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Steinigke legt EK-Preise am Stand der PLS für jedermann aus!

  • Berni Ton
  • 7. April 2004 um 07:36
  • CGVS
    Beiträge
    451
    • 9. April 2004 um 19:16
    • #41

    Berni Ton – Hast Du Dir den Namen des Verkäufers gemerkt? Wenn ja, wie wäre es dann mit einer Beschwerde...evtl. könnte dieser Key-Account-Manager von einem Vorgesetzten ja sensibilisiert werden...

    Jetzt aber mal zum eigentlichen Thema – ich finde es auch nicht gut, dass fast jeder ohne Probleme an Händlerpreise heran kommen kann. Eine Visitenkarte und gezieltes nachfragen oder auch nur das vorgaukeln von Kaufinteresse reicht meistens aus die Händler Eks zu bekommen, evtl. ist sogar noch ein Messe-Rabatt drin...
    Eine Messe wie die PLS ist aber nicht das Hauptproblem, viel leichter sind die Preise im Internet zu bekommen, wo die Ebay-Fraktion ohne jegliche Hemmungen die Ware bereits zum EK anbietet – da fängt das Problem schon an!

    Die LED-Tubes sind bestimmt auch schon zum Händler EK in der einen oder anderen Auktion zu finden!
    Ich würde in so einem Fall nicht auf den Preis eingehen, auch wenn der Kunde König ist – wenn kein Geld zu verdienen ist und ggf. noch drauf gelegt wird, weil evtl. Garantieabwicklung und Beratung hinzukommen soll er sich die Geräte eben dort kaufen wo er diesen Preis bekommt. Wahrscheinlich wird Ihn der Großhandel sowieso nicht beliefern sondern an seine Händler verweisen, allerdings die Ebay-Schleuderer werden liefern!

    Wenn der Kunde merkt, dass er bei Billig-Anbietern in die Service-Wüste geschickt wird, und außer der Ware wirklich nichts weiter bekommen hat, wird er wieder zurückkommen.
    Gerade bei den LED-Tubes, werden Laien bestimmt Probleme bekommen – dann könnt Ihr Ihn Euren Support zumindest teuer verkaufen und den Kunden erziehen!

    Frohes Osterfest!

  • henkxl
    Beiträge
    69
    • 10. April 2004 um 21:26
    • #42
    Zitat

    Wahrscheinlich wird Ihn der Großhandel sowieso nicht beliefern sondern an seine Händler verweisen, allerdings die Ebay-Schleuderer werden liefern!

    Da kannst Du einen drauf lassen.
    In der Zeit wo die Special-Angebote gelten wird E-BAY damit überflutet.
    Dann kommen die Preise schon erschreckend nah an den EK.
    Deshalb sind die Special Deals nur interessant für Händler, die auf Vorrat kaufen und lagern und dann zu gegebener Zeit aus dem Vollen schöpfen können.
    Das bringt das Vertriebskonzept halt so mit sich. Ansonsten kann ich mich über die Firma nicht beklagen, die Abwicklungen liefen immer korrekt.

  • DJ-JAJA
    Reaktionen
    16
    Beiträge
    4.137
    • 10. April 2004 um 23:22
    • #43

    So auch ich möchte mich zu Wort melden.

    Aus meiner Sicht werde ich nicht über den Service des Steinigke Vertriebes sprechen und auch nicht über die Qualität der Produkte.
    Niemand ist gezwungen etwas zu kaufen.

    Womit ich hier aber Schwierigkeiten habe ist die Art und Weise wie einige Händler hier mit Aussagen aus dem Forum umgehen. Berichtet jemand etwas über ein Produkt und der Bericht ist nicht positiv, wird er zurechtgestuzt. Manchmal werden auch Threads nicht sauber gelesen und schwubs ist der Konflikt da. Auch werden hier immer wieder von Forenmitgliedern Behauptungen aufgestellt man hätte ein Produkt so oder so bewertet, obwohl eindeutig nachzulesen ist, dass es genau so nicht ist. Andere trauen sich gar nicht sich zu äußern, wenn das Produkt beim Namen genannt wird.
    Solange hier jeder lesen kann und jeder posten kann, was er denkt, solange muss man die Aussagen eben klar differenzieren und auch klar zuordnen. Es wäre schön wenn mehr Vertriebe den Mumm hätten, sich mal zu äußern. Ich finde das hat etwas von schmarozerischem verhalten, wenn man nur liest und nicht schreibt!

