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  4. Boxen & Boxensysteme

4-Kanalendstufe, 6 LS, geht das?

  • Dango
  • 23. August 2024 um 11:51
  • Dango
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    • 23. August 2024 um 11:51
    • #1

    Hallo!

    (Da der Beitrag im professionellen Bereich nicht freigeschaltet wurde, versuche ich es hier noch mal...)

    Ich hab mich bisher noch nicht so mit passiven Lautsprechersystemen beschäftigt, soll sowas aber nun planen.

    Ich möchte folgende Konstellation für eine Studiobühne:

    2 Eingangskanäle.

    2 Linien Lautsprecher mit entsprechendem Delay, je 2 Tops und 1 Sub. Alle Lautsprecher haben 8 Ohm.

    Wenn ich eine Endstufe besorge, die an jedem Output 600W an 8 Ohm liefert, kann ich das dann mit NL4-Kabeln wie folgt betreiben?

    Kanal 1: 1 Sub, 1 Top (Links)

    Kanal 2: 1 Top (Rechts)

    Kanal 3: 1 Sub, 1 Top (Links)

    Kanal 4: 1 Top (Rechts)

    Wird dann jeder Lautsprecher mit 600 Watt betrieben?

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  • guma 23. August 2024 um 12:19

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • test
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    • 23. August 2024 um 12:29
    • #2

    hier müssen wir mal mit absoluten basics ran :)

    du kannst bass und top nur in Ausnahmefällen zusammen auf einem Kanal betreiben. das wird hier vermutlich nicht der fall sein.

    wie heißen denn deine boxen?

    ein Delay geht nur dann, wenn der amp einen dsp hat, den man entsprechend konfigurieren kann.

    um das vernünftig zu machen brauchst mindestens 2 ampkanäle mehr, der dann bass macht.

    schau mal auf YouTube den Kanal Franks Lautsprecher werkstatt

    der erklärt diverse dinge recht anschaulich.

    *das wundert mich jetzt nicht, das das nicht in der Profi Abteilung gelandet ist.*

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

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    • 23. August 2024 um 12:55
    • Hilfreichste Antwort
    • #3

    Wenn die Subs eine Weiche haben, dann passt das so.

    Ansonsten:

    1: Top VL

    2: top VR,

    3: 2x Sub

    4: 2x Top delay

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    • 23. August 2024 um 12:57
    • #4
    Zitat von Dango

    Wird dann jeder Lautsprecher mit 600 Watt betrieben?

    Wenn die Endstufe 1200 W an 4 Ohm liefert, dann ja.

  • yamaha4711
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    • 23. August 2024 um 13:28
    • #5
    Zitat von Dango

    Ich hab mich bisher noch nicht so mit passiven Lautsprechersystemen beschäftigt, soll sowas aber nun planen.

    Warum sollst du als Laie/Rookie so etwas planen?

    WARUM???

    Zitat von Dango

    ...für eine Studiobühne

    Wer ist der Betreiber? Kann sich der Betreiber keine Fachfirma leisten?

    Zwei berechtigte und essentielle Fragen meinerseits, finde ich.

    Aber gut.

    Zitat von Dango

    Wird dann jeder Lautsprecher mit 600 Watt betrieben?

    In erster Nährung ja, wenn die Endstufe pro Kanal 600W @ 8 Ohm / 1200W @ 4Ohm liefert.

    Allerdings macht der Aufbau nicht wirklich Sinn, da an Kanal 1 und 3 der Bass und das Topteil dasselbe Signal bekommen, ausser im Bass ist eine Passivweiche mit Hochpass am Ausgang oder das Topteil hat einen schaltbaren Hochpass.

    Dann würden allerdings die beiden LS an Kanal 2 und 4 immer noch das Fullrangesignal bekommen, ausser eben es gäbe einen schaltbaren Hochpass.

    Für das Delay braucht es dann ein entsprechendes zusatzgerät, ausser die Endstufe hätte einen DSP. Dann wäre auch die Frequenzaufteilung kein Problem. Allerdings nicht so wie hier zusammengestöpselt.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Dango
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    • 23. August 2024 um 13:41
    • #6

    Ja, ich Dummerchen... Ich bin davon ausgegangen, dass ich alle 4 Kanäle der Endstufe auf jeweils alle 4 Kontakte der Speakonkabel verschalten kann und dann noch die Möglichkeit habe, jeden Kanal getrennt zu regeln, also quasi eine 8-Kanal-Endstufe hätte mit 4 Ausgängen. Haha.

    Nee, die Bässe haben keine Frequenzweichen. Dass ich für die Delays einen DSP brauche, ist mir klar.

    Also brauche ich 6 Kanäle, kapiert.

    Zum Thema "Laie/Rookie": Ich bin tatsächlich Fachkraft mit ein paar Jahren Berufserfahrung, hab aber immer nur an einem kleinen Theater gearbeitet und immer nur mit aktiven Systemen zu tun gehabt. Die Ausbildung war eher shitty, natürlich war das mal Thema in der Berufsschule, aber im Alltagsstress habe ich das nie vertieft/angewendet. Also muss ich mir manchmal noch Basics drauf schaffen. So what.

