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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Sehr kompaktes 2x12er Topteil

  • uchrisu
  • 4. Mai 2025 um 19:38
  • Fux
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    • 9. Mai 2025 um 07:44
    • #21

    Da sind die 12“er aber nicht horngeladen.

    Wenn man die 12“er wegen der Gesamtbauhöhe (und um keine Nebenkeulen in der Vertikalen zu bekommen) mehr einkippt und näher zusammenschiebt, ergibt sich durch das Volumen hinter dem Mittelhochtonhorn ein Bandpass mit einem starken Einbruch direkt darüber, so dass der Treiber seht tief getrennt werden muss, um in diesem Bereich keinen Pegelverlust zu bekommen. Das fordert wiederum ein großes Horn, was den Bandpasseffekt noch verstärkt. Auf alle Fälle wird dann auch eine sehr steilflankige Trennung in der Weiche notwendig werden.

    Ich denke aber, es sollte hier doch ein kompaktes und horngeladenes Top werden.

    Viele Grüße,
    Fux

    3 Mal editiert, zuletzt von Fux (9. Mai 2025 um 08:36)

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    • 9. Mai 2025 um 10:54
    • #22

    Von "Horn" hatte ich unter der Ziel-Vorstellung des Thread-Erstellers nichts gelesen.
    Das sieht mir eher nach einer "Gratis" Gegebenheit aus, aufgrund des Coax-Aufbaus.
    Ziel ist eher Kompakt, da ist ein Hornstummel m.M.n entbehrlich.

    Bei der klassischen V-Anordnung wie es viele HST praktizieren, muss man zumindest in der Mitte den Slot freilassen für den Flansch des Horns, welcher i.d.R 120mm beträgt.

    Ja da kommt die Problematik von Fux zum tragen, starkes kippen => viel Bandpass im kritischen Bereich < X-over. Ein bischen kann man durch konstruktiven Aufwand diesen Effekt optimieren durch, Schalliinse, oder Horn-Flankenabdeckung, wie bei der Seeburg C-Serie (im Bild).
    Coda geht mit der Hops da den Weg, die Seiten einfach offen zu lassen, durch eine endsprechende Ausarbeitung des Front-Gitters.

    Will man möglichst bzw noch kompakter, muss man zusehen, dass man
    a) diese 120mm des Horn Flansches Vertikal noch einsparen kann, und
    b) die angebachte Bandpass Problematik minimal bzw für den Gesamtzweck unkritisch hält.

    Eine sehr tiefe Trennfrequenz fällt da raus, weil ein großes Horn zb RCF H950 die gesamte Box unmittelbar größer macht.
    P.s Bei Hörnern dieses Formats bietet sich natürlich Theoretisch der Aufbau einer Seeburg K24 an.
    Aber die Variante des "Slot Loadings" der 12er scheint auch enorme Nachteile zu haben, und in der Response mehr als unstetig zu sein. Zur K24 lassen sich ja viele User Kommentare er-googlen.

    Diese Überlegungen führen dazu, dass möglicherweise ein direkt Coaxialer Aufbau (TMT Schallwand gerade, HT direkt davor) eine effiziente Form eines kleinen Gehäuse darstellt.
    Problem nur, das HT-Horn muss kurz sein, xover also hoch, und die schmale Gehäusebreite im Verbund mit dem HT Horn sorgt vermutlich für einen deutlichen Bandpass-Effekt.
    bei hoher X-over muss ebenfalls der vertikale Abstand der abstrahlenden Chassis unter betrachtung der abzustrahlenden Frequenz endsprechend minimal gehalten werden.
    Wenn man da bei 60cm Bauhöhe bleibt, und mit Schall-Linsen arbeitet. Kann das von Vorteil sein.

    Bilder

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    • 9. Mai 2025 um 13:41
    • #23

    Wie man doch recht gut sieht, führt die Eigenschaft "kompakt" zu recht vielen akustischen Problemen,

    vielleicht sollte man sich davon verabschieden.

