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Steckverbinder für die AUDIO-TECHNIK (NF)

  • PA-Peter
  • 20. April 2004 um 16:27
  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 20. April 2004 um 16:27
    • #1

    Hallo Leute,

    will dann mal den ersten Thread hier aufmachen ;)
    Der Name ist Programm:

    • Was setzt Ihr da ein?
    • Was hat sich bewährt?
    • mechanisch/elektrisch?
    • Wie groß ist der Wartungs-/Service-Aufwand an Eurem vorhandenen Material?
    • Was würdet Ihr ändern?
    • Was ist der "Standartstecker"?


    Fragen über Fragen :)

    Nun ja, ich fange mal an:
    1.) bis dato Harting mit Zentralmasse (64pol mit 32 Kanälen)
    2. + 3.) Harting in keinem Fall! Nur Stress mit! Zentrierung ist nicht OK, mechanisch sind die Kontakte überhaupt nicht weit vorne! Verarbeitung ist zwar deutlich einfacher als z.B. bei Steckern nach MIL-Norm...
    4.) Am HARTING-Material suuper hoch! Hier müssen fast in regelmäßigen Abständen PINs getauscht werden! Dabei bricht dann auch noch hin und wieder die Titanspitze vom Ausdrückwerkzeug ab :evil:
    Mit Rundsteckverbindern ist es (bis jetzt auf jedem Fall) besser! Kontakte frecken kaum welche...
    5.) nur noch Rundstecker einsetzten! Jedoch mag ich nicht mehr als 85pole, denn 100/150pol (wenn ich das richtig im Kopf habe: Kontaktgröße 20) ist mechanisch wieder deutlich empfindlicher...
    6.) Bei mir werden es wohl 37/85polige Rundstecker werden...

    Weitere Meinungen?[/list]

    PA-Peter
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  • Hubert Barth
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    • 20. April 2004 um 17:03
    • #2

    Vorweg, meine Nutzung ist sicher eher untypisch.

    1. Siemens Messerleiste (10 paarig, Einzelmasse)
    2. dto. / ARD Ü-Wagen Standard über viele Jahre, nicht ohne Grund.
    3. problemlos
    4. praktisch keine Wartung, falls doch mal ein Kontakt verbiegt kann man den mit der Zange wieder richten.
    5. nichts, leider sind die Teile inzwischen überteuert. Für meine Zwecke sind mehrere kleine Multicores flexibler einsetzbar.
    6. Standard ist halt Harting, gelegentlich sieht man VEAM.
    Es gibt die Standardmesserleisten nur 30 und 39-polig, ob die 72 polige Variante noch robust genug ist (Stiftstärke) müßte die Praxis zeigen, ich habe sie bisher nur bei Festinstallationen gesehen. Die Führung ist durch den Kragen sehr gut. Zusätzlich Kodiermöglichkeit durch die Schraubstifte.

  • Steffen
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    1.817
    • 20. April 2004 um 21:12
    • #3

    Wir sind bei uns gerade am Überlegen, auf die Rundstecker umzusteigen. Speziell die 64-Pol Harting Variante an den Cores nervt schon gewaltig, mechanisch einfach nicht stabil genug.

    Allerdings werdens bei uns dann wohl doch die 150-pol mit Einzelmasse, weil sich das bei den Kollegen, die VEAM benutzen, halt ziemlich so durchgesetzt hat.

  • Sven M
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    2.530
    • 20. April 2004 um 21:48
    • #4

    Hmm..bei uns ist alles 64 Pol oder 108 Pol. ein kollege hat allerdings zumindest Sideracks auf nem Cannon Rundstecker.
    Ich hatte allerdings noch nie Probleme mit Harting, lediglich bei nem 108Pol ist mal das Innenleben herausgebrochen..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • wora
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    • 20. April 2004 um 23:14
    • #5

    das geheimnis, wie hartings länger leben:
    "roadies, lasst die finger davon!"
    wenn man sie selbst ein- und aussteckt, halten sie viele jahre.

    allerdings habe ich bei anderen firmen wirklich schon oft kaputte hartings gesehen, an einen kaputten rundstecker kann ich mich nicht erinnern...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • PA-Peter
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    • 21. April 2004 um 08:53
    • #6
    Zitat von "Steffen"

    Wir sind bei uns gerade am Überlegen, auf die Rundstecker umzusteigen. Speziell die 64-Pol Harting Variante an den Cores nervt schon gewaltig, mechanisch einfach nicht stabil genug.


    Gut so ;)

    Zitat von "Steffen"


    Allerdings werdens bei uns dann wohl doch die 150-pol mit Einzelmasse, weil sich das bei den Kollegen, die VEAM benutzen, halt ziemlich so durchgesetzt hat.


