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kleines konzert problem mit feedbacks

  • partyequipment
  • 1. Mai 2004 um 23:44
  • partyequipment
    Beiträge
    546
    • 1. Mai 2004 um 23:44
    • #1

    hallo

    also ich schreibe mal über mein problem, evt kann man mir ja helfen und zur besserung der situation anregen.

    ich mische teilweise in einem jugendraum konzerte ab.

    hier ein bild der bühne.
    http://www.party-equipment.ch/Website/Event_…pixparty2/8.jpg

    also als PA wird ein HK Actor eingesetzt und als Monitoren (insgesammt 4 Stück) kommen Outline SM-15 zum einsatz. Gesangsmikros waren es 2 stück Sennheiser E855 und die altbekannten Shure SM58

    als mischpult diente ein Mackiepult.


    jetzt ist es mein problem dass der drummer einen verdammten lärm macht und die musiker welche eine gittarre in der hand halten ihren gain regler am amp auch ganz gerne weit offen haben. die sind ja halbwegs das problem, dennen konnte ich bissher immer sagen dass sie leiser drehen sollen, aber der drummer ist verdammt laut. also jetzt muss man sich vorstellen dass wenn die spielen egal was für eine band, ob punk oder indi rock oder britpop, allgemein einfach ist es von den instrumenten her richtig laut wobei es noch so laut ist das es angenehm ist. der sound klingt auch gut was aus der PA kommt, allerdings mit dem gesang happert es ein wenig. der ist jedesmal zu leise. mein problem ist dass ich den nicht genug verstärken kann denn sobald ich den mikkanal anständig öffne und da was über die PA bringen will es zu pfeiffen beginnt. bis zu einem gewissen mas geht es immer so, aber meiner meinung nach ist einfach dann das verhältnis von den instrumenten zum gesang nicht da. darum würde ich gerne den geang lauter hören.

    warum habe ich solche verdammte feedbacks? ich hoffe mal nicht das es einfach nur die bühne ist denn die kann ich nicht verändern :lol:

    danke schonmals für anregungen

    hier noch ein oder zwei bilder zum die ganze bühne besser zu erklären:

    http://www.party-equipment.ch/Website/Event_…pixparty2/1.jpg
    http://www.party-equipment.ch/Website/Event_…pixparty2/2.jpg

    Einmal editiert, zuletzt von partyequipment (2. Mai 2004 um 14:14)

  • logi
    Beiträge
    862
    • 2. Mai 2004 um 02:03
    • #2

    Ist eigentlich eine ganze Latte von Möglichkeiten.

    Zuerst schau` dir mal die Positionen der einzelnen Musiker an, wenn du z.B. einen lauten Drummer genau vor dem Sänger hast (bei der kleinen Bühne), könnte das ein Problem geben.

    Dann setzt ihr z.B. die Sennheiser e855 ein, wenn ich das richtig sehe sind die Monis direkt hinter den Mikros, das paßt nur bei Niere, die e855 sind Superniere, also die Monitore seitlich/vorne stellen (in der Beschreibung des Mikros ist ein Polardiagramm, erkennst du dann selbst welche Position richtig ist). Im übrigen finde ich ein e855 für diesen Zweck nicht so ideal, die höheren Frequenzen sind etwas zu präsent...

    Die Position der PA ist wichtig, steht sie neben der Bühne, vor der Bühnenkante oder sogar dahinter, dann Position verändern.
    Nächste Möglichkeit: habt ihr einen EQ für die Monitore? Vorher die Frequenzen rausziehen die sich aufschaukeln, irgendwann ist der Sound miserabel oder du hörst ein mehrstimmigens, hallähnlichen Klang, dann ist Ende der Fahnenstange.

    Die Actor kenne ich nicht, evtl. hast du Problemfrequenzen bei diesem System (also Frequenzbereiche, die höheren Pegel im Frequenzschrieb abgeben als andere), auch da ist ein EQ zum Entzerren nötig.

    Ich schätze mal, ein kleiner Hinweis bringt wohl nichts an den/die Drummer daß man auch etwas leiser spielen kann.