  • test
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    • 9. Mai 2025 um 15:01
    • #24

    ich würde ja ketzerisch vorschlagen, das man einen Nachbau von tw audio in china kauft und die dann gepimt wird. alternativ, die Bauzeit mit kundenaquise verbringt und sich was fertiges kauft.

    das sollte deutlich effizienter sein

    http://www.crystal-hannover.de
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  • Fux
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    • 9. Mai 2025 um 15:21
    • #25

    Für den, der den Selbstbau als „Hobby“ zusätzlich zur Beschallerei ansieht, ist es natürlich keine Option ein fertiges Gehäuse zu kaufen. (Bei mir auch nicht)

    Dass es rein monetär betrachtet andere Möglichkeiten gibt, in der selben Zeit mehr Geld zu verdienen, wurde hier schon oft genug diskutiert, geht hier aber am Ansatz des Selbstbaus, um sich mit der

    Materie zu beschäftigen und die Genugtuung zu haben etwas gut funktionierendes selbst auf die

    Beine gestellt zu haben, vorbei.

    Just my 2 cent

    Viele Grüße,
    Fux

    Einmal editiert, zuletzt von Fux (9. Mai 2025 um 16:37)

  • test
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    • 9. Mai 2025 um 15:25
    • #26

    ... und genau deswegen steht in den ridern immer als erstes: kein Selbstbau :)

    auch sind selbstgebaute boxen nahezu wertlos. wir gedenken kurt und seiner pa.

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  • Fux
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    • 9. Mai 2025 um 15:32
    • #27

    Also wir haben immer nur mit selbstgebauten Lautsprechern gearbeitet und damit durchaus auch Bands beschallt, die man kennt.

    Es hat sich noch nie jemand beschwert, ganz im Gegenteil eher nach dem

    SoundCheck/Konzert gesagt: „Sound war super. Das ist aber nicht selbstgebaut?!?“

    Ich denke es kommt immer darauf an, wie man den Selbstbau betreibt und was man mit dem Material dann anstellt und die Kapelle auch mischt.

    Wenn alles zu aller Zufriedenheit bestens läuft, dann fragt keiner warum es so gut gelaufen ist.

    (Warum auch)

    Viele Grüße,
    Fux

    Einmal editiert, zuletzt von Fux (9. Mai 2025 um 15:56)

  • Fux
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    • 9. Mai 2025 um 16:11
    • #28
    Zitat von test

    ... und genau deswegen steht in den ridern immer als erstes: kein Selbstbau :)

    auch sind selbstgebaute boxen nahezu wertlos. wir gedenken kurt und seiner pa.

    Ja, ja, die Rider…

    Getrennter Künstlergarderobenzugang, Duschen, frisch gemachtes Essen, keine Pizza/Döner, ein Teller frisches Obst….. ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • uchrisu
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    • 9. Mai 2025 um 16:24
    • #29

    Danke an Fux und aw-audio für die inspirierenden Beiträge.

    Ja, es soll Selbstbau sein, weil ich daran Spaß habe und das ganze als Hobby betreibe.

    test diese Diskussion musst du nicht in allen Selbstbau-Threads anfangen. Es nervt einfach nur noch. Um mal ganz ehrlich zu sein: Wenn es mir ums Geld gehen würde, würde ich gar keine Beschallung machen, sondern hätte mir einen anderen Job gesucht, wo ich mein Häuschen in 5 Jahren abbezahlt hätte, dann vielleicht noch 5 Jahre für die Altersvorsorge gearbeitet hätte und mich dann zur Ruhe gesetzt hätte. Trotzdem schreibe ich doch nicht in jeden Thread hier im Forum, dass die ganze Veranstaltungstechnik sinnlos ist, da man woanders viel mehr Geld verdienen kann.

    Zum Thema: Ja, für mich ist der Hauptaspekt die Kompaktheit. Auch hierfür gibt es Gründe. Klar sind mit mehr Volumen und mehr Gewicht akustisch bessere Konzepte möglich, aber darum geht es hier nicht.

    aw-audio hat schon richtig erkannt, dass das "pseudo"-Hörnchen im Tiefmittelton eher der Anordnung und Kompaktheit in der vertikalen zu verdanken ist.

