Kann mir mal einer von euch genau sagen, was manche Leute (Techniker) gegen Allen-Heath Pulte haben.
In so vielen Ridern steht das drin, obwohl ich personlich es jedem Midas oder Yamaha Pult vorziehen würde.
Danke schon mal für die Infos.
MfG Marco.
Kann mir mal einer von euch genau sagen, was manche Leute (Techniker) gegen Allen-Heath Pulte haben.
In so vielen Ridern steht das drin, obwohl ich personlich es jedem Midas oder Yamaha Pult vorziehen würde.
Danke schon mal für die Infos.
MfG Marco.
Mit zwei Worten: nicht nachvollziehbar. Es gibt von Allen&Heath zwar günstige, aber keine wirklich schlechten Pulte. Eher das Gegenteil ist der Fall.
In welchem Zusammenhang ist dir "No Allen&Heath" in einem Rider denn untergekommen?
Mooooment, die Pulte sind zwar größtenteils gut (bin großer Fan des Mix Wizard und der ML-Serie), aber ein GL2200 würde ich - je nach Künstler - auch nur unter Zahnschmerzen wollen. Alles eine Sache des persönlichen Geschmacks - suum cuique.
MfG Tobias Zw.
Also no Allen-Heath hab ich schon des öfteren zu lesen bekommen.
Aber jetzt z.B. fürs Wochenende nen größeren Clubgig in ner Disco (600-800 Leute) Auftrag bekommen. Band hat geschrieben was sie für Instrumente dabei haben, ich zurückgeschrieben was ich mir für Mikros dabei denken könnte, und wie der FoH aussieht, so wie ich es für so kleine Sachen immer mach (GL2200, DBX-Komps, DBX-Gates, DBX-EQs Lexicon und Yamaha FX...)
Kam heute ne Mail, das der Auftrag storniert ist, da die Band sich weigert über ein Allen-Heath Pult zu spielen. Eine frage ob man vieleicht ein anderes Pult bringen könnte kam gar nicht da die Aussage in etwa so lautete: Wer Allen-Heath Pulte verwendet kann nicht Professionell sein und hat bei so einer (unbekannten noch nie was von gehörter) Band (die nicht mal nen Rider vorlegen können) nix verlohren.
Das kann doch nicht wahr sein oder?
Nein, das geht wirklich nicht. Zumal du dein Setup ja jederzeit hättest anpassen können. Wo kämen wir denn da hin, wenn ich unter der ML-Klasse beim Verleiher nix mehr finde?
Absolut unverständlich, man bedient als PA-Company doch eine dermaßen breite Kundenvielfalt, da ist ein solcher Schlußgedanke à la "Wer Allen-Heath Pulte verwendet kann nicht Professionell sein" ein "Geht doch gar nicht".
Natürlich bestimmt die Qualität der Band auch die Qualität des Materials, ganz klar. Da muss man differenzieren, aber das hatte ich ja auch so geschrieben.
Ich bin nur nicht damit einverstanden, Allen&Heath generell abzulehnen.
Sehr seltsames Verhalten deines Gegenüber. Da würde ich auf alle Fälle noch einmal nachhaken, gerade da du ein Angebot abgegeben hast, ohne einen Rider oder sonstige technische Informationen über die Band bekommen zu haben.
Woher sollst du denn auch wissen, was explizit gefordert ist bzw. war?
ZitatWer Allen-Heath Pulte verwendet kann nicht Professionell sein
So ein Quatsch! Sicher, es gibt Schöneres als ein GL2200, letztlich ist aber das Budget entscheidend. Und obengenanntes Pult lässt sich nun einmal gut vermieten, wenn wenig Geld da ist (ich geh' mal davon aus, dass das so ist
). Wer als Band einen Verleih mit einem solchen Spruch gleich ablehnt (trotz gebotener Pultoption), ist imho genauso unprofessionell oder sitzt auf so einem hohen Ross, dass der Job mit Sicherheit keinen Spass machen wird bzw. gemacht hätte, wenn Du den Zuschlag bekommen hättest. Abhaken und nach vorne schauen.
