Hatte letztens bei einer VA bei mir in der PH welches ich auch schonmal früher bei eigenem Equipment beobachtet hatte: Während einer Rede begann plötzlich eine Seite der PA zu verzerren, und wurde plötzlich sehr leise. Habe zunächst das Mic ausgetauscht da ich dachte beide Seiten wären betroffen (ich saß direkt vor dem ausgefallenen Stack), ging kurzfristik gut, dann die gleichen Symptome. Habe dann bis zur Pause mit einem Stack weitergemacht, in der Pause Endstufe zurückgedreht, Mischpult aufgedreht und Musik (CD) angemacht. nachdem es immer noch leise und Verzerrt war habe ich die CD noch weiter aufgedreht, und plötlich war alles wieder normal, wie wenn ein verstopftes Rohr freigespült worden wäre.
Anlage: Kondensator bzw. Funk-Mikro, Target-Pult, DBX 1231, Dynacord XA5.
Bei mir daheim wars in den Anfangstagen meiner Band ein kleines Phonic-Pult.
Es passiert immer wenn das Mischpult eher zu gering ausgesteuert und insgesamt ehr nicht so weit aufgedreht und verschwindet wenn es so richtig aufgerissen wird (oder einmal kraftig ins Mikro gebrüllt wird).
Habe keine Erklärung dafür, sonst jemand?
Grüße, Peter
" Elektrische Verstopfung", kein Scherz
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1) kalte lötstellen
2)irgendwo hast du nen gate drinn was langsam zumacht. -
Also Gate war sicher keines drin (oder gibts für billige Analogpulte eingebaute Gates?).
Zu kalten Lötstellen: Wodurch ist bedingt dass nach hochpegeligen Signalen wieder alles funktioniert?
Grüße, Peter -
also wenn sowas aufm job passiert, ist natürlich frickeln angesagt, hauptsache die show läuft so schnell wie möglich irgendwie weiter!
Aber dann sollte man zuhause im Lager den kremepel nochmal aufbauen und systematisch den Fehler suchen und Schritt für Schritt Fehlerquellen ausschließen: (Das setzt natürlich voraus, das man den Fehler reproduzieren kann, sonst wirds ganz schwierig)
Also,
- Kanäle tauschen
- Kabel austauschen
- Outboard Equipment weglassen
- Group Out / Aux Send statt Master Out benutzen
- usw.ist leider sehr zeitaufwendig und man muß dabei richtig mitdenken, aber sonst findest du ja nie raus, obs an Mikro, Kabel, Mischer, Kompressor, Main-EQ, Controller, Endstufe etc. liegt...
Im konkreten Fall würde ich mir alles ab dem Mischer genau anschauen, erst ab dann wirds ja 2kanalig.
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Problem ist, es ist nicht mein Zeug, und will daher nicht unbedingt X-Stunden einen Fehler suchen.
Mich interessiert halt ob jemand ähnliches schon hatte und was die Ursache war/sein könnte. Mir will halt nicht einleuchten warum eine Erhöhung des Pegels den Schaden "repariert".
Ausschließen als Ursache kann ich Mikro (getauscht, nur kurze Besserung), Kompressor war keiner vorhanden. -
also ich hatte ma was ähnliches, da lags aber am kanal von der crown ma2401 endstufe... die muss wohl nen defekt bei der ausgangsstufe gehabt haben ? ma lief sie, ma nicht und dann gings inne werkstatt

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kalte Lötstellen schlechte kontakte an den XLRs usw. einfach mal wackeln bzw nachlöten

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heisser Tip Mischpult.
Fader oder Potis ausgewerkelt.
Hatte so ein ähliches problem schon.
Fader gestauscht und seit dem alles wieder gut. -
Also wackeln hatte keinen Effekt, weder an Steckern noch an Potis etc. (Hatte ich auch schon mal).
Nur das erwähnte "Durchpusten" mit höherem Pegel an den Eingängen (Endstufe heruntergedreht, also an der Ausgangsstufe der Endstufe kann es in meinem Fall nicht liegen) löste das Problem sofort und es ließ sich auch nicht mehr reproduzieren, es taucht einfach so unvermittelt auf.
Grüße, Peter -
He, hab gerade aktuell ein ganz ähnliches Problem. Ich konnte es durch systematische Ursachenforschung definitiv auf den Kanalzug (altair Electra) einschränken. Busstecker, Masse, Insert, Inputbuchse etc alles ok. woran liegts?
Ach ja, bei Soundcraftpulten gibts das legendäre Insertproblem. Das wirkt sich ähnlich aus. Du kannst ja mal versuchen eine kurzgeschlossenen Stereoklinke einzustecken. Oder bei symetrischen Inserts eben ein kurzes Patchkabel. Vielleicht hilfts.
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Ich kenne das Phänomen von einem Sony-Effektgerät, das man erstmal "anblasen" mußte, damit das Signal im Eingang da war. Nachlöten der Buchse auf der Platine hat geholfen.
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Fader verstaubt

