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Gut und unbekannt?!?

  • dezibel
  • 11. November 2003 um 15:38
  • audio-zenit
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    • 19. November 2003 um 01:49
    • #61
    Zitat von "Inselgert"

    Das Gesetz der Markwirtschaft verbietet die Tatsache Gut und unbekannt!
    Wenn ein Produkt alle Kriterien erfuellt um als gut zu gelten muss es auch bekannt sein!
    Sonst wuerde man ja nicht wissen das es gut ist!

    So ein Blödsinn. Marketing ist heutzutage ( fast ) alles. Wenn sich der Erfolg eines Produktes nur an der Qualität orientieren würde, wären einige Firmen heute nicht da, wo sie sind. Die Zeiten, wo sich gute Produkte als Selbstläufer entwickeln, sind in unserer reizüberfluteten "Geiz ist geil"-Gesellschaft längst vorbei.


    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • cyberlight
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    • 19. November 2003 um 02:08
    • #62

    Volle Zustimmung, siehe eine Seite vorher!
    Ich lese gerade in einem Buch von Roger Moore, wie die amerikanischen Schulen sich an Grossskonzerne verkaufen, um ein paar tausend Dollar zu verdienen. Da wird einfach aufteufelkommraus Werbung, product placement usw. betrieben, dass man da nur noch mit dem Kopf schütteln kann. So werden die Kinder und damit auch die Eltern schon auf Produkte festgenagelt.
    Die Schule hat halt sehr grossen Einfluss auf Kinder. Wenn man schon sieht, was da bei deutschen Kindern schon abgeht... (spätestens bis hier wirds komplett offtopic)
    Man darf zwar bestimmt nicht alles glauben, wir er das so schreibt, aber ein Funken Wahrheit steckt da bestimmt drin.
    Und so wird den Kiddies das hier auch vorgemacht. In den Diskos hängen Lautsprecher Marke soundso, es wird dasunddas getrunken, diesunddas angezogen, dann muss man sich das selber später auch kaufen, auch wenns überteuert ist und nix taugt. (um mal ein bisschen zum Thema zurückzukommen)

    Eine sehr interessante Dikussion bis hier, ums mal deutlich auszusprechen.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Seven
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    • 19. November 2003 um 02:12
    • #63

    SO wichtig ist Marketing dann doch nicht. (Mein Prof möge mich schlagen. :D )

    Marketing verhilft H&K vielleicht dazu, dass das Material mal auf ner größeren Tour umsonst steht und dann viel darüber geredet wird. Aber trotzdem wird das Equipment nie auf eine Stufe mit anderen Systemen kommen. Da helfen alle Marketingmassnahmen nichts.

    Gut und über längere Zeit unbekannt, dass wird es nicht geben. Auch wenn es beim Geheimtip bleibt, völlig unbekannt wird ein Produkt nicht bleiben. Marketing beschleunigt den Prozess nur. Ansonsten würde es zb. VW nicht schaffen in den ersten 4 Wochen 60000 Golf 5 zu verkaufen, obwohl der Hobel recht teuer ist und sich starker Konkurrenz gegenüber sieht.

    Marketing dient vor allem auch dem Aufbau eines Markenimages. Es ist doch in unserer Branche so, dass viel beworbene Produkte oft misstrauisch beäugt werden. "Wenn die soviel Werbung machen müssen, um ihr Produkt zu verkaufen, dann kann es ja nix taugen.."
    Marketing ist vor allem im Endverbraucherbereich sehr erfolgreich, da der Endverbraucher nicht die Möglichkeiten besitzt, nachzuprüfen ob der Golf jezz wirklich in 10,4 auf 100 kmh beschleunigt, bzw kann der Musiker nicht prüfen ob eine Box jezz 146 oder 140 db macht.
    Die hier im Forum Anwesenden sind, wenigstens zum Teil, kritisch und hinterfragend und bezweifeln Marketingaussagen, siehe Thread zum Thema Wirkungsgrad bei d&b Produkten.
    Es bringt den Firmen wie Midas, EAW oder L Acoustic einfach wenig, viel mit bunten Bildern und tollen Zahlen zu werben. Weil die Kunden sich von so etwas nicht blenden lassen. Firmen wie H&K, die auch im Endkonsumerbereich sehr aktiv sind, bringt es sehr wohl was, wenn Deep Purple sagt, dass sie über H&K spielen.
    Kein Beschaller, der sein Geschäft versteht, kauft sich für teuer Geld eine PA, weil Deep Purple sie nutzt. Bei Hobbymusikern mag das ein Argument sein.

