Hallo!
Hat jemand von euch das 4m-Kurbelstativ von K&M in Gebrauch?
Würdet Ihr damit guten Gewissens einen 20kg-Lautsprecher auf 3,5m Höhe betreiben?
Vielen Dank!
Ja und Ja
Hallo!
Hat jemand von euch das 4m-Kurbelstativ von K&M in Gebrauch?
Würdet Ihr damit guten Gewissens einen 20kg-Lautsprecher auf 3,5m Höhe betreiben?
Vielen Dank!
Ja und Ja
Geht mir ähnlich. Habe vier 213er. Davon sind zwei antik (>20 Jahre) und die Einrastmechanik arbeitet zuverlässig.
Dito
Hier ein Excel-Sheet für diesen Zweck
Noch leicht Modifizieren und man generiert damit ein Last-Höhen-Diagramm ähnlich wie beim Gabelstapler oder Steiger.
Mit ins Case oder die Transporttasche tackern und man ist ganz weit vorne in der Prävention. ![]()
man kann auch die Fusserweiterung 24748 anbringen und den Radius erweitern. Das geht auch beim 213er. Dann geht das 213 sogar mit 1m Verlängerung.
24748 ist ein Teil, das eins pro Stativ zum Ausgleich von Unebenheiten des Untergrunds, zum Nivellieren gedacht ist. Ob wohl drei davon zum Verlängern noch sach/zweckgerechter Gebrauch ist???
Zum Kuzar Prime 80:
Der kommt mit der Last einer T24 ja locker zurecht.
Aber das Kippmoment? Die Standfläche ist ja deutlich geringer als beim 24740…
Das stört mich auch irgendwie am 24740: Die riesige Standfläche und die optisch markanten Füße, über die man vielleicht auch noch stolpert.
Gibt es einen klassischen Lift, wie z.B. Kuzar K2 auch ein klein und leicht?? Also vielleicht nur 3,8m Höhe und weniger Last.
Das wäre für mich ideal. Die Füße am Boden ließen sich auch leicht zusätzlich beschweren. Optik super und standfest.
Gibt es sowas?
Es gäb noch einen Traversenlift z.B. "Fantek FTT101B05D Tower Lift 100kg". Die minimale Höhe sind hier nur 1,29m ... das Ding ist sehr kompakt.
Nachteil:
- schwer ca. 25kg
- 4 Beine
- als "Boxenstativ" sehr teuer
Vorteil:
- 100kg
- kann auch für Traversen eingesetzt werden
- relativ klein und kompakt min. Höhe 1,29
das problem mit den füßen haste bei jedem Lift.
ein Dreibein läßt sich auch noch einfacher 'verstecken' als 4 füße. da ist , wenn es an einer ecke einer bühne steht, nur ein Bein, was stört.
am Stolper-unproblematischsten waren da fast die alten MANFROTTO 317-6 - noch flacher wäre dann wohl nur noch eine reine Stahlplatte (also "Tellerstativ in groß"
man könnte ja auch einfach ne große stahplatte nehmen und da als Ballast einen bass drauf. dann die box auf ein stück truss
Ich hab mein Excel-Sheet zur "Standsicherheit von Dreibein-Stativen" noch etwas übersichtlicher gestaltet (Datei im Anhang) und ein paar Beispiele durchgerechnet. Das Beispiel-Setup basiert auf dem unter verschiedenen Markennamen angebotenen "Wind-Up-Stativ" mit 85kg Tragfähigkeit:
Erstes Ergebnis:
Somit sollte das Stativ standfest sein - Indoor sowieso, aber auch Outdoor (mit Windlast) - und unter Berücksichtigung eines leichten Schiefstandes. Überraschende Erkenntnis dabei: Die Höhe der Last spielt gar keine so ausschlaggebende Rolle (insofern die Exzentrität nicht zu groß wird).
Anstoßmoment: Ganz anders sieht das allerdings aus, wenn man Publikumsverkehr berücksichtigen und ein ein Anstoßmoment berücksichtigen muss. Zitat aus DIESEM Dokument:
"Vorgeschriebene oder genormte Belastungsansätze gibt es hierzu nicht, wir empfehlen jedoch folgende Ansätze:
- 0,5kN in 1m Höhe (bei normalem Publikumsverkehr)
- 1,0kN in 1m Höhe (bei dichtem Menschengedränge)"
(In diesem Zusammenhang schon mal eine Frage an die Experten: Das Dokument ist schon recht alt. Gibt's dazu inzwischen eindeutige Vorgaben bzw. haltet ihr die angegebenen Werte für nachvollziehbar?)
Ergebnis mit Anstoßmoment:
Ballastierung wäre eine Möglichkeit, um das Standmoment zu erhöhen - und gerade dadurch werden leistungsfähigere Konstruktionen schließlich erst standfest. Aber im Falle des genannten Beispiels müssten immerhin rund 65kg Ballastierung an den drei Beinen des Stativs befestigt werden.
Schlussfolgerungen:
da du ja in keinem fall die füße einfach so ins pblikum stallen kannst, fällt ja der fall mit Gedränge und wenig Publikumsverkehr eigentlich zwingend raus. ich kann sowohl über einen fuß als auch einen Ausleger stolpern. gefährlicher sind die, die mit ihrem fuß unter das Stativ kommen. die reißen mit Leichtigkeit das ganze Stativ um.
Guter Hinweis. Das Dokument bezieht sich ursprünglich ja auch auf "PA-Tower" - also eben keine Dreibein-Lösung. Damit bleibt ZWINGEND die Anforderung, den Bereich absolut sicher für Publikumsverkehr (und Mitwirkende) abzusperren.
Und bei der Gelegenheit bitte auch dafür sorgen, dass niemand über die Kabel zum Top stolpern oder (un-)absichtlich an ihnen ziehen kann - nach dem Motto: Wohin läuft nochmal das lange XLR-Kabel...? ![]()
Kabel ist doch ans Stativ getüdelt