    Ich finde es fair, dass die Firma Steinigke sich zu erkennen gibt und Dinge hier offen anspricht!
    Andere Vertriebe geben sich da wie gesagt anderst und schließen sich dadurch aus dem Lernprozess aus. Ich weiß dass hier einige Vertriebe mitlesen. Und die eine oder andere Aussage zielt auch ganz speziell in eine Provokation. "FINGER AUS DEM ARSCH UND MITMACHEN!" würde da wohl der Ausbilder Schmidt rufen! :mrgreen:

    Soweit erstmal dazu. Das Geschrei um die Preisliste versteh ich. Hat beispielsweise ein ehemalieger Mitarbeiter vom Arieba einen B&K Katalog mit Eks an einen gemeinsamen Kunden gegeben.
    Es ist nun nahezu unmögich ein Geschäft zu machen, wenn dieser Kunde den Interessenten kennt. EKs sind leider kein Geheimnis mehr. Und auch ein brauchbarer Vermieterlös aus solchen Produkten ist damit futsch...klasse! :?
    Aber hier im Forum darüber zu schreien ist doch wirklich, als ob man Eulen nach Athen trägt. Schaut mal nach wieviele Threads hier die Eks und Bezugsquellen nennen. Gleichzeitig werden auch noch Qualitätsrankings abgegeben. Billiger und einfacher kommt niemand ohne Gewerbeschein an Informationen. Wer schreit denn da?

    Ich sehe das mit gemischten Gefühlen. Natürlich wäre es mir lieber, niemand wüsste nen EK. Aber viel lieber wäre es mir, wenn Preisdumping via Ebay nicht geschehen würde.
    Ich kann mein Geld im Grunde damit machen, dass sich der Kunde auf meine Beratung und Erfahrung stützt und dieses bezahlt.

    So gesehen, macht mir das Forum das Geschäft eher kaputt, als wenn jemand die Eks vom Steinigke oder BundK hat.
    Na und.....
    Die Transparenz der Märkte ist eben so, dass alle Produkte miteinander vergleichbar sind. Dann muss man eben für ein Uniqueness sorgen. z.B. Adäquater Preis bei guter Beratung und verlässlichem Service.

    So gesehen war Steinigke für uns nie ein Problem...der Service passt.
    Jedenfalls solange er nicht am Messestand stattfindet.
    Sorry, dass ich das hier mal so deutlich sagen muss, aber schließlich schule ich als Consultant einer Unternehmensberatung neben meiner eigenen Unternehmung, Standpersonal.
    Was da am Stand an Schulungsbedarf war, könnte mir ein sehr gutes Geschäft bringen :wink: Da bräucht ich mich dann nie mehr über Eks am Stand aufregen.
    Falls Interesse an einem Gespräch zu Einem Schulungsangebot hierzu besteht. Bitte PM an mich. Wir haben hochwertige und sehr erfahrene Consultants die Euch helfen können.

    Der Eindruck, der aus meiner Sicht jedoch dadurch am Messestand vermittelt wurde ist vor allem, dass man sich die Kunden gar nicht mehr aussucht. Damit wäre dann auch die Positionierung der Firma S. deutlich.
    Low Budget; max Output.
    Wie wäre es denn, wenn man ne Doppelstrategie fährt?
    Highprice Produkte sind Beratungsintensiv. Solche Eks für solche Produkte, zB. Level >200 Euro bleiben eben nur längeren Kunden zugänglich. Diese Produkte lassen sich ja auch bei Ebay schlecht verramschen.
    Eines ist doch klar. Wenn Ihr auf Dauer absetzen wollt und Euch die Händler wichtig sind, dann geht das nur, wenn dabei etwas für den Händler rausspringt.
    Wenn ich nix mehr verdiene an Euren Produkten, dann wechsle ich eben die Produkte. Erlös rules! :wink:
    Ihr hockt dann auf den Schülern und Hobbykistenschleppern, die Ihre Rechnungen vielleicht bezahlen. Und meine Wertvollheit ist dann eben bei Eurem Mitbewerber gut untergebracht.

