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Live Nutzung von Effekten, pre- UND post processing sinnvoll?

  • kilian
  • 10. August 2025 um 11:17
  • wora
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    • 11. August 2025 um 17:12
    • #21

    danke.

    ich muss zugeben, dass mir früher bei meinen Lexicon und Yamaha effekten vor allem der kompressor im eingang immer sehr gefallen hat. mit den neuen effekten in der dLive kann ich das wieder sehr einfach reaktivieren.

    das wäre dann nach dieser logik aber eher "nicht-LPI" (deutsch für "nicht-linear-pegel-invariant") ^^

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Christian Hofmann
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    • 11. August 2025 um 17:51
    • #22
    Zitat von wora

    danke.

    ich muss zugeben, dass mir früher bei meinen Lexicon und Yamaha effekten vor allem der kompressor im eingang immer sehr gefallen hat. mit den neuen effekten in der dLive kann ich das wieder sehr einfach reaktivieren.

    das wäre dann nach dieser logik aber eher "nicht-LPI" (deutsch für "nicht-linear-pegel-invariant") ^^

    Ich stell mich jetzt mal dumm an. Was komprimierst du da vor dem FX, den Send mit allen Kanälen, die darauf senden? Damit nicht einzelne Peaks ne Hallfahne auslösen? Für mich ist das neu, das so zu machen. Wo sind die Vorteile?

  • wora
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    • 12. August 2025 um 00:30
    • #23

    genau das.

    am besten ist, du probierst das einfach mal aus. wenn es dir zusagt, nutze es - und wenn nicht, lass es einfach weg. ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 12. August 2025 um 09:07
    • #24
    Zitat von Christian Hofmann

    Ich stell mich jetzt mal dumm an. Was komprimierst du da vor dem FX, den Send mit allen Kanälen, die darauf senden? Damit nicht einzelne Peaks ne Hallfahne auslösen? Für mich ist das neu, das so zu machen. Wo sind die Vorteile?

    Genau so bekommt man die Spitzen von zu lauten (Einzel-)Signalen weg, wenn man mehrere Sends in einen FX schickt. Dann überlagert die laute Spitze, oder das zu laute Signal den Rest der Signale, was man dann am Output (das Ergebnis des einzelnen FXs) merkt - da ist dann gefühlt nur das lauteste Signal mit Hall zu hören, wohingegen die zu leisen Signale dann in der Hallfahne das lautesten Signals untergeht... - wird dann meist zu unbrauchbarem Matsch drunter oder man "hört" es gar nicht...

    (alles bissi sporadisch erklärt, aber ich hoffe es ist verständlich ^^ )

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Christian Hofmann
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    • 12. August 2025 um 09:09
    • #25

    Danke für die Erläuterung. Werde ich auf jeden Fall mal probieren.

  • audiobo
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    • 12. August 2025 um 10:12
    • #26

    Man kann auch pegelabhängig den Distanzeindruck beeinflussen - es soll ja Sängerinnen geben, die ganz bewusst mit Mikrofonabstand und selbst produzierter Lautstärke umzugehen wissen, das kann man so gegebenenfalls noch etwas unterstützen. Vorausgesetzt, das Signal wird nicht schon vorher komplett plattgebügelt.

  • Marcel
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    • 13. August 2025 um 14:39
    • #27
    Zitat von guma

    ...In den realen Beschallungsumgebungen sind allerdings die Ergebnisse damit oft enttäuschend. Das liegt meiner Meinung nach vor allem daran, dass wir nahezu immer eine 'a room within a room' Situation haben, die für mich die Raumsimulationsidee an sich einen großen Schritt ad absurdum führt. Die meisten (nicht alle) Pulthalls verwenden zur Hallerzeugung schlicht zu wenig Rechenleistung für ein durchsetzungsfähiges Ergebnis. ...

    Hi, da möchte ich mich gerne mal einklinken.