    Ich hoffe jetzt erstmal, daß ich dein Problem richtig erkannt habe, denn die Frage war für mich teilweise etwas unverständlich.

    Gruß Frank

  • der onk
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    462
    • 2. Mai 2004 um 10:53
    • #3

    Außerdem solltest Du die Gitarren- und Bass-Anlagen nicht nach vorne strahlen, sondern am Bühnenrand aufstellen und quer über die Bühne blasen lassen. Erstens versauen die Klampfen Dir dann den FOH-Mix deutlich weniger und zweitens haben alle Musiker mehr von den Amps und brauchen evtl. weniger oder keine Gitarre mehr über die Monitore. Das würde dann den Monitor-Mix ebenfalls einfacher gestalten.

    Ansonsten einfach sauber einpfeifen und hier evtl. einen parametrischen EQ nehmen, um schmalbandig absenken zu können und keine großen Löcher in den Frequenzgang zu reißen. Da die Gesangsmikros ja feste Positionen haben, sollte das nicht allzu schwierig sein...


    der onk


    PS: und droh' ggf. dem Drummer mit einem E-Kit! :mrgreen:

  • wora
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    • 2. Mai 2004 um 12:22
    • #4

    die beste methode, einen zu lauten drummer besser in den griff zu bekommen, ist eine plexiglasscheibe.
    das habe ich schon oft benutzt, klappt wirklich gut.

    nur - manche drummer wollen sowas nicht vor der nase haben.
    aber die meisten akzeptieren es, wenn man ihnen die problematik erklärt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Wulfson
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    • 2. Mai 2004 um 12:59
    • #5

    ich kenne genau diese problematik aus diversen clubs. leiser macht da keiner..evt beim soundcheck aber beim gig ists wieder voll auf :evil: probiert mal, die git.-boxen auf getränkekisten (anschnallen nicht vergessen!) oder andere unterlagen zu stellen.

    so wie ich das auf dem bild am rechten rand deute, ist das top zumindest auf gleicher höhe mit den mics (bühnentiefenmäßig gesehen). die tops sollten schon deutlich vor den mics stehen. ansonsten, wie schon angedeutet, die sennheiser gegen die altbewährten sm58 oder beyer tgx (oder je nach budget das mc) tauschen.
    für die vocs setze ich noch gern nen sabine fb killer ein.

    Einmal editiert, zuletzt von Wulfson (2. Mai 2004 um 16:48)

  • partyequipment
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    • 2. Mai 2004 um 14:21
    • #6

    danke für die schnellen antworten

    @ der Onk

    also das mit den amps kann ich in zukunft beachten, aber du kennst ja die musiker, die stehen gerne vor ihrem amp damit si sich besser hören können. darüber habe ich beim letsten konzert mit einem gitarissten gestritten. der beklagte sich darüber dass er sich nicht aus dem monitor höre. habe ihm dann erklärt dass ich ihm nichts über den monitor geben kann wenn ich seinen ampkanal am mischpult nicht richtig aufmachen kann (konnte nicht richtig öffnen weil er seinen amp derart laut hatte dass es einfach nicht mer nötig war). i ch habe ihm das denn erklärt aber von verständnis war da wohl nicht die rede.


    @ logi

    danke auch für deine ausführliche beschreibung. allerdings hast du die situation wohl ein bisschen falsch gesehen bei der einen oder anderen hilfemöglichkeit. aber das war wohl mein fehler weil man auf dem bild die PA nicht sah. aber auch deine ratschläge werde ich mir zu herzen nehmen

  • MarkusW
    Beiträge
    154
    • 2. Mai 2004 um 14:29
    • #7
    Zitat

    habe ihm dann erklärt dass ich ihm nichts über den monitor geben kann wenn ich seinen ampkanal am mischpult nicht richtig aufmachen kann (konnte nicht richtig öffnen weil er seinen amp derart laut hatte dass es einfach nicht mer nötig war).

    Sind die Monitore an deinem Mischpult nicht Pre-Fader?
    Dann spielt es doch keine Rolle, ob du für den Front-Mix nicht aufdrehen kannst/willst.

    Ansonsten auf jedenfall die Amps seitlich stellen, dann hören sich die Gitarristen doch auch, oder nicht?