Versuch doch in Zukunft einfach, im Vorfeld mehr über die Künstler bzw. deren Professionalität herauszufinden und vor allem Rider zu bekommen, bevor Du in Verhandlungen trittst und Aussagen über Dein Equipment machst.
es grüßt
derautor[/quote]
finde das ein sehr konsequentes vorgehen, gleich den ganzen auftrag zu stornieren ![]()
nee, ist sicher nicht professionell, aber ich persönlich würde mich auch nicht freuen, wenn mir jemand ein Allen&Heath-Pult stellt. und das gilt für alle incl. der ML-serie.
konkreter knackpunkt wäre bspw. das rauschverhalten (ja, zerreisst euch drüber...)
außerdem wirkt selbst die ML-serie im vergleich zu bspw. MH3 / MH4 trotz vergleichbarer preisklasse einfach mal völlig popelig.
andererseits hab ich kein verständnis für leute, die der meinung sind, mit pulten (o.ä.) einer bestimmten marke nicht arbeiten zu können - job verfehlt.
trotzdem: wenn mich jemand vor die wahl stellt: "bitte kein Allen&Heath".
ist halt sowas wie, wenn "monithor" für seine "kuh" schreibt, bitte keine PA von d&b. wir alle wissen, daß es auch mit dem ungwünschten material funktionieren kann, und wenn es denn funktioniert bin ich der letzte, der sich über einen markennamen aufregen würde.
Sorry aber ich glaube ich hab hier was verpasst :shock:
In der Umfrage die ich vor längerer Zeit hier ins Forum gestellt habe stand Allen&Heath hoch im Kurs??????????????
Guckt ihr hier
http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=8191&highlight=
:shock: Verstehe die Kollegen die A&H ablehnen nicht???????? :shock:
Bin zufrieden damit und habe oft Anfragen nach dem Pult
Vielleicht geht es aber bei dem Auftrag auch nur darum, sein Bandeigenes Material gewinnbringend zu vermitteln? Wären nicht die ersten die auf ganz besondere Sachen, teilweise um vieles schlechter wie das was geboten wird, bestehen um den Bandeigenen Verleiher ins Spiel zu bringen.
Also nicht immer nen Kopf machen wegen sowas.
Zitat von "paverleih"Kann mir mal einer von euch genau sagen, was manche Leute (Techniker) gegen Allen-Heath Pulte haben.
In so vielen Ridern steht das drin, obwohl ich personlich es jedem Midas oder Yamaha Pult vorziehen würde.Danke schon mal für die Infos.
MfG Marco.
Dann hast Du aber wohl auch noch nie mit solchen Pulten gearbeitet - ich meine jetzt keine Venice oder M-Serie - sonst würdest Du sicherlich nicht solche Aussagen treffen...!
A&H sind sicherlich feine und günstige Werkzeuge für den Brot & Butter Betrieb aber bei weitem nicht das Non plus Ultra bei analogen Consolen.
Wer auf der Suche nach nem wirklich feinem Pult im mittleren Segment ist, dem kann ich das Audient Aztec sehr empfehlen:
Audient Aztec kostet ja auch fast doppelt soviel wie die ML5000...
info ist daher: http://www.findarticles.com/p/articles/mi_…_27/ai_96250396
A&H ML5000 48+4Stereo: 30.000,- USD
Audient Aztec 48+2Stereo: 55.000,- USD
Ausserdem sind wir da doch schon ein bisschen weit von der gl2200 Klasse entfernt oder? Keep it real!
Und Tobias, welches Pult in der "100,- EUR pro Mic-Kanal" uebertrifft denn deiner Meinung nach die GL2200 in Features, Klang und Verarbeitung? Gibt's vielleicht schon Erfahrungen mit dem neuen LX7?
wir haben seit juni das neue LX 7 II/24. Also klanglich um Welten besser als der Vorgänger. Ist sehr übersichtlich und lässt sich gut bedienen.