    Ich nutze ja eine SQ-6 für meine Mischgeschichten und besonders bei der Kapelle die 80er Songs verrockt, kann man sich da schon ganz gut austoben was FXe angeht - hier bin ich auch noch lange nicht am Ende der Fahnenstange. Ich habe mich nach dem ersten Testgig im Proberaum dann zu Hause hingesetzt, mir die Einzelspuren genommen und passend für jeden Song FXe zusammengeschraubt. Das klang zu Hause und auf Kopfhörer erstmal gut. Live muss ich gestehen, dass bestimmte (in dem Fall) Reverbs aber einfach gar nicht funktionierten. Entweder gingen die völlig unter, oder ich mache sie deutlich lauter, was dann zwar irgendwie nach einem Raum klingt, aber noch lange nicht gut. Ich hatte auch schon den Fall, dass ein FX in einem Raum (Zelt in dem Fall) mal so gar nicht funktionierte. Feststellen musste ich das bislang in erster Linie bei Halleffekten die relativ natürlich klingen und daher teils ausgetauscht wurden. Oder ich spiele live mal mit der Länge der Hallfahne was auch manchmal gut funktioniert. Bei der SQ-6 kann man sich das ja zum Glück auf die Drehencoder links legen, so hab ich das immer im direkten Zugriff.

    Andere Seite: Für die Drums (speziell Snare) nutze ich bei vielen Songs ein Yamaha SPX 2000 mit angepassten Presets. Hört man sich die Dinger an (grad die orig. Namen vergessen z.B. Big Snare?), klingen die alles andere als natürlich - funktionierten dafür bislang bei jedem Gig, egal ob drinnen, draussen, oder wie auch immer die Raumakustik war. Dieser super dichte Plate ähnliche Hall kann sich einfach immer durchsetzen. Damit kann man auch mega gut z.b. die Toms nach vorne schieben, wenn das richtig kesseln soll, ohne die eigentlichen Kanäle lauter zu machen - in dem Fall dann nur den FX. Nunja, und die ein oder andere "Snare Bomb" kann man damit natürlich auch sehr gut zünden :saint:

    Einen Kompressor vor dem FX habe ich noch nie vermisst. Ich muss allerdings gestehen, dass ich relativ viele FXe parallel nutze und es dort selten zu "Überlagerungen" kommt oder irgendwas ausgelöscht wird, Lead Vocals hat z.b. einen eigenen Reverb & Delay, die Backing Vocals nochmal ein eigenes Reverb mit längerer Hallfahne und mehr Modulation - das soll ruhig etwas "verwaschen", weil das nicht so die Gesangskanonen sind ;)

    Einzig EQ post FX nutze ich ab und an bei den Reverbs. Manchmal (je nach VA-Ort) klingt das schonmal ein wenig zu blechern oder zu spitz, oder braucht etwas mehr unten rum. Das passe ich dann schonmal an.

    So bislang meine eher bescheidenen Erfahrungen...

  • guma
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    • 13. August 2025 um 15:33
    • #28

    Du beschreibst perfekt das Problem! Und ja das SPX Zeug, egal welche Generation, ist perfekt für alles, was irgendwie Schlagwerk ist.

    Zitat von Marcel

    Hi, da möchte ich mich gerne mal einklinken.

    Ich nutze ja eine SQ-6 für meine Mischgeschichten und besonders bei der Kapelle die 80er Songs verrockt, kann man sich da schon ganz gut austoben was FXe angeht - hier bin ich auch noch lange nicht am Ende der Fahnenstange. Ich habe mich nach dem ersten Testgig im Proberaum dann zu Hause hingesetzt, mir die Einzelspuren genommen und passend für jeden Song FXe zusammengeschraubt. Das klang zu Hause und auf Kopfhörer erstmal gut. Live muss ich gestehen, dass bestimmte (in dem Fall) Reverbs aber einfach gar nicht funktionierten. Entweder gingen die völlig unter, oder ich mache sie deutlich lauter, was dann zwar irgendwie nach einem Raum klingt, aber noch lange nicht gut. Ich hatte auch schon den Fall, dass ein FX in einem Raum (Zelt in dem Fall) mal so gar nicht funktionierte. Feststellen musste ich das bislang in erster Linie bei Halleffekten die relativ natürlich klingen und daher teils ausgetauscht wurden…

