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Coda Audio HOPS10T-Pro

  • Fux
  • 18. November 2024 um 15:32
  • Fux
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    • 18. November 2024 um 15:32
    • #1

    Hallo Zusammen,

    beim Betrachten des neuen Topteils Coda Audio HOPS10T-Pro habe ich irgendwie ein Verständnisproblem.

    Getrennt wird das Mittelhochtonhorn lt. Herstellerangabe bei 650 Hz.

    Ein Horn mit diesen kleinen Abmessungen kann doch aber nach meinem Verständnis weder bei zu so tiefen Frequenzen den Treiber vernünftig belasten, noch kann es bei solch tiefen Frequenzen ein Richtverhalten von 80x50 Grad aufweisen.

    Habe ich da etwas übersehen oder irgendeinen Denkfehler?

    Mit der Bitte um "physikalische Erleuchtung"...... ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • marce
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    • 18. November 2024 um 16:38
    • #2

    Wo hast Du die 650Hz denn her? Auf der Produktseite finde ich nichts davon - und auch keine Messschrieben bzgl. Abstrahlung / Frequenz...

  • Fux
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    • 18. November 2024 um 16:45
    • #3

    Die 650 Hz stehen im Datenblatt...

    Auszug:

    Mit Messschrieben hält man sich wie oft bedeckt.

    Ob das mal der Anselm Goertz in einen Artikel durchmisst? ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • Pulenk
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    • 18. November 2024 um 19:56
    • #4

    Die 10“ Konuslautsprecher können bei tieferen Frequenzen horizontal aber auch nicht mehr Richtverhalten als das Horn aufbauen…. bei den Herstellerangaben des Abstrahlwahlwinkels weiß man ohnehin nie, ab welcher Frequenz die gültig sein sollen.

    Test bei PP wär sicher interessant, aber Coda wurde da glaub ich noch nie getestet - keine Ahnung warum…

  • stöff
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    • 18. November 2024 um 20:10
    • #5

    650Hz schafft auch das Horn der HOPS12 nicht in Bezug auf die Abstrahlung gemäss Datenblatt

  • schotte
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    • 18. November 2024 um 20:51
    • #6

    Mm, ...

    man unterscheide bitte akustische und elektrische Trennfrequenz ... wie steilflankig sind die Filter ... und ja der 2-Wege Koax kann das im Mitteltöner. Das Konstrukt basiert elementar auf tiefst möglicher Trennfrequenz. Gibt schon genügend anderes "Krüppzeugs" am Markt die die Fehlstellen nach oben hin im Frequenzgang bei solchen Pappen Sonderkonstrukten / Anordnungen mit ins Klangbild 'einlagern'.

    corn* Schotte

    Einmal editiert, zuletzt von schotte (18. November 2024 um 21:34)

  • Fux
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    • 18. November 2024 um 23:08
    • #7

    Da es sich um passive Filter handelt, ist ja eine extreme elektrische Steilheit nicht so einfach wie bei aktiver Trennung zu realisieren.

    Und selbst wenn der Hochpass bei 650 Hz unendlich steil wäre und darunter gar keine Leistung mehr beim Treiber ankäme, ist das Horn ja auch direkt bei 650Hz ebenso wie bei 700 Hz immer noch zu klein um den Treiber akustisch ordentlich zu belasten.

    Der BMS Coax an sich kann freilich tiefer als 650 Hz spielen. Aber er sollte halt dabei auch durch ein entsprechend großes Horn akustisch bedämpft sein. Ohne entsprechendes Horn (Extremfall ganz ohne Horn) macht die Treibermembran ja viel zu hohe Auslenkungen.

    Es ist schon klar, dass die Trennung so tief sein muß, um häßliche Nebenkeulen in der Vertikalen durch die Anordnung der beiden 10"er zu vermeiden und auch dass die Wellenlänge der höchsten von den 10"ern abgestrahlten Frequenz groß genug im Verhältnis zum den Hornabmessungen sein muß, damit der Schall aus den 10"ern noch um das Horn herum gebeugt wird.

    P.S.

    Habe ich was im Datenblatt bezüglich Abstahlung übersehen?

    Ich fand (auch bei der nicht mehr ganz neuen HOPS 12) dort keine Diagramme.

    Und ja, irgendwie finden die Coda Lautsprecher nicht den Weg zu Anselm Goertz.

    Ich denke da hat man kein Interresse daran, dass die Lautsprecher öffentlich "seziert" werden.

    Man läd bei Neuerscheinungen nur immer zum Probehören ein. :)

    Viele Grüße,
    Fux

  • Hanseat
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    • 19. November 2024 um 01:55
    • #8

    Von etlichen Coda-Produkten kann man zumindest gll-Files finden und sich auf diesem Wege über die Abstrahlung ein genaueres Bild machen (z.B. zur HOPS 12). Entweder über den EASE gll-Viewer - oder bei Spinorama handlich grafisch aufbereitet: https://www.spinorama.org/?page=1&search=coda

  • Fux
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    • 19. November 2024 um 10:04
    • #9

    Vielen Dank für den tollen Link!

    "Spinorama" kannte ich noch nicht.

    Da sieht man bei der Hops12 (60x40) eben auch, dass die Physik doch funktioniert und das Horn ein entsprechendes Bündelungsverhalten erst über gut 1000 Hz aufweist, was sich ja wieder wunderbar mit den Berechungen nach Keele deckt.

