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Warum immer günstig günstig günstig,geiz ist geil.zum kotzen

  • ImmerLauter
  • 17. März 2004 um 18:38
  • ImmerLauter
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    735
    • 17. März 2004 um 18:38
    • #1

    ! Tschuldigung im Vorraus, ich möchte niemanden persönlich angreifen !

    Diese "Geiz ist geil" Philosphie geht einem doch echt langsam auf die Nerven. Wacht mal auf, steht ihr nur noch auf Scheisse. Wollt ihr euch, euren Kunden und den bemitleidenswerten Zuhörern diesen Klang der billig PA's echt antun. Viele versuchen aus Scheisse Gold zu machen. Es werden komplette PA`s gekauft, wofür man noch nicht einmal ein anständiges Chassis einzelln bekommen würde. Mit Hilfe von diversen 19" Geräten wird dann wieder versucht den Klang hinzubügeln und alles wird verschlimmbessert. Mit billig PA's wird der Preis vom Mitbewerber unterboten und alles nimmt seinen Lauf in einer Spirale, in der die Qualität der Arbeit und des Materials ganz weit eingesogen wird. Deuschland juhu. Asien ist Momentan ein riesiger Markt für hochwertiges Material und der Schund von dort landet hier, weiter so..... immer weiter so. Low-Budget Projekte, Piezos austauschen gegen 15€ Treiber, suche PA bis 600€, hab zwei linke Hände will Lautsprecher bauen, wisst ihr noch was günstigeres als Zomax, Eminence ist mir zu teuer, taugt DAP etwas, T-amp Verleih-Pool, hab noch ein altes Case lässt sich da ein Bass von machen....... zum kotzen, oder? Wo sind wir eigentlich. Wenn man kein Geld hat zum Golfen, spielt man eben Tischtennis. Warum versucht man dann Krampfhaft doch auf den Golfplatz zu landen und das ganze Spiel in mitleidenschaft zu ziehen :evil: ??? Es gibt so viele Möglichkeiten anständig zu Arbeiten. Gutes Gebrauchtes ist besser als schlechtes Neues, Leasingmöglichkeiten für Lautsprecher, Dauermiete mit Übernahmemöglichkeit, Mietkauf usw usw usw. Warum arbeiten viele auf so niedrigem Level. Es sollte doch versucht werden, möglichst viel zu erreichen, oder gibts die Eigenschaft in diesem Land nicht mehr? Lieber Ascona fahren als E-Klasse? Das kann es echt nicht sein. Und jetzt noch mal den Satz lesen, der oben zwischen den beiden Ausrufezeichen steht. danke

  • Sven M
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    • 17. März 2004 um 18:44
    • #2

    Naja, noch schlimmer finde ich wenn jemand sich die Hütte mit teurem, hochwertigem Material vollstellt, und dann merkt das er die Jobs dafür nicht hat. Und die Raten aber zahlen muss. dann fängt er richtig an die Preise zu drücken. weil er es muss.
    Darum, hier sehe ich viel größere Probleme. Wer nicht die Qualität bieten kann und günstiger ist, da hoffe ich drauf das der Kunde es merkt.
    Aber jemand der mit dem gleichen Material anrollt, zum besseren Preis, wer erklärt seinem Kunden warum er teurer ist??

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Seven
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    • 17. März 2004 um 18:56
    • #3

    warum sollte es im pa bereich anders sein, als in der restlichen gesellschaft??
    nur noch billiger, günstiger, geiziger. qualität rückt hierbei leider immer mehr in den hintergrund.

  • 2Fanatic
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    • 17. März 2004 um 19:09
    • #4

    Ich kann da BigSound echt nur zu stimmen, es gibt nix schlimmeres als Leute die sich erst teure klamotten kaufen und wiel sie das Geld wieder rein kriegen müssen die Preise drücken. Es ist aber auch so das man auf nem 50ten Geburtstag nicht das Mega Amtliche Material braucht und wenn man diese klientel nicht mit günstigen material bedient und somit mit günstigen Preisen bedient nehmen die meisten auch nicht nen teureren, besseren anbieter sondern gar keinen das ist einfach so. Und so befinde ich mich da auch immer in einer Zwickmühle obwohl wir auch echt nicht "umsonst" Musik machen denn ihrgendwo gibt es immer ne Grenze egal bei welchem Material bei uns jeden fals.
    Man muss sich aber auch mal überlegen was die sogenanten Billig Firmen auch heute bereits alles zu stande bringen und viele sachen sind echt besser als ihr ruf. Aber weiß Gott nicht alles denn es gibt auch viel Müll. Und teilweise bekommt man ja sogar die Marken Ware nur mit anderem Label für die hälfte an Geld, darum Denke ich muss man das alles immer sehr Stark auseinader halten. Denn die Meisten von uns gehen ja auch bei Aldi einkaufen und nicht nur bei Feinkost Käfer.
    Aber ich will selbst verständlich auch niemanden zu nahe treten denn wer es sich Leisten kann und die Aufträge vor allem dafür hat sollte sich auch anständiges Material leisten und ich denke da wollen wir alle hin.
    Auch wenn ich aus überzeugung kein Mercedes sondern Opel fahre aber das ist ne andere Geschichte :lol: .

