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Deckelanhänger / Kofferanhänger mit Rampe (+ Erfahrungen zu Debon)

  • Hanseat
  • 13. Juli 2024 um 19:39
  • Hanseat
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    • 13. Juli 2024 um 19:39
    • #1

    Nachdem ich den Kauf vor einiger Zeit aus persönlichen Gründen zurückstellen musste, bin ich nun grade auf der Suche nach einer sinnvollen Anhängerlösung. Mein Equipment beschränkt sich auf Beschallung - und auch wenn erstaunlich viel davon "kofferraum-kompatibel" ist, ich werde auch nicht jünger und wenn ich vier Subs mitnehmen möchte, nützten auch die besten Tetris-Tricks nichts mehr...

    Zurzeit würden mir etwa 2,50 x 1,25m als Fläche ausreichen (der Rest kommt gegebenenfalls in den Kofferraum des Zugfahrzeugs), etwas mehr schadet aber vielleicht auch nicht.

    Zunächst: Mieten / Kaufen

    Ein Kauf rechnet sich für mich niemals (Hobby-Einsätze und nicht mehrere Jobs pro Woche). Allerdings ist es mir einfach zu nervig, jeweils einen Hänger zu leihen. Wenn man ihn braucht, ist er gerade nicht verfügbar und das Abholen/Zurückbringen zu organisieren ist Zusatzaufwand, den ich vermeiden möchte. Daher kaufen (gern auch gebraucht). Außerdem ist ein Anhänger in jedem Fall deutlich günstiger als ein Fahrzeug mit entsprechendem Laderaum anzuschaffen (nicht zuletzt, weil ich die "Schrankwand" dann nicht im normalen Alltag rumfahren muss).

    Deckelanhänger

    Ursprünglich habe ich an einen Deckelanhänger gedacht, da der nur so groß (und hoch) sein muss wie das notwendige Ladevolumen und der Deckel den Zugang beim Beladen erleichtert. Allerdings schwenkt so ein Deckel ja auch nicht ganz weit auf, so dass man sich bei Deckelanhängern mit niedrigerer Bordwand (z.B. Anssems GBT 1200 VT1) schon ganz schön klein machen müsste, um Lasten abzustellen (Stehhöhe weit entfernt). Außerdem gibt es bei diesen kleinen Varianten keine Rampe.

    Bei der nächstgrößeren Lösung (nennt sich bei Anssems VT2) ist die Rampe noch zu steil (ca. 28°), so dass man die nicht sinnvoll nutzen kann. Man kann die Rampe auch aushängen, aber was soll der Mist, wenn er nichts bringt.

    Dann gibt es noch die hohen Varianten (VT3) bei denen die Rampe mit ca. 19° ganz gut nutzbar wäre und bücken muss man sich darin auch nicht wirklich, wenn der Deckel offen ist (ca. 153cm innen + Deckelöffnung). Die Teile entsprechen mit 211cm Außenhöhe aber auch nicht mehr der Idee, das Volumen des Anhängers klein zu halten. Preislich liegt man dann schon bei 4.500-5.000€.

    Nicht so schön finde ich bei Anssems außerdem das Deckelmaterial (beschichtete Holzplatte). Unter UV-Einwirkung wird diese früher oder später rissig (und ich habe keine Garage). Bei den Deckelanhängern von Koch hat der Deckel eine Alu-Oberfläche (und auch sonst ist alles aus hochwertigen Materialien). Das hält ewig (20 Jahre und mehr sind kein Problem), aber bei entsprechender Höhe des Anhängers hat das auch seinen Preis (unter 5.000€ läuft bei Koch wenig, die 7.000€ sind bei größeren Modellen schnell überschritten). Davon abgesehen - die oben genannten Probleme bleiben (Stehhöhe / Rampe). Und bei allen regnet es rein, falls das Wetter mal nicht mitspielt.

    Kofferanhänger

    Natürlich gibt es auch jede Menge Anbieter auf dem Markt. Grundsätzlich lassen sich die Angebote einteilen in Gewichtsklassen (750kg/1300kg/mehr), Achsen (Einachser/Tandem) und Ausstattung (gebremst/ungebremst bzw. Rampe oder Tür). Die Bauweise ist sonst recht ähnlich. 750kg als Koffer finde ich ziemlich sinnlos. Die 1300kg-Klasse gefällt mir schon besser. Oft sind Plywood oder Sandwich-Platten im Einsatz. Alu ist kaum vertreten. Ein Blyss mit 1300kg als Einachser mit Rampe und 180cm Laderaum-Höhe (ich kann fast stehen) liegt bei ca. 5.000€ (bestimmt gibt es auch mal günstigere Gelegenheiten, aber die Richtung passt wohl).

    Debon

    Kürzlich ist mir nun "Debon" über den Weg gelaufen. Alle Modelle haben ein recht ausgefeiltes Niederflur-Fahrwerk ("Pullmann" mit Spiralfeder und Stoßdämpfer - Ladekante 34cm / Anssems hat 48cm). Dazu kann man die Heckklappe wahlweise als Tür öffnen oder auch als Rampe benutzen. Viele Modelle haben zusätzlich noch eine kleine Seitentür, die Wände sind meist aus Aluminium. und die Variante C400 kann sogar mit einem Boden aus Aluprofilen aufwarten. Die Innenhöhe (197cm bzw. 201cm) klingt traumhaft (dennoch mit 230/237cm Außenhöhe gleichauf mit dem Blyss).