    Was mich weiterhin aber verwundert ist, wie der Treiber damit umgeht bei Frequenzen betrieben zu werden für die das Horn eigentlich zu klein ist. Da hat die Mitteltonmembran wohl ein relativ großes X-max durch eine entsprechende Aufhängung. (wie auch bei einem Community M200 Treiber).

    Bei der Ringmembrankonstruktion kann sie ja schon mal auf alle Fälle nicht an einem Phaseplug aufschlagen wie bei einem "normalen" Treiber mit kalottenförmiger Membran.

    Viele Grüße,
    Fux

  • stöff
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    • 19. November 2024 um 13:00
    • #10

    Port, Impedanz, FG roh ohne Amp mit und ohne Fenster, Hor. Pattern und FG über DSP Amp. Dies betrifft die HOPS12....

  • Fux
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    • 19. November 2024 um 13:30
    • #11

    Oh, vielen herzlichen Dank für das Reinstellen der Messungen! :)

    Man sieht schön wie das Horn zu höhren Frequenzen immer mehr zu laden anfängt, die Resonanz des hinter dem Horn eingeschlossenen Volumens bei knapp 400 Hz und den steilen Abfall danach oberhalb der 400 Hz (Bandpass).

    Bei der letzten on Axis Messung sieht man zu den Höhen hin schön, wie die ganze Hochtonenergie durch das sehr eng werdende Abstrahlverhalten auf Achse konzentriert wird.

    Die Trennfrequenz im Coax Treiber sieht man im Abstahlverhalten auch ganz deutlich.

    Da kann man sich wirklich schön in das Konzept reinfuchsen, bzw. auch mal nachvollziehen was man sich dabei wie gedacht hat.

    ...die Auflösung/Skalierung der Y-Achse ist ja schon krass im Vergleich zum Üblichen! ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • stöff
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    • 19. November 2024 um 13:44
    • #12

    Der Gap im Bereich der Trennfrequenz geht allerdings primär auf Treiber eigene Eigenschaften zurück. Ich kenne den BMS 4594 mit und ohne HE, Treiber sehr gut. Egal mit welchem Horn (ausser Prismen o.ä.) bringt man den nicht weg. Als Vergleich eine 4x10er Triax Kiste mit dem 4594HE und passiver Weiche auf dem Treiber.

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    • 19. November 2024 um 13:53
    • #13

    im grunde ist ja die ganze coda welt um diesen Treiber gebaut. der kann halt sehr tief getrennt werden und ist dabei eben auch noch echt performant. die hops 10 ist ja eine Abwandlung von der aps. wesentlicher unterschied ist die alu frontplatte und das horn.

    (ja, es gibt natürlich noch mehr unterschiede, aber grob sind es die beiden)

    http://www.crystal-hannover.de
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  • Fux
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    • 19. November 2024 um 14:06
    • #14

    Ich könnte mir Vorstellen, dass diese schmalbandige, aber tiefe Einschnürung im Abstahlverhalten (da ja hornunabhängig) von der zusammenführung der beiden Kanäle im Treiber (kleine und große Ringmembran) her rührt. Die Querschnittzeichnungen dazu findet man ja online, z.B. auch hier:

    BMS 4592Nd Coax XO sugestion
    Im using BMS 4592Nd (16 Ohms) coax drivers in a pair of 200Hz Tractrix horns. I´m currently using the 6300Hz original passive x-over for mid/high, but feels…
    community.klipsch.com

    Viele Grüße,
    Fux

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    • 19. November 2024 um 16:14
    • #15

    Coda war meine ich, vor 25 jahren mal bei Anselm mit dem Triax. da gab es auch einen Artikel in der pp zu.

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  • schotte
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    • 19. November 2024 um 19:23
    • #16

    Hallo,

    in #14 wird gar keine Schallführung vom 4592ND gezeigt im Bild sondern vom BMS 4590 !!

    corn*Schotte

  • Fux
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    • 19. November 2024 um 21:06
    • #17

    m.E. ist die Problemstellung aber die gleiche, nämlich die beiden Wege zusammen zu führen, ohne sich im jeweils anderen Weg einen Helmholtzresonator unfreiwillig einzubauen.

    Viele Grüße,
    Fux

  • test
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    • 19. November 2024 um 23:26
    • #18

    da ich ja ein bißchen was von dem holz habe, hat mich diese resonanz noch nie gestört. man sollte ja auch immer wissen, das man bestimmte senken nicht, wenn sie im rahmen bleiben, unmittelbar hören kann. mir ist dafür der fachbegriff entfallen.

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    • 19. November 2024 um 23:35
    • #19

    Maskierungseffekt? Da oben rum ist das ja wirklich nicht so wichtig, da geht es nur um Obertöne. Blöd wird's schon mal im Grundtonbereich, aber da hilft uns der Residualton.

    Richtig doof wird es schon mal wenn viele Frequenzeinbrüche und datenreduziertes Audiomaterial (in welchem bekannterweise die im Normalfall durch Verdeckung "unhörbaren" Frequenzen weggefiltert werden) zusammenkommen, da bleibt u.U. für's Hirn nicht mehr viel übrig an Futter.

  • test
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    • 19. November 2024 um 23:41
    • #20

    es haben treiber von coda in dem bereich ein problem. das tut in meinen augen und allen die mit dem mat arbeiten `mußten` keinen abbruch in der performance der systeme. mir ist zumindest keiner bekannt.

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