    So genug gelabert.
    ab-ins-bett.de

  • audio-zenit
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    • 19. November 2003 um 03:00
    • #64
    Zitat von "Seven"

    SO wichtig ist Marketing dann doch nicht. (Mein Prof möge mich schlagen. :D )

    Marketing verhilft H&K vielleicht dazu, dass das Material mal auf ner größeren Tour umsonst steht und dann viel darüber geredet wird. Aber trotzdem wird das Equipment nie auf eine Stufe mit anderen Systemen kommen. Da helfen alle Marketingmassnahmen nichts.

    ab-ins-bett.de

    Wenn Marketing nicht so entscheidend ist und das Material qualitativ nicht die Krone der Schöpfung ist ( worin ich mit Dir übereinstimme ), warum ist HK dann Marktführer ?

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • audio-zenit
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    • 19. November 2003 um 03:02
    • #65
    Zitat von "Seven"

    So genug gelabert.
    ab-ins-bett.de

    Der link funktioniert nicht :P

    Gute Nacht.

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • KREISS
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    • 19. November 2003 um 03:08
    • #66
    Zitat von "audio-zenit"

    Wenn Marketing nicht so entscheidend ist und das Material qualitativ nicht die Krone der Schöpfung ist ( worin ich mit Dir übereinstimme ), warum ist HK dann Marktführer ?

    In welchem Bereich? MI?

  • Sound-Klinik
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    • 19. November 2003 um 08:25
    • #67
    Zitat von "Seven"

    ... Gut und über längere Zeit unbekannt, dass wird es nicht geben. Auch wenn es beim Geheimtip bleibt, völlig unbekannt wird ein Produkt nicht bleiben. Marketing beschleunigt den Prozess nur ...

    Das mag in der Vergangenheit vielleicht mal so gewesen sein.

    Wer heute ein Unternehmen gründen will und nicht über das Große Geld verfügt - oder ein fettes Darlehen aufnimmt - wird niemals "groß" werden und bestenfalls ein Nieschenanbieter sein.

    Ich habe im letzen Jahr einigen der "amtlichen" Fachzeitschriften (... die hier jeder kennt ...) ein Bass-System zum Test angeboten. Antwort: Erst Anzeigenwerbung - dann aber auch nur vielleicht ...
    Nun könnte man einwenden, daß die am Tag bestimmt viele Angebote von irgendwelchen Spinnern bekommen - nur: einige kennen mich persönlich aus meiner Tätigkeit in Industrieunternehmen.

    Auch Musikalienhändlern braucht man heute nichts Innovatives anbieten. Wenn parallel dazu keine großangelegte Werbung läuft, fassen Händler ein - auch gutes - Produkt nicht an. O-Zitat: "Wenn da jetzt Bla & Bla ("amtliche Marke" ...) draufstehen würde, dann würde "das" wie geschnitten Brot "gehen". Fazit: Alles muß sich "von selbst" (und möglichst schnell !) verkaufen.

    Außerdem sind viele Fachverkäufer (nicht nur im Musikalienfachhandel - man denke an die Medias und Saturns ...) doch heute gar nicht mehr in der Lage, überhaupt zu beraten (und wenn dann mal "beraten" wird, dann das, was schon länger im Laden rumsteht ...).