Allerdings, was ich als absolueten Kosntruktionsfehler sehe, ist der fehlende Anschluss für eine Pultbeleuchtung. Ist für uns persönlich jetzt nicht von allzu großen Nöten. Andere werden es dringend brauchen.
Was bei unserem Pult auch nicht geht, ist den Master auf den LED zu legen. Ob das immer so is oder wohlmöglich ein defekt. Muss nochmals damit zum Händler.
Aber wie gesagt, von der Bedienung und den Klangeigenschaften weiß ich nur sehr positives zu berichten.
Also ich kann das auch nicht verstehen!
Klar gibt es immer etwas besseres, doch ich finde ein richtig guter techniker bist dann wennst aus dem was da steht das beste rausholst, und wenn da ein behringer Eurodesk steht, muss es auch gehen!
Ich glaube das diese Band einfach keine Ahnung hat und einfach nachgeplappert hat was !!Irgendwer!! einmal gesagt hat, spielts ja nie über ein A&H da klingt alles scheiße....
absoluter schwachsinn!
aber wie schon gesagt, wenn die Band so drauf ist, hättest hinstellen können was du willst, der job hätte keinen Spaß gemacht!
Naja, wer sagt zwischen Midas und Allen & Heath gibt es keinen Unterschied der hat keine Ahnung. Ich ziehe auch eine Midas jeder A&H vor.
Allerdings wird die Musik immernoch vor dem Mikrofon gemacht, das vergessen manche Bands.
In dem geschilderten Fall ist das Verhalten der Band sehr unprofessionell.
Ich glaube keiner hier will bestreiten das es was besseres gibt als A&H!
Aber das absolut schlechteste sind dies Pulte auch nicht und für einen Clubgig mit einer unbekannten Band allemal mehr als genug!!!
Das ist ein normaler Vorgang mit Produkten die häufig anzutreffen sind. Die preisgestaltung derartiger Konsolen wie die ganze GL Serie, aber auch die neuen ML ist so gestaltet, dass kleine Buden sich so etwas gerade leisten können. Dabei ist dann oftmals das Budget so strapaziert, dass der Rest vom Fest arg daneben liegt!
Ein Mixer allein macht nicht die PA aus.
Man findet (speziell) die GL2200 ja inzwischen fast überall. Sogar der Jugendheimbeschaller hat dieses eigentlich ganz anständige Pult. Damit bekommt so ein Pult (Marke) ein Userimage was nicht mehr wegzudenken ist. Man denke unweigerlich an Behringer, die ebenfalls an diesem Image zu hadern haben!
Das Problem mit dem Image des Allen & Heath Users setzt sich in höherer Ebene fort. Eine Firma mit ML4000 oder ML5000 wird bei großen Produktionen schwierigkeiten haben die Pulte zu positionieren. Das hat einzig mit Egoproblemen der Techniker (großer Produktionen) zu tun! Gerade die 4000 und 5000 stoßen an die Landesliga an, und da werden preiswerte Eindringlinge nicht gerne gesehen. Man versucht sich daher mit fadenscheinigen Gründen der Minicompanys zu entledigen, indem man behauptet A&H könne nicht akzeptiert werden. So einfach ist das!
Was tun? Eigentlich kann man nichts machen - außer der Rest des FoH Platzes steht einigermaßen da. Kann man das vermitteln, dass beispielsweise ordentliche Reverbs, Kompressoren, EQs usw. gestellt sind (damit meine ich bewußt keine Lowbudget Geräte - sonst akzeptiert das wieder kein Mensch!), sollte es auch mit dem Gig klappen. Wenngleich die Überzeugungsarbeit schwieriger ist!
Ich für meinen Teil habe da so mein Fazit mit A&H gewonnen. Wir benutzen selber auch solche Tische und können uns eigentlich nicht beklagen. Für die Zukunft wird sich 2005 zeigen was ins Haus kommt. Nach wie vor steht auch A&H zur Diskussion, aber es gibt auch feine Produkte anderer Hersteller. Letztlich kommt es auch auf die wirtschaftliche Komponente an - dazu hält der Markt aber auch sehr amtliche gebrauchte Konsolen in der Preisklasse einer neuen ML4000 oder MH3 bereit! Man muß halt nachdenken....
