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D&B F2 aufarbeiten & modernisieren

  • DerNub
  • 25. Dezember 2024 um 16:50
  • treibsand
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    • 7. Januar 2025 um 08:14
    • #61

    Stimmt, das war ne nette Kombi.

    Hier im Norden war ja eher aus der Düsenklang-Zeit die F2/B1 mit Martin BSX erweitert, wenn es um kleinere Systeme ging. Auch die (etwas wilde) Zusammenstellung mit W8S ist mir mal untergekommen, aber selbst das war ja Mitte/Ende der 90er eigentlich noch ein Oberklasse System, wenn ich erinnere, auf was man sonst so in der Liga <1000pax traf...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wora
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    • 7. Januar 2025 um 13:15
    • #62
    Zitat von lomo

    F2 mit EAW SB1000 drunter war doch der Günter T.

    korrekt!

    der Güüünter... ;)

    das ergebnis hat mir damals sehr gut gefallen, das hatte er wirklich gut kombiniert. hat jedenfalls viel spaß gemacht, darüber zu mischen. die bässe arbeiteten deutlich präziser als das originale bassfundament.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • DerNub
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    • 9. Januar 2025 um 16:06
    • #63

    Updates:

    - Radians sind angekommen

    - messsetup für den Controller amp aufgebaut

    - Leider hat aber anscheinend unser Keithley Multimeter das zeitliche gesegnet, daher kommen die Messungen erst in ein paar Tagen, wenn unser 4-Kanal Tek ankommt :)

  • Loloverde
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    • 9. Januar 2025 um 20:18
    • #64
    Zitat von wora

    gut, dann nimmt man halt KSM9 mikros, die anhebung bei diesen mikros macht diesen verlust dann wieder mehr als wett :P

    Das ist nicht mal so albern. Wie du weißt, habe ich für meine Spielstätte KSM9 über alte d&b Tröten. Das war eine ganz bewußte Entscheidung gegen KSM8 und andere.

    http://www.thewhitelodge.de

  • URI
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    • 9. Januar 2025 um 22:26
    • #65

    aus eigener Erfahrung kann ich leider nichts beitragen,

    da bei mir aber noch 4 Stk 302 Flares rumliegen, ist das ganze schon irgendwie interessant.

    Gefühlsmässig würde ich eher auf mittelhubige 12" setzen wie 710 oder MH32, denn der wohl oft verbaute RCF 544 konnte auch 4,5mm Xmax

    Ah ja und der in der zweiten Version ( ohne Superhochtöner ) verbaute 2" Treiber war lt. meinen Quellen ein JBL2446

  • DerNub
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    • 10. Januar 2025 um 10:27
    • #66
    Zitat von URI

    der wohl oft verbaute RCF 544 konnte auch 4,5mm Xmax

    Hast Du die Daten von dem?

    Edit: haben jetzt ja zwei Stück erstmal mit alten Chassis in Betrieb genommen eine mit 110k und eine mit 544 - klanglich eigentlich kein Unterschied auszumachen. Haben aber auch nicht gemessen. Ziel war das da recht ad-hoc brauchbar Techno rauskommt und eine 50m² Tanze bespielt - was funktioniert hat ;)

  • Fux
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    • 10. Januar 2025 um 10:45
    • #67

    Der RCF L12P110K ist ein Super Mitteltöner, kann aber bei einer Polplattenstärke von 9mm und einer Spulenhöhe von 1mm überhaupt nicht viel Hub. (Werksangabe x-max +/- 3mm)

    Das geht nur laut in Konstruktionen welche die Membran im Übertragungsbereich sehr stark bedämpfen.

    Also muß das Horn entsprechend weit runter laden können, oder die Trennfrequenz zum Bass dementsprechend hoch liegen.

    Der RCF L12 544k kann deutlich mehr Hub.

    Ich habe zwar zu diesem keine Polplattenstärke und Soulenhöhe, aber RCF hat damals das X-max mit +/- 5mm angegeben, was auf mehr Schwingspulenüberhang schließen lässt.

