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    1. Bewertungen

2x10" Subwoofer im V-Design (B30-Style)

  • Aike
  • 26. Dezember 2025 um 13:51
  • Aike
    Beiträge
    3
    • 26. Dezember 2025 um 13:51
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich plane derzeit einen kompakten Subwoofer, angelehnt an das Konzept des TW Audio B30. Ziel ist ein effizienter Nutzbass-Sub mit folgenden Eckdaten:

    • Bestückung: 2x 10-Zoll-Treiber
    • Volumen: ca. 70 Liter netto (~35L pro Treiber).
    • Bauweise: V-förmig angewinkelte Treiberfront mit mittigem Bassreflexport.
    • Tuning: Angestrebt sind 42 Hz - 45 Hz.

    Hier ein Konzeptbild von dem Gehäuse - dw4ZP3kh

    Meine Fragen zur technischen Umsetzung:

    1. Korrekturfaktoren für den Port: Mir ist bewusst, dass der Port durch die V-Anordnung und die angrenzenden Schallwände virtuell verlängert wird. Eine Standard-Berechnung (z.B. in WinISD) wird hier vermutlich keine gute Simulation liefern bzw. der reale Port müsste kürzer ausfallen als simuliert.

    • Habt ihr Erfahrungswerte, um wie viel Prozent man die Portlänge bei dieser Bauform in der Simulation einkürzen sollte, um beim Ziel-Tuning zu landen?

    2. Kalkulation des Bandpass-Effekts: Die V-Anordnung der Treiber bildet vor dem Port eine Art Vorkammer.

    • Lässt sich der daraus resultierende Bandpass-Effekt (Akustischer Tiefpass / Wirkungsgradgewinn im Nutzbass) verlässlich kalkulieren oder simulieren?
    • Was ist hier bei 10-Zöllern im Vergleich zu einer flachen Schallwand zu erwarten – gewinne ich spürbar Pegel im Bereich von 60-90 Hz oder fange ich mir eher störende Resonanzen im oberen Übertragungsbereich ein?

    Vielen Dank im Voraus

    Aike

  • guma 26. Dezember 2025 um 15:56

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • ERICH
    Reaktionen
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    Marktplatz Einträge
    2
    • 26. Dezember 2025 um 16:15
    • #2

    Da klingt ein wenig wie der Cohedra Pommes Bass.

  • schotte
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    221
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    • 26. Dezember 2025 um 17:50
    • #3

    Hallo,.

    1. Da muss man scho ein Mustergehäuse bauen ... ansonsten kann man sich das nur über 'Hornresp' als Hornkehle Port zusammen Orakeln wenn man die Wirklängen bisserl schätzt.

    2. Am einfachsten ein 2x45g / 90g Winkel wählen dann sollten die Fehlstellen so hoch liegen das sie bei normaler üblicher, hoffentlich eh aktiver Filterung, als Subwoofer keine nennenswerten Rollen spielen.

    "So früher" war ja mehr "Hände ausse Täsch" und in der Praxis lernen.

    corn* Schotte

    Einmal editiert, zuletzt von schotte (26. Dezember 2025 um 18:38)

  • Pfälzer
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    1
    • 26. Dezember 2025 um 19:10
    • #4

    Lustig, genau so ein Bass (jedoch als 2 * 12") geht mir auch seit einiger Zeit auch duch den Kopf.

    Einfach wegen dem Spaß am Basteln.

  • Aike
    Beiträge
    3
    • 27. Dezember 2025 um 13:47
    • #5

    Ich habe nur bedenken, warum es kein anderer Hersteller wirklich so in dem Stil baut.

    Nachteile:

    Komplexität

    Produktionskosten

    Im Selbstbau als Hobby sind die relativ zu vernachlässigen.

    Jedoch erhoffe ich mir ja auch mehr Output als bei einer Klassischen BR-Kiste.

    Sind denn irgendjemandem Pläne bekannt die in dem Stil gebaut wurden? Ich habe bisher nicht finden können.

  • audiobo
    Profi
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    7
    • 27. Dezember 2025 um 17:24
    • #6
    Zitat von Aike

    Jedoch erhoffe ich mir ja auch mehr Output als bei einer Klassischen BR-Kiste.

    Vergiss es. Da wird lediglich die Front auf Kosten der Tiefe verkleinert. Ganz nett vor allem wenn man viele Treiber auf wenig frontfläche bekommen möchte, mit 10“ vor allem unter der Bühne.

    Auf die relevanten Frequenzen hat diese sich aufweitende Öffnung keine Relevanz. Das ist noch weit von einem Horn entfernt.

    Evtl. vorteilhaft bzgl. Portgeräusche.

  • madmax
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    • 28. Dezember 2025 um 17:17
    • #7

    Genau so ist es.

    Bringt akustisch überhaupt nix.

    Ist auch viel Marketing mit bei, weil es halt bisschen "hornmäßig" und "besonders" aussieht.

    Bei L-Acoustics ist der (aufwendig zu produzierende) krumme Port neben der braunen Farbe zum sehr großen Teil Corporate Design.

    Es macht die PA unverkennbar und beim Marketing erheblich mehr wert; als das letzte dB.

    Technisch würden die Bässe in schwarz mit Gitter samt Schaum davor genauso gut funktionieren.