    Scheint alles ziemlich durchdacht zu sein. Preislich liegt das ohne Zubehör etwa 1000€ über dem oben genannten Blyss (der allerdings schon Verzurrschienen mitbringt, die der Debon nicht serienmäßig hat).

    Allerdings sind Dach und die aerodynamisch geformte Front aus Polyester (evtl. mit Holz laminiert) gebaut. Da bin ich schon etwas skeptischer, was die Haltbarkeit angeht (UV-Resistenz...) und ich möchte den Hänger schon gern so etliche Jahre im Einsatz haben. Für die "krumme" Front bieten Anbieter ein "Einbauregal" an, das dann gleichzeitig dafür sorgt, dass die Kunststoff-Front gut geschützt bleibt und man beim Einladen nicht zimperlich sein muss. (Die nutzbare Länge bei C300 und C400 liegt insgesamt unter 300cm, es gibt aber auch größere Modelle). Auch bei "äußeren Einflüssen" ist die schicke lackierte Kunststoff-Oberfläche sicher nicht nur von Vorteil.

    Eure Erfahrungen: Debon / Deckelanhänger / gute Kofferanhänger

    Nun bin ich neugierig, ob jemand von euch (privat oder beruflich) Erfahrungen mit "Debon"-Kofferanhängern machen konnte und etwas darüber berichten kann, wie der Hänger sich in der Praxis gibt und ob die Konstruktion von Dach und Front auch über längere Zeit standfest ist. Auch Erfahrungen aus der Nutzung von Deckelanhängern sind gern gesehen. Und falls jemand noch eine gute Empfehlung hat - nur her damit.

  • Fux
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    • 13. Juli 2024 um 21:59
    • #2

    Wir hatten viele Jahre einen Tandemachsanhänger von Humbauer mit Plane und Spriegel mit dem wir sehr zufrieden waren.

    2,5 Tonner mit 1,9 to Nutzlast, große 15 Zoll Reifen (Traglastreserve... ;) mit den Innenmaßen LxBxH von 4100mm x 1850mm x 1800mm

    (Nachfolgemodell dürfte der HT254118 sein)

    Als Sonderausstattung für die Alu-Rampe (die wir uns anderweitig anfertigen ließen) orderten wir ein abklappbares Nummernschild (mit 4-Kant zu entriegeln) und dahinter unter der Ladefläche 2 lange C-Profile in welche die lange Laderampe am Stück eingeschoben werden konnte.

    Da die Laderampe unter dem Boden verstaut wurde, konnte sie schön lang sein, so daß auch die Höhe der Ladefläche bei einem Überlader/Hochlader nicht negativ ins Gewicht fällt, weil man immer noch einen flachen Rampenwinkel hat.

    Auch wenn die Ladefläche dadurch tiefer kommt würde ich von Spezialminibereifungen absehen.

    Die großen 15"er sind günstiger, haltbarer, laufen schöner und sind auch einfacher zu beschaffen.

    Meines Erachtens wichtig: Ein Zapfen unten am oberen Ende der Rampe und das passende Loch an der Hinterkante Rahmen des Anhängers, damit die Rampe bei der Benutztung nicht wegrutschen kann.

    Natürlich hat der selbe Hersteller auch Sandwich-Kofferanhänger, wie sie für Dich wohl besser passen würden, oder auch kleinere Modelle als den oben genannten.

    Was ich aber auf jeden Fall nicht kaufen würde ist ein Anhänger in dem man nicht aufrecht stehen kann.

    Kisten stapeln in gebückter Haltung geht ja gar nicht. :)

    Viele Grüße,
    Fux

  • Online
    zegi
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    • 13. Juli 2024 um 22:21
    • #3

    Ich stand auch gerade kürzlich vor einer ähnlichen Frage. Es ist halt wie immer auch hier ein Kompromiss.

    Meine Lieblingslösung wäre ein Anhänger mit Überfahrrampe gewesen, weil man hier die Rampe in Form von der Tür immer dabei hat und sie keinen Platz wegfrisst und sie auch nicht geklaut oder vergessen werden kann. Früher hatten wir fast immer Fahrzeuge mit einer Alurampe dabei. Und es war immer das Dauerthema, dass man am Ende die Rampe noch irgendwie reinschieben musste, was immer nervig und kräfteraubend war.

    Nun konnte ich einen gebrauchten Kofferanhänger kaufen, der eine Integrierte Rampe hat. Diese ist eingeklappt in zwei Teile zusammenklappbar und kann ohne Kraft ausgeklappt werden. Das ist in meinen Augen die zweitbeste Lösung. Sie frisst jetzt zwar etwas Platz weg, aber ist immerhin befestigt und kann auch nicht aus Versehen abrutschen.