    2Fanatic Veranstaltungsservice
    DJ Service, Vermietung, Verkauf und Installation
    von Licht- und Tonanlagen

  • mckrise
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    945
    • 17. März 2004 um 19:53
    • #5

    Ich kann 2Fanatic nur zustimmen, meiner Meinung nach haben diese Billigboxen Ihre Berechtigung, denn es gibt viele Partys wofür die wirklich ausreichen und wenn der Typ hinter den Boxen damit auch einigermaßen umgehen kann, dann hört sich das auch nicht sooo besonders gräßlich an.
    Ist auf jeden Fall besser sich ne Chinaböller-Anlage in den Partykeller zu stellen als jedes Mal zum Verleiher zu rennen und dem Euros in die Hand zu drücken nur weil man mal Musik für ne kleinere Party braucht.

    Dass man mit Billigst-Boxen (auch wenns 100 auf einem Haufen sind) keine 2000 Mann beschallen kann sollte jeder schnell merken,denn so einen Fehler begeht man wenn überhaupt nur 1 Mal und danach wird der Veranstalter wieder amtliches Material mieten!!

    Natürlich darf man nicht am falschen Ende sparen, aber wenn für Deinen Beschallungsbereich Billig-Boxen reichen, warum sollte man sie dann nicht benutzen ???

    Viele Grüße
    MCKRISE

  • Fossi
    Beiträge
    2.034
    • 17. März 2004 um 20:08
    • #6

    Ich kann auch nur BigSound zustimmen!!!

    Lieber vermiet ich nen t.amp für 25€ der mir gehört als zu hoffen das die PL 4.0 jeden Monat ihre Rate bringt, auch wenn ich dafür vielleicht das doppelte verlangen könnte(nur ein einfaches Beispiel)
    Sobald es sich aber lohnt würd ich mir nat. die QSC kaufen, allein wegen dem Gewicht.

    Ein weiterer Punkt der mir mal aufgefallen ist, es gibt wirklich grosse Firmen die für nen feuchten Händedruck in einer anderen Stadt ihr (amtliches) Material hinstellen und hoffen das sie andere damit aus dem Markt drängen...
    Und dabei auch noch schlechte Qualität abzuliefern, weil einfach zu wenig Material dastand oder der Azubi ohne Erfahrung den Ton macht, davon hat keiner was.


    ImmerLauter, lass doch die kleinen ihre DAP/was weiß ich Boxen auf kleinen Feiern oder zur Disco im Dorfsaal aufstellen, solange sie ihre Grenzen kennen.
    Denn sobald ein Rider auf dem Tisch liegt werden/sollten sie sowieso die Hände heben.
    Aber wenn sie z.B. mit dem LowBudget Stack ihre ersten paar schuldiscos oder die schülerBand machen, warum nicht? die Jobs bekommst Du eh nicht und wenn machst Du sie nicht, weil kein Geld da ist. Und wenn sie mit der Zeit Erfahrung sammeln werden sie vielleicht mal eine Konkurrenz für Dich, aber bis dahin sollten sie gelernt haben das man sich für gute Arbeit auch gut bezahlen lassen sollte.


    Elektronik wird nunmal günstiger, das ist die Entwicklung, es werden neue, bessere Maschinen entwickelt, die schneller mit höherer Qualität mehr Produkt herstellen können.
    Das ist bei Computern/Videorekordern/DVDzeugs und eben auch bei Veranstaltungstechnik so.
    Und imho steckt die qualitativ bessere Dienstleistung in dieser Branche nicht im Siderack oder in der Box, sondern im Personal.

    Aufregen würde mich wenn Leute die genug Geld haben, sich teueres Zeug zu kaufen, aber keine Ahnung davon wie man es bedient!
    Zu einer guten Arbeit gehört nämlich nicht nur das richtige Werkzeug, sondern auch die Erfahrung/Ahnung damit richtig umzugehen.

    Und wenn das der Kunde nicht merkt, dann ist er selbst schuld, dann kann ich auch auf ihn verzichten.

    In diesem Sinne
    MfG Thomas

    blubb.

