Als ich auf der Suche nach Backup-Endstufen war, bin ich dank Wurst Werner auf die Wharfedale Pro Serie aufmerksam geworden.
Gestern war ich bei Sachermusic, dem schweizer Vertrieb der Endstufen (bzw. von Wharfedale Pro). Es ist dort nicht nur vieles an Lager, es werden auch vor Ort Service und Reparaturen gemacht.
Für ein paar Monitore, die eine DSP-Entzerrung benötigen, habe ich nun noch zwei DP4065F Endstufen gekauft, weil die von den Leistungsdaten her super passen. Mit der DSP-Software am Laptop brauchte ich erst eine Sekunde, um warm zu werden. Dass man bei den angezeigten Geräten mittels Rechtsklick "open" anklicken muss, wusste ich erst nicht. Danach ist die Software intuitiv zu bedienen. Schön auch, dass man einzelne Kanalsettings speichern und nach belieben einfügen kann. Auch praktisch ist, dass man beim Limiter einen RMS und einen Peak Wert setzen kann, um seine Lautsprecher optimal zu schützen.
Bei den Endstufen gibt es aktuell ein Update mit einer neueren Version, die einige Verbesserungen beinhaltet. Es gibt beispielsweise mehr EQ-Bänder für die Eingänge, aber auch Hardwareseitig ein paar Updates.
Meine 4065 ist noch die bisherige Version. Es gab bei den neuen Features keines, das ich absolut gebraucht hätte.
Für mich sind die Wharfedale Endstufen das KO-Argument gegen alle Chinaklone auf dem Markt. Es ist ein durchdacht gemachtes Produkt, welches sich bereits in grossen Stückzahlen bewährt, ich habe einen Top-Service in Reichweite, Garantieleistungen auf die ich mich verlassen kann, ...
Von den Preisen her muss man für die Wharfedale nicht viel tiefer in die Tasche greifen als für die Klone. Es würde mich nicht wundern, wenn man künftig sehr viele dieser Endstufen antreffen wird. Ich finde, man hat dort (fast) alles richtig gemacht.
Bei mir sind jetzt 2x DP4100 (ohne DSP) und 2x 4065F (mit DSP) im Einsatz.
Vielleicht hat sonst noch jemand mit der Pro-Serie zu tun und mag berichten?
(ggf. müsste das dann auch ins Praxis-Brett - war mir nicht sicher, was mehr Sinn ergibt)