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Abbautaktik, Abbaureihenfolge

  • stb
  • 15. September 2026 um 10:49
  • Marcel
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    • 21. September 2026 um 21:28
    • #41

    Da ich in der glücklichen Lage bin mit wenigen festen Bands zu arbeiten, kenne ich meine Pappenheimer natürlich ;)

    Am Gig Ende gehen die Bands eigentlich immer zuerst unters Volk, quatschen, begrüßen, Getränke erschnüffeln...sowas halt :D Musik brauchts da meist nicht mehr (oder kommt von der Location), also Amps aus und dann reiße ich den Foh komplett ab und verpacke Alles. Da ich viel in Kneipen bin ist das Zeug dann aus der Schusslinie und wird zur Bühne / Ausgang gerollt wo man die Sachen halbwegs im Blick hat.

    Auf der Bühne sammel ich auch zuerst die Mikros ein, wenn möglich mit Ständerwerk, Alles an einen Punkt, zerlegen und verpacken.

    Dann NF Kabel, wir arbeiten ebenfalls viel mit festen Peitschen, teils von den Musikern selbst z.b. der Gitarrist 4 Outs und 2 IEM in einer Peitsche oder ein Band Funkrack mit den Empfängern und Sendern hat auch ne feste Peitsche und steht immer auf meinem Stageboxcase. Dementsprechend kurzer Weg zum schnell an- und abstöpseln und verpacken.

    Für Drums nutze ich je nachdem 2 bis 3 Cat Snake Verteiler mit entsprechend kurzen XLRs. Meine einzelnen Kanäle ziehe ich auch gerne einzeln aus der Stagebox und rolle sie auf. Alles auf einmal ist bei mir eher die Hauruck-Methode wo man dann den Kabelklumpen zur Seite schleift und anschließend entknotet und aufwickelt.

    Dann kommen LS Kabel und zum Schluss packe ich meist das Boxengeraffel ein.

    Alles wird an einer Stelle gesammelt, möglichst gestapelt und in so wenigen Fuhren wie möglich raus gerollt. Natürlich wird beim Stapeln schon vorsortiert um so wenig wie möglich nochmal umpacken zu müssen beim Laden....man muss ja nicht jedes Teil 3x heben.

    In der Regel mache ich das alleine, dann verschwinden auch komischerweise am wenigsten irgendwelche Adapter oder Kabel, nix ist verknotet usw. 8o Aber ich mache wie schonmal in anderen Threads erwähnt auch nur "Kleinkram". Aber ich hab so halt mein System und bin damit - obwohl ich wenn ich die PA auch mitbringe am meisten Zeug habe - oft der Schnellste beim Abbau. Mit kleinem Vorsprung am Anfang wenn sich die Band noch unters Volk mischt. So hab ich aber auch meine Ruhe um den wichtigsten / größten Teil aus dem Weg zu schaffen bevor Alle die Bühne stürmen und abbauen. Das funktioniert meist ganz gut.

  • wora
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    • 21. September 2026 um 23:11
    • #42

    FOH mach ich in der Regel auch als erstes weg. Vor allem, wenn das Publikum noch im Saal bleibt!

    Ein bisschen Hintergrundmusik kann ich, dank dLive Mixrack, bei Bedarf trotzdem weiterlaufen lassen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Loloverde
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    • 22. September 2026 um 23:47
    • #43

    Howdy

    Bei meinen kleinen Gigs, lade ich, nach dem Sichern der Mikros und FOH, gerne auch schon mal die PA ins Auto und erst dann werden Kabel gewickelt.

    Dann kommt man nicht so sehr mit den Musikern ins Gehege und das gröbste ist schonmal weg.

    Gruß

    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Marcel
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    • 23. September 2026 um 21:31
    • #44

    Ich baue die PA eigentlich ganz gern zuletzt ab, weil dann auch die meisten Leute im direkten Dunstkreis der Bühne verschwunden sind. Da man ja doch fast immer was Schweres (Tops) irgendwo herunter heben, kippen, kurbeln,....muss, habe ich dafür ganz gerne etwas mehr Raum. Gilt natürlich nicht immer, aber generell komme ich so am besten klar.

  • Loloverde
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    • 24. September 2026 um 20:35
    • #45

    Klar wird nur abgebaut, wenn der Platz da ist.

    Im Prinzip gehe ich da den Weg des geringsten Widerstandes. Es wird da gearbeitet, wo am meisten Platz ist.

    http://www.thewhitelodge.de

  • lisa f.
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    • 24. September 2026 um 21:15
    • #46
    Zitat von Loloverde

    Klar wird nur abgebaut, wenn der Platz da ist.

    Im Prinzip gehe ich da den Weg des geringsten Widerstandes. Es wird da gearbeitet, wo am meisten Platz ist.

    Deswegen gibt es bei größeren Geschichten auch idR ein Abbau Meeting wo alle Gewerke Leiter:lnnen mit der Produktionsleitung absprechen wer was wann macht und welche Trucks wann wo geladen werden.

  • Marcel
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    • 24. September 2026 um 22:47
    • #47
    Zitat von lisa f.

    Deswegen gibt es bei größeren Geschichten auch idR ein Abbau Meeting wo alle Gewerke Leiter:lnnen mit der Produktionsleitung absprechen wer was wann macht und welche Trucks wann wo geladen werden.