    Vielen Fehlt der Mut, etwas weniger bekanntes einfach mal auszuprobieren. Ich benutze auf meinen Computer auch weniger bekannte Programme, die nicht von Bill Gates oder Adobe sind - und die laufen z.T. sogar viel besser (nur die kennt kein Schwein ...).

    Viele Grüsse sendet

  • cyberlight
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    • 19. November 2003 um 11:59
    • #68
    Zitat von "audio-zenit"


    Der link funktioniert nicht :P
    Gute Nacht.


    Doch, er ist nur falsch geschrieben:
    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=15669
    :D


    Was ist MI?

    Ich habe den Mut, neues auszuprobieren und wurde noch nicht enttäuscht.
    Wieso soll auf einer Box (ein Holzkasten!!!) unbedingt ein Markenname vorne dranstehen?
    "Unbekannte Hersteller" haben manchmal Besseres zu bieten, bei besserem Preis-/Leistungsverhältnis. Habe selber lange probegehört und mir dann ein "unbekanntes" System zu 3/4 des Preises gekauft, weils einfach besser geklungen hat.
    Schade, dass man das den Kunden nicht beibringen kann.
    Wenn man jetzt z.B. die Box zur Kirchenbeschallung von der Soundklinik nimmt: Da traut sich kaum jemand ran, weil es einfach schwierig ist, eine Kirche vernünftig zu beschallen und dann machen überteuerte und grottenschlechte Firmen eben das Rennen, obwohl die Preis-/Leistungsmässig völlig unterlegen sind. Die Kirche ist ein schwieriger Kunde, aber vielleicht kann man die ja doch noch bekehren :)

    Und hier wird sich das Maul zerrissen, wie man dass Ding wohl möglichst billiger nachbauen kann...

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Seven
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    4.373
    • 19. November 2003 um 12:12
    • #69

    der link sollte auch nicht gehen, ich wusste net mal dass es so ne site gibt. das war nur so geschrieben... *ggg*

    Zitat

    Wer heute ein Unternehmen gründen will und nicht über das Große Geld verfügt - oder ein fettes Darlehen aufnimmt - wird niemals "groß" werden und bestenfalls ein Nieschenanbieter sein.

    JA moment, es ging darum ob jemand bekannt ist, und nicht ob jemand Marktführer ist. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Ich denke schon, dass es über Jahre gute Arbeit auch ohne großes Marketing zu einem Nischenplatz reicht.
    so shit
    ich muss in die marketing vorlesung
    schreibe nachher weiter :D

  • Wellenfront
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    • 19. November 2003 um 13:52
    • #70

    Die Fachzeitschriften,besonders die mit dem UV-Filter.......viva Pisa bei deutschen Ing,s haben sich doch durch Werbung teilweise innerhalb der "Test,s" über das "getestete" Produkt doch schon lang geoutet!

    Is doch fast nur belangloses geschwafel inside........

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • stefankoch
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    • 19. November 2003 um 14:46
    • #71

    Tach Kollegen

    Wie schon von einigen Kollegen angeführt gibts es unterschiedliche Salesbereiche von Mi bis Pro Audio. Während im MI Bereich meist auf MediaMarkt Niveau geworben wird, ich meine hiermit reißerische Werbung
    und agressive Preispolitik durch einige unserer "Liebslingshersteller" aus deutschen Landen, ist die Werbung im Pro Audio Bereich doch etwas sachlicher. Ich würd sogar sagen, daß der Grund für die Unbeliebtheit mancher Hersteller im Probereich daher rührt, daß sie im MI Bereich so agressiv werben und es nicht schaffen Ihre Musikerprodukte von ihren Proaudiprodukten vernünftig abzugrenzen. Das es auch anders geht zeigt für mich zb. Yamaha die von der Produktpalette auch alles anbieten, aber trotzdem in beiden Bereichen Renomee haben.

