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Monitor vom FOH aus

  • deepblue
  • 7. Mai 2004 um 08:11
  • deepblue
    Beiträge
    80
    • 7. Mai 2004 um 08:11
    • #1

    Welche Vorgehensweise hab Ihr in dem genannten Fall.
    Stellt ihr erstmal den Frontsound ein und anschliessend die Monitore oder gebt ihr jeden Kanal gleich auf Front und Monitor?

    Ich würde so vorgehen:
    1 Kanal für FOH-Sound einstellen und anschliessend gleich jedem Musiker auf die Monitore geben. Dabei die Front muten.
    Sind so alle Kanäle durch, würde ich der Band ein Lied spielen lassen, dabei die PA muten und auf die jeweiligen Wünsche eingehen. Anschliessend noch ein Liedchen um den Frontsound einzustellen.

    Bessere Vorschläge?

    Gruss

  • Fossi
    Beiträge
    2.034
    • 7. Mai 2004 um 08:37
    • #2

    Ich schiebe mir das Instrument für die Front zurecht und gebe es dann gleich bei offener PA auf den Monitor, so das sich der/die Musiker erstmal selbst hören.
    Wenn alle Musiker durch sind, folgt ein Gesamtcheck(ein bis zwei Songs) der Monitore, auch wieder bei offener Front(zum vergleichen mach ich auch vorn mal kurz aus, aber im grossen und ganzen bleibt die PA an), dabei schieb ich meist schon grob den Frontmix zusammen.
    Das die Front offen bleibt finde ich besonders bei kleineren Veranstaltungen wichtig, da ja die Musiker doch (vor allem im Bassbereich) recht viel von der PA mitbekommen und man sonst von Anfang an viel zu laut wird auf der Bühne.
    Beim Konzert, vor allem da man während der erstens Songs mit Publikum sowieso noch etwas EQ't, hör ich die Monitorwege mit nem Kopfhörer ab, damit kann man zumindest erahnen wie es denn nun auf der Bühne klingt und gegebenenfalls etwas nachregeln.

    Ansonsten immer schön nach Vorn schauen und auf wild gestikulierende Musiker achten :lol:

    blubb.

  • R880
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    514
    • 7. Mai 2004 um 08:49
    • #3

    Wäre es nicht sinnvoll unter dem Soundcheck mal die Front runterzuziehen und per Kopfhörer die Aux-Sends einzustellen?
    Mit PA ist doch nur zu erahnen was die Jungs und Mädels hören.

    Gruss, Thomas

  • microsound.de
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    • 7. Mai 2004 um 11:08
    • #4

    Ich sehe das wie Fossi123.

    Die Abhängigkeit von der Raumgröße ist sehr wichtig. Bei kleinen Events ist noch recht viel vom PA-Sound auf der Bühne vorhanden. Ich mache es aber meist so, dass ich die Musiker etwas ohne PA spielen lassen, damit sie sicher sind, dass sie was auf Monitor haben. Auf diese Weise habe ich auch einen Eindruck davon, wie laut es auf der Bühne zugeht.
    Ich hatte da auch schon den Fall, dass die Musiker sagten, sie hören nur die PA, und erst als ich diese wegnahm, haben die gemerkt, dass es eigentlich vom Monitor kommt.

  • ADMIN
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    • 7. Mai 2004 um 11:18
    • #5
    Zitat von "R880"

    Wäre es nicht sinnvoll unter dem Soundcheck mal die Front runterzuziehen und per Kopfhörer die Aux-Sends einzustellen?
    Mit PA ist doch nur zu erahnen was die Jungs und Mädels hören.

    Monitormix ist immer Blindflug. Selbst mit eigenem Monitorpult direkt an der Bühne und dem gleichen Wedge als Abhöre kann man nur erahnen, was der Kollege auf der Bühne da gerade hört, weil die Konstellation mit Instrumentenverstärkern und Nachbarmonitoren einfach anders ist.

    Entweder geht man auf die Bühne und stellt sich auf den Platz des Musikers (sollte man insbesondere dann tun, wenn einem etwas komisch vorkommt), oder die Musiker sind so fähig, einem präzise genug das mitzuteilen, was sie brauchen. (Was er braucht, weiss der Musiker in der Regel besser als der Tontechniker. Allenfalls bei Anfängern muss man da beratend eingreifen.)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • R880
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    • 7. Mai 2004 um 11:30
    • #6

    Schlimm ist es nur die Monitor-Eq`s einzustellen, wenn sonst kein Techniker vorhanden ist und man auf sich alleine gestellt ist.
    (Als Läufer verkleidet)

  • ivo
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    182
    • 7. Mai 2004 um 21:25
    • #7
    Zitat von "R880"

    Schlimm ist es nur die Monitor-Eq`s einzustellen, wenn sonst kein Techniker vorhanden ist und man auf sich alleine gestellt ist.
    (Als Läufer verkleidet)

    ????
    Also mir erschließt sich der tiefer Sinn leider nicht.
    Helft mir!

