Hallo zusammen,
ich plane derzeit einen kompakten Subwoofer, angelehnt an das Konzept des TW Audio B30. Ziel ist ein effizienter Nutzbass-Sub mit folgenden Eckdaten:
- Bestückung: 2x 10-Zoll-Treiber
- Volumen: ca. 70 Liter netto (~35L pro Treiber).
- Bauweise: V-förmig angewinkelte Treiberfront mit mittigem Bassreflexport.
- Tuning: Angestrebt sind 42 Hz - 45 Hz.
Hier ein Konzeptbild von dem Gehäuse -
Meine Fragen zur technischen Umsetzung:
1. Korrekturfaktoren für den Port: Mir ist bewusst, dass der Port durch die V-Anordnung und die angrenzenden Schallwände virtuell verlängert wird. Eine Standard-Berechnung (z.B. in WinISD) wird hier vermutlich keine gute Simulation liefern bzw. der reale Port müsste kürzer ausfallen als simuliert.
- Habt ihr Erfahrungswerte, um wie viel Prozent man die Portlänge bei dieser Bauform in der Simulation einkürzen sollte, um beim Ziel-Tuning zu landen?
2. Kalkulation des Bandpass-Effekts: Die V-Anordnung der Treiber bildet vor dem Port eine Art Vorkammer.
- Lässt sich der daraus resultierende Bandpass-Effekt (Akustischer Tiefpass / Wirkungsgradgewinn im Nutzbass) verlässlich kalkulieren oder simulieren?
- Was ist hier bei 10-Zöllern im Vergleich zu einer flachen Schallwand zu erwarten – gewinne ich spürbar Pegel im Bereich von 60-90 Hz oder fange ich mir eher störende Resonanzen im oberen Übertragungsbereich ein?
Vielen Dank im Voraus
Aike