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Große Projektion aus Großer Entrfernung

  • Daniel26
  • 21. Juni 2020 um 08:55
  • Daniel26
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    • 21. Juni 2020 um 08:55
    • #1

    Moin,

    wir möchten bei einem Projekt spätabends bzw. nachts was aus größerer Entfernung was an eine Betonwand werfen.

    Das Bild soll später ca. 50m breit sein, die Entfernung sind 250m-350m.

    Bilder sind größtenteils statisch, evtl. mal ne kleine Animation, Pani scheidet also aus. Es muss eigentlich fast ein Beamer werden.

    Ich such mir da schon seit Tagen einen Wolf, welche Geräte mand a nehmen könnte. Ich habe da auf dem Gebiet auch keinerlei Erfahrung.

    Wie würdet ihr dan die Sache rangehen? Habt ihr Empfehlungen?

    Gruß

    Daniel

  • skyper
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    • 21. Juni 2020 um 09:12
    • #2

    Gibt es ein Budget?

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • Tobias Zw.
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    • 21. Juni 2020 um 09:23
    • #3

    Annahmen: es ist wirklich recht dunkel (nach Dämmerung, Umgebungshelligkeit max. 100lx), das projizierte Bild ist 16:9 und Ihr seid mit einem Mindestkontrast von 4:1 zufrieden.


    Das Bild hat bei 50m Breite eine Fläche von 50 x (50:16*9) = 1406 m^2.


    Der Mindestlichtstrom des Projektors muss dann 1406 m^2 * 100 Lux * 4 = 562400 ANSI-Lumen sein. Knifflig - das schreit also nach einer Lösung mit mehreren Projektoren.


    Dein Objektiv muss bei 350 m Projektionsentfernung und 50 m Bildbreite einen lens factor von 350:50 = 7 haben. Das ist auch nichts kleines, leichtes - und vor allem billiges.


    Variablen:

    Wenn es wirklich stockdunkel ist, ändert sich die benötigte Lichtleistung des Projektors extrem, und könnte bis auf ca. 30.000 ANSI-Lumen runtergehen. Entsprechende Projektoren mit 7er Linsen findest Du am Markt; wenn Du Dir beim Abstand unsicher bis, und die Bildgröße konstant bleiben soll, brauchst Du einen Zoombereich von 5 bis 7.


    Damit wären wir dann so in der Kampfgröße Barco XLM30HD oder Panasonic PT-RZ31K. Frag doch mal Deinen örtlichen Projektorhöker.


    Mit besten Grüßen Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Daniel26
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    • 21. Juni 2020 um 10:05
    • #4

    Budget gibts bis jetzt keins. Werde das ganze dann leihen.

    Will jetzt erst mal wissen, wonach ich ungefähr suchen muss.

  • Daniel26
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    • 21. Juni 2020 um 10:25
    • #5

    Auf die Idee ist man wohl durch die Projektionen durch Greenpeace gekommen, die ja auch bei Protesten irgendwas aus großer Entfernung an Gebäude projizieren.

  • skyper
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    • 21. Juni 2020 um 11:11
    • #6

    Bei Barco hört es zumindest bei 75.000 ANSI Lumen bei einem Einzelgerät auf, die längste Linse hat 5.5 - 8.5.

    Also Mietpreis größter erhältlicher Projektor incl. längster verfügbarer Optik mal Anzahl auf/nebeneinander gestapelter Geräte in Abhängigkeit der gewünschten Helligkeit.

    Bedarf hat Tobias ja oben vorgerechnet :)

    Möglicherweise kann man damit die Notwendigkeit der bewegten Bilddarstellung wieder in Richtung Pani korrigieren... (afaik sind aber auch da in Grenzen bewegte Darstellungen möglich)

    Alternativ Projektionsfläche (und aufgrund der verfügbaren Optiken Abstand) verkleinern, Lichtstärke verringert sich halt leider quadratisch mit der Breite. Evtl gibt es für andere Baureihen oder Hersteller auch noch längere Optiken. Dazu aufs Datum achten - Neumond heißt das zauberwort :)

    Würde auf jeden Fall mal bei einer großen Video bzw. Dryhirebutze anfragen bevor Du dem Kunden allzugroße Hoffnungen machst.