    … Ich muss allerdings gestehen, dass ich relativ viele FXe parallel nutze und es dort selten zu "Überlagerungen" kommt oder irgendwas ausgelöscht wird, Lead Vocals hat z.b. einen eigenen Reverb & Delay, die Backing Vocals nochmal ein eigenes Reverb mit längerer Hallfahne und mehr Modulation - das soll ruhig etwas "verwaschen", weil das nicht so die Gesangskanonen sind ;)

    Tatsächlich werden schwächelnde Reverbs wie die A&H SMR Algos oder, noch schlimmer, die originären DiGiCo Verbs mit ‘nem intelligenten Kompressor/EQ/DynEQ Setting besser aber man möchte eben am liebsten ein ordentliches PCM, Bricasti/Seventh heaven/VSS3/4 dazu packen.

    Auch mit den höherwertigen Halls ist ein kluger Einsatz von pre/post Processing kein Fehler.

  • Marcel
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    • 13. August 2025 um 16:05
    • #29

    Bei meinen überwiegend Kneipen- bzw. kleinen Gigs inkl. akustischem Schlagzeug bin ich meist schon froh, wenn man überhaupt halbwegs den Klang des Effekts erkennt. Einzig das SPX setzt sich hier wie schon erwähnt richtig krass (und erkennbar) durch. Wobei ich im SPX auch einen sehr tollen Hall für den Lead Gesang gefunden habe...glaub das war ein Live Plate oder Vocal Plate Preset mit dem ich mal zu Hause rumgespielt habe.

    Grundsätzlich finde ich, dass die SQ-6 schon ganz brauchbares FX-Zeug an Bord hat, sowohl standard Presets, als auch selbst angepasstes Zeug (ich hätte gerne mehr, aber das steht auf nem anderen Blatt). In der DAW hätte ich auch bissl was Hochwertigeres (2290, H3000, weitere FXe von TC), vielleicht setze ich mich irgendwann mal hin, binde das mal in einige Inserts am SQ mit ein und teste das mal - wahrscheinlich dann aber nur zu Hause. Aber hier fehlt mir einfach die Erfahrung die du guma z.B. hast bei meinen ein...zwei Händen voll Hobbybeschallungen im Jahr. Mit dem pre/post Processing werde ich aber soweit möglich auch mal bei Zeiten rumspielen. Ich sagte ja: Das Ende der Fahnenstange ist bei mir und dem Pult noch lange nicht erreicht.

    Edit: Da ich ja nun fürs SPX eh wieder ein kleines Siderack mitschlörre, packe ich da vielleicht auch irgendwann mal einen hochwertigen Hall rein....mal gucken. Hätte auch noch ein 2. SPX das mir mal günstig zugelaufen ist, vielleicht teste ich da auch mal einige Reverbs für den Lead Gesang an - mal sehen wie die sich so durchsetzen können beim Live-Gig.

  • guma
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    • 13. August 2025 um 16:15
    • #30
    Zitat von Marcel

    Ich sagte ja: Das Ende der Fahnenstange ist bei mir und dem Pult noch lange nicht erreicht.

    Wobei das eben definitiv nicht an Dir liegt und Du mit der „Diagnose“ was das SPX besser kann, genau richtig liegst.

    Es gibt genug andere Unzufriedene, die auf die Seventh Heaven Nummer ausgewichen sind oder diesen Extra-Chip für reichlich Geld für ihr dLive gekauft haben.

  • MBelle
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    • 13. August 2025 um 16:47
    • #31

    Ich finde es spannend, dass das Thema mal zur Sprache kommt, da ich auch schon längere Zeit beobachte, dass so manche hochangepriesene Reverbs wie der Lexicon aus der Soundcraft oder Bricasti aus der Rivage (zumindest auf Anhieb, bei Beschallungen) teilweise nicht besser funktionieren als die pultinternen Hallmaschinen, welche eher nicht auf die natürlichste Raumreproduktion ausgelegt sind.

    Ich finde, dass man z.B. bei den Allen&Heath Halls zwar hört, dass diese qualitativ nicht die besten sind, allerdings haben die trotzdem meist recht gut im Beschallungskontext funktioniert, also einen schlanken Hall geliefert, der ohne viel verbiegen mit dem vorhandenen Raum zusammengespielt hat.