    Wäre doch mal sinnvoll darüber nachzudenken.

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
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    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • Seven
    Profi
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    • 10. April 2004 um 23:57
    • #44

    Ich seh das ganze nicht so tragisch. Hier in der Branche wird halt aus EKs ein viel größeres Geheimnis als in anderen Branchen gemacht.

    Zb in der KFZ Branche weiss auch jeder was ein Händler an jedem Fahrzeug und jeder kann entsprechend seinen Preis aushandeln. Der eine macht halt ein paar Fußmatten, der andere zweistellig Punkte. In Zeiten von Thomann ist es doch für viele mittelständische viel zu schwer ein Ladengeschäft oder so zu unterhalten. Wenn ich bei uns Eks bei gewisse Produkte sehe und dann den Thomann Preis, dann wird mir irgendwie komisch. Und mit dem Preis werden wir immer häufiger konfrontiert.

    Das ist das eine Extreme. Cash&Carry.

    Das andere sind die besagten 20 Vertec Elemente Kunden. Die kaufen sicher nicht beim Hans, sondern haben sicher Kontak zum Hersteller oder deutschen Vertrieb. Das kann mittelständischen auch relativ egal sein.

    Die Probleme was durch einige große Musikhäuser für den Mittelstand entstehen, finde ich weitaus größer als das Bekanntwerden von EKs.

  • henkxl
    Beiträge
    69
    • 11. April 2004 um 09:47
    • #45
    Zitat

    Wenn ich nix mehr verdiene an Euren Produkten, dann wechsle ich eben die Produkte. Erlös rules!
    Ihr hockt dann auf den Schülern und Hobbykistenschleppern, die Ihre Rechnungen vielleicht bezahlen. Und meine Wertvollheit ist dann eben bei Eurem Mitbewerber gut untergebracht.

    Darauf wollte ich ja ansprechen, auf die vielen Pseudo-Händler in der E-BAY. Da werden die Preise kleingehauen da der Markt mal wieder mit Flower X und Gerät Y zugeballert wird und im Endeffekt bleibt nix über.
    Klar verdient Steinigke daran, was ja auch niemand übelnimmt aber auch der Endverbraucher bekommt so ein falsches Preisbild. Wenn dann noch die "EK-Preise" irgendwo kursieren kommt sich ein ambitionierter Händler, der auch in den letzten Jahren bei Steinigke 5 stellige Umsätze machte, schon vereimert vor wenn jeder DeeJAY und LJAY den Kram zu dem Preis bekommt. Es gibt mittlerweile auch Firmen, die sich wieder auf das Umsatz-Konzept verlassen. Guter Umsatz=gute Preise.

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 11. April 2004 um 12:38
    • #46

    Seven: Mittelständische unternehmer findest du glaube ich keine 3 Stück im forum... wir sind alle noch klein, soweit ich das überblicke (aber wartet ab bis wir groß sind...)

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • Seven
    Profi
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    4.376
    • 11. April 2004 um 15:09
    • #47

    und noch was, was mir einfällt.
    es gibt ja genauso wie für endkunden auch für händer bei den großhändlern verschiedene preise. also können die listen auch nur ein preis sein. wenn ich bei der firma xy 10000 produkte abnehme, dann hab ich auch als händler wieder einen anderen ek.

    klar ist es doof, dass jezz einige endkunden die eks kennen und die händler damit konfrontieren, aber so funktioniert ein markt nunmal.

