Tach,
ich hab mal ein paar Fragen. Wieviel Dezibel lassen sich maximal reproduzieren und was ist die obere Grenze?
Frohes Neues
Oliver
Tach,
ich hab mal ein paar Fragen. Wieviel Dezibel lassen sich maximal reproduzieren und was ist die obere Grenze?
Frohes Neues
Oliver
Hi hier haste mal nen Ansatz :
Einfach Draufdrücken
Hast du da nicht selber mitgeschrieben ?
Man man man bist aber vergesslich
vieleicht hast de aber nur
was anderes gefragt und ich habe es falsch verstaden.
Wenn das so ist Asche auf mein Haubt :oops: ![]()
Das hängt vom Signal ab.
Wenn ich einen halbwegs unverzerrten Sinus haben möchte, dann ist das nicht allzu viel, irgendwann fängt die Luft an zu verzerren (und wenn's noch lauter wird, zu clippen, einen geringeren Druck als das Vakuum bekommt man halt nicht hin...)
In den positiven Bereich geht' deutlich höher. Aber durch den logarithmischen Charakter der dB-Skala kommt man wohl auch mit einer Stange Dynamit nicht über die 200 dB.
ZitatAber durch den logarithmischen Charakter der dB-Skala kommt man wohl auch mit einer Stange Dynamit nicht über die 200 dB
.
![]()
![]()
![]()
Frohes neues Jahr wünscht
derautor
Danke für die Antworten. Ich habe auch die Suchmaschine benutzt aber den Thread oben nicht gefunden. Aber nun sind ja alle Klahrheiten beseitigt :wink:
Zitat von "Oliver"...Aber nun sind ja alle Klahrheiten beseitigt :wink:
Oh, das is aber gar nicht gut. Dann weißt du ja jetzt weniger als vorher! ![]()
Sry, aber ich konnte mir diesen doofen Post nicht ersparen! :lol: :wink:
Hängt ihn höher :wink: :lol:
Tach Oliver,
zuerst dachte ich man, was für ne Sinnlosfrage!
Als dann aber der Admin mitgemacht hat und scherzhaft Dynamit und Vakuum ins Spiel brachte, wurde es Witzig! Also hab ich mal weitergesponnen und nachgerechnet, auserdem war mir Langweilig ![]()
Also jetzt wirds Physikalisch ![]()
1 mbar = 1 hPa (Pa ist die Abkürzung für Pascal! Def: 1Newton/m²)
0,01 mar = 1 Pa
db=20xlog(P1/P0)
P1=Gemessener Schalldruck in Pa
P0=Bezugsschalldruck also 0,00002Pa als Hörschwelle
Alles Klar?
max möglicher Schalldruck für eine Unterdruck-Schallwelle:
db=20xlog(102400Pa/0,00002Pa)
db=20xlog(5120000000)
db=20x9,709269961
db=194,19 (ähm Admin, garnichtmal so schlecht, deine Schätzung)
max möglicher Schalldruck für eine Überdruckschallwelle:
Wenn der Admin Dynamit nimmt, spinne ich das mal weiter. Ich nehme eine Schneidladung an, mit der Abrissunternehmen Stahlträger durchschlagen
Die Dinger verflüssigen bei 20000bar einen Kupferwinkel der dann durch den Stahl schießt
db=20xlog(2000000000Pa/0,00002Pa)
db=260
Bitte nehmt das was ich hier geschrieben hab nicht so ernst, mir war nach Blödsinn! Und Spaß muß ja mal sein ![]()
Zitat von "Pfälzer"Alles anzeigen1 mbar = 1 hPa (Pa ist die Abkürzung für Pascal! Def: 1Newton/m²)
0,01 mar = 1 Pa
db=20xlog(P1/P0)
P1=Gemessener Schalldruck in Pa
P0=Bezugsschalldruck also 0,00002Pa als Hörschwellemax möglicher Schalldruck für eine Unterdruck-Schallwelle:
db=20xlog(102400Pa/0,00002Pa)
db=20xlog(5120000000)
db=20x9,709269961
db=194,19 (ähm Admin, garnichtmal so schlecht, deine Schätzung)max möglicher Schalldruck für eine Überdruckschallwelle:
Wenn der Admin Dynamit nimmt, spinne ich das mal weiter. Ich nehme eine Schneidladung an, mit der Abrissunternehmen Stahlträger durchschlagen![]()
Die Dinger verflüssigen bei 20000bar einen Kupferwinkel der dann durch den Stahl schießt![]()
db=20xlog(2000000000Pa/0,00002Pa)
db=260
Vielen Dank Herr Professor!
