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  5. Boxen und Amps

3 Line-Array Module an einer Endstufe (Leistung an 2,7 Ohm Impedanz bzw. im Parallelmode)

  • PA_Flo
  • 28. April 2022 um 10:19
  • PA_Flo
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    6
    • 28. April 2022 um 10:19
    • #1

    Guten Morgen in die Runde,

    seit einiger Zeit beschäftigt mich die Frage, wie man sechs Line Array-Module (3 pro Seite) mit 8 Ohm bestenfalls betreiben kann.

    Betrachtet werden die 3 pro Seite.

    Für gewöhnlich würde ich 2 Amps nehmen. Bei beiden jeweils einen Kanal für Links, einen für Rechts. Eine leistungsstärkere Endstufe betreibt pro Seite 2 Module, eine kleiner Dimensionierte pro Seite 1 Modul.

    Einige Herstellerdatenblätter von Amps schreiben beim Parallelmode, dass dieser z.B. gut verwendet werden kann, um 3 Lautsprecher gleichmäßig zu betreiben. Eine Endstufe mit Stereo 2x 2 kW an je 4 Ohm hat damit parallel 1x 4 kW an 2 Ohm... Was ja auch das ganze mit den Zuführungskabeln vom Rack zum LA etwas smarter macht.

    Soweit so gut. Jedoch haben drei parallelgeschaltete 8 Ohm-Module 2,7 Ohm. Diese stehen bei vielen Geräten nicht in den Leistungsdatenblättern der Hersteller. Nun stehe ich etwas auf dem Schlauch.

    Kann man das irgendwie berechnen (vllt. ähnlich wie die Parallelschalung von Spannungsquellen, s. Bild), schätzt man das anhand der angegebenen Parallelleistungen an 4 Ohm und 2 Ohm ab oder geht man dafür auf die Hersteller der Amps zu und fragt diese schlichtweg, welche Leistung am Amp bei 2,7 Ohm parallel zu erwarten ist, um im DSP den Gain und Limiter zu konfigurieren?

    Erstmal schon mal DANKE! :)

    Bilder

    • Parallelschaltung Spannungsquellen in Bezug auf Amps.webp
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    niggles
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    • 28. April 2022 um 10:57
    • #2

    Wenn die Endstufe 2Ohm-fest ist und die Leitungen genug Querschnitt haben und/oder relativ kurz sind geht das. Bei Systemamps von grösseren Lautsprechersystemen gibts dann aber oft noch eine Einschränkung der maximalen Leistung (die man im Grenzbereich auch deutlich hört) weil die Netzteile der Endstufe das nicht dauerhaft hergeben.

    Parallel Mode würde ich im mobilen Mietbetrieb bleiben lassen, das ist viel zu anfällig für Fehlbedienung. In Festinstallationen wird das halt gern gemacht um die Anzahl an verschiedenen Endstufentypen möglichst gering zu halten.

    Die Verkabelung wird in der Praxis entweder mit einem 1+/1- <-> 2+/2- Adapter und einer Endstufe die beide Kanäle auf einem NL4/EP5 ausgibt verschlankt oder man geht gleich auf NL8 und Peitschen/Plugboxen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • steffenr
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    • 28. April 2022 um 12:22
    • #3
    Zitat von PA_Flo

    seit einiger Zeit beschäftigt mich die Frage, wie man sechs Line Array-Module (3 pro Seite) mit 8 Ohm bestenfalls betreiben kann.

    Ich würde erst mal fragen... wofür?
    Einmaliger Spezialfall oder dauerhafter Betrieb in Festinstallation?
    Im mobilen Betrieb mit wechselnden Einsatzorten würde ich das eigentlich unterlassen.

  • floger
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    • 28. April 2022 um 18:55
    • #4
    Zitat von PA_Flo

    welche Leistung am Amp bei 2,7 Ohm parallel zu erwarten ist, um im DSP den Gain und Limiter zu konfigurieren?

    Wir reden hier von +/-5%. So genau ist die Realität gar nicht. Außerdem willst du mit dem Limiter doch die Lautsprecher und nicht die Endstufe schützen. Da ist die Tatsächliche Leistung der Endstufe egal solange sie nur groß genug ist.

  • HenrySalayne
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    • 28. April 2022 um 20:55
    • #5

    Oder um es mal anders auszudrücken: Wenn die Endstufe einen einzelnen Lautsprecher mit 8 Ohm mit den Limiter-Einstellungen nicht grillt, grillt sie aller Regel nach auch eine höhere Menge an Lautsprechern nicht.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • madmax
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    • 28. April 2022 um 21:34
    • #6

    Wenn sich die Leistung laut Datenblatt an 2 Ohm genau verdoppelt, kannst du das für 2,7 Ohm leicht ausrechnen.

    Gilt natürlich nur für professionelle Amps.

    Bei den "preiswerten" wird da viel getrixxxt.

    Da aber jeder Lautsprecher-Hersteller in der Regel ein Amping samt Contolling vorgibt, sehe ich jetzt kein Problem.

    Warum was verändern?

    Zumal da oft umfangreiche "audiotechnische Korrekturen" vorgenommen werden.

    Was die Möglichkeiten an 2,7 Ohm betrifft, ist es wie oben beschrieben.

    Lacoustics z.B. schreibt für K1 max. 2 Elemente vor. Mehr gibt der Amp nicht her.

    K2 oder Kara hingegen gehen 3.

    Wobei das limitierende die TMT sind, welche in dem Fall seitenweise am Kanal hängen.

    2 K1 oder eben 3 K2 belegen somit alle 4 Kanäle eines Amps.

    An einer Höllstern 20.4 könnte man auch 4 Stück (z.B. K1) zu 8 Ohm mit genügend Leitung betreiben.

    Never stop a running System

  • test
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    • 30. April 2022 um 13:22
    • #7

    bevor du dir da groß gedanken machst, solltest du erstmal darüber nachdenken, was es den am pegel ändert wenn in eine box die an 4 ohm mit 500w befeuert wird und dann bei 2,7 ohm nur noch 380w sieht!

    der pegelunterschied ist so 'gravierend' das man das letztlich meist vernachlässigen kann. halbe verstärkerleistung sind ja nur 3 db weniger, wenn wir die power compression mal raus lassen.

    letztlich solltest du auch immer eines nicht außer acht lassen: wenn du eine box immer nur mit 80% von dem was geht, dann dankt es dir die box mit hoher zuverlässigkeit und einem langen leben.

    wenn du die limiter einstellungen f eine box hast an 8 ohm, dann wird die leistung ja fast immer nicht entsprechend höher an 2,7 ohm. eigentlich schaffen das fast keine amps, das ohne kleinen leistungseinbußen umzusetzen. meine empfehlung wäre also auch, das du an deinen limitern nichts ändern mußt.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • Endstufe
  • Amplifier
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  • Line Array
  • Parallelmode
  • Amping
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