    Eine Frage habe ich an die erfahrenen Selbstbauer. Wie bekommt ihr die Löcher für die Lautsprecherbefestigung so genau hin? Wenn ich die Chassis aufsetze, anzeichne und dann dort Löcher bohre, dann sind diese manchmal am Ende 1 mm daneben. Das reicht schon aus, damit man die M6-Schrauben nicht mehr alle sinnvoll durch alle 8 Löcher im Korb in die Muttern (hier z.B. Einschraubmuffen) bekommt. Ich überlege jetzt auf M5 zu gehen um etwas mehr Spiel zu haben.

  • Fux
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    • 9. Mai 2025 um 16:32
    • #30

    An 8x M5 kann man einen Ochsen aufhängen…

    8x M6 sind für einen 12“ Tiefmitteltöner komplett überdimensioniert. ;)

    Also keinen Stress machen und einfach M5 Einschlagmuttern nehmen und diese mit je zwei ganz kleinen Spax sichern.

    Viele Grüße,
    Fux

  • test
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    • 9. Mai 2025 um 17:14
    • #31

    warum nicht einfach mit einem 6er Bohrer die Löcher anbohren und dann da mit einem entsprechenden Bohrer weiter machen. einschlagmuttern würde ich nicht verwenden. ich bevorzuge klar Rampa Muffen.

    die haben ein holz Außengewinde und ein Maschinengewinde innen. einschlagmuttern sind mir schon zu oft aufgerissen.

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    HenrySalayne
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    • 9. Mai 2025 um 18:32
    • #32
    Zitat von test

    warum nicht einfach mit einem 6er Bohrer die Löcher anbohren und dann da mit einem entsprechenden Bohrer weiter machen. einschlagmuttern würde ich nicht verwenden. ich bevorzuge klar Rampa Muffen.

    die haben ein holz Außengewinde und ein Maschinengewinde innen. einschlagmuttern sind mir schon zu oft aufgerissen.

    Eine Rampa-Muffe hat bei der Befestigung eines Treibers nichts verloren. X/

    Rampa-Muffen sind explizit für Sacklochbohrungen und kein ideales Mittel für Durchgangsbohrungen. Außerdem trägt bei der Rampa-Muffe nur die Wand der Bohrung - was ein massives Problem ist, wenn direkt daneben die Platte für den Treiber durchbrochen ist und die Wand keine Materialstärke hat. Wenn die Bauteile mit viel Kraft verspannt werden sollen ist immer eine Einschlagmutter oder eine Scheibe mit Mutter besser.

    Ich würde für saubere Löcher eine Standbohrmaschine und eine Bohrschablone empfehlen. Mit CAD-Plänen sollte der Lochkreis wahrscheinlich sauber ausdruckbar sein.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

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    • 9. Mai 2025 um 18:41
    • #33

    ich bin bisher immer gut gefahren, mit
    - Chassi in den ausschnitt setzen

    - mit 4-6mm Bohrer leicht anbohren

    - Chassi entnehmen, und mit zb 7mm (für M6) durchbohren
    - Einschlagmuttern mit geeigneter Opfer-Schraube und ordentlich Drehmoment (nicht zu viel) reinziehen
    - Dabei die Einschlagmutter mit einer Flachzange beim einziehen mit der anderen Hand festhalten, damit die Nasen nicht außversehen umklappen beim einziehen.
    - Ab und zu die Opfer-Schraube wegen Abnutzung wechseln.

    P.s bei https://www.aoyueaudio.com/ kann man die beliebten Kurzhorn 2x12 Kopien ohne Chassis für ~330 Eur inkl Shipping ordern.
    Aber wie Fux richtig erkannt hat, gehts ja nicht ums 1:1 Abkupfern.

  • URI
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    • 9. Mai 2025 um 18:47
    • #34

    Die kompakteste Lösung besteht aus einem Coax 12" mit einem normalen 12", ohne irgendwelche "Hornladung", als 2 1/2 Wege Konzept.

    David Gunness bietet solche Lautsprecher an.

    passive Frequenzweiche für den Coax und den zweiten 12" aktiv dazu

  • uchrisu
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    • 9. Mai 2025 um 19:01
    • #35

    Vielen Dank für die Tipps.