    Mittlerweile bestreite ich das meiste mit Seventh Heaven und Fabfilter Pro-R, wobei ich auch auch hier die Erfahrung gemacht habe, dass man nicht einfach irgendein Preset laden kann und dann klingt es schon. Der Hall ansich mag auf Kopfhörern super klingen, mischt sich aber nicht mit dem vorhandenen Raum (streng genommen schickt man ja jeden Hall, der aus der PA kommt, nochmal in einen zweiten Raum, den echten) hinein.

    Dies wird mMn schwieriger, wenn man Indoor natürliche Räume (Konzerthaus, Kirchen o.Ä.) erstellen möchte, also vor allem im klassischen Kontext.

    Bei Plates o.Ä., welche ja oft einen künstlichen Ursprung haben, hatte ich eher den Eindruck, dass man diese "stumpf auf den vorhandenen Raum draufschieben" kann.

    Outdoor (und natürlich bei Recordings) habe ich aber stets von den externen Reverbs profitiert, da hier die eigentliche Qualität voll zur Geltung kommt.

  • Marcel
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    • 13. August 2025 um 16:49
    • #32
    Zitat von guma

    Wobei das eben definitiv nicht an Dir liegt und Du mit der „Diagnose“ was das SPX besser kann, genau richtig liegst.

    Es gibt genug andere Unzufriedene, die auf die Seventh Heaven Nummer ausgewichen sind oder diesen Extra-Chip für reichlich Geld für ihr dLive gekauft haben.

    Ok, die "Diagnose" war halt mein Erfahrungswert bislang ohne große Hintergedanken warum das so ist. Ich hätte ehrlich gesagt auch nicht gedacht, dass sich das so krass auswirkt.

    Aber klar, selbst ein SPX 2000 hatte mal eine UVP von knapp 2000€ wenn ich mich recht entsinne. Dem gegenüber ein komplettes Pult das gerade mal etwas mehr als doppelt so viel kostet. Da hatte selbst ich mir schon von versprochen, dass das SPX schon einen guten Job machen wird. Und dem ist ja auch so. Wie gesagt, ich werde da auch in Zukunft nochmal verstärkt mit rumspielen und den Faden hier weiter interessant mitverfolgen. Man lernt ja eh nie aus :)

  • wora
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    • 13. August 2025 um 17:24
    • #33
    Zitat von guma

    Es gibt genug andere Unzufriedene, die auf die Seventh Heaven Nummer ausgewichen sind oder diesen Extra-Chip für reichlich Geld für ihr dLive gekauft haben.

    ... hmmm, wen er damit wohl meint? ... ;)

    wie ich an anderer stelle schonmal erwähnte, habe ich letztes jahr die besagte UFX karte für meine dLive gekauft.

    seither habe ich SevenHeaven nicht mehr benutzt. die UFX effekte sind wirklich sehr gut gelungen - außerdem brauche ich mir damit über externe rechner und deren anbindung keine gedanken mehr machen.

    für percussion nutze ich aber erstmal noch die alten effekte in der dLive.

    die für meinen geschmack besten bearbeitungsmöglichkeiten hatte übrigens mein SPX990. mit den darin enthaltenen möglichkeiten für pre- und post-prozessing konnte man unglaubliche sachen erreichen. was das angeht, kommen die neuen UFX effekte der dLive noch nicht ganz ran ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Hanseat
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    • 13. August 2025 um 18:00
    • #34
    Zitat von Marcel
    Einzig das SPX setzt sich hier wie schon erwähnt richtig krass (und erkennbar) durch. Wobei ich im SPX auch einen sehr tollen Hall für den Lead Gesang gefunden habe...glaub das war ein Live Plate oder Vocal Plate Preset mit dem ich mal zu Hause rumgespielt habe.

    OT: Das fand ich bei den SPXen auch immer gut. Outboard möchte ich eigentlich nicht mehr nutzen. Daher an die Experten hier: Welcher Reverb-FX aus dem Wing kommt dem SPX in dieser Hinsicht zumindest nahe?