    Der L12 544k ist aber auch einige dB leiser als der L12P110K und hat nur eine 3" Schwingspule.

    BL beim L12P110K = 25 und beim L12 554k = 15,4. Das sind beides schon recht unterschiedliche Chassis.

    Viele Grüße,
    Fux

  • DerNub
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    • 10. Januar 2025 um 10:51
    • #68

    Dies lässt die Vermutung aufkommen, dass die damals bei D&B einfach reingebaut was gerade rumlag.

  • DerNub
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    • 10. Januar 2025 um 10:53
    • #69

    Wobei Limmer selbst den 110 und den 12pe32 empfiehlt. Was ja beides Hornchassis sind

  • Fux
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    • 10. Januar 2025 um 11:38
    • #70

    Solange man hoch genug trennt passt der geringe Hub in dem kurzen Hörnern ja auch.

    Wenn man aber so tief zu den Bässen trennen möchte wie heute üblich, um mit den Bässen Bassarrays formen zu können und damit auch größere Abstände zwischen Top und Bass nicht zu viel Probleme machen, dann braucht man halt in den Tops Chassis welche mehr Hub abkönnen, oder entsprechend tiefere Hörner (die aber heute keiner mehr schleppen möchte).

    Die relativ kurzen Limmer Midbasshörner bedingen halt auch immer eine relativ hohe Trennung zu den Bässen.

    By the Way: Wo trennt denn der db Systemcontroller die Tops?

    Viele Grüße,
    Fux

  • DerNub
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    • 10. Januar 2025 um 13:13
    • #71
    Zitat von Fux

    By the Way: Wo trennt denn der db Systemcontroller die Tops?

    Da bin ich gerade dran :)

    Das TDS-2014 ist heute morgen angekommen und ich bin mal ins Lager um eine proof-of-principle Messung zu machen uuuuund die Erkenntnisse soweit:

    • Im Lager ist es arschkalt, wenn man sich nicht bewegt
    • Das Oszi tut :)
    • Da ist doch bissl magic in den Kisten, auch wenn das jetzt nicht wirklich viele Messpunkte waren
    • Und vielleicht sind einfache ohmsche Widerstände nicht perfekt geeignet um das zu messen


    Edit: gemessen wurde ohne die Kapazitäten in der Kiste. Die sind wahrscheinlich nötig für einen ordentlichen Betrieb :)

  • test
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    • 10. Januar 2025 um 13:25
    • #72

    im ht der klassische Verlauf. so ab 6-8khz wollen die alten ht einfach nicht mehr, wenn die bei 900-1000 reingehen. sieht beim access ja auch so aus. b&C de750 auch so ein Klassiker dafür.

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    • 10. Januar 2025 um 13:32
    • #73
    Zitat von test

    im ht der klassische Verlauf. so ab 6-8khz wollen die alten ht einfach nicht mehr, wenn die bei 900-1000 reingehen. sieht beim access ja auch so aus. b&C de750 auch so ein Klassiker dafür.

    Ne ich denke das ist auf den HT Abfall bei CD-Hörnern zurückzuführen. Der wird und wurde üblicherweise mit einem 6dB/oct shelf ausgeglichen :)

  • test
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    • 10. Januar 2025 um 13:38
    • #74

    und wie erklärst du dir dann den peak, den man so bei 13-15khz findet und nachdem dann der Treiber nix mehr macht? :)

    so ein shelfing war das im engeren nicht. sondern so eine Mischung aus shelfing und ht boost.

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  • DerNub
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    • 10. Januar 2025 um 13:44
    • #75

    Da haste natürlich recht. Da passiert glaube ich auch seltsames mit der Phase. Messe das später nochmal mit mehr Messpunkten und den Kapazitäten.

    ... und einem Heizstrahler neben mir xD

    Edit: wie gesagt - messung nicht überbewerten. Waren nicht allzuviele Messpunkte.

