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LTE Antenne für E-Band Funkmikro

  • fschleif
  • 9. August 2024 um 07:35
  • fschleif
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    • 9. August 2024 um 07:35
    • #1

    Hallo zusammen,

    Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein Anliegen und würde mich über euren Rat freuen:

    Ich brauche hin und wieder für ein Sennheiser EW G3 E-band System eine Richtantenne (bzw. derer zwei).

    Die Veranstaltungen, bei denen die Antennen benötigt werden, sind meistens pro Bono, daher ist die Kostenseite kritisch. (Zumieten möchte ich ungern).

    Ich habe im Netz günstige Antennen für den LTE Mobilfunk gefunden, die den Frequenzbereich abdecken. Spricht etwas dagegen, solche Antennen einzusetzen?

    Vielen Dank für eure Hilfe

    Frank

  • floger
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    • 9. August 2024 um 08:32
    • #2

    Solange Frequenzbereich und Impedanz passen, warum nicht?

  • djvomght
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    • 9. August 2024 um 08:34
    • #3

    Wenn die Frequenzbereiche passen, spricht überhaupt nichts dagegen. Auf der Waldbühne Jonsdorf läuft der Funk auch schon jahrelang störungsfrei mit "artfremden" DVB- Antennen.

  • floger
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    • 9. August 2024 um 09:05
    • #4

    Wobei DVB-Antennen vermutlich 75 Ohm haben. Funkmikrofone haben meist 50 Ohm. Sollte beim Empfang nicht soo tragisch sein, aber man sollte es im Hinterkopf behalten.

  • audiobo
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    • 9. August 2024 um 09:25
    • #5
    Zitat von floger

    Wobei DVB-Antennen vermutlich 75 Ohm haben. Funkmikrofone haben meist 50 Ohm. Sollte beim Empfang nicht soo tragisch sein, aber man sollte es im Hinterkopf behalten.

    Das Thema hatten wir vor ein paar Jahren mal:

    Abhängig von Frequenz UND Kabellänge entsteht halt eine Teilreflexion (= weniger Leistung am Empfängereingang). Kann man sich ausrechnen, Formel habe ich aber gerade nicht mehr im Kopf.

  • test
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    • 9. August 2024 um 12:09
    • #6

    du solltest versuchen, das du eine Antenne findest, die möglichst nur dein frequenzfenster abbildet. wenn die mehr kann, dann kann es passieren, das dein Nutzsignal in einem Störsignal untergeht.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • julian.e.
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    • 9. August 2024 um 12:19
    • #7

    Coole Idee! Welche Antenne hast du im Auge?

  • fschleif
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    • 9. August 2024 um 12:33
    • #8

    Danke für die vielen Antworten! Dann werde ich das mal so ausprobieren.

    Ich hatte an solche Antennen gedacht:

    https://www.ebay.de/itm/313915851606?mkcid=16&mkevt=1&mkrid=707-127634-2357-0&ssspo=ukQ1gm8SRbK&sssrc=4429486&ssuid=96p0a0vqR_C&var=612768184028&widget_ver=artemis&media=COPY

    Die sind sogar mit 50 Ohm angegeben, so dass da sogar die impedanz passen würde

  • secluded
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    • 9. August 2024 um 12:54
    • #9

    naja - in Gut gibt's das hier:

    CP Beam™ Antenna
    All Products Page
    www.rfvenue.com

    ...aber bei Deinem gelinkten Artikel bekommste 15 Stück zum Preis einer CP-Beam...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • fschleif
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    • 9. August 2024 um 13:20
    • #10

    Sieht schon gut aus.

    Der Preis ist aber leider ein wichtiges Kriterium. Sonst würde ich einfach die originalen Sennheiser Antennen nehmen und gut.