  • Mister.Lange
    Verifiziert
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    Beiträge
    1.574
    • 11. April 2004 um 18:57
    • #48

    Ich denke es ist eigentlich auch normal, dass man als Händler den Preis erklären muss. Dass muss man natürlich auch in diesem Fall. Entweder man kriegt einen akzeptablen Preis durch oder nicht. Welchem Kunden die zusammensetzung eines VK´s nicht bewusst ist und der dass so auch nicht akzeptieren will, der wird es schwer haben eine ordentliche Kundenbeziehung zu einem Händler aufzubauen, von der er sicher profitieren würde. Auf so einen Kunden kann man im Grunde eigentlich auch verzichten.
    Leider gibt es aber viel zu viele von ihnen - jedem sein T-Bone Micro! :twisted:

  • luxlicht
    Beiträge
    126
    • 12. April 2004 um 16:27
    • #49

    Hallo,

    etwas spät aber bisher im Stress: die Firma St. hatte wohl eine schlechte Woche. Ich war auch am Stand und wollte die Futurelight PHS-700 gezeigt bekommen (weil für Kunden evt. interessant).

    Antwort : "Nee, ist nicht, die hatten wir letztes Jahr hier in der Demol, jetzt hängen Sie da und jeder der möchte kann sich sie ansehen, mehr ist nicht" !!!

    Gut wenn man nichts verkaufen will, mir ist´s recht ...

    "Die Erinnerung an schlechte Qualität währt länger als die kurze Freude am kleinen Preis!"

  • Steinigke offiziell
    Beiträge
    9
    • 13. April 2004 um 15:38
    • #50

    Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare.

    Es sei noch bemerkt, daß in der Tat - einige Kollegen haben es korrekt bemerkt - keinerlei Preisliste am Stand auslag.
    Seit über 7 Jahren geben wir auf Messen keine PL mehr aus.
    Das liegt zum einen an der geschilderten Problematik, daß (auf der Messe rutscht schnell mal einer durch) sonst wirklich zu viele Leute einer Händlerliste bekämen, die sie wirklich nicht haben sollten, und zum anderen in der Tatsache daß wir die neue Liste immer nach der Messe herausbringen. Messeneuheiten werden teilweise direkt an den Stand geliefert und sind somit z. B. keine Serienmodelle und damit steht auch ein Preis noch nicht fest.

    In diesem Jahr war´s also wie immer:
    Es gab den neuen Katalog, das aktuelle Langzeit-Mailing und ein Messe-Mailing.
    Die Mailings mit je ca. 30 Produkten gab´s für Endkunden und Händler getrennt (zwei Versionen - wir bieten die Mailings schließlich neutral zur eigenen Verwendung an). Daß an den "Fachhandelstagen" aus Einfachheitsgründen die Händlerversion auslag ist richtig.
    Nochmals aber: Daß jemand die Preise kennt (der Endkunde) heißt nicht, daß er sie auch bekommt.

    Matthias Schwab

    offizieller Kommentar der Vertriebsleitung von Steinigke Showtechnic; gerne ansprechbar per Mail oder Telefon; wir gestatten uns offen zu sprechen und Fakten öffentlich darzulegen

  • Steinigke offiziell
    Beiträge
    9
    • 13. April 2004 um 15:55
    • #51

    ehe es untergeht:

    Wir versenden (auf den Messen werden keine Listen verteilt, sondern nur Mailings ausgelegt) üblicherweise nur an Firmen mit entsprechender Gewerbeanmeldung die HEK Liste. Nach der Messe oder auf Anforderung mit entsprechendem Nachweis.

    Die Tätigkeit lt. GA wird vor Ort nicht durch einen Außendienst kontrolliert, da wir unsere Leute eher für notwendige Besuche bei größeren Kunden einsetzen oder zu ausbaufähigen Kunden schicken, um mit denen gemeinsam die weitere Zusammenarbeit zu planen.