  • guma
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    • 13. August 2025 um 18:03
    • #35
    Zitat von wora

    ... hmmm, wen er damit wohl meint? ... ;)

    Ähem, Du bist nicht allein… ;)

    Wenn das SPX so super war … warum nimmst Du nicht einfach eins mit?

    Spielt das Hardwaregewicht, wenn ich an das Gewicht eines C3500 im Flipcase denke, denn eine Rolle?

  • Marcel
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    • 13. August 2025 um 18:52
    • #36

    Gibt es überhaupt ein Pult was dem alten SPX Effekt (speziell der dichte Hall für die Drums) nahe kommt? Können moderne Yamaha Pulte wie QL oder DM7 das überhaupt? Mal ganz zu schweigen von anderen Herstellern...? Klar, ich schlörre jetzt wieder ein Siderack durch die Gegend, das geht natürlich auch. Da ich oft sehr kompakt aufbauen muss bei meinen kleinen Gigs wäre ich aber auch nicht abgeneigt den FX in einem Pult integriert zu haben ;) Oder es läuft doch nochmal auf ein Sondercase mit 2 HE unterm Pult hinaus...

  • guma
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    • 13. August 2025 um 19:17
    • #37

    Ich hab ja mal meine moderne Lösung für ein 2HE sidecar gepostet:

    Beitrag

    RE: Meinem Lexicon 300 zum 32-sten!

    So hier noch Foddo wie der moderne Mensch den alten Apparat handlet. SKB 2HE Roto molded (tief!) auf einem Thomann Gitarrenkomboschrägstellklappständerchen für sagenhafte 19,90€

    bringt die Bedienoberfläche in eine ergonomische LKW-Schaltknüppelposition und trägt so statt einem neben digitalen Kompaktpulten ungern gesehenen 19“ Sidegedöns (fast) nicht auf! *finger

    Das Gitarrencombodings ist unglaublich stabil... muß ja auch nen Fender Twin mit fetten Töpfen aushalten können. :)
    guma
    15. April 2021 um 18:37

    ;)

  • Marcel
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    • 13. August 2025 um 19:29
    • #38
    Zitat von guma

    Ich hab ja mal meine moderne Lösung für ein 2HE sidecar gepostet:

    So weit bin ich übrigens auch schon. Nur habe ich einfach ein paar Holzreste durch die Säge geworfen und mir einen zusammensteckbaren "Ständer" für das Case selbstgebaut. Und zwar so, dass das 4 HE Case inkl. Shockmount (hatte ich noch) genau passend unter / zwischen den K&M Pultständer unter das SQ-6 passt und ich so auch schräg auf die SPXe gucken kann und nicht unterm Pult rumkrabbeln muss um die Presets zu wechseln. Stelle gerade fest das ich noch kein Bild davon habe...vielleicht beim nächsten Mal wenn ich dran denke ;)

  • Wurst Werner
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    • 13. August 2025 um 19:51
    • #39

    Imho gibt es kein Pult und auch kein Plugin, dass ein SPX90 (den Hall) wirklich gut emuliert.

    SPX990 ist "ok" im Waves H-Reverb emuliert (unter "Hardware" in den Presets).

    Für SPX90 Hall Sounds geht das hier ganz ordentlich:

    Legendary Yamaha SPX90 Reverb Impulse Responses
    The Yamaha SPX90 Reverb Impulse Responses for Altiverb are a complete package of this classic Yamaha effects units reverb presets, and the next best thing to…
    www.vintagedigital.com.au

    Das kommt der alten Rabutzkiste relativ nah.

    Für den Symphonic Algo aus dem SPX-->

    https://neyrinck.com/symphonic/?utm_source=chatgpt.com

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • guma
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    • 13. August 2025 um 19:57
    • #40

    Jupp, und mal zurück zum Thema:

    Wie Wolfgang schon sagte, das Pre- und Postprocessing im SPX 990 war ganz hilfreich. Warum sollen wir das heute in Gestalt der Luxusversion 'Digitalpultkanal' nicht einfach wieder nutzen?

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