    Leider wahr! Ich persönlich mag das nicht so! Hier sind ja auf der gleichen Fläche wie beim 85pol 100 bzw 150 Kontakte!
    Das Männchen ist auch dann schon ordentlich anfällig!
    Verstehe gar nicht, wie sich so hohe Polzahlen durchsetzten konnten!

    Mal ganz ehrlich: ich mags nicht, irgendwie 100m 48er Core auf der Trommel mit herumzuschleppen :(

    PA-Peter
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  • guma
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    • 21. April 2004 um 15:17
    • #7

    @ Wora

    Genau !!!

    Habe vor ca. 6 Jahren ein neues, sehr aufwändiges System aus 32-er und 12-er Cores angeschafft.

    Aus den genannten Gründen haben wir den bekannten 37-pol Rundstecker mit Bajonette(?)-Verschluss für das 12-er Einzelmassen-core benutzt.

    Wie Peter das richtig bemerkt, wird der Rundstecker aber bei großen Pinzahlen irgendwie ätzend.

    Daher sind wir für die 32-er Cores beim 108-pol Harting geblieben ( Verarbeitung von CONNEX inklusive der unbedingt nötigen 4 Zentrierstifte und Schutzdeckel. )

    Wir haben seither noch nie pins nachdrücken oder wechseln müssen !!! also muss es was mit Handling und Verarbeitung zu tun haben.

  • rockline
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    • 21. April 2004 um 19:56
    • #8

    Bei Multicore verwenden wir ausschließlich Harting 64 - bisher sehr wenig Probleme. Allerdings ist ein und ausstecken fast immer Chefsache oder Oberroadie!
    Sehr hilfreich ist eine dauerhafte Eddingbemalung zum lagerichtigen Einstecken. Die Seiten der Kunststoffeinsätze sind hierzu hervorragend geeignet.

    Bei Returncore verwenden wir die ausgesprochen robusten Harting 24poligen. Diese Stecker kommen eigentlich aus dem Laststrombereich - tun aber einwandfreie Dienste als 12kanalige Core.

    XLR und Klinken fast nur noch Neutrik (95%).

    Siemens Messerleiste ist sehr zuverlässig, leider zu wenig Kontakte. Rundstecker sind mir nicht genehm. Die CaCom für Lautsprecher lasse ich noch angehen - für NF zu friemelig.
    Stefan

  • PA-Peter
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    • 21. April 2004 um 20:32
    • #9

    Die SIEMENS-Messerleiste packt mit 30polen auch 10 Kanal! Also fast so viel wie Dein 24pol HARTING!
    ...jedoch mit Einzelmasse!

    Was die HARTINGs betrifft: ich mache halt nur Service an den Dingern, wenn die Stecker nicht sauber geführt werden, ist es echt Mist!
    CONNEX hat ja lediglich das Codierstift-Prinzip von ILME genommen und das als Führungsstift verkauft...
    ....auch wenn es, ohne Frage, gut ist!

    PA-Peter
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    • 21. April 2004 um 21:44
    • #10

    Die NF-Harting machen bei mir eigentlich keine Probleme, vielleicht auch deswegen, weil damit ordentlich umgegangen wird. (Haupt-Multicore hat zwei Weibchen, und alles andere ist je in Racks und Mischpult-Cases, Stagebox hat 'ne Abdeckung...)

    Was aber zunehmend rumzickt sind die HB16-Verbinder an den Last-Multicores: Da loddern die Metallklammern aus, mit denen die im Gehäuse gehalten werden.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • wora
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    • 22. April 2004 um 01:27
    • #11

    nochma ein klitzekleines statement:
    die hartings gehen doch nur kaputt, wenn man sie mit gewalt in das - oder aus - dem gegenstück wuchtet.
    - oder wenn man nicht dafür sorgt, das an jedem harting im unbenutzten zustand ein deckel drauf ist!

    letzteres sehe ich nämlich als hauptproblem bei vielen verleihern, das auf die details einfach nicht geachtet wird.
    und warum? weil sie sich durch die ganzen dumpingpreise am markt keinen mann leisten können, der sich um solche "kleinigkeiten" kümmert...
    gut, das war vielleicht ganz leicht "off topic"...

    @ rockline, die idee mit der markierung ist mir noch gar nicht gekommen - danke!!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • PA-Peter
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    • 23. April 2004 um 13:50
    • #12

    Um noch einmal auf die HARTINGs zurück zu kommen:
    Das ist nun mal der "Standart" bei kleinen und mittelständigen Buden!
    Und soooo schlecht ja auch nicht! Habe halt nur in letzter Zeit sehr viel Service an den Dingern gemacht und bin deshalb ein wenig allergisch auf die Teile!