    Bei den normalen Kofferanhängern muss man im Prinzip die zusätzliche Rampe auch mitrechnen. Diese hat zwar den Vorteil, dass man sie auch mal benutzen könnte, um z.B. auf eine Bühne zu fahren.

    Ein Kollege hat einen Anhänger, den man hydraulisch absenken kann. Das klingt in der Theorie relativ genial, ist in der Praxis aber auch nur so mittelgeil...

    Bei der Grösse und dem Gewicht ist halt auch jede Variante mit ihren Vor- und Nachteilen behaftet...

    Der Ton macht die Musik.

  • Lampenschubser
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    • 14. Juli 2024 um 08:45
    • #4

    Wir fahren seit Jahren mit verschiedenen Humbaur Koffer mit Heckrampe.

    Damit sind wir sehr zufrieden.

    Zur Staplerbeschickung gibt es Holzklötze die die Rampe im Lager in Waage bringt.

  • coach200
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    • 15. Juli 2024 um 08:41
    • #5
    Zitat von Hanseat

    Nachdem ich den Kauf vor einiger Zeit aus persönlichen Gründen zurückstellen musste, bin ich nun grade auf der Suche nach einer sinnvollen Anhängerlösung. Mein Equipment beschränkt sich auf Beschallung - und auch wenn erstaunlich viel davon "kofferraum-kompatibel" ist, ich werde auch nicht jünger und wenn ich vier Subs mitnehmen möchte, nützten auch die besten Tetris-Tricks nichts mehr...

    Zurzeit würden mir etwa 2,50 x 1,25m als Fläche ausreichen (der Rest kommt gegebenenfalls in den Kofferraum des Zugfahrzeugs), etwas mehr schadet aber vielleicht auch nicht.

    Zunächst: Mieten / Kaufen

    Ein Kauf rechnet sich für mich niemals (Hobby-Einsätze und nicht mehrere Jobs pro Woche). Allerdings ist es mir einfach zu nervig, jeweils einen Hänger zu leihen. Wenn man ihn braucht, ist er gerade nicht verfügbar und das Abholen/Zurückbringen zu organisieren ist Zusatzaufwand, den ich vermeiden möchte. Daher kaufen (gern auch gebraucht). Außerdem ist ein Anhänger in jedem Fall deutlich günstiger als ein Fahrzeug mit entsprechendem Laderaum anzuschaffen (nicht zuletzt, weil ich die "Schrankwand" dann nicht im normalen Alltag rumfahren muss).

    Deckelanhänger

    Ursprünglich habe ich an einen Deckelanhänger gedacht, da der nur so groß (und hoch) sein muss wie das notwendige Ladevolumen und der Deckel den Zugang beim Beladen erleichtert. Allerdings schwenkt so ein Deckel ja auch nicht ganz weit auf, so dass man sich bei Deckelanhängern mit niedrigerer Bordwand (z.B. Anssems GBT 1200 VT1) schon ganz schön klein machen müsste, um Lasten abzustellen (Stehhöhe weit entfernt). Außerdem gibt es bei diesen kleinen Varianten keine Rampe.

    Bei der nächstgrößeren Lösung (nennt sich bei Anssems VT2) ist die Rampe noch zu steil (ca. 28°), so dass man die nicht sinnvoll nutzen kann. Man kann die Rampe auch aushängen, aber was soll der Mist, wenn er nichts bringt.

    Dann gibt es noch die hohen Varianten (VT3) bei denen die Rampe mit ca. 19° ganz gut nutzbar wäre und bücken muss man sich darin auch nicht wirklich, wenn der Deckel offen ist (ca. 153cm innen + Deckelöffnung). Die Teile entsprechen mit 211cm Außenhöhe aber auch nicht mehr der Idee, das Volumen des Anhängers klein zu halten. Preislich liegt man dann schon bei 4.500-5.000€.

    Nicht so schön finde ich bei Anssems außerdem das Deckelmaterial (beschichtete Holzplatte). Unter UV-Einwirkung wird diese früher oder später rissig (und ich habe keine Garage). Bei den Deckelanhängern von Koch hat der Deckel eine Alu-Oberfläche (und auch sonst ist alles aus hochwertigen Materialien). Das hält ewig (20 Jahre und mehr sind kein Problem), aber bei entsprechender Höhe des Anhängers hat das auch seinen Preis (unter 5.000€ läuft bei Koch wenig, die 7.000€ sind bei größeren Modellen schnell überschritten). Davon abgesehen - die oben genannten Probleme bleiben (Stehhöhe / Rampe). Und bei allen regnet es rein, falls das Wetter mal nicht mitspielt.

    Kofferanhänger

    Natürlich gibt es auch jede Menge Anbieter auf dem Markt. Grundsätzlich lassen sich die Angebote einteilen in Gewichtsklassen (750kg/1300kg/mehr), Achsen (Einachser/Tandem) und Ausstattung (gebremst/ungebremst bzw. Rampe oder Tür). Die Bauweise ist sonst recht ähnlich. 750kg als Koffer finde ich ziemlich sinnlos. Die 1300kg-Klasse gefällt mir schon besser. Oft sind Plywood oder Sandwich-Platten im Einsatz. Alu ist kaum vertreten. Ein Blyss mit 1300kg als Einachser mit Rampe und 180cm Laderaum-Höhe (ich kann fast stehen) liegt bei ca. 5.000€ (bestimmt gibt es auch mal günstigere Gelegenheiten, aber die Richtung passt wohl).

