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Systeme in feucht-kalter Eishalle

  • einstein
  • 20. August 2004 um 11:17
  • einstein
    Beiträge
    3
    • 20. August 2004 um 11:17
    • #1

    Hallo

    Als Veranstalter wurde ich gebeten eine PA in einer Eishalle (1000qm) zu installieren. Da mindestens einmal pro Woche eine Eisdisco veranstaltet werden soll, müsste es eine entsprechend groß dimensionierte Anlage sein. Weiterhin wäre es mir sehr lieb wenn es ein komplett aktives System wäre, um Einzelbausteine nächsten Sommer in den Verleih geben zu können.

    Das Problem ist die Temperatur (-5 bis 2°C) und die extreme Luftfeuchtigkeit. Die Anlage soll auch 6 Monate fest installiert sein.

    Nun die Frage: Wer hat mit solchen bescheidenen Bedingungen schon Erfahrung, welche Systeme eignen sich am besten.

    Vielen Dank im Vorraus

  • DJ-JAJA
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    4.137
    • 20. August 2004 um 11:58
    • #2

    Eishalle Freiburg
    Dynacord V Systeme. Läuft Problemlos.
    Allerdings solltest Du lieber zu groß dimensionieren. Weil Du wegen der evtl schwereren (feuchten) Mebranen nicht Vollgas geben kannst.
    Allerdings ist mir bisher noch nciht aufgefallen, dass die Membranen wirklich feucht sind.
    Beschlagen tuts ja nur, wenn die Boxen warm sind und die Luft drumrund kalt. Drum würd ich KEIN aktives System wählen, sondern das Amping wo hin machen, wo es etwas trockner ist.

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • MIKE
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    1.694
    • 20. August 2004 um 12:22
    • #3

    Habe hier die Eishalle acuh schon Festinstalliert und auch Mobil Beschallt.

    Bei Install kann ich nur sagen das es Beschichtete Membranen sein sollten.


    Also BMS, PHL ( Teuer Leider aber sehr gut ), Eighteens Sound z.B.

    Dann hängt es ab wie die Halle gebaut ist.

    Es gibt Hallen wo Du nicht soviel hängen kannst.

    Habe auch schon davon gehört das jemand PS 15 genommen hat und das reichte auch aus.

    Ist halt auch davon abhängig wie viele Leute die Halle fast auf der Tribühne, wenn eine vorhanden ist heist das etc.

    Wen ich dir helfen soll oder kann dann schrieb mir doch am besten eine PN an mich.

    Gruss
    Mike

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • hörnix
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    623
    • 20. August 2004 um 13:04
    • #4

    DJ jaja:

    ist es nicht eher anders herum? wenn ich mit meiner *kalten* brille in die *feuchte* und *warme* kneipe komme, beschlägt sie sofort.

    insofern denke ich mir, könnten amp-module in den boxen positiv sein. ich habe auch schon mal irgendwo die anleitung gelesen, die boxen durch niedrige frequenzen (15hz zb?) warm zu halten, also praktisch in spielpausen von innen zu heizen! weiß aber nicht mehr wo.

    korrigiert mich, wenn ich unsinn schreibe, gruss

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • einstein
    Beiträge
    3
    • 20. August 2004 um 13:13
    • #5

    Ersteinmal vielen dank für die Ratschläge ... werd mich am wochende wenn ich bisschen Zeit habe mit den Sachen beschäftigen.

    Aber nur kurz zwischendurch, bei mir beschlägt bzw. kondensiert wasserdampf an kalten und nicht an warmen oberflächen (was nun wieder für aktiv spricht)

    ... schuldigung, bin physiker

  • RaveN
    Beiträge
    258
    • 20. August 2004 um 13:20
    • #6

    in diversen Stadien, also Installation Open-Air unter der Bedachung werden die Schwingspulen vor Kondenswasser geschützt indem ein leises Rauschsingnal dauerhaft auf die Anlage gegeben wird. hält die Schwingspulen auf einer gewissen Temperatur und so die Feuchte fern.

  • DJ-JAJA
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    4.137
    • 20. August 2004 um 13:59
    • #7

    @ Hörnix

    Stimmt da haste recht....hmmm?

    Aber wenn doch im Amp Warm ist. Und dann sehr kalte Luft per Venti reingedrückt wird, dann sinkt doch die Fähigkeit der Luft im AMP Feuchte aufzunehmen. Und es kommt zum Beschlagen...oder denk ich da jetzt falsch? War da nicht der Fachbegriff "Betauung" für`Ich bin mir jetzt aber gar nicht mehr so sicher.

