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Schallpegel

  • Oliver
  • 2. Januar 2004 um 04:06
  • Oliver
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    2.639
    • 2. Januar 2004 um 04:06
    • #1

    Tach,

    ich hab mal ein paar Fragen. Wieviel Dezibel lassen sich maximal reproduzieren und was ist die obere Grenze?

    Frohes Neues

    Oliver


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • Matthias W
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    320
    • 2. Januar 2004 um 04:24
    • #2

    Hi hier haste mal nen Ansatz :
    Einfach Draufdrücken

    Hast du da nicht selber mitgeschrieben ?

    Man man man bist aber vergesslich :D vieleicht hast de aber nur
    was anderes gefragt und ich habe es falsch verstaden.
    Wenn das so ist Asche auf mein Haubt :oops: 8)

    Coke nur aus Glasflaschen!!!

  • ADMIN
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    • 2. Januar 2004 um 10:47
    • #3

    Das hängt vom Signal ab.

    Wenn ich einen halbwegs unverzerrten Sinus haben möchte, dann ist das nicht allzu viel, irgendwann fängt die Luft an zu verzerren (und wenn's noch lauter wird, zu clippen, einen geringeren Druck als das Vakuum bekommt man halt nicht hin...)

    In den positiven Bereich geht' deutlich höher. Aber durch den logarithmischen Charakter der dB-Skala kommt man wohl auch mit einer Stange Dynamit nicht über die 200 dB.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • derautor
    Profi
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    • 2. Januar 2004 um 11:40
    • #4
    Zitat

    Aber durch den logarithmischen Charakter der dB-Skala kommt man wohl auch mit einer Stange Dynamit nicht über die 200 dB

    .


    :D:D:D


    Frohes neues Jahr wünscht


    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • Oliver
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    • 2. Januar 2004 um 14:58
    • #5

    Danke für die Antworten. Ich habe auch die Suchmaschine benutzt aber den Thread oben nicht gefunden. Aber nun sind ja alle Klahrheiten beseitigt :wink:


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • brilon4fun
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    253
    • 2. Januar 2004 um 15:48
    • #6
    Zitat von "Oliver"

    ...Aber nun sind ja alle Klahrheiten beseitigt :wink:


    Oh, das is aber gar nicht gut. Dann weißt du ja jetzt weniger als vorher! :D

    Sry, aber ich konnte mir diesen doofen Post nicht ersparen! :lol: :wink:

  • Oliver
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    • 2. Januar 2004 um 19:14
    • #7

    Hängt ihn höher :wink: :lol:


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • Pfälzer
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    2.216
    • 5. Januar 2004 um 14:14
    • #8

    Tach Oliver,
    zuerst dachte ich man, was für ne Sinnlosfrage! :D Als dann aber der Admin mitgemacht hat und scherzhaft Dynamit und Vakuum ins Spiel brachte, wurde es Witzig! Also hab ich mal weitergesponnen und nachgerechnet, auserdem war mir Langweilig :D

    Also jetzt wirds Physikalisch :D

    1 mbar = 1 hPa (Pa ist die Abkürzung für Pascal! Def: 1Newton/m²)
    0,01 mar = 1 Pa
    db=20xlog(P1/P0)
    P1=Gemessener Schalldruck in Pa
    P0=Bezugsschalldruck also 0,00002Pa als Hörschwelle

    Alles Klar?

    max möglicher Schalldruck für eine Unterdruck-Schallwelle:
    db=20xlog(102400Pa/0,00002Pa)
    db=20xlog(5120000000)
    db=20x9,709269961
    db=194,19 (ähm Admin, garnichtmal so schlecht, deine Schätzung)

    max möglicher Schalldruck für eine Überdruckschallwelle:
    Wenn der Admin Dynamit nimmt, spinne ich das mal weiter. Ich nehme eine Schneidladung an, mit der Abrissunternehmen Stahlträger durchschlagen :D
    Die Dinger verflüssigen bei 20000bar einen Kupferwinkel der dann durch den Stahl schießt :D
    db=20xlog(2000000000Pa/0,00002Pa)
    db=260