    Wenn man mal die Marktführer im Probereich anschaut, glaube ich , daß der Erfolg in den Produkten zu suchen ist, und nicht im Geld ( Marketing).
    Denn dann müsste man ja fragen, woher sie es haben!!?? Und sie haben es nun mal i. d. R. weil sie erfolgreich sind.
    In der Regel sind sie durch ein Produkt bzw. eine Idee "groß rausgekommen", das für die Zeit genau so innovativ war, wie es der Markt verträgt. Beispiele z. B. d+b Systemgedanke, Kompaktheit, Abstimmung. Nexo mit der PS 15 + Geo S..., L ac mit V Dosc.....
    Ich kann mich nicht daran erinnern, daß diese Firmen bis dato eine dominierende Rolle gespielt haben o. gar zum " Großkapital" der PA Branche gehört hätten. Die großen Amis haben die Entwicklung kompakter
    Hochleistungssysteme doch beinah verschlafen.

    Es reicht aber sicherlich nicht für eine unbekannte Firma nur ein Produkt zu bauen was genau so gut ist wie xy dafür aber 20 % billiger, weil daß bei der Anschaffung eingesparte Geld aufgrund fehlenden Renomees wieder relativiert wird. Ist ein Produkt wirklich gut - besser und eine echte Innovation, vorausgesetzt daß man das auch braucht, stehen die Chancen auch für einen kleinen Hersteller nicht schlecht sich zu etablieren.

    MfG

    Stefan

  • Jens Droessler
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    • 19. November 2003 um 17:03
    • #72

    @ StefanKoch: Naja, Yamaha..... wo hat Yamaha denn auch Produkte in beiden Klassen gleichzeitig? Die Boxen und Amps sind quasi alle MI, während die Pulte und Effekte quasi alle ProAudio sind. Dass das schön abgegrenzt ist, ist logisch....

  • Blancblue
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    2.246
    • 19. November 2003 um 18:26
    • #73


    Wie schon von einigen Kollegen angeführt gibts es unterschiedliche Salesbereiche von Mi bis Pro Audio. Während im MI Bereich meist auf MediaMarkt Niveau geworben wird, ich meine hiermit reißerische Werbung
    und agressive Preispolitik durch einige unserer "Liebslingshersteller" aus deutschen Landen, ist die Werbung im Pro Audio Bereich doch etwas sachlicher. Ich würd sogar sagen, daß der Grund für die Unbeliebtheit mancher Hersteller im Probereich daher rührt, daß sie im MI Bereich so agressiv werben und es nicht schaffen Ihre Musikerprodukte von ihren Proaudiprodukten vernünftig abzugrenzen. Das es auch anders geht zeigt für mich zb. Yamaha die von der Produktpalette auch alles anbieten, aber trotzdem in beiden Bereichen Renomee haben.


    Ein besseres Beispiel ist für mich JBl oder Electro-Voice, die wirklich in allen Bereichen der Lautsprecherechnik ihre Produkte gut platziert haben. (z.B. Control 1 bis Vertec). Damit so etwas möglich wird, ist aber relativ viel Marketingpower (Knowhow+Geld) notwendig und das haben die Amis nun mal, da sie zum einen schon sehr lange im Markt agieren und zum anderen Amerika in Sachen Marketing einfach weltweit führend ist. Die habens sogar geschafft, Dynacord von seinem "Tanzmusiker-Equipment"-Image zum "Professionelles PA-Equipment" zu verwandeln, (wieviel "WAVE" mittlerweile unterwegs ist, will ich gar nicht wissen). Zeck hat das z.B. nicht geschafft und nun sind sie pleite, obwohl die Produkte eigentlich recht gut waren.


    [i]Wenn man mal die Marktführer im Probereich anschaut, glaube ich , daß der Erfolg in den Produkten zu suchen ist, und nicht im Geld ( Marketing).