  • aw-audio
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    • 17. März 2004 um 21:22
    • #7

    kann dem fossil nur zustimmen.

    warum sich verschulden mit sündhaft teurem marken zeugs, wenn man 80% seiner jobs im Bürgerhaus auf geburtstagen erledigt wo ne gute DAP oder sogar selbstbau reicht.
    Wenn man sein Noname mat. kennt geht auch so schnell nix kaputt.
    Und das was viele Noname produkte können ,reicht für gewisse Zielgebiete einfach aus.
    Die zeiten der Vollen geldbörsen sind leider vorbei. wer überleben will muss sich den gegenheiten anpassen.

  • Sven H
    Profi
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    • 18. März 2004 um 00:23
    • #8

    Naja,

    ich stimme da eher ImmerLauter zu.
    Solange die Thomann Fraktion auch in ihrem Revier wildern würde ok. Aber dem ist ja leider nicht so. Mittlerweile verliere ich Ausschreibungen weil ich zu teuer bin und da irgendwer mit seinen Doppel12er Tops und selbstbau bässen mal anrückt. Der "Sound" gerade noch im unteren Bereich von akzeptabel ist und der Kunde sagt: So toll ist das zwar nicht aber kostet ja auch nur die Hälfte. Klasse.
    Somit wären wir bei Thema Wettbewerb, 80% meiner Kunden die es mal billiger wollten sind nach der ersten Veranstaltung wieder bei mir. 20% haben lieber die paar € mehr in der Tasche und leben mit dem schlechteren Resultat. Bitte
    Sicherlich, ich könnte mir auch mal 6 Low Buget Stacks zimmern und dann damit die kleineren OpenAirs machen. Aber will ich das? NEIN.
    Und Kunden die mit dem Spruch ankommen der bla bla macht mir das aber billiger, sage ich dass sie dann eben zu diesem gehen sollen. Ich habe keine Lust mehr auf Preiskämpfe, wobei es da nicht die Dap Jungs sind, sondern auch vor allem die richtig Grossen die dumpen was das Zeug hält bei amtlichen Ausschreibungen.
    Ich mein das ganze nicht böse bitte: Jedem seine DAP PA. Aber dann bitte auch nen fairer Wettbewerb. Und ohne Selbstüberschätzung mit einen marktangepasstem Preisniveau. Es geht da allerdings größtenteils nur um den für mich weniger interessanten Party Bereich, da wir halt nichts mit DJ´s und ähnlichem zu schaffen haben, und um den Kleinverleih/Handverleih dadurch stark beeinflusst wird. Ein kleines Beispiel: Der Kunde möchte eine Anlage für seine 150 Mann VA, Dryhire, 2PS 15, 2PS 15 BASS, Vortex 4 Amping: Preis bei mir 130 € +MwSt
    Gut der Kunde kommt eine Woche später rein und sagt das ihm das alles viel zu teuer wäre. Und er von nem anderen die doppelte Menge bekommen würde für nahezu den halben Preis. Tja der Kunde mietet also nicht bei mir. Da ich an dem Abend frei habe schaue ich mir die VA mal an. Dort stehen dann 2 Stacks DAP pro Seite mit Thomann Amping es kratzt und klingt grausam. Kunde kommt an und sagt naja toll isset nicht aber die Gäste merkens ja zum Glück net
    OK, ich bin nun nicht auf diesen Kunden angewiesen. Nur das Problem ist ja leider so das gerade in unserer Branche der Preis die Musik macht, viele Veranstalter sparen an der falschen Ecke. Und viele 16 Jährige meinen mit ihren 2 DAP Boxen die tollsten Veranstaltungen machen zu können. Und das schlimmste ist dieser Trend nimmt zu. Zwar halt nur im Handverleih also für mich verschmerzbar, aber dann kann es gerade auch schnell in die Schiene der kleineren und mittleren Events gehen. Und da gibt es neben den Kunden die auf amtliches betsehen (Rider etc.) genug die mit DAP oder der gelichen Leben würden wenn es denn nur billig genug ist.

    Qualität und Service zahlen sich aus und dadurch habe ich viele Stammkunden und gewinne neue hinzu, auch wenn ich bei weitem nicht der günstigste bin. Und trotzalledem kann und will ich, dem Trend "jedem seine eigene PA" nicht zustimmen. Im Vergleich zu früher kann man heute qualitativ gutes Material sehr günstig zumieten. Wenn die Branche etwas mehr Hand in Hand gehen würde ginge es uns allen besser.
    Und auch die DAP Jungs ein vernünftiges Preisniveau wahren würden. Was auch den Vorteil hätte das auch diese sich vernünftiges Material leisten können oder gutes gebrauchtes. Und ein fairer Wettbewerb herschen/entstehen könnte. Denn ich kann keine PS 15 für den Vermietpreis einer DAP15 Zoll rausgeben. Und damit anzufangen wie es manche tun ist der reinste selbstmord.