  • URI
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    • 10. Januar 2025 um 14:09
    • #76
    Zitat von DerNub

    Hast Du die Daten von dem?

    Edit: haben jetzt ja zwei Stück erstmal mit alten Chassis in Betrieb genommen eine mit 110k und eine mit 544 - klanglich eigentlich kein Unterschied auszumachen. Haben aber auch nicht gemessen. Ziel war das da recht ad-hoc brauchbar Techno rauskommt und eine 50m² Tanze bespielt - was funktioniert hat ;)

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    • 10. Januar 2025 um 16:50
    • #77

    Bei der Entzerrung der Treiber kommen einige Sachen zusammen.

    Wie schon erwähnt die CD Horn Korrektur, davon unabhängig der durch die Masseträgheit der Membran-Schwingspulenkombination bedingte Abfall zu höheren Frequenzen hin und dann die Breakups der großen Membran.

    Bei den alten JBL 2" Treibern wurde Allem zusammen bei den Aktivweichen oft dadurch Rechnung getragen, dass man einen Shelf ab 3,5 kHz mit 6 dB/oct. Steilheit eingesetzt hat.

    Dazu wurden dann die "Feinheiten" entweder am Terzband noch nachbearbeitet, oder bei seltenen, aufwendigeren Analogcontrollern eben dort noch ein paar Filter gesetzt.

    Der Grobe Ansatz der JBL 2445/2446 an den damilgen CD Hörnern der 23XX Reihe war aber der Shelfing Filter, der ab 3,5 kHz mit 6dB/oct anhob.

    Die z.B. in der zeitgenössichen Hitec Audio HR23 Aktivweiche zusschaltbare CD Horn Korrektur setzte für obige Treiber-Horn Kombination zu weit oben und zu verhalten an.

    Viele Grüße,
    Fux

  • DerNub
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    • 10. Januar 2025 um 23:09
    • #78

    Okay... wir haben heute abend nochmal mit mehr Messpunkten gemessen und auch die 30µF in Reihe gehängt, aber ... ich und alle die dabei waren sind leicht verwundert... wir haben zwei Amps in jeweils allen settings ("cut", "flat" und "boost") gemessen.

    Amp 1:


    Amp 2:

    .... es kann doch eigentlich nicht sein, dass die 2" quasi bis 30Hz runter laufen? Ich mein bei den ersten Tests habe ich mal probiert das Messmikro nur ins HT-Horn zu stecken und zeigte sich tatsächlich auch so ein Bild, aber ich hab das da als Messfehler abgetan.

    Ideen:

    - Pin-Belegung ist beim System verbastelt?

    - Da gehört eigentlich mehr passiv Kram als 30µF in Reihe rein?

    - Macht die Sense-Leitung irgendwas mega seltsames?

    - Wir haben uns dumm angestellt?

  • test
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    • 10. Januar 2025 um 23:35
    • #79

    warum die bei einem ht, der eine kapazität in reihe hat, irgend was boosten so tief, ist seltsam. man könnte das für eine ansteuerung des kompletten tops halten mit passiver weiche.

    ich denke, das da vielleicht noch eine induktivität in reihe zum ht ist. damit kann man ihn tiefer trennen.

    es ist eben immer ein problem mit so altem mat, das das eben auch eine geschichte hat, die man nicht vollumfänglich kennt.

    da hilft wohl nur einen andren besitzer zu besuchen und sich die tops mal anzuschauen oder anschauen zu lassen.

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    Einmal editiert, zuletzt von test (10. Januar 2025 um 23:54)

  • VTLS
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    • 10. Januar 2025 um 23:51
    • #80

    da es eine Unklarheit über den Sensdrive in den F2 Gab:

    A+ und E+

    sowie

    B- und F-

    gehören bei F1 / F2 / F1220 / F1222 zusammen

    Achtung:

    Bei (sub)Bässen teils andere Belegung

    Gruß Luca

    Einmal editiert, zuletzt von VTLS (11. Januar 2025 um 00:37)

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