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  4. Mischpulte & Signalquellen

Neue kleine Digitalpulte für tontechnisch ambitionierte Musiker, Musiklehrer und Vereinstonkutscher

  • HG2023
  • 1. September 2023 um 18:17
  • guma
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    • 7. April 2024 um 12:04
    • #41

    Kurze Erläuterung zu KLEINMISCHPULTE IN DER PROFESSIONELLEN VERANSTALTUNGSTECHNIK

    Hauptaufgabengebiete:

    Video- und Konferenztechnik

    Signalverwaltungsaufgaben

    Test- und Meßtechnik

    Summierung von DJ-Quellen

    u.s.w.

    Da es eine Schnittmenge dieser Aufgaben mit MI (das ist das, was Musiker interessiert) gibt:

    Wenn bestimmte Produkte dieser Gerätegattung gehäuft in der professionellen Veranstaltungstechnik auftauchen, darf das per se als Indiz für Zuverlässigkeit, sinnvolle Konnektivität, vielseitige Anwendbarkeit, gutes Preis-Leistungsverhältnis für die o.g. Aufgaben und in gewissem Umfang auch Werterhalt gesehen werden, nicht mehr und nicht weniger. Die Eigenschaften, die darin zum 'Kreativwerkzeug' gehören, sind hier von eher untergeordneter Bedeutung.

    Daran hat sich prinzipiell zwischen den Mackie-VLZs der Neunziger und heute nicht so viel geändert ausser dass die digitalen Geräte heute viel mehr können. ;)

  • phlownd
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    • 7. April 2024 um 20:10
    • #42

    Ich liebäugle ebenfalls mit dem DM3, bin aber aktuell ein bisschen verwirrt von der unterschiedlichen Verfügbarkeit. Ich meine explizit die Version mit Dante - die scheint überwiegend erst zur Jahresmitte verfügbar zu sein, einige Shops geben aber auch sofortige Lieferbarkeit an.

    Weiß jemand was es damit auf sich hat? Gibt es schon eine neuere Version und manch einer will noch Restbestände loswerden? Falls ich vielleicht sogar auf Lockangebote herein? Fragen über Fragen…

  • LunarJazz
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    • 20. Juni 2024 um 13:36
    • #43
    Zitat von jeradachs

    Naja, bei vielen Veranstaltungen die ich in den letzten Jahren gehört habe, hatte ich mir gewünscht, die Tontechniker hätten ihre Klangvorstellungen nicht verwirklichen können!

    Dass alle Digitalkisten gleich klingen ist Unsinn, sowohl die Analogen Komponenten, als such Programmierung und Hardware machen den Unterschied.

    Wer den Unterschied zwischen dem Mr18 und dem Xr18 nicht hört, sollte eher das Dynacord-Konzept verfolgen: Ich klinge immer gleich, egal wie die Einstellung ist.

    PS.: ich rede hier nicht von Bums-Krach-Festzelt-Mucke, aus MP3-Playern, oder modernen digitalen Soundquellen, sondern von kleinen Veranstaltungen im Bereich Folk, Jazz, Blues, wo sich die Musiker oft ( und gerne) selber um ihren Sound kümmern.

    Daher weiterhin die Frage: hat jemand das DM3S oder ein A&H CQ im Einsatz und kann dazu was sagen?

    Olaf

    Alles anzeigen

    Hatte einen Midas MR18 für unser Jazzduo im Einsatz und habe ewig mit dem EQ für die Nylon/Hybrid Gitarre für die Bossa Nova Stücke gekämpft. Am Ende ging es so…richtig zufrieden war Ich aber nicht. Bin vor ein paar Monaten auf den DM3S umgestiegen. Die akustische Gitarre klingt endlich so wie ich sie hören will. Habe auch nicht tagelang experimentieren müssen, bis es gepasst hat. Der EQ macht nichts kaputt.

    GEQs beim MR18 haben 32 Bänder statt 15 über 32 Frequenzen. Nutzt aber nichts, weil es (für mich) nicht gut klingt (Phasenprobleme ??). Habe leider keine Möglichkeit, das zu messen…

    Routing beim MR18 ist flexibler, e.g. die Abgreifpunkte der Channel-Sends lassen sich gezielt zwischen Analog Input, PreEq,PostEq, etc. positionieren, DM3 kann das nur pro Buspärchen zwischen PreEq/PostEq einstellen.

    Fazit für mich DM3 klingt besser als MR18, Flexibilität für unseren Zweck vollkommen ausreichend, aber vielleicht nicht für jeden Einsatzzweck.

  • floger
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    • 20. Juni 2024 um 19:41
    • #44

    Da stimmt was grundsätzlich nicht. Hast du einen passiven Tonabnehmer an an einen zu niederohmigen Eingang gehängt? Beim PEQ muss man bei Behringer/Midas gefühlt ziemlich weit drehen, bis sich was tut. Warum man 2024 einen GEQ einsetzt erschließt sich mir nicht ganz.