    Debon

    Kürzlich ist mir nun "Debon" über den Weg gelaufen. Alle Modelle haben ein recht ausgefeiltes Niederflur-Fahrwerk ("Pullmann" mit Spiralfeder und Stoßdämpfer - Ladekante 34cm / Anssems hat 48cm). Dazu kann man die Heckklappe wahlweise als Tür öffnen oder auch als Rampe benutzen. Viele Modelle haben zusätzlich noch eine kleine Seitentür, die Wände sind meist aus Aluminium. und die Variante C400 kann sogar mit einem Boden aus Aluprofilen aufwarten. Die Innenhöhe (197cm bzw. 201cm) klingt traumhaft (dennoch mit 230/237cm Außenhöhe gleichauf mit dem Blyss).

    Scheint alles ziemlich durchdacht zu sein. Preislich liegt das ohne Zubehör etwa 1000€ über dem oben genannten Blyss (der allerdings schon Verzurrschienen mitbringt, die der Debon nicht serienmäßig hat).

    Allerdings sind Dach und die aerodynamisch geformte Front aus Polyester (evtl. mit Holz laminiert) gebaut. Da bin ich schon etwas skeptischer, was die Haltbarkeit angeht (UV-Resistenz...) und ich möchte den Hänger schon gern so etliche Jahre im Einsatz haben. Für die "krumme" Front bieten Anbieter ein "Einbauregal" an, das dann gleichzeitig dafür sorgt, dass die Kunststoff-Front gut geschützt bleibt und man beim Einladen nicht zimperlich sein muss. (Die nutzbare Länge bei C300 und C400 liegt insgesamt unter 300cm, es gibt aber auch größere Modelle). Auch bei "äußeren Einflüssen" ist die schicke lackierte Kunststoff-Oberfläche sicher nicht nur von Vorteil.

    Eure Erfahrungen: Debon / Deckelanhänger / gute Kofferanhänger

    Nun bin ich neugierig, ob jemand von euch (privat oder beruflich) Erfahrungen mit "Debon"-Kofferanhängern machen konnte und etwas darüber berichten kann, wie der Hänger sich in der Praxis gibt und ob die Konstruktion von Dach und Front auch über längere Zeit standfest ist. Auch Erfahrungen aus der Nutzung von Deckelanhängern sind gern gesehen. Und falls jemand noch eine gute Empfehlung hat - nur her damit.

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    Ich kenne den Debon nicht. Wenn er gute Qualität hat, warum nicht.

    Allerdings ist das Thema Ersatzteile nicht aus den Augen zu verlieren, gerade dann, eenn Du ihn lange fahren willst. Wenn das auf lange sicht passt, ist alles gut.

    Gruß Udo

    Nicht weit von dort, wo WERDER spielt!!

  • Lampenschubser
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    • 15. Juli 2024 um 08:48
    • #6

    Öhm ja, ich würde auch eher was möglichst einfache Konstruktion wählen.

    Das gilt für Gehäuse und Fahrwerk.

    Wenn der Preis keine Rolle spielt und Aerodynamik wirklich wichtig wäre, sind Pferdeanhänger auch sehr empfehlenswert, diese haben Rampen und sind sehr robust. Die Tür vorne ist auch oft Praktisch. Wie viele 100000km fährst du damit? Der Mehrpreis müsste ja in form von Dieselkosten wieder rein kommen.

  • Hanseat
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    • 15. Juli 2024 um 09:04
    • #7
    Zitat von coach200

    Ich kenne den Debon nicht. Wenn er gute Qualität hat, warum nicht.

    Allerdings ist das Thema Ersatzteile nicht aus den Augen zu verlieren, gerade dann, eenn Du ihn lange fahren willst. Wenn das auf lange sicht passt, ist alles gut.

    Gruß Udo

    coach200 Die Mutterfirma (Cheval Liberté) baut seit mehreren Jahrzehnten Pferdeanhänger - daher stammt wohl auch das Design. Das Fahrwerk gab's vorher wohl ähnlich bei Westfalia (RIP) und war sehr anerkannt.

    Lampenschubser Aerodynamik ist mir völlig egal und ich schwanke derzeit noch zwischen Koffer und Deckelanhänger (wäre viel kompakter / der Deckel muss sich allerdings weit genug öffnen lassen, sonst tut's dem Rücken weh).

    zegi Anhänger mit Überfahrrampe wäre mir aus den von dir genannten Gründen auch am liebsten. Das geht aber wohl nur beim Koffer sinnvoll (oder den ganz großen Deckelanhängern - die auch schon fast Koffermaße erreichen).


    Werde die Tage mal zwei bis drei große Händler in der Gegend besuchen und ein paar Fragen klären. Koch hat seine Produktion nicht weit weg und bietet - was mich überrascht hat - auch diverse andere Marken zum Verkauf an (darunter auch Debon). Ein anderer Händler hat Anssems im Programm (nur leider z.Zt. nichts da) und als hochwertigen Koffer noch Henra (25mm GFK-Sandwich-Platten und großzügige Alu-Profile an den Kanten).

