.

  • wora
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    • 1. Juni 2020 um 23:18
    • #11
    Zitat von zegi

    Das ist ja schon irgendwie geil - ein Radio, das fast 90 Jahre alt ist und es gibt dazu noch den Schaltplan online!

    wohl war, und alles schön sauber von Hand gezeichnet!

    Wunderbar!

    ok, der holländische text ist halt ein bisschen schwer verständlich ... irgendwas is ja immer ^^

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hp
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    • 2. Juni 2020 um 13:05
    • #12
    Zitat von marcoboy

    Philips hat immer gute Bauteile verbaut und diese müssen nicht defekt sein... Sinnloses Kondensatoren tauschen ist unnötig.

    Ja klar kann man da systematisch vorgehen , deshalb hatte ich den "wichtigsten" Kondensator genannt .

    Die Geräte , welche ich vor etwa 40 Jahren repariert habe , waren aus den 50/60er Jahren .

    Schon damals hatten diese "Teerbomben" oft schon Leckströme , wie gesagt kann muss nicht .

    Kritisch ist auch die Lagenisolation der Trafos , das war eine Art Ölpapier , ungetränkt .

    Feuchte Keller mochten die gar nicht …

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • PMZWO
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    • 4. Juni 2020 um 10:55
    • #13

    Wunderhübsch!

    Mein Elektroniker hat mir vor Jahren auch mal so einen ollen Apparat restauriert. Die Elkos waren wirklich alle platt, ein paar andere Bauelemente auch. Das weiß ich aber nicht mehr detailliert. Die Röhren haben noch "Restlaufzeit" ;) Das einzig betrübliche an der Sache ist, das man auch mit einem Erdanschluß und monströsen Antennen kaum noch was sinnvolles empfängt, da auf den Frequenzen dieser alten Apparate kaum noch jemand sendet. Und daher schweigt die Kiste auch schon ziemlich lange wieder...

    Radioempfänger Seibt 214 W

    Bilder

    • IMG_1095.webp
      • 1,2 MB
      • 3.024 × 3.139

    Ich fordere eine Kennzeichnungspflicht für Ironie im Internet!

    _____________________
    PM2 Veranstaltungstechnik
    Blankenauer Straße 61
    D-09113 Chemnitz

    Fon. 0371.5212820
    Fax. 0371.5612536

  • billbo
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    • 4. Juni 2020 um 16:38
    • #14
    Zitat von PMZWO

    Und daher schweigt die Kiste auch schon ziemlich lange wieder...

    So'n kleiner Mittelwellensender für den Heimgebrauch ist doch in Nullkommanix zusammengelötet.

    Und wer Bedenken hat, dass er damit dann die tausend Vorschaltgeräte und Schaltnetzteile in seinem Haushalt stören könnte, kann das Ding statt an eine Antenne auch direkt an den Antenneneingang des Schätzchens anschließen. Zugegeben, ist dann natürlich schon ein wenig stillos...

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Jürgen Klingel
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    • 4. Juni 2020 um 18:17
    • #15
    Zitat von hp

    Ja klar kann man da systematisch vorgehen , deshalb hatte ich den "wichtigsten" Kondensator genannt .

    Die Geräte , welche ich vor etwa 40 Jahren repariert habe , waren aus den 50/60er Jahren .

    Schon damals hatten diese "Teerbomben" oft schon Leckströme , wie gesagt kann muss nicht .

    Kritisch ist auch die Lagenisolation der Trafos , das war eine Art Ölpapier , ungetränkt .

    Feuchte Keller mochten die gar nicht …

    Besagte Teer-Kollegen ersetze ich bei meinen Patienten meist ohne nähere Abklärung. Zu oft machen sie Probleme, oder sind einfach nur eklig, klebrig...bituminös halt ;)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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