    Gruß
    Markus[/code]

  • wora
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    • 2. Mai 2004 um 15:42
    • #8

    na ja, sagen wir mal so:
    solange es gitarristen gibt, die offenbar nicht wissen das sie an den waden keine ohren haben und deshalb den infernalischen lärm, den manche von ihnen produzieren, nicht richtig hören weil der amp auf dem boden steht und die füsse beschallt, wird sich daran nix ändern.

    gut, das war jetzt ein etwas komplizierter satz.

    wenn der gitarrenamp eben auf dem boden steht und der dazugehörige spieler direkt davor steht, dann kann er sich eben nicht richtig hören... ist ja klar, weil er seine ohren weit außerhalb des abstrahlbereiches seines amps hat. (man beachte die abstrahlcharakteristik eines 12"ers)
    wenn die amps dann auf die bühne gedreht werden, dann hört er den amp auch nicht besser, sondern eher den von seinem kollegen auf der anderen bühnenseite. das ergebnis ist, das beide lauter machen weil sie "sich nicht hören"...
    das einzig vernünftige vorgehen ist, die amps anzuwinkeln, so das sie nach oben zu den "richtigen" ohren strahlen (oder z.b. auf ein leeres case stellen).
    aber das hereindrehen auf die bühne schadet natürlich auf keinen fall!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Mix4Munich
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    788
    • 2. Mai 2004 um 16:55
    • #9
    Zitat von "partyequipment"

    hallo
    ...
    also als PA wird ein HK Actor eingesetzt und als Monitoren (insgesammt 4 Stück) kommen Outline SM-15 zum einsatz. Gesangsmikros waren es 2 stück Sennheiser E855 und die altbekannten Shure SM58
    ...
    der sound klingt auch gut was aus der PA kommt, allerdings mit dem gesang happert es ein wenig. der ist jedesmal zu leise. mein problem ist dass ich den nicht genug verstärken kann denn sobald ich den mikkanal anständig öffne und da was über die PA bringen will es zu pfeiffen beginnt.
    ...


    Hallo,

    als Sofortmaßnahme würde ich mal checken, welches der Mikros so pfeift. Und pfeift es auf dem Monitor oder auf das PA? Deiner Beschreibung nach wohl letzteres. Aber was Du über "Monitorpegel abhängig von PA-Pegel" schreibst, lässt mich glauben, dass Ihr Pre und Post Auxwege evtl. falsch verwendet, und dann kann Hochziehen des Frontpegels für ein Mic auch dessen Monitorpegel erhöhen. Also bitte testen und dann posten.

    Weiter, wie sind die Richtcharakeristika deiner Mikros? Etwa Super- oder Hyperniere? Dann fangen die eventuell zuviel Pegel von den Monitoren auf, und die Ausrichtung von Mics oder Monis sollte geändert werden.

    Wie sehen die EQ-Kurven in den Kanälen der pfeifenden Mikros aus? Werden da Höhen oder hohe Mitten angehoben? Wenn man brauchbare Mikros und eine brauchbare PA hat (hast Du), braucht man auf den Vocals keine EQ-Schraubereien.

    Als zweite Maßnahme, wie hier schon ein paarmal erwähnt, sollen Gitarristen und Bassisten ihre Amps an die Seite der Bühne stellen und so drehen, dass der Pegel nicht ins Publikum bläst, sondern nur für's Monitoring der Musiker dient. Das hilft, den Pegel im Publikum zu reduzieren, so dass die Mikros gar nicht erst so weit aufgerissen werden müssen.

    Als dritte Maßnahme würde ich mal über die Anschaffung von 31-Band EQs für Monitor und PA nachdenken. PA einrauschen und hinterher einpfeifen, Monitore einpfeifen.

    Und zum vierten sieht es so aus, dass in dem Raum Decke und Wände den Schall fröhlich vor sich hin reflektieren können. Könnt Ihr die hintere Wand der Bühne mit locker drapiertem Molton abhängen? Hilft häufig bei Feedback. Als Luxusvariante kann auch die Decke mit Molton abgehängt werden, falls das machbar ist.