  • hell&dunkel
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    • 15. Juli 2024 um 09:12
    • #8

    Der Debon Roadster C700 z.B. ist vom Bauprinzip her ein Pferdeanhänger.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Lampenschubser
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    • 15. Juli 2024 um 09:31
    • #9

    Humbaur baut auch so ein Ding. Im Prinzip ganz nett.

    Wenn die Aerodynamik egal ist, dann würde ich ganz klar einen eckigen Kofferanhänger mit Rampe kaufen. Dabei wären mir über 1,8m Stehhöhe wichtig (3x Sub übereinander)

    Oder wenn er groß sein soll und mit Stapler/Lader beschickt werden muss dann einen Hochlader mit seitlicher Schiebeplane (wie beim LKW)

  • MuellerSound
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    • 15. Juli 2024 um 09:53
    • #10

    Moin.

    Ein paar Leute aus der Umgebung nutzen verschiedene Debon-Anhänger, hier laufen zwei offene Kasten, ein oK mit Spriegel und Plane und ein Kipper die ich "kenne". Flüchtiger Kontakt sagte jeweils vor einiger Zeit "grds. zufrieden".

    Ich selbst habe einen üblichen 1,3t offenen Kasten mit Plane LBH 250/125/145 und inzwischen auch einen Koffer, den ich noch als Deckelanhänger gekauft habe - weil Plane halt grds geht, aber vom Gefühl her eben nicht so toll ist mit Material mal drauf lassen am VA-Ort oder nach Rückkehr nachts an der Straße, wenn auch bei uns sehr ruhige Gegend.
    Das gute ältere Stück bot damals 300/150/145 mit seitlich aufstellbarem Aludeckel und zu den Seiten geteilten Hecktüren.

    Den Deckel war ich sehr schnell leid, weil der immer auf musste, um hinten die Türen öffnen zu können. Zudem war die Kante ganz genau so viel zu niedrig, dass zwei Bässe aufeinander mit dem Daumen der führenden Hand vor dem scheppernden Anstoß gerettet wurden, weil ich beim Ausladen im Regen eigentlich nicht den kompletten Anhänger durch die offene Klappe fluten wollte. Auch das Einladen im Regen über Alurampe nach VA war mehrfach fördernd für ein enges Bekanntschaftsverhältnis Kante-Stirn bei mir und bei Helfern. Kurzum wurde über den ersten Winter nach Erwerb der Deckel entfernt, die hölzerne Seitenwand um 60cm mittels Stahlrohrgestell und Dibond erhöht, der Deckel fest aufgebracht und die Türlösung mit nach oben schwenkender Klappe ergänzt, die mittels Drehstangenverschluß abschließbar ist und zugleich die unteren Türen beihält.

    So hoch ist er übrigens geworden, weil ich keine Lust mehr auf Kopf einziehen hatte und vor allem, weil 145cm oft für größere Stative zu knapp sind und die schweren Dinger dann entweder iwo oben drauf mussten oder am Boden furchtbar viel Platz wegnahmen. Daher nun innen >2m, also auch Stative oder Lifte einfach hinstellen und an der umlaufenden Airline anbinden... Unterm Dach hängt bei Bedarf sogar noch ne Leiter, ohne dass man dagegen rennt.

    Was würde ich also wieder tun?

    - gelegentliche Nutzung: 08/15 offener Kasten mit Spriegel und Plane - günstig und hilfreich, auch für andere Dinge verwendbar

    - häufige Nutzung: Koffer. Gerne auch ne kleinere 1,3 t Variante als Einachser, es muss ja nicht der riesige Bremsklotz sein. Bekannter hat so einen in GFK für das Zeug von Band und kleiner PA, geht auch super. Der große Koffer mit Tandemachse liegt halt eben schön ruhig.

    Egal welche Transportlösung: eine Alurampe dazu, mus net mal furchtbar lang sein. Meine ist mittig längs faltbar und ca. 150 lang, relativ leicht und geht platzsparend kurz vorm Schließen der Tür hochkant an die Seite gestellt (Zwei Single Studs mit Klettband in der oberen Airlineschiene ist da sehr flott und einfach im handling...).

    VG

  • Hanseat
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    • 15. Juli 2024 um 10:25
    • #11

    Ich bin ja nur als Hobby mit vergleichsweise eher "kleinem Besteck" unterwegs: Lautsprecher sind durch gute Hüllen geschützt (nicht in Cases). Elektronik steckt in kleinen Racks (2-5HE), die nicht zu schwer sind (15kg bis max. 25kg). Speakon-Kabel und Kleinkram wird in Euroboxen verpackt. Daher möchte ich in der Regel nicht oder nur wenig stapeln. Die Höhe beim Koffer spielt also nur eine Rolle, weil ich keine Lust habe, Lasten gebückt zu tragen (ich bin knapp 1,90m groß) - das Volumen würde ich aber aller (vorsichtigen) Voraussicht nach nie ausnutzen.