  • LunarJazz
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    • 20. Juni 2024 um 22:00
    • #45

    Ne, da ist ein aktiver L.R. Baggs Anthem SL Classical Tonanehmer im Spiel. Würde normalerweise auch keinen GEQ benutzen, sind aber zuviele „Piezoartefakte“ drin um die alle per PEQ in den Griff zu bekommen.

    Aber darum gehts ja in diesem Thread gar nicht…

  • simonstpauli
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    • 21. Juni 2024 um 10:27
    • #46
    Zitat von LunarJazz

    Ne, da ist ein aktiver L.R. Baggs Anthem SL Classical Tonanehmer im Spiel. Würde normalerweise auch keinen GEQ benutzen, sind aber zuviele „Piezoartefakte“ drin um die alle per PEQ in den Griff zu bekommen.

    Aber darum gehts ja in diesem Thread gar nicht…

    Naja, was den GEQ betrifft, der dürfte schon das falsche Werkzeug sein. Die Einsatzfrequenz und die Güte stimmen ja statistisch nur extrem selten. Also Glückssache.

    Ein PEQ mit mehr Bändern wäre deutlich zielführender. Eine Möglichkeit, mehr Bänder zu erhalten, ist das Routing über eine Gruppe. Dann wären es beim DM3 4 Bänder im Kanal plus HPF plus 4 Bänder in der Gruppe. Dazu 4 Bänder im Stereo Master und 4 Bänder auf der Matrix.
    Beim MR18 haben Busse sogar 6 Bänder.

    Hier wird die Luft in der Pultklasse eng, an Pulten wie beispielsweise einer Yamaha QL1 kann ich einfach einen PEQ ins Rack setzen und hab dann mehr als genug EQ-Bänder.

    Unter dem Strich ist es also schon Thema, was kann mein Mischwerkzeug. Und bei akustisch schwierigen Quellen wie Piezo-Pickups kann das eben genau die Anzahl der PEQ-Bänder sein.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • secluded
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    • 21. Juni 2024 um 10:56
    • #47
    Zitat von simonstpauli

    Hier wird die Luft in der Pultklasse eng, an Pulten wie beispielsweise einer Yamaha QL1 kann ich einfach einen PEQ ins Rack setzen und hab dann mehr als genug EQ-Bänder.

    ...einen je Insert, also gleich 2 zusätzliche zu dem Channel-EQ

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • audiobo
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    • 21. Juni 2024 um 13:24
    • #48
    Zitat von secluded

    ...einen je Insert, also gleich 2 zusätzliche zu dem Channel-EQ

    Das macht nen gruseligen Piezo auch nicht besser - höchstens weniger Aua

  • simonstpauli
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    • 22. Juni 2024 um 03:30
    • #49
    Zitat von audiobo

    Das macht nen gruseligen Piezo auch nicht besser - höchstens weniger Aua

    Oder einen Dynamic EQ. Geht ja auch bei der QL. Mit so einem (als Hardware-Version) hab ich mal im Studio eine E-Geige zurechtgebogen, was ich bei der Aufnahme nie für möglich gehalten hatte.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • audiobo
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    • 22. Juni 2024 um 06:58
    • #50
    Zitat von simonstpauli

    Oder einen Dynamic EQ. Geht ja auch bei der QL. Mit so einem (als Hardware-Version) hab ich mal im Studio eine E-Geige zurechtgebogen, was ich bei der Aufnahme nie für möglich gehalten hatte.

    Na ja. Auch damit fand ich das Ergebnis nie so, dass ich mir dachte: „Jetzt klingt das Instrument richtig gut.“ Ich glaube die Piezos machen einfach so richtig fiese schmalbandige Peaks, vllt. noch mit einer gehörigen Portion Klirr dabei.

    Bei Piezo-Hochtönern kann man das ja auch messen, an der Gitarre ist das leider etwas schwieriger…

  • uchrisu
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    • 22. Juni 2024 um 07:49
    • #51

    Bei Piezo-Tonabnehmern braucht man zuallererst eine DI-Box mit sehr hoher Impedanz, gerne 5 MOhm. Ich bin häufig mit einer Band mit Geige inkl. Piezoabnehmer unterwegs. Inzwischen hängt die vom Hersteller des Tonabnehmers empfohlene DI-Box dazwischen, was schon mal einiges an Besserung gebracht hat. Eine andere DI-Box mit 5 MOhm Impedanz klang aber auch ganz okay. Als sehr einfache Möglichkeit der Kompensation der Piezo-Effekte mag ich den TC Body Rez, welcher zum Glück als Effekt in meinem Pult zu finden ist. Dann noch eniges an EQ (statisch und dynamisch) und es funktioniert halbwegs. Das Problem ist die Position des Tonabnehmers. Wenn der verrutscht/gedreht wurde oder es sonst sonst wie zu kleinsten Änderungen kam, kann man das ganze sofort nochmal von vorne einstellen.

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