    Bitte nehmt das was ich hier geschrieben hab nicht so ernst, mir war nach Blödsinn! Und Spaß muß ja mal sein :D

  • netsrac
    Beiträge
    203
    • 5. Januar 2004 um 14:27
    • #9
    Zitat von "Pfälzer"

    1 mbar = 1 hPa (Pa ist die Abkürzung für Pascal! Def: 1Newton/m²)
    0,01 mar = 1 Pa
    db=20xlog(P1/P0)
    P1=Gemessener Schalldruck in Pa
    P0=Bezugsschalldruck also 0,00002Pa als Hörschwelle

    max möglicher Schalldruck für eine Unterdruck-Schallwelle:
    db=20xlog(102400Pa/0,00002Pa)
    db=20xlog(5120000000)
    db=20x9,709269961
    db=194,19 (ähm Admin, garnichtmal so schlecht, deine Schätzung)

    max möglicher Schalldruck für eine Überdruckschallwelle:
    Wenn der Admin Dynamit nimmt, spinne ich das mal weiter. Ich nehme eine Schneidladung an, mit der Abrissunternehmen Stahlträger durchschlagen :D
    Die Dinger verflüssigen bei 20000bar einen Kupferwinkel der dann durch den Stahl schießt :D
    db=20xlog(2000000000Pa/0,00002Pa)
    db=260

    Alles anzeigen

    Vielen Dank Herr Professor! :D Absolut keine Fragen mehr!. :wink:

    (kleiner Joke)

    Ich find das cool...

    MFG Carsten
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  • Langsamdenker
    Beiträge
    18
    • 8. Januar 2004 um 22:56
    • #10

    als ich das vom Verzerren und Clippen der Luft gelesen habe, hat mich doch mal interessiert, wie sich das wohl anhört, ob man das mal ausprobieren kann.

    Ich dachte an eine Glasglocke, darin ein Lautsprecher und ein Mikrofon. aus der glasglocke wird so lange die Luft abgesaugt, bis man einen kritischen Druck erreicht. Dann muss der Lautsprecher nur noch Schall erzeugen, der bei diesem geringen Druck dann verzerrt im Mikrofon ankommen sollte.

    Dazu braucht man nur die Formel von Pfälzer nach dem Druck umzustellen.

    L_p = 20 * lg( p / ( wurzel(2) * p_0 ) ) ==>

    p = wurzel(2) * p_0 * 10^(L_p/20)

    mit L_p = Schalldruckpegel,
    p_0 = 2*10^-5 Pa (Schalldruck der Hörschwelle)

    bei 100 dB sollte der Druck dann kleiner als 28 Pa sein,
    bei 60 dB sollte er sogar kleiner als 0,028 Pa sein

    wird also schwierig mit der kleinen Glasglocke, weil da doch eine Menge Lautsprecher reinmüsste, um so einen Schalldruck zu erzeugen...

    aber möglich sollte es sein; man kann Vakuums erzeugen, die einen Druck von ca. 0,000001 Pa haben


    nur so um das Ganze noch etwas weiter zu spinnen.

    weiß denn jemand, wie sich das anhört, wenn die Luft clippt?

    Gruß Lars


    PS: die Wurzel 2 kommt daher, dass der Druck P1 in der formel von Pfälzer eigentlich der Effektiv-Druck ist. Meiner Meinung nach müsste ein Verzerren aber schon eintreten, wenn die Spitzen der Welle gakappt werden, die ja etwas höher liegen, als der Effektiv-Druck.
    Somit würde sich eine Maximal-Lautsärke von 191 dB ergeben.

  • hansbär
    Beiträge
    337
    • 8. Januar 2004 um 23:59
    • #11

    ... mal abgesehen davon das alles über 135 db sehr schmerzhaft
    sein soll...