    Gruß Sven

  • Wellenfront
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    • 18. März 2004 um 01:05
    • #9

    Zum Thema
    Macht doch einfach mal ne T-Amp TA 2400 un d ne MA 2400 auf.......und entscheidet dann welche von beiden Billiger ist :D

    Und merkt wie ihr 15J an der Nase rumgeführt geworden seit.... :D

    In der Pro Szene waren obZöne Spannen alltäglich,der neue Markt und die Dummheit der Anwender haben es lange Zeit möglich gemacht.........nur nun.......GAME OVER!!!

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Steffen
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    • 18. März 2004 um 09:38
    • #10

    Hallo WF!

    Ich geb Dir da bedingt recht, aber trotzdem sollten einige unserer "Hobbypro's" auch mal anfangen, sich wenigstens etwas die Grundzüge der Betriebswirtschaft anzueignen. Und dazu gehört nun einmal, daß Material, das zur Vermietung, also als "Anlagegut" angeschafft wurde, einmal bezahlt wurde und durch den Vermietbetrieb (beim Finanzamt dargestellt durch Abschreibung für ABNUTZUNG") ja auch nicht besser wird. Also gibt es einen Grundmietpreis, unter dem das Ding einfach GELD KOSTET und keins mehr bringt.
    Das weitere Problem sind die Personalkosten: Wieso um alles in der Welt ist es eigentlich nur in unserer Branche so, daß TECHNIKER (also ausgebildetes Fachpersonal) weniger Geld einbringt (auf Stunden gerechnet) wie jede Putzfrau??? Da sollte man mal ansetzen und dem Kunden klar machen, daß er sagen wir als der nette Sachbearbeiter von nebenan, der grad seinen 50. feiert, ja auch nicht für weniger als 10 EUR die Stunde arbeiten geht!

  • wg
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    • 18. März 2004 um 09:54
    • #11

    Hallo,
    es ist doch witzig das eine Werbung so greift (Geiz ist geil) das man sich mit dem Spruch beschäftigt.
    Was ist gegen billig PA einzuwenden jeder mündige Bürger kann doch selber Entscheiden was und wo er kauft.
    Asien ist der größte Lautsprecher Hersteller in jeder Preisklasse und Güte!
    Viele Firmen kommen und gehen schneller Alls der Wind dreht!
    Welche Lautsprecher und Verstärker werden noch vollständig in Europa, USA gefertigt.
    Gruß
    wg

  • ImmerLauter
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    735
    • 18. März 2004 um 10:44
    • #12

    Hallo,

    erstmal danke für die sachlichen Antworten. Ich war gestern echt geladen, weil mir einige gute Jobs durch die Lappen gegangen sind durch Dumping und zudem noch drei Kunden Insolvenz angemeldet haben.....

    Es geht dabei um Veranstaltungen die wir schon seit 4 Jahren beschallen ohne den Preis anzuheben. Dieses Jahr sind wir auf mal zu teuer. Die haben jemanden gefunden der es 40% günstiger macht. Es kam nur die Aussage: "Entweder du machst uns den gleichen Preis oder wir trennen uns voneinander!" Ich verkauf nicht meine Seele. Das Problem ist, dass die Veranstalter, sei es Firmen/Gastwirte/Geschäftsführer oder private Kunde so dämlich sind und den Unterschied nicht merken. Die machen sich die eigenen Veranstaltungen kaputt. Da besteht viel Aufklärungsbedarf.

    Im Sommer machen wir viele öffentliche Feten, auf Veranstaltungen die wir schon seit Jahren haben. Letztes Jahr sind uns viele durch die Finger gerutscht, weil eine Anlage gemietet wurde, aber ohne Licht dabei. Unser Preise waren immer komplett Ton und schickes Licht. Antwort der Veranstalter, wer braucht schon Licht, das wäre den Leuten eh egal. Aber was ist das für eine beklemmende Atmosphäre ohne Lichtgestaltung, eins/zwei Jahre und die brauchen keine Veranstaltung mehr machen.