    Ich hoffe, das hilft ein wenig.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • partyequipment
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    • 4. Mai 2004 um 22:28
    • #10

    @ mix4munich

    danke für die anregungen, wirklich toll erklärt so dass es auch ein leie wie ich versteht.

    das mit dem equalizern ist schon geschene, habe mir es schon lange vorgenommen. bin ebe auch erst zarte 19 jahre alt und mache eine lehre dementsprechend kommt nicht soviel geld rein. aber habe jettz auch equalizers.

    vieleicht kannst du mir da helfen. also wen ich die anlage einpfeifen will muss ich alle mikros mal stellen und dann den pegel am equalizer aufdrehen biss ich feedbacks erzeuge. nacher muss ich die einzelnen frequenzen auf welchen die feedbacks sind etwas absenken. stimmt doch so oder? kenne das nur von der theorie her. aber wie erkenne ich auf welcher frequenz das feedback ist? übung oder wie?

  • wora
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    • 4. Mai 2004 um 23:29
    • #11
    Zitat von "partyequipment"

    ... aber wie erkenne ich auf welcher frequenz das feedback ist? übung oder wie?

    wenn du eine rückkopplung hast, dann nehme den gesamtpegel etwas zurück bis sie weg ist und schiebe dann die einzelnen schieberegler der frequenzbänder nach oben. bei einer bestimmten frequenz wird es dann wieder lospfeifen. die musst du dann ziehen.
    das erfordert ein bisschen übung, das ist klar.
    aber du wirst sehen, in kurzer zeit weisst du schon ungefähr wo du hingreifen musst.

    besser und schneller ist natürlich ein analyser, der anzeigt wo der pfeifer liegt... das kostet aber wieder extra kohle...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TomyN
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    • 11. Mai 2004 um 15:29
    • #12

    http://www.tomy-soft.de/ear.htm

    zum üben...

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Hoitabuam
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    14
    • 14. Juni 2004 um 09:29
    • #13

    Hallo, hier unsere Lösung

    wir spielen selbst oft in sehr kleinen Räumlichkeiten und hatten seit Jahren mit dem Problem zu kämpfen. In diesen kleinen Räumen werden ab einer gewissen Lautstärke die Reflexionen zum Hauptproblem. Regelst Du mit dem EQ die problematischen Freqenzen raus, musst Du immer mehr rausregeln bis Du bei wichtigen Frequenzen angelangt bist und die Vocals klingen dann besch*****. Noch schlimmer ist es mit den automatischen EQ's den sogenannten Feedbackkillern - mein Rat : Hände weg.

    Unsere Lösung könnte auch für euch passen : Wir schicken die Vocals über einen Aux in den Sidechain Eingang eines Kompressors (dbx 166xl - preiswert) Durch den Kompressor lassen wir die Instrumente laufen die den Gesang "stören". Das sind bei uns die mittigen Instrumente, könnte aber bei Dir auch die Drum sein.

    Wir aktivieren die Sidechain Eingänge am Kompressor und stellen eine geringe Kompression, eine relativ lange Attak und lange Releasezeit ein.

    Nun setzten sich die Sänger durch ohne dass ständig die Fader hochgezogen werden und für die Zuhörer ist die ganze Musik besser !

    Grüße aus Tirol von den Hoitabuam
    http://www.hoitabuam.com

  • TTJS
    Profi
    Beiträge
    53
    • 16. Juni 2004 um 12:19
    • #14

    Hallo,
    ich gebe meinem Vorredner Recht und möchte noch etwas hinzufügen:
    die Lösung mit dem Kompressor hat schon unser vielbeschimpfter Ulli Behringer in der Bedienungsanleitung zu seinem 1. Composer beschrieben. Ich praktiziere diese seit dem sehr erfolgreich. Übrigens nennt sich diese Variante "Voice over".
    Als Mikrofonersatz wäre noch das E 945 von Sennheiser zu nennen ( alternativ E 840 oder E935). Damit habe ich schon viele begeistert. Kostet aber auch wieder Geld!


    Jörn

    Tontechnik Joern Schindelbeck
    Lessingstraße 23a
    09380 Thalheim
    Fon: +49 3721 84564
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