    Würden wir die tatsächliche Händlertätigkeit prüfen von den vielen, vielen Leuten, die eine Gewerbeanmeldung haben und dann nur einige Euro Umsatz für Eigenbedarf machen (ist ein Kleinverleiher wirklich ein Händler? mal ehrlich: auch diese Leute äußern sich hier und sonstwo über "Händlerpreise an jedermann" oder kann man den gelegentlichen Verkauf eines CD-Players als geregelte Händlertätigkeit bezeichnen?), so würden die seriösen, größeren Kunden diese "Prüfungen" über den Preis der Produkte zahlen.
    Und vorab: Nein, auch wenn wir´s schon hundert mal gehört haben, das "... wir zahlen gerne mehr, wenn der Nachbar nicht mehr aus der Garage verkaufen kann und wir unsere Margen haben..." - es funktioniert nicht. Wenn nicht wir den Kandidaten den HEK machen im Zweifelsfall ".... ja, wir sind nur Verleiher, aaaaber das hier ist für den Verkauf...", dann macht´s unser Wettbewerber und alles ist beim alten. Kein Problem gelöst. Nur Kosten.
    Ergo: man braucht eine GA und eine vernünftige Darstellung, dann kann man mit uns über die Händlerliste reden. Die besagte Disco oder der Endkunde mit Händlerliste ist nicht existent. Zumindest nicht nach unserem Wunsch und mit Vorsatz. Ob natürlich hinter "Manfred Müller - Tontechnische Artikel" lt. Gewerbeanmeldung dann doch eine Disco steckt wissen wir leider dann aber doch nicht.

    übrigens: es ist auch richtig festgestellt worden, daß wir schon noch zw. Händler kraft Gewerbeanmeldung und Händler mit geregeltem Umsatz unterscheiden; jeder, der willens und in der Lage ist mit uns einen gewissen Umsatz zu tätigen kann durchaus sich seitens der EK-Preise bei uns in bessere Position bringen

    Grüße,
    Matthias Schwab

    offizieller Kommentar der Vertriebsleitung von Steinigke Showtechnic; gerne ansprechbar per Mail oder Telefon; wir gestatten uns offen zu sprechen und Fakten öffentlich darzulegen

  • DJ-JAJA
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    16
    Beiträge
    4.137
    • 13. April 2004 um 16:39
    • #52
    Zitat

    ist ein Kleinverleiher wirklich ein Händler? mal ehrlich: auch diese Leute äußern sich hier und sonstwo über "Händlerpreise an jedermann" oder kann man den gelegentlichen Verkauf eines CD-Players als geregelte Händlertätigkeit bezeichnen?),

    Ja, kann man, jedenfalls ist das Steuerrechtlich klar geregelt.!

    Ich kenne Unternehmen, die machen aus der "Garage" raus, mehr gewinn, als andere, die einen ganzen Stab Keyaccounts beschäftigen.
    Mann betrachte diesbezüglich mal die Lebensgeschichte von Herrn B.Gates.

    Die Aussage oben macht aber deutlich: Ihr bezieht die Händlertätigkeit somit nur auf den Umsatz Eurer Produkte.
    Ich sagte es bereits. Es ist ja nicht ganz einfach z.B. nen Omnitronicplayer mit Marge an den Mann zu bringen, wenn andere den Vertriebskanal Ebay zu Ek-Konditionen gewählt haben. Und zudem Baugleiche Player für die Hälfte unter anderer Bezeichnung angeboten werden.
    Der gelegentliche Verkauf resultiert dann, aus der Tatsache nur gelegentlich jemanden zu finden, der keinen Internetanschluss hat. :wink:
    Wozu Dann also für Euch Gas geben? Wenn es sich nicht lohnt? Oder so viel Energie kostet, dass die EK Ersparniss schon aufgebraucht ist, bevor die Rechnung kommt?

    Größere Händler werden wohl eher versuchen Geräte mit höherer Marge und Qualität zu verkaufen, weil das Kapital es auch zulässt, was an Lager zu nehmen. Kleinere verkaufen eben so wie es beschrieben wurde.

    Das es Eurer Unternehmung egal ist, wer die EKs bekommt, ist ja wohl nachweislich. Es sind mir Friseure bekannt, die den Katalog haben mit EK Preisliste...klar die haben ein Gewerbe...und natürlich kennen die sich mit Licht und Farben aus...zudem haben die evtl. ein Schaufenster :?