    Das haben natürlich schon genügend Leute untersucht, gibt sogar irgendwo Messungen.

    Der Einzige wahre Sinn ist, das der Port bei geringerer Gehäusetiefe länger sein kann.

    Andere lösen das ähnlich, nur sieht man das nicht...

    Soviel zum Sinn solcher und jeder Menge anderer schräger Konstrukte.

    Never stop a running System

  • schotte
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    1.184
    • 28. Dezember 2025 um 20:23
    • #8

    Also,

    für " L'A Industries" ist das ein Klax so-n einfachen gebogenen Port zu Fertigen. Das sind nur paar dünne Bretter in-ne Hydraulik Pressform gedrückt. Dann einmal drum zu schneiden zum auf Maß bringen und fertig. Die reale Wirklänge von so einem Port ist übrigens kürzer als ein einfaches Rohr. Der Port muss also länger werden wenn man ihn Krümmt. Das das 'nichts bringt' ist auch eine Sache des Betrachtungswinkels ... bei einem Hornkehle Port ist Sinn und Zweck das eine Transformation eintritt also mehr Luftpartikel mit weniger Bewegung entstehen ohne harten Übergang wie bei einem einfachen Rohr.

    Der Fraktion die eh immer zu wenig Subs haben, stellen und auch gerne brennen lassen ist eh nichts recht ... da hilft dann auch kein "Messen" mehr. ;)

    Übrigens fing man primär mit der einfachen 90g V-Form bei einfachen Bassreflexen deswegen an weil man damit die Frontfläche / Bauform der Box beeinflussen kann:!:

    corn*Schotte

  • Aike
    Beiträge
    3
    • 30. Dezember 2025 um 22:04
    • #9

    Ich denke ich werde die Kommenden Monate mal ein Testgehäuse bauen. Ob ich auch ein vergleich zu einem klassischen BR baue- wird sich noch zeigen.

    Ich melde mich mit Messergebnissen zur Kiste.

  • URI
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    117
    • 30. Dezember 2025 um 23:21
    • #10

    Diese Versuchung. eine Puppenstuben PA zu konstruieren, kenne ich auch.

    Leider funktioniert das nur bei BR Gehäusen, weil da die Ankoppelung so mies ist, das es durch das kleinere Gehäuse nicht noch schlechter werden kann.

    Desweiteren sollte man überlegen, ob man für das Geld, was z.b. ein 15SW100 kostet, zwei 10" bekommt, die das gleiche Verschiebevolumen können und was die dann wiegen.

    Die nächste Frage könnte dann lauten: Wieviel Volumen braucht so eine 2x 10 im B30 Stil im Vergleich zu einer 1x 15" BR Kiste.

    Größer und lauter/tiefer ist nämlich keine Kunst

    Und noch ein kleines nachträgliches Weihnachtsgeschenk:

    Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob vor einem Port ein Gitter / Schaumstoff ist oder nicht

  • marce
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    • 31. Dezember 2025 um 11:34
    • #11

    tthorsten hatte vor Jahren da mal ein nettes Konstrukt entwickelt - recht Charmante Kisten, ca. 60x60x35 mit Doppel-12" und V-Anordnung in 45°

    Hat mir recht gut gefallen, Tiefgang war gut (ok, für die heutigen Hörgewohnheiten vermutlich zu wenig, aber ich bin kein Fan dieser ultratief-und-da-meist-zu-laut-Soundings) und die Kiste schön kompakt. Lieferte aber auch nichts anderes als eine klassische BR-Kiste geliefert hätte - bis auf den Formfaktor gibt's da also keinen Gewinn von irgendwas - das "Die V-Anordnung der Treiber bildet vor dem Port eine Art Vorkammer." kannst Du also mehr oder weniger einfach vergessen...

  • Blancblue
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    • 31. Dezember 2025 um 12:12
    • #12

    Ich denke es ist alles notwendige gesagt und zusammenfassend ist es wie immer: die Physik lässt sich nicht überlisten.

    Um aber dennoch das Thema ein bissl weiterzuspinnen - von Plansound gibt es ein spannendes Konstrukt, der im Netz gute Kritiken bekommt und vielleicht einen Ansatz für ne 2x10“ Version bilden kann: den PS Slim12b Sub:

    PS-Slim12b Gehäusebausatz
    - Gehäusebausatz für den eigenen Zusammenbau   (nicht fertig aufgebaut!!) - passende Anbauteile wie Füße, Flansch und Anschlussterminal sind inkl.
    www.plansound.de

    ________________________________

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  • Pfälzer
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    1
    • 31. Dezember 2025 um 12:42
    • #13

    Prinzipiell sieht das gut aus und der Preis stimmt auf den ersten Blick auch.

    Jedoch würde ich mir deutlich mehr Infos wünschen um überhaupt mal etwas zu simulieren.

Anstehende Termine

  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 10. November 2026, 21:00 – 23:00
  • L-Acoustics - Variable Curvature Line Sourrce

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  • Allen & Heath Live Mixing Lab

    Dienstag, 17. November 2026, 08:00 – Mittwoch, 18. November 2026, 20:00
  • L-Acoustics - Sub Low Frequencies

    Mittwoch, 18. November 2026, 08:00 – 09:00
  • L-Acoustics - Loundspeaker System Calibration

    Donnerstag, 19. November 2026, 08:00 – 09:00

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