ich denke das die physik selten die master bremse ist. eher das was ins budget passt ![]()
Gute Class AB Endstufe
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ich denke das die physik selten die master bremse ist. eher das was ins budget passt

na ja, es ist doch beides. lautsprecherbau ist ja immer und grundsätzlich kompromissbehaftet - vor allem auch was die physik angeht. selbst wenn das budget keine rolle spielt, bleiben die einschränkungen durch physikalische zusammenhänge bestehen. die budgetfrage kommt dann in der regel als zweite einschränkung hinzu.
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ich denke eher, das das in der Regel meist genau anders rum laufen wird

eine box soll in dem Marktsegment 1000e liegen und deswegen fällt der bessere hat für 200e schon raus und der für 100 kommt rein.
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wie man es sehen will... fakt ist aber, dass selbst bei grenzenlosem budget die einschränkungen durch die physikalischen eigenschaften nicht geändert werden können und man spätestens hierbei kompromisse eingehen muss.
selbst ein herr Burmester kommt da nicht drum herum.
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... aber die Wickeln ihre Trafos doch aus Elfenhaar und packen noch reichlich Einhornstaub mit rein... Da geht sicher was jenseits der Physik. Zumindest verkaufen sie es so.
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Zumindest verkaufen sie es so.
"alternative fakten" sind ja wieder ein ganz anderes thema

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bei grenzenlosem Budget wird die grenze sicher die Physik sein, bei begrenztem Budget wird in 95% aller fälle, zuerst die Budget grenze erreicht, bevor die Physik die wahre grenze setzt

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ich sehe es eher so: durch das begrenzte budget erreicht man die physikalischen grenzen nur viel schneller

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Ab einem gewissen Budget besteht zumindest die theoretische Möglichkeit ein funktionierendes Gerät zu fertigen.
Will man aber z.B. eine 2-weg Box mit einem 15"er und 90° Abstrahlverhalten konstruieren, dann braucht man einen Mittelhochtontreiber, der so tief angekoppelt werden kann, wo der 15"er halt gerade ein Bündelungsverhalten von 90° Grad aufweist. (also auf alle Fälle unter 1kHz)
Wenn die ganze Box aber nicht mehr kosten darf, als alleine so ein Treiber mit Horn schon kostet, dann wird das halt nix werden mit einer Box, die keine fürchterliche Einschnürung im Abstrahlverhalten unerhalb der Trennfrequenz hat und klare Mitten wiedergeben kann.
Da aber auf Grund der anvisierten Zielgruppe der Preis eigentlich schon feststeht, bevor irgend jemand zum Entwickeln anfängt, kommen in diesem Fall dann halt 15/2 Lautsprecher raus, wo ein Treiber mit 1" Schwingspule als "lebenserhaltende Maßnahme" bei fast 3 kHz getrennt wird und dadurch sowohl das Abstrahlverhalten (Anreihbarkeit mehrerer Boxen) als auch die Sprachverständlichkeit unter alle Kajüte ist. Aber der Preis ist heiß...
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Einige Hersteller haben es ja geschafft ihre Lautsprechersysteme durch hochwertiges Amping durchaus eine Liga höher spielen zu lassen. Aber auch eine Höllstern hat ihre Stärken hauptsächlich im Bassbereich und einen gewissen "Sound", der laut Hörtests von durchaus günstigeren Endstufen im MT/HT Bereich überboten wird, die ich immer noch deutlich unter alten ClassAB Endstufen ansiedeln würde. Inzwischen gibt es Mehr oder weniger Eigenentwicklungen von Systemendstufen, die Hersteller nur machen, weil der Markt klanglich nichts brauchbares hergibt und selbst die würde ich als unterstes Level für das was ich ok finde bezeichnen. Natürlich lassen sich Veranstaltungen ohne jegliche Beschwerden mit LAB, etc durchführen, aber wie schon erwähnt , habe ich "hochwertige"Class D Endstufen in der Hand gehabt, die für die Wiedergabe von Sprache und Musik definitiv nicht geeignet sind (war wohl auch ausschließlich für den Bass konstruiert). Letztendlich wird man eine Generation, die mit Handy Musik hört mit Allem glücklich machen können. Und mein Streben ist auch mehr Hobby als wirkliche Notwendigkeit (geschäftlich betrachtet). Aber ich hab halt Zeit mich mit sowas zu beschäftigen
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stellt sich letztlich immer die frage, ob man, wenn amping a auf einer va läuft und amping b mit vergleichbaren boxen auf va b laufen, eine Unterscheidung möglich ist

da bin ich skeptisch

verschiedene boxenhersteller kann man unterscheiden, bei dem amping wird das in meinen augen deutlich schwieriger.
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Da hilft nur ein klassischer A/B/X Vergleichstest.
Die Unterschiede bei Verstärkern sind teilweise enorm und je nach Frequenzbereich unterschiedlich.
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sicher kann man im direkten ab vergleich unterschiede hören. die frage ist aber eher ob der unterschied auch auf 2 verschieden Veranstaltungen so zu hören ist, das man sagen kann, wo welche Amps waren