Stefan
Zitat von "paverleih"es jedem Midas oder Yamaha Pult vorziehen würde.
Dies ist, zumindest in ersterem Falle für mich nicht nachvollziehbar.
A&H macht beileibe keine schlechten Pulte, keine Frage - aber bereits in der Venice 320-Liga würde ich dem Midas gegenüber dem vergleichbaren GL-Tisch aus klanglicher Sicht den Vorzug geben, wenn sich die Wahl stellen würde.
Zitat von "mischpultschorsch"Dies ist, zumindest in ersterem Falle für mich nicht nachvollziehbar.
A&H macht beileibe keine schlechten Pulte, keine Frage - aber bereits in der Venice 320-Liga würde ich dem Midas gegenüber dem vergleichbaren GL-Tisch aus klanglicher Sicht den Vorzug geben, wenn sich die Wahl stellen würde.
Ich bin mir fast sicher, das dieser Unterschied von keinem Besucher der Veranstaltung wahrgenommen wird. So schlecht klingen die AH Pulte auch nicht.
Und z.B. gegen die Yamahapulte kann ich nur sagen, das ich auch schon 2 Pulte hatte und diese waren viel schlechter als die GLs vom Handling und von Klang her. Wie es allerdings mit heutigen Modellen aus sieht kann ich nicht sagen. Hätte ich diesen Schrott blos nicht entsorgt und ihn da angeboten hätte ich den Auftrag!
Also wenn bei mir ne Band den Auftrag wegen des Pultes zurückzieht, dann würde ich mit denen auch nix mehr machen wollen, ich finde das ziemlich affig. Ich mache hauptsächlich Gigs in der Größenordnung 200-2000 Leute und habe selbst ein GL2200. In der Ausstattung und für den Preis kriegt man nicht viel besseres. Sicherlich ist ein Venice 320 klanglich besser, keine Frage, aber der Preisunterschied ist doch recht beträchtlich. Bei manch anderen Pulten, an denen ich manchmal gearbeitet habe, hätte ich mir doch wieder meine GL gewünscht. Wenn ich die Bands selber gemischt habe, hat sich bisher auch noch keiner beschwert, ganz im Gegenteil!
just my 2Cent ...
Gleich mal noch ne Frage hintenan: Gibt es einen Unterschied, wenn man die GL2200 mit externem Netzteil betreibt? Arbeiten die Preamps da besser oder reicht das interne?
Hallo,
ich mache mit der von mir betreuten (Rock-)Band meistens Gigs in der angesprochenen Club-Größenordnung, und da ist sehr oft ein GL2200 anzutreffen. Es hat ja auch keine ernsthaften Schwachpunkte für den Anwendungszweck...
Ehrlich gesagt finde ich es sogar ganz angenehm, darauf zu arbeiten, weil man sich schnell "zu Hause" fühlt und es problemloses Arbeiten verspricht. Da schwitz ich schon eher, wenn ich ein Großpult finde, bei dem ich bis zur Meterbridge krabbeln muss, um ein Instrument zu pannen
Oder wenn der 20 Jahre alte SC-Kanal zusätzlich zum binär funktionierenden Gainpoti noch Probleme mit der ausgelutschten Insertbuchse hat und sich das Routing auf den Masterbus alle 5 Minuten verabschiedet.
Aber da muss ich zustimmen: Wenns mit ner GL2200 nicht klingt, liegts allerhöchstens an mir, weil ich nen schlechten Tag habe, oder weil der Beton-Raum akustisch einfach nicht für lauten Rock funktioniert. Arbeiten kann man damit ganz prima! Und so alberne Kriterien wie Preamprauschen sind im Kontext mit Röhren-Gitarrenamps, prügelnden Schlagzeugern und 500 gröhlenden Gästen ja wohl vollkommen daneben - was bei Theater- oder Industriejobs anders sein mag.
Jan