    Na wie auch immer, Danke für die Denkanstöße, ich lese mich da mal weiter rein.

  • Dango 23. August 2024 um 14:03

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • secluded
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    • 23. August 2024 um 14:49
    • #7

    Beide Subs auf Links jeweils ? Dann stehen die beiden Subs auch nicht nebeneinander, oder auf einer Linie vor der Bühne, sondern eine vorne am linken Top, der zweite Sub auf Höhe der Delay-Line ?

    Wieviel Ohm haben die Lautsprecher denn ? Welcher Hersteller und Bautyp ?

    DSP schon vorhanden ? (Subs und Tops müssen definitiv frequenztechnisch getrennt werden - Delayline muß verzögert werden)

    Mit 'nem 2 in 6 out Lautsprechercontroller (mit DSP) kannst du das ganze am effektivsten lösen. die 2 Tops Front einzeln anfahren, die 2 Tops auf der Delay-Line einzeln anfahren und entsprechend verzögern. Allen Vieren die unteren Frequenzen abschneiden, dann noch 'ne Endstufe für die 2 Bässe holen, die dann oben abschneiden im Frequenzgang und am besten vor die Bühne Mittig direkt auf ein Haufen schmeißen...

    Trennfrequenz zwischen Subs und Tops kann man herausfinden, bzw. austesten mit dem Gehör...

    Phasenlage wird dann sehr interessant bei dem Ganzen, kann man aber auch messen und einstellen...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Dango
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    • 23. August 2024 um 15:56
    • #8

    Also. Plan ist bisher:

    2 Tops L/R mit 1 Sub mittig Hauptlinie für Publikum
    2 Tops L/R mit 1 Sub mittig Bühnenhinterkante als Monitoring
    und 2 kleinere Tops R/L hinter das Publikum als Effektlautsprecher

    Alles geflogen.

    Also 8 Kanäle insgesamt.

    Konkret in's Auge gefasst habe ich Seeburg X1/X2 und Gsub1201 Bässe. Da gibt es ja verschiedene Varianten (aktiv, passiv, aktiv/passiv gemischt). Ob ich bei der passiven Variante wirklich die Systemendstufen haben wollen würde, weiß ich noch nicht, vielleicht was etwas Günstigeres und dann einen externen DSP.

    Der Raum ist etwa 120qm groß und hat 4 Meter Deckenhöhe, falls es interessiert. 4x8m Zuschauertribüne. Rest ebenerdige Spielfläche.

  • simonstpauli
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    • 24. August 2024 um 09:00
    • #9
    Zitat von Dango

    ...
    Konkret in's Auge gefasst habe ich Seeburg X1/X2 und Gsub1201 Bässe. Da gibt es ja verschiedene Varianten (aktiv, passiv, aktiv/passiv gemischt). Ob ich bei der passiven Variante wirklich die Systemendstufen haben wollen würde, weiß ich noch nicht, vielleicht was etwas Günstigeres und dann einen externen DSP.

    ...

    Das ist ein interessanter Ansatz.

    Bei den selfpowered-Systemen hast Du eine Systemendstufe, warum dann nicht bei den Systemen mit externer Endstufe genau die gleiche Strategie fahren? Alleine die Limiter so einzustellen, wie es in einer guten Systemendstufe geregelt ist, dauert einige Treiber. Den Verlust der Treiber in der Entwicklung zahlt man natürlich bei der Systemendstufe mit, aber das ist es in meinen Augen definitiv wert. Alternative ist, man verzichtet auf Pegel. Dann zahlt man wieder zu viel für die Lautsprecher.

    Ansonsten:

    Monitoring hinter der Bühne und mit Sub? Das ist ebenfalls interessant. Es würde dazu zwingen, die Haupt-PA auf die Bühnenhinterkante zu verzögern. Und das Ergebnis im Raum ist in hohem Maße vom Monitoring abhängig.
    Kann man machen, ist aber sehr ungewöhnlich.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • robert müller
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    • 24. August 2024 um 09:44
    • #10

    Was wird denn auf dieser Studiobühne überhaupt gemacht?

  • Fux
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    • 24. August 2024 um 13:38
    • #11

    Lautsprecher an der Bühenhinterkante? Was ist da der Gedankengang dahinter?

    Pfeift das nicht sofort in den Mikrofonen auf der Bühne, die davor stehen, oder gibt es gar keine Mikrofone und es ist eh alles nur Playback?

    Gibt es einen speziellen Grund einen Subwoofer an die Bühenhinterkante zu stellen, anstatt zu seinem Kollegen vor die Bühne?

    Entweder ist das eine sehr ungewöhnliche Beschallungsanforderung, oder eine eigenartige Lösung einer typischen Aufgabenstellung.

