So ein tragischer Aufwand wär das garnicht. Ich muss die Idee mal reifen lassen.
Vlt. Gibt es ja was, was man an den Teilen verbessern kann… z.b. die harte Kante oben irgendwie anders gestalten damit es einen Weicheren Übergang gibt.
So ein tragischer Aufwand wär das garnicht. Ich muss die Idee mal reifen lassen.
Vlt. Gibt es ja was, was man an den Teilen verbessern kann… z.b. die harte Kante oben irgendwie anders gestalten damit es einen Weicheren Übergang gibt.
Du musst Plexiglas nach der Bearbeitung Tempern. Das ist durchaus mit Aufwand verbunden, wenn du keinen Temperofen hast.
keine ahnung was tempern ist, aber das hab ich damals nicht gemacht - und unsere plexiglas-konstruktion hat 5 jahre ihren dienst getan - 2x die woche.
ich habe die platten damals einfach mit scharnieren verbunden (plexi gebohrt und dann schrauben durch), das war auf der bühne erstaunlich unauffällig. aber die wand war halt auch nicht sehr hoch.
aber klar, für gehobene ansprüche ist das natürlich nix.
Tempern ist eine Wärmebehandlung die nach sägen, fräsen, bohren wichtig ist um den Stress aus dem Material zu nehmen. Sonst zerbricht das Zeug gerne einfach. Es reicht schon aus, die Scheibe dann mit Spiritus abzuwischen und sie reißt in alle Richtungen.
Polycarbonat ist da weniger empfindlich und auch deutlich schlagfester als PMMA
Ich lasse meine Plexiglas Teile grundsätzlich beim Profi machen. https://www.heinz-fritz.de/
Polycarbonat ist da weniger empfindlich und auch deutlich schlagfester als PMMA
es könnte natürlich sein, dass die platten, die ich damals verwendet hatte, aus einem anderen material bestanden. ich hatte das damals im baumarkt gekauft... ![]()
Und was ist nun besser, Polycarbonat oder Pmma?
Meine jetzigen kleinteilig sind aus ersterem. Das ganze verhält sich unauffällig seit ich damIV stabilisiertes Material verwende
PC ist mechanisch robuster, biegsam und bricht nicht etc.
Acryl ist weniger UV empfindlich (25 Jahre volle Sonne sollen gehen, PC so 10-15J (je nach Beschichtung)), und lässt mehr Licht durch wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
Für den Veranstaltungsumgebung würde ich PC bevorzugen, da keine Sonne scheint und wenn es 10 Jahre gehalten hat und dann blind wird muss man es neu kaufen. Aber ich denke es wird vorher zerkratzt.
Für den Veranstaltungsumgebung würde ich PC bevorzugen, da keine Sonne scheint und wenn es 10 Jahre gehalten hat und dann blind wird muss man es neu kaufen. Aber ich denke es wird vorher zerkratzt.
...bei mir scheint draußen ab und zu schon mal die Sonne ![]()
...und bei dem ganzen Led-Zeugs is mittlerweile ja auch genug UV Licht auf den Bühnen...
Um ein Plexiglas-Shield zu stabilisieren benutze ich seit Jahren hohe Mikrofonstative, die an jedem Ende des Shields im oberen Bereich mit einem Stück Gaffa dieses weniger wackeln lassen. Dazu den Mikrofonarm senkrecht stellen, dann kann dieser direkt am Plexiglas andocken und der Gußfuß des Stativs steht damit weit genug weg. Bei Rollrisern evtl die Füsse der Stative noch etwas ankleben. Zusätzlich evtl auch noch am unteren Ende des Shields ein kurzer Streifen Gaffa quer pro Einheit, dh zur Hälfte am Shield und die andere Hälfte auf dem Riser. Halt nicht so elegant wie eine selbst-gefräste Stütze.
Vielleicht wäre es noch eine Option Industrieprofile (Bosch/Item und Derivate z.b. auf ebay) zu nehmen?
Die sind halbwegs filigran, schon genutet, außerdem gibt es umfassendes Zubehör und Verbinder, um alle möglichen und unmöglichen Montagepositionen zu realisieren. Außerdem in schwarz und alufarben eloxiert erhältlich.
Bearbeitung notfalls mit dem Akkuschrauber.
I-tem Profile kommen bei mir auch oft für alles mögliche zum Einsatz.
Damit lassen sich schnell Kulissen oder auch Dollys bauen. Anschließend wieder zerlegen und wiederverwenden. Irgendwann hat man dann zu viele kurze Teile, dann muss man halt nachkaufen und die kurzen in den Alucontainer schmeißen.
Deko oder Lichtdollys können auch ein guter Montagepunkt für die "Plexiglas" sein
Manfrottoklemmen können dafür auch eine gute hilfe sein.
Bei sehr hohen Sheelds kann es sinnvoll sein die oberen hinteren Enden damit und einem Röhrchen zu verbinden. - oder wenns häufiger vor kommt eine entsprechend geschlitzte Dachlatte