    Am schlimmsten finde ich, wenn der Preis gedumt wird auf Kosten der Sicherheit. Wir haben Traverse mit TÜV (FD34), Lifte mit TÜV (Doughty), ordnungsgemäße Fangseile, vernüftige Schellen, alle ortsveränderlichen Elektrogeräte werden jedes halbe Jahr geprüft.... das alles kostet Geld und ist im Gesetz fest verankert es so und nicht anders zu handhaben. Dann gibt es Leute, die eine Veranstaltung zur Hälfte vom Preis durchführen und ankommen mit: selbst geschweißten Kurbelstativen, darauf 12m 3-Punkt Truss mit Hülsenverbinder, Alubars lose aufgehängt mit Schweinehaken (S-Haken), PA geflogen an der Traverse mit Spanngurten durch die Griffschalen, Traverse gegen Umfallen nochmal mit Spanngurten zum Zeltgestänge gesichert uns so weiter.... ehrlich so erlebt, kein Scherz. Dann schaut man sich auf der Veranstaltung den Schrott an und es wird einem blöde ins Gesicht gegrinst: "na, warst wohl zu teuer, was!"

    Damit ist jetzt Schluß, so etwas darf nicht sein. Die Leute die mit amtlichen, teureren Material arbeiten, müssen ihr Geld nehmen, um die Sachen zu bezahlen. So geht es nicht weiter. Ich werde demnächst alle Firmen oder Hobbykistenschlepper ankreiden, die nicht nach vorgeschriebenen Sicherheitsstandard arbeiten. Die einen machen für viel Geld ihren Meister für VT, die anderen meinen Sie könnten mit Scheisse Geld verdienen. Wenn während der laufenden Veranstaltung das Gewerbeaufsichtsamt die Veranstaltung schließt, weil Sicherheitsrelevante Maßnahmen nicht eingehalten worden sind, wird sich der Veranstalter beim nächsten mal an eine amtlich Firma wenden.

    Der Markt muß langsam mal bereinigt werde, die Spreu muß sich vom Weizen trennen. Das muß jeder selbst in die Hand nehmen, es ist in den Ämtern nicht genügend Personal vorhanden, um jede Veranstaltung zu kontrollieren. Hinweisen wird aber nach gegangen und jeder der gedumpt wurde, weiß meist wer dann auf der Veranstaltung steht und mit welchen Material.
    Wenn es so weiter läuft wie jetzt, ist die ganze Arbeit vom VPLT, von der DTHG, von den Fachkräften und Meistern nichts Wert und umsonst.

    Also ein Aufruf an alle amtlichen Firmen, den Markt zu bereinigen und Überzeugungsarbeit zu leisten. Die Berufsgenossenschaften und Ämter unterstützen das. Ein Zitat von Hartmut H. Starke an der DEA in Hannover: "Hab Rückrat, willst du Freunde haben, die eh Mitbewerber sind oder willst du auf vernüftigem Wege Geld verdienen."
    Es braucht sich niemand dafür zu schämen, wer sich auf diesem Wege seine Aufträge sichert.
    Was meint ihr, wenn sich in der Elektrobranche jemand breit macht ohne Qualifiziert zu sein, da passt jeder Betrieb für auf, das es keine schwarzen Schafe gibt. Warum nicht in der VT.?

    Bald ist hoffentlich in allen Bundesländern die neue Versammlungsstättenverordnung durch und die BGV-C1 gilt eh. Wenn die Firmen dann weiter im Geschäft bleiben wollen, sind sie gezwungen amtliches Material zu kaufen und können auch keine Billigpreise mehr anbieten oder Sie packen gleich ein.
    Ich jedenfalls, lasse das nicht mehr durch gehen. Das hört sich jetzt sicherlich alles ein bißchen hart an, so war es aber immer in jeder Berufsgruppe und so sollte es sein. Die Verbände arbeiten daruf hin und jeder der damit sein Geld verdient und zukünftig verdienen will, sollte das selbe tun !!! Oder seht ihr das anders?

  • Schalldruck
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    • 18. März 2004 um 10:52
    • #13

    Eins muss ich vorrausschicken: Ich bin in der gegenwärtigen Situation froh, dass ich nicht mehr von der VA-Technik leben muss.

    Das liegt aber weniger an der "Geiz-ist-geil Mentalität", sondern an der (teils herbeigeredeten) schelchten Wirtschaftsituation, die das Budget für die interessanten (Brot-und-Butter) Jobs drückt. "Schaun se mal dass wir beim Licht n bisschen sparen, dieses Jahr"...