  • Schall-lupka
    Beiträge
    133
    • 8. Mai 2004 um 01:08
    • #8

    weil du dann immer zwischen stage und FoH hin und herläufst um die monitore einzustellen. weil eq Foh platz und wedges auf der bühne.
    aber ich hab da inzwischen ne abhilfe indem ich die eq`s für die monis im sepperaten rack hab und die so mit auf die bühne nehmen kann man muss ja nur kurz die eq´s am pult abmachen und direkt ans ampimg machen und das zusammen mit 15m xlr verlängerungen hast du die immer in deiner nähe spart ne menge zeit und den muskelkater in den beinen

    Pump up the Volume aber immer noch reserven haben

  • R880
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    514
    • 8. Mai 2004 um 12:29
    • #9

    Tja, manche verstehen mich anscheindend doch :wink:

    Normalerweise geht ein Techniker bei mir auf die Bühne uns sagt Frequenzen an, die der andere dann einstellt. Alleine dauert das doppelt so lange.

    Gruss

  • ivo
    Beiträge
    182
    • 8. Mai 2004 um 13:21
    • #10

    Nuja, also ich brauche eigentlich nur 2-3x hin und hergehen wenn ich ganz alleine bin.

    Sonst nehm ich mir irgendeinen, erklaere ihm kurz den vorhandenen Grafischen und dann geh ich auffe Buehne und sage an. Also ich find meiste einen ;)

    Sonst geh ich gern mal 2-3x:
    - ich ziehe Standardfrequenzen
    - ich hoer mir das an
    - ich korrigiere
    - ich hoers mir nochma an
    - ich korrigiere und bleibe am FOH ;)

    Ausseerdem find ich es als arg unpraktisch, wenn die Mon-EQ an der Buehne stehen, da man dann bei laufender Show keinen direkten Zugriff hat, und das schonmal ganz hilfreich sein kann...

    Gruesse
    Hendrik

  • wora
    Profi
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    • 8. Mai 2004 um 15:38
    • #11

    beim soundcheck lasse ich auch die front grundsätzlich mitlaufen.
    denn das was die musiker auf der bühne hören ist ja ein mix aus direktem instrumentensound, frontsound und monitor.
    wenn du nur die monitore allein betreibst, verändert sich die balance (zum teil extrem) wenn die front dann aufgezogen wird. das ist also nicht unbedingt die beste idee, denn dann kann man ja möglicherweise wieder von vorne anfangen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • willi2
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    • 8. Mai 2004 um 22:18
    • #12

    hallo,
    ich finde ein Messmikro auf Ohrhöhe am Monitor in Verbindung mit einem RTA für einen Grundabgleich der Monitore per EQ vor dem Eintreffen der Musiker durchaus hilfreich - dies lässt sich im Zuge des Einpfeifen gleich miterledigen - damit hat man mal keine schlechte Startposition :mrgreen:

    Gruß
    willi2
    ... lass mal das mit der richtigen LS Auswahl, Physik brauch mer nimmer, regelt alles unsere Wunderelektronik

  • Hertzkasper
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    • 10. Mai 2004 um 16:09
    • #13

    Also ich drehe einfach mal die Monitor zu mir (also Richtung FOH) und stelle die mit dem Gesangsmikro vom FOH aus ein. Das funktioniert in 99% aller Fälle ganz gut. Ansonsten höre ich mir die einfach auf der Bühne kurz an, merke mir störende Frequenzbereiche und ziehe dann unten am FOH grob den EQ zurecht (Erfahrungssache). Dabei beachte ich aber, den Monitor nicht "totzufiltern". Beim Soundcheck drehe ich die Monitore langsam auf, um schnell bei Feedbacks eingreifen zu können, bevor es richtig los geht.
    Wichtig für mich ist auch, daß ich erst "draußen" mache und dann den Monitor, da sich die Klangregelung ja meist auch auf den Monitor auswirkt. Hatte mal einen erlebtm, der im Prinzip vom FOH erst den Monitormix machte und dann die Fader aufzog (AUA).
    Beim Gesang benutze ich einen Y-Split.
    Monitor und Front sollten bei kleinenren Locations immer zusammenlaufen. Ich mach aber kurz immer mal die Front aus und gucke mir die Reaktion der Musiker an, um zu sehen, wie groß der Einfluß von vorne ist.
    Messmikros mag ich nicht so, weil ich auch Wert auf einen guten Monitorsound lege. Die Meßerei nimmt einem auch ein bißchen das Feeling. Dem Sound fehlt dann das gewisse Etwas. Aber für Einsteiger ist das bestimmt eine gute Option.