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Das stimmt, nach dieser Logik ist jedoch jeder Schritt in Richtung besserer Sound sinnlos, da man jeden einzeln nicht von VA A zu VA B sicher heraushören kann.
Zusammen machen sie aber den Unterschied zwischen gutem Werkzeug und "naja- geht so, muss halt" aus.
Sprich es ist ein Totschlagargument, das bringt nicht weiter.
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Bei einem Endstufenvergleich lohnt es sich meiner Meinung nach, als erstes stumpf die Frequenzgänge zu messen,
auf diese Weise kann man auch gleich sicherstellen, daß die Kandidaten alle den gleichen Pegel rausgeben.
Im Bassbereich kann man dann schön sehen, daß verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Hochpassfiltern arbeiten, die vielleicht auch nicht immer in den technischen Daten spezifiziert sind.
Im Hochtonbereich gibt es Abweichungen besonders bei Class D Endstufen, da versuche ich dann, ob man diese mit einem Filter angleichen kann.
Auf diese Weise verglichen hab ich mal Ram S6004, Linea Research 44M06 und MC2 Delta 80DSP
und finde, die klingen unterschiedlich, im Hochtonbereich gewinnt für mich immer noch die Class H.
Antesten bei der Suche nach dem klanglichen Nirvana
würde ich auf alle Fälle die T Serie von MC2, die haben mir subjektiv ( ohne A/B Test ) immer gut gefallenund vielleicht vorher in die Sauna gehen mit Massage, da klingt alles besser danach.
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Sprich es ist ein Totschlagargument, das bringt nicht weiter.
leider nicht. ich kann schon pa 1 von pa2 am charakteristischen klang erkennen. wenn es mir aber schwer fällt die verstärker zu unterscheiden, dann zeigt das klar, das die unterschieden vielleicht größer gesehen werden als sie tatsächlich sind. sicher gibt es da gravierende unterschiede die man natürlich im direkten vergleich hört. wenn die unterschiede aber klein sind, dann sollte das kriterium schon sein: kann ich auf eine va sagen welcher amp da werkelt.
was auch nicht zu verachten ist, was der amp so kostet. von einer d80 kann und muß ich erwarten das sie alles erfüllt. von einem tamp eben nicht.
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also auf einer VA und in einer x-beliebigen akustischen situation ist es auch für die ausgefuchstesten ohren extrem schwer, ein bestimmtes verstärkermodell, auch noch ohne A/B vergleich, hauszuhören.
aber im lager, unter kontrollieren und stressfreien bedingungen, kann man sinnvolle A/B vergleichtests durchaus machen.
man muss dabei nur sehr genaue pegelabgleiche machen, sonst gewinnt schnell einfach das lautere ampmodell.
wenn man diese vergleiche aber gewissenhaft und "in ruhe" macht, dann kann man die unterschiede durchaus heraushören und den passenden amp finden. natürlich können bei der auswahl auch noch andere faktoren eine rolle spielen, wie z.b. gewicht und preis - oder auch der formfaktor (nicht jeder möchte amps, die z.b. extrem tief sind). und danach fällt man seine entscheidung.
und dann weiß man auf der nächsten VA, in einer x-beliebigen akustik, dann man auf jeden fall das bestmögliche ampmodell am start hat.
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Der Vergleich mit den Boxen hinkt leider deutlich.
Man kann die Boxen vom FoH aus sehen, die Amps meist nicht.
Das Auge hört mit - wer hat nicht schon an einem deaktiviertem Klangbearbeiter gedreht und erst später gemerkt, das das Teil gar nicht an ist.
Von daher - nur Blindtests bringen halbwegs verlässliche Daten, alles andere ist höchst subjektiv und oft selbstverarsche.
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wenn aber der unterschied offensichtlich so marginal ist, das man ihn nicht auf vrschiedenen vas hören kann, dann stellt sich ja die frage, ob der vergleichstest so sinnvoll ist. wenn man die systeme mit systemamp raus nimmt, dann bleiben ja eh deutlich weniger boxen über.
da ja das kriterium preis eine sehr gewichtiges ist gefolgt von den restlichen parametern wie dsp, größe etc. istdas mit dem stellenwert des klangs ja auch sehr relativ.
der wiederverkaufswertst auch nicht zu vernachlässigen.
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es ist sicher auch eine frage der persönlichen einstellung.
wer lediglich auf den maximalen verdienst schaut, der entscheidet sich wohl eher für die preisgünstigste lösung.
wer ein bestmögliches ergebnis abliefern möchte, der bevorzugt den bestklingendsten amp
und dann gibt es noch viele stufen dazwischen.
also ich gehöre eher zu denen, die diesen beruf ursprünglich aus einem gewissen idealismus heraus ergriffen haben. aus diesem grunde bin ich immer bestrebt, das bestmögliche ergebnis zu erreichen. klar, das budget setzt da manchmal grenzen, aber ich versuche immer das bestmöglich zu machen. egal ob da ein super wichtiger künstler auf der bühne steht oder ein amateur. das ist mein anspruch - und den setze ich auch bei der wahl meiner verstärker an... vielleicht bin ich ja auch deshalb noch sehr weit vom millionär entfernt

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