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  • phlownd
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    • 21. Juni 2020 um 11:27
    • #7

    Ein mir Bekannter Verleiher hat Geräte der 30.000 Lumen-Klasse, die je nach Ausstattung im Verleih in der Region um 3.000€ liegen - pro Gerät.
    Zusammen mit den obigen Rechnungen, was für das Vorhaben generell benötigt wird, bekommt man eine Vorstellung davon, wo man insgesamt am Ende landet.

  • niggles
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    • 21. Juni 2020 um 12:38
    • #8
    Zitat von Daniel26

    Auf die Idee ist man wohl durch die Projektionen durch Greenpeace gekommen, die ja auch bei Protesten irgendwas aus großer Entfernung an Gebäude projizieren.

    Meines Wissens nach arbeiten die bei den grossen Projektionen auf ganz grosse Entfernung (Kraftwerkstürme etc.) nur mit Dias und setzen auch bei Aktionen die bewegte Bildinhalte verlangen (Uhren, Animationen etc.) eine Kombination aus Dia und Videoprojektion ein. Beides um die Kosten erträglich zu halten.

    Die oben angeführten Rechnungen sind zwar grundlegend korrekt, in der Praxis erreicht man diese Werte aber nicht ganz. Zum einen spielt bei 350m Entfernung bereits die Luftdämpfung durch Staub und Dunst eine Rolle. Zum anderen haben Projektionsoptiken oberhalb von Faktor 4-5 erheblich grössere optische Verluste als die Standardteile weil da extreme Linsenkrümmungen nötig sind.

    Ich würde als Mindestbedingung für so was die 40.000er-Projektorklasse (HD40K etc. ) anpeilen und mir zudem überlegen ob wirklich die komplette Fläche Bewegtbild sein muss. Schon ein noch relativ kompakter Pani BP6 liegt je nach Optik bei der Leistung um den Faktor 1,5-2 drüber.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • siwi
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    • 21. Juni 2020 um 13:35
    • #9

    Wir haben so etwas immer mit doppel Stacks 40K gemacht.

    Und auch immer eine Softedge.

    Ziel ist es auch die Pixelgrösse etwas herunter zu bringen.

    Würde als Budget mal 50K in den Raum werfen.

    Neben den Projektoren braucht es Zuspieler, Strom Infrastruktur, Podeste (Überdachung?) für die Technik.

    Ein Abend vorab zum installieren usw.

    Genehmigung, Umweltbehörde usw. spielt auch noch mit.

    Die allermeisten Projetke (wir haben da was gesehen und möchten auch...) werden erfahrungsgemäss nicht umgesetzt.

  • marce
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    • 21. Juni 2020 um 20:33
    • #10

    Alternativ lässt sich mit entsprechender Vorarbeit "Bewegtbild" auch via Dia-Projektion abbilden - halt dann nicht unbedigt 4k-Vollfarben sondern ehe sowas wie Daumenkino

  • Pfälzer
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    • 22. Juni 2020 um 19:03
    • #11

    Irgendwie finde ich es ja drollig wie Daniel hier beraten wird.

    Hat eigentlich mal jemal gelesen das er kein Budget hat und vermutlich unbeabsichtigt geschrieben hat das er sich was leihen muss, den für Zumieten fehlt ja bekantlich das Geld.

    Wahrscheinlich dachte jemand seiner Kunden das für 500 - 1000 € was zu machen sein sollte. Den Gegenwert eines Autos hatte sicher niemand auf dem Radar.