    ... in den Ohren natürlich :D

  • jeff
    Profi
    Beiträge
    421
    • 9. Januar 2004 um 01:05
    • #12
    Zitat von "Langsamdenker"

    aber möglich sollte es sein; man kann Vakuums erzeugen, die einen Druck von ca. 0,000001 Pa haben

    ähä... und was bewegt sich dann und transportiert den schall?

    (einer der größten tonalen "fehler" bei den filmen mit der schwer atmenden billiardkugel)


    grüße

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • Langsamdenker
    Beiträge
    18
    • 9. Januar 2004 um 18:02
    • #13

    na ja, ein bißchen Luft ist ja noch da....
    es soll ja kein absolutes Vakuum sein, sondern nur geringerer Luftdruck, um den kritischen Schallpegel zu senken.

    eigentlich interessiert mich ja nur, wie sich das anhört wenn die Luft anfängt zu verzerren.
    Könnte man das simulieren, indem man z.B. eine Sinuskurve erstellt, die man nur im unteren Teil abkappt? (und sich dann anhört)

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 13. September 2004 um 21:14
    • #14

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (20. August 2008 um 07:43)

  • WoodcastleDJ
    Beiträge
    603
    • 14. September 2004 um 16:49
    • #15

    Also dazu hätte ich auch mal ne Frage. Wäre es theoretisch möglich den DB Wert zu erhöhen indem man den Umgebungsdruck erhöht, oder liege ich da falsch?

    Komplettverkauf des Equipments wegen Hobbyauflösung

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 14. September 2004 um 16:52
    • #16

    theorethisch ja, denn ist sind ja mehr moleküle da. also kann auch ein höherer schallpegel gefahren werden. wieviel das genau ausmacht kann ich dir nicht sagen. müsste man neue berechnungen erstellen...

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 14. September 2004 um 17:04
    • #17

    WoodcastleDJ

    ... Ja !
    Bei z.B. sinusförmigen Druckänderungen wäre der max. mögliche Schallpegel (d.h. der realisierbare Wechseldruck) höher ...

  • WoodcastleDJ
    Beiträge
    603
    • 14. September 2004 um 17:48
    • #18

    O.K. Herzlichen Dank!

    Da ich auch gern mal an Car-Hifi herumbastle wollte ich etwas testen... :)
    Wenn ich zwei meiner 15er Emi kappas als BR in meinen alten golf 2 verbaue, und über zwei (oder mehr) BR-Rohre von außen Luft ansauge und nach innen abstrahle, müsste das doch funktionieren.
    Das vor die Rohre Ventile kommen müssten ist klar, außerdem müsste ich die Karre vollkommen Luftdicht kriegen...
    Aber rein von der Theorie her müsste ich dadurch höhere Werte erzielen können.

    Vielen Dank i.V. für Eure Statements.

    Komplettverkauf des Equipments wegen Hobbyauflösung

  • Pfälzer
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    598
    Beiträge
    2.216
    • 14. September 2004 um 19:32
    • #19

    Hi WoodcastleDJ,
    auf den ersten Blick hast du schon recht, aber eben nicht so ganz.

    Bei meiner Spinnereiberechnung hatte ich zwichen Unterduckschallwellen und Überdruckschallwellen unterschieden. Wenn man einen Druckbehälter hat und erhöht den Duck auf zb. 2Bar abs. kann man Theoretisch unterdruckschallwellen von eben diesen 2bar erzeugen, für die Überdruckschallwellen hat dieser Kunstgriff jedoch kaum Auswirkungen, da ja P amb. vor und hinter den Membran gleich sind. Es erhöht sich halt insgesamt der Strahlzungswiederstand wodurch sich einige T/S Parameter des Chasis verändern. Aber das wäre ein anderes Thema.

    Gruß Wolf

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 15. September 2004 um 11:32
    • #20

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (20. August 2008 um 07:45)

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