    Mehr Informationen zu Aufgabenstellung wären hilfreich. ;)

    Viele Grüße,
    Fux

    2 Mal editiert, zuletzt von Fux (26. August 2024 um 13:53)

  • robert müller
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    • 24. August 2024 um 16:09
    • #12

    Deswegen auch meine Frage.

  • Dango
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    • 2. September 2024 um 07:38
    • #13

    Auf die Frage, was auf der Studiobühne gemacht wird: Kleine theatrale Performances (eher weniger Live-Konzert-Beschallung). Das heißt in der Praxis 95% Zuspieler und 5% Sprache/Gesang über Mikrofone.

    Warum die hintere Linie als Bühnenmonitoring? Für den Druck auf der Bühne. Gerade bei Tanzgeschichten habe ich super Erfahrungen damit gemacht, den Tänzer*innen einen vollwertigen Sound zu geben, wirkt sich am Ende immer positiv auf die Performance aus. Wenn ich das bisher so gemacht habe, gab es immer (!) positive Rückmeldungen von den Tänzer*innen dafür. Dass mehr Schallquellen im Raum mehr potentielle Probleme ergeben, ist mir bewusst. Dass z.B. bei Tanz die vordere Reihe auf die hintere verzögert ist, stellt kein nennenswertes Problem dar.

    Das ist halt dann die Frage, wo man da die Grenze zieht. Für ein Live-Konzert-Setup würde ich das natürlich nicht so benutzen.

    Wenn das Publikum mal auf der Spielfläche sitzt, hat man auch ohne große Umbauten eine Beschallung von 2 Seiten.

    Falls es feedbackanfällige Mikros auf der Bühne gibt, kann man die ja immer noch von der hinteren Linie runternehmen bzw. muss dann halt mit den Delayzeiten spielen.

  • robert müller
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    • 2. September 2024 um 08:03
    • #14

    Und wenn du die Bühne von der Bühnenkante aus mit Monitoring bespielst? Da könnte sich ja (ja nach Aufbau) trotzdem mittig vor der Bühnenkante ein Sub befinden, der dann für Publikum und Bühne gleichermaßen das Low-End liefert. Man versucht das ja normalerweise zu vermeiden, aber in deinem Fall könnte es gewünscht sein. Dann hast du aber das Problem mit den Delayzeiten und den feedbackanfälligen Mikros nicht (außer vielleicht im Tiefbereich, aber Mikros werden ja normalerweise sowieso mit Lo-Cut betrieben).

  • simonstpauli
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    • 2. September 2024 um 08:11
    • #15
    Zitat von robert müller

    Und wenn du die Bühne von der Bühnenkante aus mit Monitoring bespielst? Da könnte sich ja (ja nach Aufbau) trotzdem mittig vor der Bühnenkante ein Sub befinden, der dann für Publikum und Bühne gleichermaßen das Low-End liefert. Man versucht das ja normalerweise zu vermeiden, aber in deinem Fall könnte es gewünscht sein. Dann hast du aber das Problem mit den Delayzeiten und den feedbackanfälligen Mikros nicht (außer vielleicht im Tiefbereich, aber Mikros werden ja normalerweise sowieso mit Lo-Cut betrieben).

    So würde ich das auch denken, an der Nulllinie die Beschallung für das Publikum und ebendort auch das Monitoring. Keine Laufzeitprobleme, weniger Verfärbungen nahe der Nulllinie.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Dango
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    • 2. September 2024 um 14:43
    • #16

    Ja, sauberer wäre die Variante natürlich.

    Den Sound im Rücken zu haben macht halt auch schon was...

    Muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen bzw. ausprobieren.

  • secluded
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    • 2. September 2024 um 17:23
    • #17

    habe das in letzter Zeit auch des öfteren auf kleinen Stadthallenbühnen vorgefunden, daß hinter dem Portal einfach 2 Lautsprecher in Richtung Bühne strahlen als "Monitoring". Dadurch, daß die Bühnen eh ausgehangen sind, ist da auch nicht großartig viel "Bühnenbeschallung" im Publikum zu hören, was dann auch nicht zum tragen kommt.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • Herr Nink
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    • 2. September 2024 um 17:52
    • #18

    Ich kenn die „sounddusche“ nur von oben…

  • Fux
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    • 2. September 2024 um 20:54
    • #19

    Da die Bässe wohl eh nicht gerichtet abstrahlen und so zusammen vor die Bühne gestellt noch ordentlich Bass auf der selben wiedergeben sollten, könnte ich mir für die Bühnenbeschallung auch gut 2 Sidefills vorstellen. Das wäre dann weder von der Nulllinie Richtung Bühnenrückseite, noch von der Bühnenrückseite mit Delaygebastel nach vorne, sondern ganz klassisch nur knapp hinter der Nulllinie im 90 Grad Winkel, also von Lins und Rechts auf die Bühne. Das wäre so ungewöhnlich ja nicht unbedingt...

    Viele Grüße,
    Fux

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