    Ist ein Produkt wirklich gut - besser und eine echte Innovation, vorausgesetzt daß man das auch braucht, stehen die Chancen auch für einen kleinen Hersteller nicht schlecht sich zu etablieren.

    Das stimmt nur bedingt - der Erfolg eines Produktes hängt von vielen Faktoren ab. Ich könnte hier jetzt stundenlang referieren - nur ganz kurz als Beispiel. Ein gutes Produkt nützt keinem etwas, wenn es z.B. viel zu teuer ist, oder der Vertrieb grottenschlecht ist. Oder Behringer, die definieren sich nur über den Preis, weniger über das Produkt.

    Es reicht aber sicherlich nicht für eine unbekannte Firma nur ein Produkt zu bauen was genau so gut ist wie xy dafür aber 20 % billiger, weil daß bei der Anschaffung eingesparte Geld aufgrund fehlenden Renomees wieder relativiert wird.

    Kommt drauf an - Acoustic-Line Seeburg hat das meiner Meinung nach geschafft, hat zwar gedauert, aber mittlerweile sind die ,glaube ich, relativ erfolgreich. Zwar weit entfernt von der Marktführerschaft, aber darum gehts ja auch nicht (immer).

    ________________________________

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  • stefankoch
    Beiträge
    160
    • 19. November 2003 um 22:13
    • #74

    Hallo nochmal!

    @ Jens
    Ich glaube Jens, Du hast mich falsch verstanden. Ich meinte bei Yamaha, die ja nun eine wirklich riesige Produktpalette bauen, daß ihre Tätigkeit im MI Bereich nicht dazu führt, daß sie im Prosektor verloren haben.
    Ich meine hier allerdings nicht deren Lautsprecher. Sondern die Elektronik.
    Es gibt teure u. preiswerte Elektronik von Yamaha, aber zu 98 % professionell gefertigt und unproblematisch.

    @ Blancblue

    Firma Seeburg meinte ich auch gar nicht. Die Firma Seeburg hat mit seinen neuen Lautsprechernserien wie K 2, TSM 10 -15, Atelierserie
    ja doch auch wirklich stimmige Produkte gebaut, und sich dadurch doch auch etabliert. Oder hat sich das Marketing signifikant verändert, wäre mir neu.
    Neben Nexo bilden die Produkte von ACL fast die hälfte unseres Verleihbestandes. Aber Seeburg war auch zu diesem Zeitpunkt ja kein Unbekannter. Hätte er aber kein System wie z B. das K 2 gebaut, würden wir im Pa Forum nicht soviel darüber reden. Ich glaube nicht das ein paar Werbeeuro das geändert hätten. Und wenn Nexo keine Ps 15 gebaut hätte,
    wäre die Marke womöglich heute noch unberkannt. Als ich vor 10 Jahren
    das erste mal über so ne kleine Kiste gemischt habe, war das überhaupt nicht selbstverständlich was man damit anstellen konnte, und somit eine echte Bereicherung. Beworben hat mir das damals niemand..

    Desweiteren wollte ich nicht behaupten, daß ein Produkt kosten kann was es will und daß man es nicht berwerben muß. Aber im Proaudiobereich
    funktioniert die Werbung für mich im noch über die Benutzer, also die größeren Hirecompanies bzw. die Techs und nicht über Hochglanzbroschüren und reißerische Werbung.
    Ich glaube es gibt von Camco nicht mal T-Shirt : :wink: :wink: :wink:
    Gruß Stefan

  • Jens Droessler
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    • 19. November 2003 um 22:31
    • #75

    @ Blancblue: Mit "gut plaziert" meinst du wahrscheinlich "gut beworben", denn was die amerikanischen Marktführer im unteren Segment anbietet, ist das Geld, was die Sachen kosten, nicht recht wert. So werden einer Control1 Wunderdinge zugesprochen, die fernab jeder Reailtät sind. Andere zahlen bereitwillig die völlig überhöhten Preise für z.B. die SR-Serie. Damit steht fest: Die haben es geschafft. Ihr Name prangt drauf und somit ist es für viele Leute gleich Spitzenklasse, egal wie es in der Realität aussieht.

