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Wharfedale Pro Endstufen

  • zegi
  • 13. Juli 2024 um 09:28
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    zegi
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    • 13. Juli 2024 um 09:28
    • #1

    Als ich auf der Suche nach Backup-Endstufen war, bin ich dank Wurst Werner auf die Wharfedale Pro Serie aufmerksam geworden.

    Gestern war ich bei Sachermusic, dem schweizer Vertrieb der Endstufen (bzw. von Wharfedale Pro). Es ist dort nicht nur vieles an Lager, es werden auch vor Ort Service und Reparaturen gemacht.

    Für ein paar Monitore, die eine DSP-Entzerrung benötigen, habe ich nun noch zwei DP4065F Endstufen gekauft, weil die von den Leistungsdaten her super passen. Mit der DSP-Software am Laptop brauchte ich erst eine Sekunde, um warm zu werden. Dass man bei den angezeigten Geräten mittels Rechtsklick "open" anklicken muss, wusste ich erst nicht. Danach ist die Software intuitiv zu bedienen. Schön auch, dass man einzelne Kanalsettings speichern und nach belieben einfügen kann. Auch praktisch ist, dass man beim Limiter einen RMS und einen Peak Wert setzen kann, um seine Lautsprecher optimal zu schützen.

    Bei den Endstufen gibt es aktuell ein Update mit einer neueren Version, die einige Verbesserungen beinhaltet. Es gibt beispielsweise mehr EQ-Bänder für die Eingänge, aber auch Hardwareseitig ein paar Updates.

    Meine 4065 ist noch die bisherige Version. Es gab bei den neuen Features keines, das ich absolut gebraucht hätte.

    Für mich sind die Wharfedale Endstufen das KO-Argument gegen alle Chinaklone auf dem Markt. Es ist ein durchdacht gemachtes Produkt, welches sich bereits in grossen Stückzahlen bewährt, ich habe einen Top-Service in Reichweite, Garantieleistungen auf die ich mich verlassen kann, ...

    Von den Preisen her muss man für die Wharfedale nicht viel tiefer in die Tasche greifen als für die Klone. Es würde mich nicht wundern, wenn man künftig sehr viele dieser Endstufen antreffen wird. Ich finde, man hat dort (fast) alles richtig gemacht.

    Bei mir sind jetzt 2x DP4100 (ohne DSP) und 2x 4065F (mit DSP) im Einsatz.

    Vielleicht hat sonst noch jemand mit der Pro-Serie zu tun und mag berichten?

    (ggf. müsste das dann auch ins Praxis-Brett - war mir nicht sicher, was mehr Sinn ergibt)

    Der Ton macht die Musik.

    2 Mal editiert, zuletzt von zegi (13. Juli 2024 um 20:02)

  • uchrisu
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    • 13. Juli 2024 um 11:34
    • #2

    Mit welcher Software kann denn editiert werden? Ist das Web-basiert oder braucht man dazu zwingend einen Windows-PC oder einen Apple-Mac oder sowas?

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    • 13. Juli 2024 um 12:05
    • #3

    Ich habe die Software auf dem PC. Ob es noch andere Optionen gibt, weiss ich nicht.

    DP-F _ DP-N Control software
    DP-2200F, DP-4100F, DP-4065F, DP-4035F, DP-2200N, DP-4100N, DP-4065N, DP-4035N
    www.wharfedalepro.com

    Der Ton macht die Musik.

  • Marcel
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    • 13. Juli 2024 um 19:30
    • #4

    zegi: Danke für deinen Bericht.

    Wie sieht es denn mit der Lautstärke der internen Lüfter aus? Wär das auch was für leise Umgebungen? Bauartbedingt sind die 1HE Amps da ja leider eher im Fön-Modus unterwegs.

    Außerdem wäre es schön, wenn du den Name richtig schreiben würdest (Wharfedale), dann findet die Suche das auch besser ;)

  • zegi 13. Juli 2024 um 19:39

    Hat den Titel des Themas von „Whafendale Pro Endstufen“ zu „Wharfendale Pro Endstufen“ geändert.
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    • 13. Juli 2024 um 19:43
    • #5

    Ops. Hab's korrigiert, danke.


    Betreffend der Lüfter sagt mein Gefühl, dass die 4065 etwas leiser läuft als die 4100. Ich kann das gerne mal mit einem Schätzeisen messen.

    audiobo hat die 4100 auch schon gehört (die Lüfter). Wenn ich mich richtig erinnere war sein Fazit, dass es nicht gerade Studiotauglich wäre.

    Mein Gefühl sagt mir, dass es relativ ok ist. Jedenfalls nicht die komplette Katastrophe (Fön).

    Der Ton macht die Musik.

  • Hanseat
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    • 13. Juli 2024 um 19:56
    • #6
    Zitat von zegi

    Ops. Hab's korrigiert, danke.