    Falls jemand was gebrauchtes loswerden will, wäre ich da natürlich auch offen 😀

  • wora
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    • 9. August 2024 um 13:56
    • #11
    Zitat von test

    du solltest versuchen, das du eine Antenne findest, die möglichst nur dein frequenzfenster abbildet. wenn die mehr kann, dann kann es passieren, das dein Nutzsignal in einem Störsignal untergeht.

    kannst du etwas genauer beschreiben, wie das nutzsignal hier durch ein störsignal beeinflusst werden könnte?

    ich meine klar ist, dass eine genau abgestimmte antenne die optimalste lösung ist. aber wenn die antenne darüber hinaus noch einen größeren frequenzbereich abdecken kann, dann darf das die eigentliche nutzfrequenz nach meinem verständnis eigentlich nicht beeinflussen - bzw. muss dann im empfänger mit entsprechenden filtern das nutzsignal herausgefiltert werden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • floger
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    • 9. August 2024 um 14:04
    • #12
    Zitat von wora

    bzw. muss dann im empfänger mit entsprechenden filtern das nutzsignal herausgefiltert werden.

    Es wäre halt von Vorteil, wenn das die Antenne auch schon etwas macht. Aber so lange das Band passt, wird es zumindest nicht schlechter als mit den Stummeln.

  • fschleif
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    • 9. August 2024 um 14:09
    • #13

    Ich schätze, ich probiere das einfach mal aus.

    Gibt es bei Sennheiser noch was zu beachten? Die Stummel sind ja lambda/4 Antennen, die die Erde über das Empfänger Gehäuse benötigen.

    Fällt das bei Richtantennen oder auch schon bei den längeren lambda/2 Antennen weg? (Müsste eigentlich, da da die Leiter ja die komplette Welle auf der Antenne schwingen können; die Erde braucht man wohl eher, um die Antenne virtuell zu verlängern, quasi wie ein Spiegelbild. Kann man das so verunfallt sagen, oder habe ich da was grundlegend falsch verstanden?)

  • julian.e.
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    • 9. August 2024 um 15:00
    • #14

    Ich bin sehr gespannt auf deine Erkenntnisse! Crimpst du dir an das Kabelende einen BNC Stecker oder machst du das mit Adaptern?

    Ich bin auf die Delock 88808 Antenne gestoßen, die sieht ziemlich baugleich aus zu dem von dir vorgeschlagenen Gerät. Da gibt es ein paar zusätzlich technische Daten:

    - Antennengewinn: 8 - 9 dBi

    • Polarisation: vertikal

    • Horizontaler Abstrahlwinkel: 90°
    • Vertikaler Abstrahlwinkel: 60°
    • Impedanz: 50 Ohm

  • djvomght
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    • 9. August 2024 um 15:00
    • #15

    Du hast das ganz richtig verstanden.

    BTW: Wer sich mal tiefer in die Materie von Antennen, Leitungen, Anpassung usw. einlesen will, dem sei der "Rothammel" empfohlen.

  • fschleif
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    • 9. August 2024 um 15:06
    • #16

    Zum Crimpen habe ich leider nicht die Ausrüstung. Entweder, ich nehme Adapter oder schaue, ob ich entsprechende Kabel finde…

  • floger
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    • 9. August 2024 um 15:09
    • #17

    Sowohl von N als auch SMA gibt's Adapter auf BNC. Theoretisch müsste ein N Stecker sogar direkt in eine BNC Buchse passen

    Edit: TNC und BNC sind kompatibel. N hat dickere Stifte.

  • julian.e.
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    • 9. August 2024 um 15:10
    • #18

    Für die N-Buchse von der Delock Antenne habe ich bei Reichelt Adapter auf BNC gefunden...

  • simonstpauli
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    • 9. August 2024 um 15:32
    • #19

    Da fällt mir ein, daß ich seit 4 Jahren noch eine Fernseh-YAGI im Keller habe, die ich für ein Projekt angeschafft hatte, welches dann irgendwie nicht stattfand. Muß ich doch tatsächlich mal ausprobieren, die Richtwirkung kann hier und da mal einen Vorteil darstellen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • test
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    • 9. August 2024 um 16:41
    • #20

    alleine das Vorwort im Rothammel ist schon lesenswert und führt in eine zeit, als die Welt noch in Ordnung war ;)

    http://www.crystal-hannover.de
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