  • Tobias Zw.
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    • 22. Juni 2020 um 19:41
    • #12
    Zitat von Pfälzer

    Hat eigentlich mal jemal gelesen das er kein Budget hat und vermutlich unbeabsichtigt geschrieben hat das er sich was leihen muss, den für Zumieten fehlt ja bekantlich das Geld.

    Ich bin ja echt kurzsichtig - wo steht denn das von ihm im Ausgangspost geschrieben?


    Beste Grüße Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Daniel26
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    • 22. Juni 2020 um 20:43
    • #13

    Würde natürlich gemietet werden. Aber um mal nach einem Mietgerät anfragen zu können muss ich ja erst mal wissen, in welchen gegenden an sich da finanziell bewegt.
    https://images.app.goo.gl/B5nbksrpKCyBLn7T8

  • niggles
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    • 22. Juni 2020 um 22:25
    • #14
    Zitat von Daniel26

    Würde natürlich gemietet werden. Aber um mal nach einem Mietgerät anfragen zu können muss ich ja erst mal wissen, in welchen gegenden an sich da finanziell bewegt.
    https://images.app.goo.gl/B5nbksrpKCyBLn7T8

    Was da auf dem Bild im Auto steht sieht nicht aus wie ein Videoprojektor. Eher wie ein Logoprojektor für Glasgobos...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • siwi
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    • 23. Juni 2020 um 00:17
    • #15

    Damit kein Missverständnis auf kommt.

    Die veranschlagten 50K sind der Mietpreis.

  • Daniel26
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    • 25. Juni 2020 um 20:15
    • #16
    Zitat von niggles

    Was da auf dem Bild im Auto steht sieht nicht aus wie ein Videoprojektor. Eher wie ein Logoprojektor für Glasgobos...

    Man kanns leider nicht gut erkennen....

  • Volker
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    • 26. Juni 2020 um 11:20
    • #17

    vielleicht geht man mal anders an die Sache ran:

    Weshalb muss es denn diese riesige Entfernung sein?

    Das sollte doch mit mehreren noch bezahlbaren Beamern und ner Tüte Mapping-Motivation auch gehen...

  • secluded
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    • 26. Juni 2020 um 12:02
    • #18
    Zitat von Daniel26

    wir möchten bei einem Projekt spätabends bzw. nachts was aus größerer Entfernung was an eine Betonwand werfen.

    Zitat von Volker

    Weshalb muss es denn diese riesige Entfernung sein?

    Das sollte doch mit mehreren noch bezahlbaren Beamern und ner Tüte Mapping-Motivation auch gehen...

    Zitat von Daniel26

    [...] die Projektionen durch Greenpeace [...]

    Weil man vielleicht nicht auf das Gelände darf auf dem sich die Betonwand befindet ? - siehe Greenpeace :P

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Pyrotechniker
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    • 26. Juni 2020 um 17:05
    • #19
    Zitat von secluded

    Weil man vielleicht nicht auf das Gelände darf auf dem sich die Betonwand befindet ? - siehe Greenpeace :P

    Dann stellt sich wohl noch die Frage, ob man auf eine Betonwand projizieren darf, die einem nicht gehört...

  • Tobias Zw.
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    • 26. Juni 2020 um 17:10
    • #20
    Zitat von Pyrotechniker

    Dann stellt sich wohl noch die Frage, ob man auf eine Betonwand projizieren darf, die einem nicht gehört...

    Die Frage stellt sich nicht, das ist ausgeurteilt ;)

    Kurzfassung: Ist unzulässige Beeinträchtigung des Eigentums, der Besitzer kann auf Unterlassung klagen (BGB § 1004), oder - wenn's eilt - im Rahmen der Selbsthilfe des Besitzers den Projektor mit dem Hammer ausschalten (BGB § 859). - So meine unmaßgebliche Meinung, ist natürlich keine Rechtsberatung nach RDG!

    Beste Grüße Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

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