Absolut keine Fragen mehr!. :wink:
(kleiner Joke)
Ich find das cool...
als ich das vom Verzerren und Clippen der Luft gelesen habe, hat mich doch mal interessiert, wie sich das wohl anhört, ob man das mal ausprobieren kann.
Ich dachte an eine Glasglocke, darin ein Lautsprecher und ein Mikrofon. aus der glasglocke wird so lange die Luft abgesaugt, bis man einen kritischen Druck erreicht. Dann muss der Lautsprecher nur noch Schall erzeugen, der bei diesem geringen Druck dann verzerrt im Mikrofon ankommen sollte.
Dazu braucht man nur die Formel von Pfälzer nach dem Druck umzustellen.
L_p = 20 * lg( p / ( wurzel(2) * p_0 ) ) ==>
p = wurzel(2) * p_0 * 10^(L_p/20)
mit L_p = Schalldruckpegel,
p_0 = 2*10^-5 Pa (Schalldruck der Hörschwelle)
bei 100 dB sollte der Druck dann kleiner als 28 Pa sein,
bei 60 dB sollte er sogar kleiner als 0,028 Pa sein
wird also schwierig mit der kleinen Glasglocke, weil da doch eine Menge Lautsprecher reinmüsste, um so einen Schalldruck zu erzeugen...
aber möglich sollte es sein; man kann Vakuums erzeugen, die einen Druck von ca. 0,000001 Pa haben
nur so um das Ganze noch etwas weiter zu spinnen.
weiß denn jemand, wie sich das anhört, wenn die Luft clippt?
Gruß Lars
PS: die Wurzel 2 kommt daher, dass der Druck P1 in der formel von Pfälzer eigentlich der Effektiv-Druck ist. Meiner Meinung nach müsste ein Verzerren aber schon eintreten, wenn die Spitzen der Welle gakappt werden, die ja etwas höher liegen, als der Effektiv-Druck.
Somit würde sich eine Maximal-Lautsärke von 191 dB ergeben.
... mal abgesehen davon das alles über 135 db sehr schmerzhaft
sein soll...
... in den Ohren natürlich ![]()
Zitat von "Langsamdenker"aber möglich sollte es sein; man kann Vakuums erzeugen, die einen Druck von ca. 0,000001 Pa haben
ähä... und was bewegt sich dann und transportiert den schall?
(einer der größten tonalen "fehler" bei den filmen mit der schwer atmenden billiardkugel)
grüße
na ja, ein bißchen Luft ist ja noch da....
es soll ja kein absolutes Vakuum sein, sondern nur geringerer Luftdruck, um den kritischen Schallpegel zu senken.
eigentlich interessiert mich ja nur, wie sich das anhört wenn die Luft anfängt zu verzerren.
Könnte man das simulieren, indem man z.B. eine Sinuskurve erstellt, die man nur im unteren Teil abkappt? (und sich dann anhört)
Also dazu hätte ich auch mal ne Frage. Wäre es theoretisch möglich den DB Wert zu erhöhen indem man den Umgebungsdruck erhöht, oder liege ich da falsch?
theorethisch ja, denn ist sind ja mehr moleküle da. also kann auch ein höherer schallpegel gefahren werden. wieviel das genau ausmacht kann ich dir nicht sagen. müsste man neue berechnungen erstellen...
... Ja !
Bei z.B. sinusförmigen Druckänderungen wäre der max. mögliche Schallpegel (d.h. der realisierbare Wechseldruck) höher ...
O.K. Herzlichen Dank!
Da ich auch gern mal an Car-Hifi herumbastle wollte ich etwas testen...
Wenn ich zwei meiner 15er Emi kappas als BR in meinen alten golf 2 verbaue, und über zwei (oder mehr) BR-Rohre von außen Luft ansauge und nach innen abstrahle, müsste das doch funktionieren.
Das vor die Rohre Ventile kommen müssten ist klar, außerdem müsste ich die Karre vollkommen Luftdicht kriegen...
Aber rein von der Theorie her müsste ich dadurch höhere Werte erzielen können.
Vielen Dank i.V. für Eure Statements.
Hi WoodcastleDJ,
auf den ersten Blick hast du schon recht, aber eben nicht so ganz.
Bei meiner Spinnereiberechnung hatte ich zwichen Unterduckschallwellen und Überdruckschallwellen unterschieden. Wenn man einen Druckbehälter hat und erhöht den Duck auf zb. 2Bar abs. kann man Theoretisch unterdruckschallwellen von eben diesen 2bar erzeugen, für die Überdruckschallwellen hat dieser Kunstgriff jedoch kaum Auswirkungen, da ja P amb. vor und hinter den Membran gleich sind. Es erhöht sich halt insgesamt der Strahlzungswiederstand wodurch sich einige T/S Parameter des Chasis verändern. Aber das wäre ein anderes Thema.
Gruß Wolf