    Was die Schrotteimer-Billigheimer betrifft: Die Jobs die die machen will ich eh nicht machen. Ich lauf nämlich ungern meiner Kohle hinterher und noch ungerner meinem Material.
    Wenn die Jungs mal durch Beziehungen gute Jobs bekommen, dann meist nur einmal. Mit was verdienen wir denn unser Geld? Doch eher mit Gala Geschichten und mittleren Rockproduktionen. Bei Gala kannst Du nicht mit DAP kommen - da muss das Material gut aussehen und der Produktionsleiter sollte nicht gerade ein pickliger 16jähriger sein (ich will niemander zu nahe treten, war ich selbst mal :) ) Hier geht es primär um professionelles Auftreten und ordentliches Material. Ob da KS, oder EAW oder gar nix draufsteht interessiert i.d.R. keine Sau.
    Rockproduktionen: Jede Schülerband hat heut nen Rider auf dem "No Behringer" steht. Wenn doch mal ein Billigheimer einen Auftrag bekommt Zuschauen (hören) und grinsen: Es war das letzte Mal.

    Thema Martketing: Ein bischen was muss man halt auch zur Kundenbindug tun. Wenn Veranstalter mal zu Konzerten eingeladen sind und hören / sehen wie's sein kann dann kapieren sie's auch eher. In unsere Branche lief vieles sehr Hemdsärmlig - das ist eben langsam vorbei.

    Wirtschaftliches Denken:
    Viele (kleinere) Verleiher haben in den letzten Jahren mit glänzenden Augen (haben will) jede Menge Technik gekauft. Dass der Event-Boom nicht ewig anhalten wird war manchen Leuten klar, anderen nicht (->Neuer Markt, IT-Blase).
    Ich hatte immer rel. wenig eigenes Material, das ich dafür sicher vermieten konnte. Dafür bekomme ich bei 2 größeren Companies gute Dry-Hire Preise - und wenn eine VA eine Nummer zu groß für mich ist dann arbeite ich mit denen zusammen. Wenn die mal jemanden brauchen der z.B. für sie Mischt fragen sie mich - funktioniert tadellos und ich sitze nicht auf einem Berg von Material das ich nicht Vermieten kann.

    Mein Fazit: Anstatt sinnvoll Rücklagen zu bilden und Kooperationen mit anderen Unternehmen einzuhgehen wurde wild gekauft was technisch toll ist. Natürlich ohne jegliche betriebswirtschaftliche Grundlagen zu beachten. Und dann beklagt man sich über die Garagenverleiher (die es irgendwie doch schon immer gab...)

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • Reini
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    3.225
    • 18. März 2004 um 11:00
    • #14
    Zitat von "ImmerLauter"

    ! .............Wenn man kein Geld hat zum Golfen, spielt man eben Tischtennis.

    .
    ....ich hab Jahrelang national und international Rollstuhltischtennis gespielt. Hätte ich diesen Geldaufwand in ne PA gesteckt, wäre da ne Amtliche bei rausgekommen. Nur so mal am Rande. :wink:


    ......ich denke, dass jeder von uns, den Kaufkraftverlust/Inflation unserer Währung in den letzten Jahren, SEHR am eigenen Geldbeutel verspürt hat?
    Kritische Selbstprüfung???? :oops:

    Trotz dieser alles Billigkaufstrategie, bin ich der Meinung, dass "Gutes Material" nicht gleich "Teuer's Geld" sein muss!
    "Gutes Material" ist aber auch "Gutes Geld" wert!
    Letztendlich muss das jeder für sich entscheiden.


    Gruß Reini

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Wellenfront
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    • 18. März 2004 um 12:01
    • #15

    Dienstleistungen passen sich dem freien Kapital an,daher wo keine Kohle ist gibts eben auch keine geprüften Lifte...tolle Nexos...tolle Stromverteiler etc.
    Das es keine Partys gibt wegen "nich so dollen Mat" halte ich für Ausgeschlossen,Personen die das versuchen machen sich in ihrer Unmittelbaren Umgebung..zb. kleinstadt/Dorf wohl recht Unbeliebt.

    Ich schätze das das Gesamtvolumen(Umsatz) der Eventtechnik dieses Jahr auf den Stand von 1990 zurückfällt......mit dem zu verfügung stehenden Mat. von dem Jahr.2000.inkl der Techniker

    Das wird ganz ganz böse enden!


    Die Rezzession kommt nicht!!!!...........wir sind mittendrin!

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • RA-CG
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    • 18. März 2004 um 12:15
    • #16

    Hi!

    Bin ja als Hobbykistenschlepper auch irgendwie betroffen. Fühle mich gerade etwas als der böse Preise vernichter wenn ich das so lese 8)
    Wobei ich für mich eigentlich der Meinung bin das ich bei den meisten Sachen nicht an den Jobs der Profis kratze, kommt aber in Ausnahmefällen doch schon mal vor.