    Nö.

  • zegi 13. Juli 2024 um 20:01

    Hat den Titel des Themas von „Wharfendale Pro Endstufen“ zu „Wharfedale Pro Endstufen“ geändert.
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    • 13. Juli 2024 um 20:21
    • #7

    :thumbup: :) :saint:

  • Marcel
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    • 13. Juli 2024 um 20:21
    • #8
    Zitat von zegi

    Betreffend der Lüfter sagt mein Gefühl, dass die 4065 etwas leiser läuft als die 4100. Ich kann das gerne mal mit einem Schätzeisen messen.

    audiobo hat die 4100 auch schon gehört (die Lüfter). Wenn ich mich richtig erinnere war sein Fazit, dass es nicht gerade Studiotauglich wäre.

    Mein Gefühl sagt mir, dass es relativ ok ist. Jedenfalls nicht die komplette Katastrophe (Fön).

    Die 4100 wäre wohl auch mein Favorit als Universalamp. Kann man auch mal einen Sub dranhängen ohne Probleme.

    "nicht gerade Studiotauglich" dachte ich mir schon. Die Lab Klone sind auch nicht gerade leise muss ich dazu sagen - die alten baugleichen Modelle ohne das "Lüfterupgrade". Heimkinotauglich definitiv nicht, bei R'n'R stört das natürlich Niemanden. Aber man hört die Dinger hinten auf oder neben der Bühne auch rauschen (also die Lüfter) wenn der Pöbel noch nicht das laute Gefasel begonnen hat. Also für ruhige Jazzsachen oder sowas da könnte es schon Probleme geben.

  • audiobo
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    • 13. Juli 2024 um 20:57
    • #9
    Zitat von Marcel

    Also für ruhige Jazzsachen oder sowas da könnte es schon Probleme geben.

    Also so laut wie ne Höllstern sind sie definitiv nicht. Und selbst die findet man bei der ein oder anderen Jazznummer hinter der Bühne.

    „Studiotauglich“ ist halt noch mal eine andere Nummer - vor allem bei Sprache: Die Geräte gehen da nicht in den allgemeinen Umgebungsgeräuschen unter, sondern sind im Zweifelsfall gut isoliert und von der Signalbearbeitungskette verzerrt (EQ) und moduliert (Dyn) z.B. im InEar des Zielpublikums hörbar.

  • Wurst Werner
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    • 14. Juli 2024 um 13:19
    • #10
    Zitat von uchrisu

    Mit welcher Software kann denn editiert werden? Ist das Web-basiert oder braucht man dazu zwingend einen Windows-PC oder einen Apple-Mac oder sowas?

    Moin,

    die DSP-Controller Software ist "Windows only".

    Wir haben zwar Kunden die nutzen ne virtual machine + Mac, um damit die DSP-Controller Software mit den Amps zu nutzen. Davon rät Wharfedale Pro offiziell ab.

    Mehr Info zur Software:

    DP-F / DP-N Series software guide
    DP-2200F, DP-4100F, DP-4065F, DP-4035F, DP-2200N, DP-4100N, DP-4065N, DP-4035N
    www.wharfedalepro.com

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    • 14. Juli 2024 um 14:04
    • #11

    Ich habe mich sehr gefreut, dass sich mein alter HP Läppe ohne Probleme direkt über Netzwerk mit der Endstufe verbunden hatte. Aus Mangel an Netzwerkkabeln konnte ich zwar nur jeweils einen Amp ansteuern, aber das hat ohne Probleme funktioniert. Wenn man das Kabel trennt kommt eine Fehlermeldung. Wenn man das Kabel einsteckt, ist keine weitere Aktion erforderlich, damit der Amp wieder gefunden wird. Da hatte ich auch schon andere Probleme mit anderen Geräten, bis die mal erkannt wurden. image.jpgimage.jpgimage.jpg

    Man kann den Amps einen Namen geben, der danach im Display angezeigt wird (siehe letztes Bild, der weisse Balken oben am Display). Im "HOME" Display wird dann der Gain der einzelnen Kanäle angezeigt, sowie die Betriebstemperatur. Dreht man in diesem Zustand am Encoder, verändert sich der Gain aller Eingänge gleichzeitig - was für einen Check oder einen Notfall sicher Sinn ergibt. In der "Fusszeile" des Displays sieht man den Namen des geladenen Setups als Laufschrift (deshalb ist es hier auch nur unscharf zu lesen).

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    • 14. Juli 2024 um 21:18
    • #12

    Die Lüfter der dp 4100 n sind Temperatur gesteuert. Also bei 200w hört man da fast nichts, bei Vollgas ist es eh egal, da es im bassgewummer untergeht.

    Software ist top. Abmaße sind auch gut, so das man in 2he Blende unten, amp oben alles unterbringen kann.