    Aus diesem Grund bin ich ja auch zunächst bei Deckelanhängern gelandet - und hätte sicher schon bei dem ein- oder anderen Gebrauchtangebot zugegriffen, wenn der zu geringe Öffnungswinkel der Deckel nicht wäre. Bei einer Deckelhöhe von unter 1,40m auf dem letzten Meter der Ladefläche wird es eben schwierig...

    Ich merke gerade, dass ich ein wenig in den "Sog" meiner Suche nach der "optimalen Lösung" geraten bin. Natürlich ist ein Debon vermutlich ein feines Teil. Wenn aber möglicherweise auch ein kleiner Deckelanhänger ausreicht (insofern ich darin gut stehen kann), wäre das wohl für mich ausreichend.

    MuellerSound Wenn es doch ein Koffer wird, dann muss es kein Debon sein. Kommt letztendlich auf das Gesamtpaket und den Preis an. Nur Billigkram will ich nicht kaufen, das rächt sich später. Plane mag ich aus den von dir genannten Gründen nicht so (abschließbar hätte ich schon gerne).

  • treibsand
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    • 15. Juli 2024 um 11:29
    • #12

    Den Debon Roadster (1achser) hatte ich kürzlich und war recht begeistert von der Verarbeitung & der Klapprampe. Aber: Pferde(-ähnliche)-Anhänger sind für den Transport von großen schwarzen Kisten eher suboptimal, weil sie vorne schmaler werden.

    Da ist es mit formschlüssiger Ladungssicherung eher Mist.

    Die Idee, dort ein Einbauregal zu haben, bietet sich also an. Zeitgleich wäre ich immer skeptisch, was dort wirklich rein passt. Ich jedenfalls durfte länger Tetris spielen, um die Rundung sinnvoll zu füllen.

    Zur Haltbarkeit kann ich nix sagen - ausser, daß das Hochdach vom VW Joker auch nach 40 Jahren ohne Garage und mit viel mediterraner Sonneneinstrahlung noch dicht & robust ist... Und Debon / Cheval Liberté ist keine Hinterhofschmiede, da würd' ich davon ausgehen, daß das lange hält. Weiterhin lässt sich das Polyester im Un-Fall auch wieder gut flicken/lackieren, im Gegensatz zu einer gerissenen Sperrholzplatte, die komplett ersetzte werden muss.

    Klappdeckel empfinde ich eher als Strafe. Wie erwähnt ist der Deckel immer im Weg und er schränkt das Ladevolumen massiv ein. Wenn schon ein Hänger rumsteht, sollte er m.E. auch so universell wie möglich einsetzbar sein und nicht in der Höhe auf ~1m beschränkt werden.

    Planen mag ich garnicht. Einerseits wegen der Ladungssicherung, andererseits wegen Diebstahl-/Beschädigungsschutz.

    Wichtig finde ich mittlerweile auch, daß man sich Gedanken über Rangieren/Beladen macht;

    Einachser brauchen zwingend Stützen hinten. Spätestens, wenn das Zugfahrzeug mal abgekoppelt ist und eine Person die Rampe betritt...

    Zweiachser sind manuell nur schwer rangierbar; voll eigentlich garnicht. Wenn man an Stellen ausladen muss, wo ein Rangieren schon alleine mit Zugfahrzeug kompliziert ist, sollte man den Zweiachser meiden. Bei <800kg Zuladung macht er eh kaum Sinn.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Lampenschubser
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    • 15. Juli 2024 um 12:44
    • #13

    Ein Deckelanhänger ist doch immer eine Krücke wie ich finde.

    Diese Bugregale bei den runden Hängern kann ich mir schon gut Vorstellen.

    Da haben dann so teile wie Lastkabel, Starkstromkabel, Spanngurte, Kabelmatten, Basiswerkzeug usw. Platz.

    Die Ladehöhe würde ich alleine schon wegen möglichen Stativen haben wollen.

  • Hanseat
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    • 15. Juli 2024 um 16:09
    • #14

    Ich hatte heute Gelegenheit, mir ein paar Anhänger anzusehen. Bei den Deckelanhängern von Anssems hat sich schnell herausgestellt, dass die Rampe bei den mittleren und größeren Modellen(VT2/VT3) völlig unbrauchbar ist. Viel zu steil (VT2) bzw. grenzwertig (VT3) und rutschig ohne Ende. Ich bin schon ohne Schleppgut fast nicht unfallfrei über das Teil gekraxelt. Echt übel.