    Ich stell mir halt immer die Frage was den ein Hobbykistenschlepper für gutes Material ansetzen sollte?
    Da ich weniger Jobs mache hält das Material bei mir wohl länger durch als im rauhen Tourbetrieb und ich könnte also eine viel höhere Nutzungsdauer ansetzen. Auf der anderen Seite müsste das Geld bei mir mit viel weniger Jobs auch wieder reinkommen. Dazu dann noch der Faktor Hobby, sprich ich will und muss nicht davon leben und mach's größtenteils aus Spaß.
    Also wie soll ich den nu mein Material ansetzen? Hatte in die Richtung auch mal nen Beitrag in Cash&Co gepostet, aber da kam bisher leider wenig Resonanz.

    Auf der einen Seite muss ich schon billiger sein wie ein Profi um überhaupt mal an nen Job zu kommen, bin ja auch weniger qualifiziert und ausgerüstet, auf der anderen Seite möchte ich natürlich auch nicht der totale Preisdumper sein. Muss ja auch mal beim Verleiher zuleihen und das gestaltet sich mit Sicherheit einfach wenn ich ihn vorher nicht mit meinen Preisen Verärgere :wink:

    Also wie sollte sich jemand wie ich den bei der Preisgestaltung verhalten?

    Wär toll wenn hierzu mal ein paar Antworten käme.

  • ADMIN
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    • 18. März 2004 um 13:01
    • #17

    Wir hatten diese Diskussion schon mal (so langsam hatten wir jede Diskussion schon mal... :wink: ), aber da derzeit die Suchenfunktion nicht geht...

    In einem statischen Markt wäre das alles kein Problem: Die amtlichen Firmen machen die großen Aufträge, die Hobbykistenschlepper die Partys, dazwischen gibt es auch noch ein paar Firmen. Jeder in seinem Preissegment, und jeder achtet auf die Sicherheit, weil sonst der böse Onkel vom Amt kommt. Natürlich will es der Kunde immer billiger (oder habt Ihr schon mal jemand gefragt, ob er auch teurer kann...), und der Anbieter will immer teurer. Es verhalten sich alle vernünftig, und somit ist der Markt auch groß genug für alle.

    Jetzt kommt aber Dynamik in den Markt: Wegen der Rezession sinkt der Gesamtumsatz der Branche. Die Hobbykistenschlepper stecken das weg, die leben ohnehin nicht davon. Aber den großen Firmen laufen die Kosten davon: Die Raten für das Material, die Löhne für die Festangestellten, die Miete für die Hütte, die Fahrzeugkosten... Wenn der Umsatz sich halbiert, ich die Kosten aber nur um 20% senken kann, dann habe ich ein Problem (es sei denn, ich hatte vorher entsprechend Umsatzrendite). Und dieses Problem hat nicht einer, es haben alle.

    Irgendein Depp fängt an, ein wenig günstiger anzubieten, die anderen müssen nachziehen. Also verschärft sich die Situation. Nun schaut man, in welche Richtung man ausdehnen kann und entdeckt das Party-Segment, das man sonst noch nicht mal mit dem Arsch angeschaut hätte. Und plötzlich ist der Hobbykistenschlepper mit seiner völlig anderen Kostenstruktur nicht mehr ein potentieller freier Mitarbeiter, sondern ein Mitbewerber. Und der lässt sich natürlich auch nicht alle Aufträge abziehen, sondern gestaltet seine Preise auch elastisch.

    Hat jemand einen Vorschlag, wie das ganze funktionieren soll, wenn nicht auf Kosten von Qualität und Sicherheit?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • 4Art
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    • 18. März 2004 um 13:13
    • #18

    Marktausweitung!

    Wir stellen fest, dass man heute als Company sich nicht mehr nur auf eines (oder einige bestimmte Segmente) konzentrieren kann. IMHO liegt die Zukunft unserer Branche bei Multimedia-Produktionen/Festinstallationen. Nicht nur Ton und Licht, sondern Themen wie Visualisierung (Videoprojektion), Vernetzung von Festinstallationen (Stichwort Cobra-Net etc.), Integration EDV-Ton, M-Lan etc. pp. Alles Jobs, wo man nach erfolgreicher Installation wunderbare Service-Agreements abschliessen kann, welche eine gewisse Kundenbindung bringen. Voraussetzung ist allerdings die Bereitschaft, sich in diese neuen Technologien einzuarbeiten, eine wirklich hohe Servicebereitschaft (der Händler ist für den Kunden da und nicht der Kunde für den Händler) sowie der Verzicht, ewig den guten alten Zeiten nachzutrauern.

    PS: Wäre mal interessant zu wissen, wieviel % des Jahresumsatzes der Klein- und Mittelbeschaller, welche hier im Forum aktiv sind, in Werbung/Marketing fliessen.