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für die elektra kann ich das bestätigen, meistens isses der insert, manchmal auch der busstecker. paarmal stecker in den insert gesteckt und es hält zumindest für den gig.
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ich hatte das bei meinem Behringer DX1000; wenn der Pegel unter -4db lag und man ein bischen am Gehäuse wackelte, fiel der rechte Kanal um etwa 3db ab; Pegel ein bischen angehoben und plötzlich war der rechte Kanal wieder gleichauf mit dem Linken...
Tom
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klingt nach erhöhtem Übergangswiderstand.
Platine abklopfen, Schalter und Insertbuchsen (wenn vorhanden) überprüfen ggf mit Kontakt 601 o.ä. reinigen.
So ein Fehler kann auch Temperaturabhängig sein.
Ich hatte mal ein ähnliches Problem mit einem Verleihmischer, der mußte immer erst eine gewisse Betriebstemperatur haben, dann lief alles. Nach langem Suchen habe ich 2 Transistoren in dem Kanal getauscht, danach lief alles wieder normal. -
ich hatte mal sowas ähnliches.
man muste das gerät erstmal "vorglühen" lassen.
der fehler war ein "haar"riss der platine.
überbrückung gelötet gut war.
grüße
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Ich hatte auch mal solch einen Fehler beim alten A&H GL 2.
Hier war es ein plötzlicher Totalausfall eines Kanals.
Zum Glück lies sich durch einen Zufall der Fehler finden.Es war die Insertbuchse, deren Kontakt bei nicht gestecktem Insertstecker
das Signal überbrücken soll . War 100% temperaturabhängig (Mit Föön nachvollziehbar).Bei Verzerrungen würde ich ebenfalls auf schlechte Lötstelle tippen.
Wie haben sich denn die Verzerrungen angehört?
Waren die Bässe weg ?->dann war es mit großer Sicherheit eine schlechte
Kontakt- / Lötstelle (wegen Hochpass durch kapazitive Kopplung).mfg
robert -
Also während des Problems kam nichts außer den Boxen außer etwas kratzen und verzerrtem Gequäke aus dem Horn.
Nach dem "Durchpusten" war der Klang wieder völlig normal.
Grüße, Peter -
Erstmal in der Mitte des Signalqwegs die Kanäle (L/R) tauschen!
Dann weist du schon mal in welcher Hälfte der Fehler liegt.
Signalquelle/Mixer, oder Amping/BoxenSo einen Fehler hatte ich auch schon einmal im Zusammenhang mit einem DJ Mixer, bei dem man für den Kanal Line/CD umschalten konnte, war auch ein Übergangswiderstand (reinigen, Oxidlöser und gut).
Falls es an den Boxen liegt hatte ich auch schon einmal kalte Lötstellen auf der passiven Frequensweiche und sogar schon mal einen abgebrochenen Zementwiderstand (war herstellerseitig nicht genügend befestigt).
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so einen Effekt hatte ich noch nicht aber...
-am besten alle Schalter pro Fader mehrmals drücken! (wenn sie selten benutzt werden, passiert es bei billig Schaltern schon mal, das sie "anlaufen!"-mir ist mal folgendes passiert:
Mischpult Ross Systeme (RCS 8-02).... ist liefern über das Pult 4Mic's und 2 cd player... nix ungewöhnliches... nun kommt das lustige!
war Player A an und Fader oben.. ganz normal, habe ich nun den Player B angemacht und den daszugehörigen Fader hoch geschoben, fing A an zu stocken (wie im Auto :o) ) ---- es waren getrennte cd player (Bausteine!)
Erklärung? nö! bis heute noch nicht! -