    Positiv überrascht war ich dann von der kleineren Variante (VT1), dass die Deckel bei Anssems echt weit öffnen und man die Steigung gegebenenfalls auch selbst ziemlich einfach modifizieren kann. 80cm vor dem Kopfende bleiben bei dem kleinen Modell (VT1) noch 150cm Höhe, davor wird es schnell mehr (35° Öffnungswinkel) - damit könnte ich gut leben. Die Ladefläche (251 x 126) wäre grundsätzlich ausreichend. Bei 86cm Höhe bleibt aber wenig Reserve, um mal schnell noch was draufzulegen. Dafür ist das Ding aber auch recht kompakt. Kostenpunkt inkl. Stoßdämpfer für 100km/h und zwei Stützen + Schloss knapp über 4.000€ (vor zwei Jahren lag das Ding noch deutlich unter 3.000€...). Und natürlich benötige ich dann zusätzlich noch eine (Klapp-)Rampe

    Bei einem anderen Händler (der ewig lang im Geschäft ist und neben einem umfangreichen Ersatzteillager auch über eine eigene kleine Produktion verfügt), kam ich über Erfahrungen zu diversen Anhängern ins Gespräch. Anssems haben sie in der GT/GTB-Serie (das sind die Deckelanhänger) eindeutig dem Hobbybereich zugeordnet. Die Konstruktion wäre schon in Ordnung (etwa vergleichbar zur Koch "Hobby"-Serie), alle Teile wären von der Materialstärke eben etwas dünner dimensioniert als bei Serien für den täglichen Einsatz. Koch-Anhänger habe man zwar nicht mehr im Programm, diese wären allerdings im Bereich Deckelanhänger qualitativ sehr hochwertig und beständig.

    Dort habe ich mir als Koffer auch noch einen Henra-Anhänger mit Rampe angesehen (das kürzere Modell mit 265cm Laderaumlänge). Der Henra ist schon bis ins Detail außerordentlich gut durchdacht und die Materialqualität ist klasse: 25mm GFK-Sandwichplatten in riesigen Kantenprofilen aus Alu (an deren Innenseite Profile für Verzurrmöglichkeiten), 190cm Innenhöhe (bin knapp unter 190cm groß - also echte Stehhöhe) und eine ebenso lange Rampe mit rutschfestem Belag und sehr flacher Überfahrkante. Der Preis überschreitet dann allerdings die 6.000€. Als ich erwähnte, dass ich auch Debon in Erwägung ziehe, wurde ziemlich rumgedruckst, zwischen den Zeilen entstand aber bei mir der Eindruck, dass deren Qualität zumindest als vergleichsweise eher kritisch eingeordnet wird. Auch ein Saris-Anhänger wurde mir noch als Alternative genannt. Qualitativ auch nicht schlecht, aber der Henra machte dennoch einen besseren Eindruck.

    3 Mal editiert, zuletzt von Hanseat (15. Juli 2024 um 19:03)

  • Marcel
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    • 15. Juli 2024 um 18:49
    • #15
    Zitat von Hanseat

    Koch hat seine Produktion nicht weit weg und bietet - was mich überrascht hat - auch diverse andere Marken zum Verkauf an (darunter auch Debon).

    Koch kann ich empfehlen, daher hab ich meinen Ifor Williams auch. Wenn du da bist schau auch mal was die so auf dem Hof stehen haben. Für Ausstellungsstücke geht da meist noch was beim Preis ;) Und ja, die Auswahl bei denen ist ziemlich groß, auch so einige andere Markenhersteller sind da vertreten. Eigentlich für jede Preisklasse was dabei.

    Nein, ich hab mit Koch nix zu tun, hab da nur mal einen Anhänger gekauft.

    Ansonsten generell: Ich persönlich würde bei wertvoller Fracht wie unserer Technik einen Koffer bevorzugen, nach Möglichkeit mit Stehhöhe oder beinahe Stehhöhe (z.b. 1,8m). Ob die Rampe nun fest als Tür angebaut ist oder lose mitfährt da streiten sich die Gelehrten. Von der Technik her (Achse, Auflaufeinrichtung etc.) sollte am besten was von Alko oder Knott verbaut sein - ist es auch meistens. Dabei ist auch auf lange Sicht eine Ersatzteilversorgung kein Problem. Der Rest sind dann eher Details die einem bei dem einen oder anderen Hersteller besser gefallen. Und umso teurer der Anhänger desto besser ist er meist auch verarbeitet, mehr Scharniere, dickere Bodenplatte usw. wird dadurch aber auch schwerer. Für kleinere Sachen finde 1,5t Einachser ganz nett. Man hat immernoch gute Zuladung und kann das Ding auch beladen und abgekuppelt relativ einfach durch die Gegend schieben.

  • MRspeaker
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    • 15. Juli 2024 um 18:55
    • #16

    Wir haben WM Meyer Kofferanhänger mit Sandwich Platten, alle paar Tage unterwegs, nach nun 16 Jahren wird der Boden morsch, Sikaflex musste ich schonmal erneuern, allgemein wird die Kiste wackeliger aber er kommt noch durch den TÜV.

    1x Stützrad neu... ansonsten recht haltbar unterwegs... bis 20 Jahre hat auch der Vertrieb damals angegeben.

    Dann haben wir noch einen Variant, nette Ausstattung, sieht auch gut aus aber als erstes haben die Laderampen den Türhalter in der mitte nach unten gedrückt.. alles auf den zweiten Blick vielleicht nicht so haltbar... Nieten rosten schon nach ein paar Monaten.. ich lass mich überraschen...


    Der nächste Anhänger wird denke ich ein Debon Kofferanhänger Cargo C700. Aluminiumboden, keine Dachplatte bei der Sikaflex bröckelt und Wasser reinlässt.... Aluminiumboden so dass Regen und Salzwasser von unten die Bodenplatte nicht zerfrisst...