    Ich denke, dass die reine Beschallungsfirma im laufe der nächsten 10 Jahre aussterben wird. (entsprechende Todesanzeigen kann man der einschlägigen Konkurspresse ja beinahe jede Woche entnehmen).

    Also: Lieber Hände aus dem Hosensack, intensiv Marktforschung in der Region betreiben und dann neue Produkte lancieren. Die Abgrenzung zu den schwarzen Schafen der HKS-Branche wird dann automatisch kommen...

  • Running Man
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    261
    • 18. März 2004 um 14:24
    • #19

    Ich kann mich den Aussagen von 4Art und ADMIN nur anschließen!

    Das Problem liegt nicht wie hier schon oft erwähnt, nur daran das es immer mehr Hobbykistenschlepper gibt, welche die Profibeschaller im Preis unterbieten. Viel mehr sind es die Kunden die mittlere Aufträge vergeben und sich in den heutigen Tagen aus Kostengründen für die Hobbykistenschlepper entscheiden.

    Ist ja auch irgendwie klar. Wenn eine Veranstaltung mit teurer Technik ausgestattet ist muss sie für die Besucher teurer werden. Wegen den teuren Eintrittspreisen kommen weniger Besucher -> Ergebnis ist das sich die Veranstaltung nicht mehr rechnet und eingestellt wird. Das bedeutet wiederum keine Aufträge irgendeinen.

    Ich denke auch das man seine Dienstleistungen wie 4Art schreibt ausweiten muß. Marketing ist auch eine Sache die bei vielen anscheinend zu kurz kommt. Wer meint er könne heute noch die gleichen Preise wie vor vier Jahren verlangen wird sich noch wundern.

    Nur wer flexibel ist und mit anderen kooperiert wird überleben (Schaut euch die Wirtschaft an)!!!!!!!!!!!!

  • ImmerLauter
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    • 18. März 2004 um 15:02
    • #20

    Klar muß man sich heute mehr Bewegen und Aquise und Marketing betreiben, sonst läuft nichts. Aber ich finde es sehr ärgerlich, dass es in unserer Branche üblich ist sein Hobby auszuleben.
    Ich denke das gibt es nirgendwo sonst, nicht im Handwerk, Industrie erst recht nicht, oder nicht in dem Maße.
    Wozu muß nach der neuen VstätV. ein Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik wohl anwesend sein (siehe §39) ? Dort ist genau definiert wer es ist, Hobbykistenschlepper sind da nicht erwähnt und verlieren ihr Existensberechtigung. Es ist Gesetzlich verankert und sollte von den "amtlichen" Firmen darauf hin gearbeitet werden, dass sich der Markt bereinigt.
    Man kann niemanden untersagen sein Hobby auszuüben, im privaten Bereich! Wenn es um öffentliche Veranstaltungen geht ist es kein Hobby mehr und dort sollten auch keine Sicherheitslücken und Fusch geduldet werden. Die Meisterpflicht ist für einige Bereiche weggefallen, nicht für unsere und das hat seinen Grund. Es kann doch nicht sein, dass es für eine Branche, in der es einen Meister und Fachkräfte gibt, Leute gibt die ihr Hobby ausüben. Da haben die nichts verloren. Ich zieh auch nicht mit dem Hobby los Haare zu schneiden (es gibt Menschen die machen das gern) oder Elektroinstallation zu legen. Ich bleibe bei dem Standpunkt, das die gesamte Branche professioneller werden muß und sich die Spreu vom Weizen trennen sollte.
    Es ist nicht unbedingt der Fall, dass profesionelle Firmen in den Bereich der Hobbykistenschlepper treten, sondern umgekehrt. Die Jungs die es als Hobby betreiben, stecken noch das Geld in ihre Anlage, das Sie aus ihrer Berufstätigkeit verdienen. Und nach zwei drei Jahren hat sich genug Schrott angesammelt um auch "größere" Auftrage abdecken zu können (Qualität sei mal dahin gestellt). So ist es eher der Fall, als umgedreht. Zudem wird oft auch noch schwarz gearbeitet, Bekannte helfen beim Aufbau mit und eine Haftpflicht braucht doch eh keiner.......
    Ich kenne sehr viele Verleiher, die neben ihrem richtig amtlichen Material auch noch selbstgebautes anbieten können, damit Sie damit ein paar Euro in dem Segment verdienen. Bei den meisten ist das jetzt die "haupt" PA und das gute Material steht im Lager. Noch ein bißchen weiter und das amtliche Material wird zum selben Preis raus gegeben. Die Hersteller können auch nicht mehr verdienen und die Spirale setzt sich fort....... schön ist das nicht.

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