    Eurer Mailing hat so ziemlich jede Disko auf dem Schreibtisch, bei der ich aufgelegt habe. Erzählt bitte nicht die Geschichte, vom Gewerbeschein.
    Seid doch einfach so ehrlich und sagt: Absatzdruck! Nur wenn die Menge stimmt geht auch der Preis. Kunde ist uns egal, hauptsache er bestellt.

    Der Denkfehler Ihrer Argumentation liegt in der Überlegung, dass der EK-Preis nur durch mehr Bestellung besser werden kann. Das ist eine Heuschreckentaktik. Am besten man findet nen Dummen, der sich einmal die ganze Produktpalette an Lager legt um gute Preise zu bekommen. Ob er danach drauf sitzen bleibt ist egal.

    Schaut Euch mal um, wieviele bereits an dieser Strategie gescheitert sind.

    Es trifft dabei logischerweise nicht zwingend die Heuschrecken.

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  • Sountec
    Beiträge
    23
    • 15. April 2004 um 10:53
    • #53

    Werte Kollegen - ich habe diese ganze Diskussion doch mit einem sehr leichten Grinsen auf den Lippen betrachtet - eins vorweg die EK Liste ist ja schön und gut und vielleicht hat sie auch wirklich jede Disco auf dem Schreibtisch, aber die kaufen halt mal einen CD-Player mal ein Pult und mal das so ist das halt ... wenn man dauerhaft bei Steinigke bestellt und größere Mengen abnimmt dann ist auch diese EK Liste nur noch eine Verhandlungsgrundlage - und für alle Moserer über Technik der Firma Steinigke kann ich nur folgendes sagen: man sollten den Bereich Veranstaltungstechnik mehr aus Gewinnorientierter Sicht betrachten, als aus egoistischer (z.B. boah ich hab nen Pioneer DJM 500, oder oder oder :? ) - die CD Player und auch eine Omnitronic Endstufe (z.B. für ein Nahfeld) machen einen guten Job; genauso wie ein Lichtsteuergerät das 2 4er Bars auf einer Party flackern läßt - eine gesunde Mischung macht es - unser Midas XL200 hat nicht gestreikt als es letzten Samstag 2 Delaylines mit Omnitronic P1500 ansprechen mußte ... und die Futurelight PHS200 sind für eine Modenschau vollkommen ausreichend ... In diesem Sinne! Grüße aus Bochum

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 19. April 2004 um 16:20
    • #54

    ... wenn ein Fachhändler - wie groß auch immer - Ware vorrätig hält und dazu Zeit in die Beratung seiner Kunden investiert, muß er eine Vergütung (Marge ...) haben. Vom Geldwechseln (... also das "Durchschieben zum EK" von Ware ...) kann niemand leben.

    Und "Händler", die dies nicht begreifen wollen oder können, werden irgendwann den Gang alles irdischen gehen (hier: zum Amtsgericht wg. Konkurs ...).

    Ärgerlich für kleinere Händler ist allerdings der Preisverfall auch - sonst attraktiver - Produkte, die aufgrund einer "besseren Einkaufsposition" der "Großen" (... ich denke, daß besonders ein Name vielen kleineren Händlern sofort durch den Kopf geht ...) dann besser nicht mehr angefasst (... und auch nicht mehr "empfohlen" bzw. "beraten" ...) werden.

    Für Vertriebsunternehmen sicher ist die Aussicht, große Mengen in kurzer Teit zu bewegen, sehr verlockend - und dies führt dann sicher (nicht nur vereinzelt) zu massiven Zugeständnissen bei den Einkaufskonditionen.

    Und solange ein "Kleiner" mit dem für ihn zuständigen Außendienstmann (ggf. Handelsvertretung ...) eines Vertriebsunternehmens auch konstruktiv über diese Problematik reden kann, läßt sich gemeinsam bestimmt auch mal eine Lösung finden - es müssen beide nur "wollen".

    Viele Grüsse

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