    Zudem ist IMO Zeck ein schlechtes Beispiel für eine solche Situation. Mitte der Neunziger Jahre hat Zeck fast ausschließlich "Schrott" produziert. Das war schon nicht mehr feierlich. Und schöngeredet wurde es trotzdem. Ja, später wurden die Produkte tatsächlich besser, aber wenn man erstmal einen negativen Ruf weghat..... quasi das exakte Gegenteil von JBL und EV. Die haben einen guten Ruf weg, an dem kaum zu rütteln ist.

    Es ist alles nur im Kopf.

  • Schluri
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    • 20. November 2003 um 00:54
    • #76

    Endlich mal ein paar meinungen die mir aus der seele sprechen. bin zwar hier im forum noch neu, aber schon fast 18 jahre im geschäft.
    klar wird hier keiner zugeben, daß sein eigenes pa system irgendwelche schwächen hat. man hat ja lange überlegt, finanziert oder gespart und sich dann etwas zugelegt. bei der 5. produktion stellt man fest: heute war es aber soundmäßig nicht so toll. ich find auch, daß es nicht unbedingt immer auf das angesagteste system ankommt. es gibt kaum "schlechte" PA systeme. man sollte nur wissen was man wo einsetzt. wenn ein verleiher nur ein system besitzt, sollte er es dort einsetzten, wo es funktioniert. muß er es überall einsetzten, geht es ab und zu mal in die hose. dazu gehört jedoch eine menge erfahrung. auch der ton mann spielt eine ganz erhebliche rolle. habe vor kurzem mal eine rund"überwachungs"reise bei unseren VA`s angetreten. da mußte ich doch feststellen das der sound einer HK-R-serie aus nem A-Serie HK pult, mit teilweise behringer peripherie, besser klang, als von´nem kollegen der auch R-Serie benutze und über ein XL 3 mischte mit Klark, Lexicon, BBS usw.
    Es gibt sicherlich viele faktoren, die den sound beeinflussen können, aber nur durch top(teures) equipment, hat noch niemand guten sound gefahren.
    Ich freue mich jedesmal aufs neue, wenn ein kunde meint er versuche jetzt mal den verleiher XY mit dem ultrageleilen pult XZ und zwei monate später wieder bei mir anruft und fragt: hab ihr noch etwas luft, ich komme wieder zu euch. endweder man hat vertrauen in den dienstleister oder man vertraut auf das equipment.
    das soll jetzt nicht heißen, das wir nur low Budjet sachen im verleih haben. dort wo es sinn macht stehen bei uns auch die großen marken. aber wenn ich was von meinem handwerk verstehe, kann ich auch ne top 40 auf ner 2000er VA auf einem Soundcraft Serie two durchziehen. und der kunde wird sich über den low preis freuen.

    Wenn dir das nicht gefällt, geh doch heim und höre Daniel K.

  • slayer
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    • 20. November 2003 um 01:14
    • #77

    Und es gibt auch Camco T-Shirts :wink:

    Nicht wenige...

    hauptsarre gitarre !

  • stefankoch
    Beiträge
    160
    • 20. November 2003 um 01:26
    • #78

    Mist aber auch, soviel gekauft und keins abbekommen.
    Meine Kollege kriegt von HK sogar Socken.
    Doppel :wink:

    Tschau

  • slayer
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    1.478
    • 20. November 2003 um 01:30
    • #79

    Die Socken kann er ja zum Aufwischen nehmen, wenn den Zuhörern der Kopf platzt. Das ist dann Produktplacement. :D

    hauptsarre gitarre !

  • stefankoch
    Beiträge
    160
    • 20. November 2003 um 01:36
    • #80

    Schluß jetzt wird sind meilenweit daneben....

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