    Gut das ich diese Sachen bei meinen "riesigen" Gigs mit einem kurzen inneren Monolog (wenn Keiner widerspricht :D ) mit mir selbst klären kann 8o

    Edit: Ansonsten bin ich da aber bei Loloverde Situationsabhängig arbeitet man in so kleinen Locations auch schonmal nach einer anderen Reihenfolge / was gerade Sinn macht / wo Platz ist.

  • Loloverde
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    • 25. September 2026 um 19:51
    • #48
    Zitat von lisa f.

    Deswegen gibt es bei größeren Geschichten auch idR ein Abbau Meeting wo alle Gewerke Leiter:lnnen mit der Produktionsleitung absprechen wer was wann macht und welche Trucks wann wo geladen werden.

    Das kann sich auch gerne bei kleineren Geschichten einbürgern. Da siehst du den Feierabend vor dir und man steht sich an der Heckklappe des Sprinters im Weg, oft verschwitzt bei Minusgraden.

    Die Rolle des Lademeisters ist IMHO sehr wichtig.

    http://www.thewhitelodge.de

  • Tondreher
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    • 4. Oktober 2026 um 19:17
    • #49

    Sollte ein Buffet in der Nähe sein,alles mal runter fahren, ab zum Buffet und dann in aller Ruhe zusammenräumen. Leider oft schon erlebt, nach einem Gig zusammengeräumt war das Buffet auch schon leergeräumt.

    Wenn Chorsänger helfen wollen, dann erstmals kurze Einschulung, dass Wäscheleinen nur zuhause über den Ellenbogen gewickelt werden. Mikrokabel werden schön sorgsam und ohne Achter zusammengelegt. Hab schon etliche freiwillige Helfer eingeschult und die folgen wirklich.

    Kaum macht man es richtig schon funktioniert es…

  • wora
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    • 6. Oktober 2026 um 00:57
    • #50
    Zitat von Tondreher

    Sollte ein Buffet in der Nähe sein,alles mal runter fahren, ab zum Buffet und dann in aller Ruhe zusammenräumen. Leider oft schon erlebt, nach einem Gig zusammengeräumt war das Buffet auch schon leergeräumt.

    ist auf jeden fall ein guter ansatz.

    ich habe es sogar schon erlebt, dass die musiker im backstage nach dem gig alles leer gegessen und getrunken hatten ... während wir noch beim abbau waren.
    als wir dann fertig geladen hatten und was essen wollten, war nix (!!!) mehr da - und die entschuldigung der musiker kam auch nur halbherzig herüber :evil:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 6. Oktober 2026 um 07:59
    • #51

    ...bei mir auch derletzt - da ackert man 8 Stunden am Stück, hatte zum Mittag gerade mal 'ne Brezel, dann gab's vor der VA für alle warmes Buffet während man Soundcheck macht, Präsis vorbereitet und so Zeugs und Dinge halt, die auch erledigt sein wollen, dann während der VA schon auf's Buffet gefreut...

    Ende vom Lied war, daß nach dem Mikros abbauen und vor dem Bühne aufräumen (also die Prio 1 war Mikros, Prio 2 war Buffet, Prio 3 Aufräumen und Abbauen), dann festzustellen, daß die Tupperdosen-Mitbringer, Alufolien-Mitnehmer und Schnitzel-in-Servietten-Einpacker alle schon da waren... X/

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Marcel
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    • 6. Oktober 2026 um 22:44
    • #52

    Ich hatte beim letzten Gig meiner Band eher das Problem, dass zu viel und zu gutes Catering am Start war und man sich da schon zurück halten musste, bevor man zugestopft in der Ecke hängt und ein Nickerchen macht :D

    Edit: Es gibt da Bandintern auch den running gag mit dem Rahmschnitzel. Das wurde irgendwann mal von einem Gastgeber spendiert kurz vor dem Auftritt. Nach dem 5. Song blieb dem Sänger dann langsam die Luft weg und nach dem 10. Song fing das Schnitzel an "Pfötchen zu geben" wie man im Ruhrgebiet sagt. Seitdem isst man etwas bedachter :D

  • guma
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    • 6. Oktober 2026 um 23:08
    • #53

    Du verheimlichst, dass es nicht nur ein Schnitzel pro Musikermagen war …;)

  • Marcel
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    • 7. Oktober 2026 um 00:29
    • #54

    Doch, das war nur ein "Lappen". Dafür war der so groß wie das Brett auf dem er breitgeklöppelt wurde :D Sagen wir einfach tellerfüllend geräumig und von der Größe her abfüllend. Die Beilagen und der gefühlt halbe Liter Rahmsoße mit Champignons haben ihr Übriges getan. Lecker wars trotzdem :P

  • wora
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    • 9. Oktober 2026 um 00:35
    • #55

    also ich habe schon mal einen (Profi)-Trompeter erlebt, der direkt vor dem Auftritt noch eine große Portion Schweinelendchen verdrückt hat ... ich war damals echt erstaunt, dass man das seinem Spiel überhaupt nicht angemerkt hat 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • floger
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    • 9. Oktober 2026 um 09:20
    • #56

    Mich hat ein Sängerkollege (damals noch im Jugendchor) auch mal ganz entgeistert angeschaut, als ich vor dem Auftritt am Buffet stand. Solange es nicht bei den Ohren raus kommt, bin ich da ganz entsannt.

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026

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