    Ich würde mir 2 Dinge wünschen:

    Einfacher Zugang zu den Filtern zum Saubermachen

    Bandlimier, so das man einzelne Pappen oder ht schützen kann.

    Der originale Hersteller ist übrigens cvr.

    Ich möchte aber nix aus fernost kaufen.

    http://www.crystal-hannover.de
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    • 15. Juli 2024 um 08:53
    • #13
    Zitat von test

    Ich würde mir 2 Dinge wünschen:

    Einfacher Zugang zu den Filtern zum Saubermachen

    Bandlimier, so das man einzelne Pappen oder ht schützen kann.

    Der originale Hersteller ist übrigens cvr.

    Ich möchte aber nix aus fernost kaufen.

    Jau,

    Filtertausch nervt - isso.

    Nächster Software Release wird vermutlich nur Bug-Fixes enthalten und vielleicht ein dann wirklich nutzbarer Mulitband Kompressor. Der jetzige ist eher eine Machbarkeitsstudie... wir arbeiten dran.

    CVR ist nicht der Hersteller, die kaufen nur beim gleichen OEM Vendor ein wie Wharfedale. Je nachdem wie viel Knatter man da auf den Tisch legt, ist halt die Ausstattung, Software-Stand und Netzwerk Implementation. Bei den CVR Amps ist die Software eine Generation zurück und deren Amps haben kein Ethernet sondern RS485 via RJ45.

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    • 15. Juli 2024 um 09:45
    • #14

    Cvr bietet auch kein Dante:)

    Wenn das mit dem multiband limiter kommt, ist der amp auch für systemamps ne echte alternative

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  • DerAudioingenieur
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    • 15. Juli 2024 um 11:15
    • #15
    Zitat von zegi

    Ich habe mich sehr gefreut, dass sich mein alter HP Läppe ohne Probleme direkt über Netzwerk mit der Endstufe verbunden hatte. Aus Mangel an Netzwerkkabeln konnte ich zwar nur jeweils einen Amp ansteuern, aber das hat ohne Probleme funktioniert. Wenn man das Kabel trennt kommt eine Fehlermeldung. Wenn man das Kabel einsteckt, ist keine weitere Aktion erforderlich, damit der Amp wieder gefunden wird. Da hatte ich auch schon andere Probleme mit anderen Geräten, bis die mal erkannt wurden. image.jpgimage.jpgimage.jpg

    Man kann den Amps einen Namen geben, der danach im Display angezeigt wird (siehe letztes Bild, der weisse Balken oben am Display). Im "HOME" Display wird dann der Gain der einzelnen Kanäle angezeigt, sowie die Betriebstemperatur. Dreht man in diesem Zustand am Encoder, verändert sich der Gain aller Eingänge gleichzeitig - was für einen Check oder einen Notfall sicher Sinn ergibt. In der "Fusszeile" des Displays sieht man den Namen des geladenen Setups als Laufschrift (deshalb ist es hier auch nur unscharf zu lesen).

    Ich bin jetzt gerade etwas verwirrt - laut der Website von Wharfedale sollten die Amps seit Herbst letzten Jahres ein farbiges Grafik-Display haben und verriegelbare XLR's auf der Rückseite. Das scheint bei dir anders zu sein?

  • audiobo
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    • 15. Juli 2024 um 11:30
    • #16
    Zitat von DerAudioingenieur

    Das scheint bei dir anders zu sein?

    Zitat von zegi

    Meine 4065 ist noch die bisherige Version. Es gab bei den neuen Features keines, das ich absolut gebraucht hätte.

  • test
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    • 15. Juli 2024 um 12:35
    • #17

    also ob das display jetzt bunt war kann ich nicht sagen, aber die xlr sind alle mit Verriegelung. das mit dem display habe ich gesehen, aber vergessen, weil mir das nicht so wichtig ist.

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    • 15. Juli 2024 um 20:25
    • #18

    Kompakteres Farbdispplay und kompakter Endcorder: MK II

    Großes Monochrome Display und großer Encoder: MK I

    Alle Unterschiede im Detail hier in diesem PDF:

    DP-F DP-N updates Sept 2023
    DP-2200F, DP-4035F, DP-4065F, DP-4100F
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    • 15. Juli 2024 um 21:18
    • #19

    Genau. audiobo hat das korrekt zitiert. Ich wurde vom Vertrieb darauf aufmerksam gemacht, dass es die MKII gibt, inklusive der Übersicht über die Änderungen. Ich habe mich dann bewusst für die MK-I entschieden. Einerseits hatte ich dort einen zusätzlichen Rabatt und andererseits war für mich keines der Upgrades wichtig.

    Der Ton macht die Musik.

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    • 15. Juli 2024 um 22:50
    • #20

    wenn das mit dem bandlimiting noch kommt, dann ist der amp eine echte alternative.

    gibt es denn schon eine info wann das kommen soll?

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