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ein letztes mal overheads

  • alexi
  • 6. Juli 2004 um 03:09
  • alexi
    Beiträge
    17
    • 6. Juli 2004 um 03:09
    • #1

    moin moin,

    ich kann mich nicht entscheiden: entweder oktava mk012, oktava 219 bzw oktava 319 oder beyerdynamic mce 530 (habe einen sehr guten test in der keyboards über die teile gelesen)

    helft mir biiittte mit ein paar ratschlägen, die mikrofone waren ja leider alle nicht im vergleichstest mit dabei.

    tipps sind natürlich auch willkommen ich möchte allerdings höchstens 140 euro pro mikro ausgeben.

    danke im vorraus

    alex

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 6. Juli 2004 um 07:40
    • #2

    Dann nimm doch Modelle, die im Vergleichstest dabei waren :!:

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Pulenk
    Reaktionen
    42
    Beiträge
    525
    • 6. Juli 2004 um 10:41
    • #3

    Also ich hab die mk012 (Niere, Hyperniere und Kugel) schon zum Test dagehabt.
    Für Overhead haben sie mir nicht besonders gefallen. Die Becken hatten einfach keinen Glanz. Diese Mikros sind ziemlich basslastig abgestimmt. Im Vergleich waren die Rode NT5 (obwohl mit leichtem Höhen-roll-off im Frequenzgang) viel schöner auflösend in den Höhen.
    Außerdem glänzt die Hyperniere scheinbar nicht gerade mit einer sauberen Richtcharakteristik, da sie deutlich Feedback-empfindlicher sind als z.B. die NT5-Mics. Auch die Verpackung der Oktavas in einer windigen Plastikschachtel ist nicht gerade Vertrauen erweckend. Zu allem Überfluss war das besonders selektierte "matched pair" (das dann aber über 140.- € pro Mic kostet!) gar nicht so gut "gematched". Fast 10dB Pegelunterschied zwischen beiden Exemplaren sagen ja fast alles!

    Summa Sumarum:
    Ich versteh´ den Hype der teilweise um die Oktavas gemacht wird nicht. Sie haben nämlich genau die Qualität, wie man sie von einem russischen Produkt erwarten kann ...

    Markus

  • ohrange
    Beiträge
    44
    • 6. Juli 2004 um 14:18
    • #4

    Hallo,

    alle von genannten Oktava Mics haben eine (verglichen mit Schoeps z.B.) geringe Rückwärtsdämpfung.
    D
    ie 219 und 319 noch geringer als das 012. Deshalb sind sie für feedbackkritische Anwendungen weniger geeignet, da sie relativ viel vom Raum mit einfangen. Daher kommt auch oft das Gefühl, dass Sie untenrum zu viel liefern.

    Es kommt auf die Situation an, die Oktavas sind sicher keine Alleskönner. Aber während ich das 219 (das 319 habe ich nicht, ist aber bis auf das Gehäuse baugleich) eigentlich nur im Studio für Vocals einsetze (wenn es passt), setze ich die 012 gerne als Overhead, vor einer Gitarrenbox oder für Akustische (Saiten-)Instrumente ein, auch live, wenn der Raum es zulässt.

    Die kleinen Plastikschachteln sind tatsächlich etwas windig, geben aber ausreiched Schutz und passen prima in die Jackentasche, wenn man nur mit einem mobilen DAT draussen unterwegs ist.

    Gruß Florian

  • alexi
    Beiträge
    17
    • 6. Juli 2004 um 15:16
    • #5

    vielen dank schon einmal für die postings,

    ich möchte mir den mikros nur im studio arbeiten, und mir hat eigentlich gerade die bassbetonung der mk012er gefallen.
    habt ihr schon irgendwelche erfahrungen mit den beyerdynamic teilen gesammelt?

  • ThomasL
    Profi
    Reaktionen
    41
    Beiträge
    2.438
    • 6. Juli 2004 um 17:43
    • #6

    Ja, wir :) Allerdings nur Live, sie tun ihren Dienst ausgezeichnet und sind dazu sehr günstig. In einen Vergleich mit den Oktavas kann ich sie leider nicht setzen, da ich letztere noch nicht dabei hatte :)

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • paranoize
    Reaktionen
    315
    Beiträge
    569
    • 7. Juli 2004 um 01:35
    • #7

    @ pulenk: Etwas ähnliches wie bei deinen Oktava ist einem Kollegen von mir mit den Rode NT5 passiert (bzw. mir mit seinen Mikrophonen...). Ich habe sie mal als Stereopaar aufgehängt (er verwendet sie meist einzeln) und dann waren etwa 10 - 15 dB Pegelunterschied zwischen beiden. Beide abwechseln an den gleichen Kanal mit Meßsignal zum aufnehmen, brachte Gewissheit: Eines der Mics war deutlich pegelschwächer (ich glaub es waren dann -12dB gemessen, weiß es aber nicht mehr genau..)

    Jedenfalls hab ich ihn darauf hingewiesen und die Mics wurden anstandslos ausgetauscht, war also einfach ein fehlerhaftes Paar, wahrscheinlich ist dir das bei den Oktava auch passiert...

    lg armin

  • ibkoeppen
    Beiträge
    95
    • 7. Juli 2004 um 09:35
    • #8

    Hi -

    meine NT5 haben gleichen Pegel, hab schon schöne Stereo-Aufnahmen gemacht.

    Haben damit auch wunderbare Drum-Aufnahmen gemacht (Demo-CD), nur die beiden OH und ein BD-Mic, Snaremic war eigentlich überflüssig.
    (wir mögen für unsere kleine 3Mann-Rockcombo doch einen mehr luftigen, jazzähnlichen Drumsound, Set klingt auch gut).

    Michael Koeppen

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 9. Juli 2004 um 01:14
    • #9

    Wenn ein Condenser plötzlich 6 oder mehr dB weniger hat dann hat wahrscheinlich die Kapsel einen Schuß.
    Hatte ich bei einem von meinen eigenen Beyer MC 713 und bei einem gebraucht gekauften. Im Service ist jeweils die Kapsel neu bespannt worden, war noch bezahlbar.

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