    Theorie ist, wenn alle wissen wie's geht, aber nix funktioniert.
    Praxis ist, wenn's funtioniert aber keiner weiß warum.

  • Detlef
    Profi
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    611
    • 10. Mai 2004 um 23:05
    • #14
    Zitat von "wora"

    beim soundcheck lasse ich auch die front grundsätzlich mitlaufen.
    denn das was die musiker auf der bühne hören ist ja ein mix aus direktem instrumentensound, frontsound und monitor.
    wenn du nur die monitore allein betreibst, verändert sich die balance (zum teil extrem) wenn die front dann aufgezogen wird. das ist also nicht unbedingt die beste idee, denn dann kann man ja möglicherweise wieder von vorne anfangen.

    Hallole,

    bin vollkommen Deiner Meinung. Leider wollen viele Musiker (erstaunlicherweise grade gestandene Mucker) Monitor ohne Front hören. Wenn ich dann die PA wieder hochfahre ist alles wieder ganz anders.
    Aber: Der Kunde ist König.

    Liebe Grüße

    Detlef

  • PA-Peter
    Profi
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    7.614
    • 11. Mai 2004 um 09:47
    • #15

    Ich stelle mich einfach mit meinem Bauchladen vor den Wedge und pfeiffe so ein...
    ...wunderbare Sache :mrgreen:

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • MachmaHall
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    8
    • 11. Mai 2004 um 11:00
    • #16

    Hallo!
    Die PA während nem Soundcheck auszumachen macht meiner Meinung schon Sinn, da die Musiker oft nicht unterscheiden können von wo sie sich hören, also ob von der PA oder vom Monitor. Außerdem ist es oft so das durch das hoffentlich zahlreich erscheinende und schallabsorbierende Publikum genau das passiert was man mit dem Ausmachen der Front während eines Soundchecks simuliert, sprich auf der Bühne ist dann abends eben sehr viel weniger von der PA zu hören als mittags im leeren Venue.

  • wora
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    11
    • 12. Mai 2004 um 04:55
    • #17
    Zitat von "PA-Peter"

    Ich stelle mich einfach mit meinem Bauchladen vor den Wedge und pfeiffe so ein...
    ...wunderbare Sache :mrgreen:


    ...tja, aber du weisst das die varicurve remote nicht mehr gebaut wird und somit als tipp wohl ausfällt :roll:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Mücke
    Beiträge
    85
    • 12. Mai 2004 um 09:17
    • #18

    Mal was ganz anderes, was aber immer noch zum eigentlichen Thema passt:
    Wenn ihr vom FoH aus Monitor mitmischt, wie verteilt ihr eigentlich die Musiker auf die Aux-Wege? Ich gehe bei meiner Frage von 4 Aux-Wegen und klassischer Rock Band Besetzung aus also Drums, Bass, 2x Gitarre, Keyboard und 2-3 Sänger.
    Wer muss wen hören?

    Gruß Markus

    Backline dry-hiren? Red Bull verleiht Flügel...

  • PA-Peter
    Profi
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    7.614
    • 12. Mai 2004 um 10:03
    • #19
    Zitat von "wora"


    ...tja, aber du weisst das die varicurve remote nicht mehr gebaut wird und somit als tipp wohl ausfällt :roll:


    leider :cry:

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Hertzkasper
    Beiträge
    99
    • 12. Mai 2004 um 16:18
    • #20
    Zitat von "Mücke"

    Mal was ganz anderes, was aber immer noch zum eigentlichen Thema passt:
    Wenn ihr vom FoH aus Monitor mitmischt, wie verteilt ihr eigentlich die Musiker auf die Aux-Wege? Ich gehe bei meiner Frage von 4 Aux-Wegen und klassischer Rock Band Besetzung aus also Drums, Bass, 2x Gitarre, Keyboard und 2-3 Sänger.
    Wer muss wen hören?

    Gruß Markus

    Drums= Weg 1, und dann von links nach rechts! Also Center meist Weg 3. Wer wen hören muß sollten Dir diem Musiker eigentlich sagen, weil die Geschmäcker häufig sehr unterschiedlich ist.
    Wenn's schnell gehen muß (>10min.), mach ich meist folgendes:
    Drum-Weg= Kick, Bass, Gitarre Keys und Leadvocal (evtl. Back-Voc.)
    Gitarren-Weg= Keys und Lead-Vocal (evt.l Back-Voc.)
    Key-Weg= Keys, etwas Gitarre, Lead-Vocal (evtl. Back-Voc.)
    Center= Lead-Vocal, etwas Keys
    Das haut so Pi x Daumen meist hin.
    Der Rest wird per Handzeichen erledigt.

    Theorie ist, wenn alle wissen wie's geht, aber nix funktioniert.
    Praxis ist, wenn's funtioniert aber keiner weiß warum.

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