    Gut gelöst hat Amphenol die Einsätze (wenn auch nicht service-freundlich): Hier besteht der Einsatz aus 2 Teilen! Der obere Teil bedeckt (beim weibchen) die Kontaktbuchsen und zentriert den Stift!
    Problem ist halt immer nur, das das Teil beim Service geöffnet werden muß!

    Zum Rundsteckverbinder:
    Der 150 pol ist lt. SOMMERCABLE einer der meistverkauften Rundsteck-Verbinder (neben dem 37pol)! Obwohl das Ding halt (wegen der Kontaktdichte und den filigranen Kontakten) eigentlich ne mechanische Katastrophe ist :(
    Ich persönlich tendiere ja nur zu 37 und 85pol (also 12 bzw 28 Kanal)!
    Bei größeren Jobs dann einfach 2 Core's ziehen...

    Was die Montage der VEAM's betrifft ist es auch nicht das beste System (da gefallen mir die Hartings besser), denn hier muß der Stift mit einem Spezial-Eindrück-Werkzeug in den Gummieinsatz eingedrückt werden...
    ...bei aktuellen Multicore-Innenleitern mit einem Querschnitt von 0.14² ist das schon Mist!

    Gibts hier jemanden, der die Kontakte crimpen kann?
    Ich habe mir ja jetzt extra sone blöde Pneumatische Crimpmaschine gekauft...
    ...kostet eigentlich ein scheiss-Geld, aber Ebay machts ja möglich :)

    PA-Peter
    ****
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  • GETEC
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    • 23. April 2004 um 19:06
    • #13

    hallo,

    also wir haben alles was harting war im nf bereich gegen weam getauscht, und die 48er cores ebenso gegen 24er, zwei parallel amcht schonmal vernünftige 48er FOH verkabelung, mit male/male adapter auch doppelte länge 20/4 wemm wir mal fussballplatz verkabeln oder so, und nicht ganz so viele kanäle.....

    85 polige veam stecker haben uns eindeutig gegenüber harting überzeugt, die pins stecken in mehr oder weniger flexiblem material, können nicht ausbrechen und zentrierung ist imho auch besser.

    getec

  • monithor
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    1
    • 1. Mai 2004 um 23:00
    • #14

    na denn schreib ich auch mal meine erste antwort im pro-bereich.

    ich setze harting 72 und 42 ein (24 und 12 kanäle mit getrennten massen). hat sich hier im bremer raum so als standart gebildet und ich bin mit wenigstens 3 firmen in der umgebung kompartibel.
    multicore stecken und ziehen ist bei mir absolute chefsache, da darf kein hand seine finger dran versuchen.
    ich habe einen satz pultverkabelungen und bühnenunterverteilungen seit 2000 und jetzt geht es langsam los mit verschleiss. vor ein paar tagen ist einer der stifte an denen die klemmbügel greifen abgebrochen, weil das material an der berührungsstelle inzwischen sehr dünn geworden ist. weitere werden zwangsweise folgen. auch einige der plastikeinsätze sind inzwischen gebrochen, weil selbst bei grösster sorgfalt doch immer mal ein kabel runterfällt. pins oder kontakte funktionieren einwandfrei und sind noch nicht verbogen gewesen. liegt wohl an der chefbehandlung. die stecker sind beschriftet, so dass die steckrichtung immer zu sehen ist. also wenig fehlversuche beim aufstecken. schutzkappen benutze ich keine, weil die dinger immer im weg sind beim stecken. dann lieber sorgfalt.

    zum thema wartung , wie schon oben geschrieben, muss ich jetzt mal anfangen was zu tun, damit nicht alles den bach runter geht. was das zeitlich ausmacht wird sich zeigen. sicherlich ein paar tage an der werkbank, aber nach 4 jahren und ca. 250 shows oder mehr mit dem material ist das meiner meinung nach ok.

    ändern würde ich erstmal nichts, um die kompatibilität nicht zu verlieren. sicherlich macht der veam stecker einen robusten eindruck, wirlwind hat auch seine vorteile, aber die sachen nutzen mir wenig, wenn ich ganz alleine dastehe.

    "den" standartstecker wird es in deutschland oder sogar in europa nicht geben.

    soweit so gut.

    grüsse

    oli

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • m.reitz
    Profi
    Beiträge
    346
    • 8. Mai 2004 um 15:54
    • #15

    ...

  • hell&dunkel 16. Februar 2021 um 16:20

    Hat das Thema aus dem Forum Sonstiges nach Sonstiges verschoben.

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