    Da ich 24mm Multiplex habe und auf der anderen Seite eigentlich eine glatte Oberfläche für die weiteren Arbeiten/Befestigungen haben möchte, setze ich in diesem speziellen Fall tatsächlich auf Sacklochbohrungen mit "Rampa"-Muffen. 24mm habe ich deswegen genommen, da ich so 1 cm wegfräsen kann um die Membranauslenkung ohne Anschlagen zu ermöglichen und ich dann immer noch genug Stärke habe. Da von der Schallwand eh das meiste weggefräst oder weggesägt wird, ist das Gewicht der Wand auch gar nicht mal so hoch zum Schluss.

    Für den ursprünglichen Plan mit dem Sica-Treiber wollte ich sogar 27 mm Multiplex nehmen, da die Befestigung für den Hochtöner dann plan gepasst hätte.

    Eine Alternative wären 2 aufeinander geleimte 12mm Platten gewesen. Dann hätte man die eine etwas größer aussägen können und die Einschlagmuttern versenkt in die eine Platte einlassen und mit der anderen abdecken können.

  • Fux
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    • 9. Mai 2025 um 20:24
    • #36
    Zitat von URI

    Die kompakteste Lösung besteht aus einem Coax 12" mit einem normalen 12", ohne irgendwelche "Hornladung", als 2 1/2 Wege Konzept.

    David Gunness bietet solche Lautsprecher an.

    passive Frequenzweiche für den Coax und den zweiten 12" aktiv dazu

    Eine wirklich passende Passivweiche dazu ist aber nicht gerade trivial. Damit die Phase des 2,5ten Wegs zum 2.Weg passt, sind unter Umständen schon ein paar Klimmzüge notwendig.

    Will man in den Mitten beide Konuschassis zwecks Wirkungsgrad gleichzeitig laufen lassen, ist der Wirkungsgrad des Treibers im Coax in Richtung Hochton dann schon recht schnell am Ende.

    Den 2. 12“ aktiv dazu sehe ich bei so einem einfachen Konzept eher nicht. (Zu viel Aufwand)

    Aber erlaubt ist schließlich was gefällt.

    Viele Grüße,
    Fux

  • URI
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    • 9. Mai 2025 um 20:49
    • #37

    Ich würde, anstatt Blödsinn zu schreiben, die Zeit darauf verwenden, rauszufinden,

    wer David Gunnes ist und warum er das genau so macht

  • test
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    • 9. Mai 2025 um 20:54
    • #38

    ich hbe ca. 30boxen in meinm pa leben gebaut. es gab nie probleme mit rampa muffen. wenn die mit kragen sind, dann schließen die auch gut ab.

    bei einschlagmuttern ist es mir bei verorgelten schrauben passiert, das die einschlagmutter sich mitgedreht hat.

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    • 9. Mai 2025 um 21:13
    • #39
    Zitat von URI

    Ich würde, anstatt Blödsinn zu schreiben, die Zeit darauf verwenden, rauszufinden,

    wer David Gunnes ist und warum er das genau so macht

    Das kann ja meinetwegen jeder so machen wie er will, aber ich würde mich zu allererst mal mit den elektroakustischen Grundlagen beschäftigen, egal wer wo was gesagt hat und ganz unabhängig davon wer er ist, oder wie er heißt.

    „Lasst uns alle eine Sandale ausziehen und ihm nachfolgen!“ ;)

    P.S.

    Das wirklich Schöne an der Physik ist, dass sie für alle gleich ist.

    Viele Grüße,
    Fux

    Einmal editiert, zuletzt von Fux (9. Mai 2025 um 21:58)

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    • 11. Mai 2025 um 05:16
    • #40

    Alleine wegen der unpassenden/unstetigen und vertikal viel zu breiten abstrahl Charakteristik finde ich coax tmt uninteressant.

    Die einzigen die annehmbar wären, wären die b&c htx.

    ... Was will man mit 80*80 Grad (ohne Horn) wenn nicht ausschließlich Monitor Betrieb. Außerdem brechen die meisten , wenn mit Horn Aufsatz schon unterhalb der empfohlenen x-over Frequenz auf. Konventionelle tmt und HT getrennt, sind da weiterhin überlegen m.M.n.

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