    Ich würde in jedem Fall den Boden waxen lassen, damit von unten nicht so schnell Wasser dran kommt.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • Lampenschubser
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    • 15. Juli 2024 um 23:04
    • #17

    Einer meiner Humbaur Rampenkofferhänger ist von 1995 und ist immer noch top in Schuss.

    Er bekam mal einen neuen Boden und außen wurde er neu Lackiert. 10Jahre sind doch garnix für so einen Hänger

  • Hanseat
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    • 16. Juli 2024 um 20:24
    • #18

    Eine kurze Frage zur Rampe: Welchen Winkel sollte/darf die Rampe haben, um sinnvoll nutzbar zu sein?
    Beim Debon ist sie wegen der sehr niedrigen Ladekante mit 10° sehr flach, beim Unsinn sind es 14° (die Steigung fand ich subjektiv auch ganz o.k., hatte aber auch nur mich selbst dabei und konnte kein Equipment drüberschieben).

    Alternativ müsste ich mobile (Klapp-)Rampen verwenden. Je nach Länge und Ladehöhe (oft rund 52cm) komme ich auf etwa 17° (180cm) oder 12° (240cm). Flacher ist vermutlich besser, aber gibt es dafür evtl. Orientierungs-Maßstäbe oder Erfahrungswerte, was noch gut funktioniert?

  • Fux
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    • 16. Juli 2024 um 23:01
    • #19

    Wenn ein 250 kg Powerlift auf der Rampe das Übergewicht kriegt ist sie zu steil... ;)

    Nein, im Ernst:

    Ich hätt' mal gesagt so etwa 10 Grad (grob 75 cm hoch bei einem Überlader-Ahänger mit normaler Felgengröße und 4 m Rampe) empfinde ich für eine gute Neigung.

    Schwere Cases wie einen "Kabelsarg" bekommt man ja sonst auch nicht mehr raufgeschoben ohne dass die Schuhe durchrutschen.

    Bei großen LKWs (keine 7,5 Tonner oder LKWs mit extra "kleinen" Felgen) ist die Rampe wegen der hohen Ladefläche oftmals deutlich steiler, aber das ist dann kein Spaß mehr da alleine etwas über die Rampe zu bewegen.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Hanseat
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    • 17. Juli 2024 um 13:30
    • #20

    Der zweite Teil meiner "Rundreise" in Sachen Anhänger führte gestern zur Firma Koch. Dort habe ich mir - neben den hauseigenen Produkten - auch noch Koffer von Debon, Unsinn und Vezeko sowie nochmal Henra angesehen. Das hier sind meine Gedanken und Anmerkungen zu den verschiedenen Produkten. Aber vielleicht sind diese auch für andere interessant.

    Dazu jeweils ein paar Bilder - daher in einzelnen Beiträgen.

    Koch Deckelanhänger:

    • Der Öffnungswinkel der Deckel hängt von ihrer Länge ab: 200cm-Deckel öffnen etwa 32°, 250cm-Deckel etwa 24° und 300cm-Deckel nur 20°.
      Um annähernd "Stehhöhe" unter dem Deckel zu erreichen müsste die 125cm-Variante als Basis dienen. Das ist leider gamz schön teuer.
    • Bei kleineren Maßen ist der Deckel mit Riffel-Alu ausgerüstet, die größeren mit glatten Platten (große Plattengrößen nicht als Riffelplatte verfügbar)
    • Die Bodenplatte ist von oben markiert. Ein Austausch wäre gegebenenfalls innerhalb kürzester Zeit recht einfach möglich.
    • Die Unterzüge unter dem Boden berühren die Platte nicht, sie liegen etwas unterhalb der Platte. So soll wohl Reibung vermieden werden. bei Belastung die Platte aber unterstützt werden. Die Multiplex-Platte reicht sicher aus, die Alu-Profile bei Koch sind sehr rutschfest.
    • Hab mir erklären lassen, warum immer wieder darauf hingewiesen wird, dass die Anhänger nur spritzwassergeschützt sind und nicht wasserdicht. Geringe Mengen können wohl nicht nur durch die Dichtungen am Deckel, sondern auch auf anderem Wege eindringen (gesteckte Aluprofile...).
    • Silikondichtungen findet man nur an wenigen wichtigen Stellen. Sie sehen meist sauber verarbeitet aus (aber nicht immer).
    • Der Verschluss ist gut gelöst. Mit einem Riegel vom Deckel zur Hecktür/Heckklappe ist alles verschlossen. Nebenbei: Mir ist dabei erst aufgefallen, dass beim Anssems GTB 1200 VT1 ganze sechs (!) Schlösser abgeschlossen werden müssen: Jeweils zwei an den "Alu-Brettern" auf der Rückseite und zwei am Deckel (links und rechts). Ganz schön umständlich, wenn man das häufiger machen muss

    Bilder

    • Koch Deckel Innenraum.webp
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    • Koch - Deckeldichtung.webp
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    • Koch - Silikondichtung.webp
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    • Koch - Verschluss.webp
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