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  • mhuth
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    107
    • 20. August 2004 um 14:10
    • #8

    Abhängig vom Budget:

    K&F hat "Outdoor Mobile"-Versionen mit feuchtigkeitsabweisender Imprägnierung der Membranen und Korrosionsschutz der elektronischen Bauteile (Siegellack). Das ganze in SP und gut ist.

  • SRAM
    Profi
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    5.548
    • 20. August 2004 um 15:13
    • #9

    Je wärmer die Box, desto besser, da sich dann keine Feuchtigkeit niederschlagen kann.

    Aktivboxen sind also schonmal günstig.

    Zusätzlich so vorgehen wie mit Schaltschränken bei ähnlichen Umgebungs-Bedingungen: Heizung einbauen !

    (Kein Scherz, das funktioniert in Novy Urengoy recht gut :mrgreen: )

    Für Boxen reicht ein Zementwiderstand entsprechender Leistung im Innenraum, zusammen mit einem billigen Steckernetzteil. Leistung 5 bis 10 Watt sind ausreichend. (Das hat über mehrere Jahre die LS einer Freilufteisbahn am Leben gehalten, zusammen mit selbstbeschichteter Membran --> Teflonspray).

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Throsten
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    832
    • 20. August 2004 um 15:14
    • #10

    Ihr wisst, dass kalte Luft (selbst bei 100% Luftfeuchtigkeit) wesentlich weniger Wasser aufnehmen kann als warme, oder? Also bei nem Open Air an einem schwühl-warmen 40° WE in Deutschland würde ich mir da mehr Gedanken über Luftfeuchtigkeit machen als in ner Eishalle. Oder berieseln die das Eis von der Decke? -> Schneit es?

  • SRAM
    Profi
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    5.548
    • 20. August 2004 um 15:36
    • #11

    In Mitteleuropa ist die RELATIVE Feuchte und auf die kommt es an, im Winter sehr oft 100%, aber praktisch nie bei 30°C im Sommer.

    Nur der Abstand zum Taupunkt und nicht der absolute Feuchtegehalt sind entscheidend. Deshalb ist Sommer in Mitteleuropa normalerweise nicht kritisch, der Winter aber immer.

    Anders sieht das an tropischen Standorten, wie z.B. Malaysia aus.

    Gruß SRAM

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  • einstein
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    3
    • 20. August 2004 um 15:44
    • #12

    Na das hauptproblem liegt wohl darin, das viele leute doch recht viel atmen ... sozusagen feucht atmen. Und wenn da nun ne kalte oberfläche in der nähe ist schlägt sich das sofort nieder. Da ist es meines erachtens relativ egal ob nun das aufnahmevermögen der luft groß bzw. klein ist.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 20. August 2004 um 16:15
    • #13

    Ihr habt Probleme... :roll:

    Zitat

    Aber wenn doch im Amp Warm ist. Und dann sehr kalte Luft per Venti reingedrückt wird, dann sinkt doch die Fähigkeit der Luft im AMP Feuchte aufzunehmen.


    Es ist genau andersrum.
    Die warme Luft enthält so viel Feuchtigkeit, dass sie sich beim abkühlen niederschlägt.
    Wieso wird ein Eisbeutel von aussen nass? Warum muss man denn immer den Gefrierschrank abtauen? Wieso kommt Wasser aus einer Klimaanlage?
    Bevor man sowas verbreitet, sollte man wenigstens bei der ersten gegenteiligen Bemerkung überprüfen, ob es stimmt, was man da von sich gibt.

    Die feuchte Luft der Leute schlägt sich auf dem Eis oder an den Wänden nieder, wo es am kältesten ist. Die Restfeuchtigkeit erledigt die Klimaanlage. Es atmet ja niemand direkt in die Box. (So sollte es zumindest nicht sein :) )

    Aktivboxen könnte man immer eingeschaltet lassen, dann sind die immer etwas warm. Auch von innen.

    Schaltschrankheizungen sind in Deutschland durchaus üblich, wenn Schränke mit empfindlicher Elektronik draussen stehen müssen. (SPS)

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

    Einmal editiert, zuletzt von cyberlight (20. August 2004 um 16:20)

  • rrbth
    Beiträge
    39
    • 20. August 2004 um 16:19
    • #14

    Servus,

    40 °C und schwül-warm ist normalerweise auch nicht feuchter (absolut) als 20 °C und nur schwül (zumindest nach unserem Empfinden).

    Es gibt so eine Faustregel für den normalen Mitteleuropäer: ab 15 g Wasserdampf in der Luft empfinden wir es als schwül (ohne Luftbewegung). Bei 20 ° sind das ca. 80 % rel. Luftfeuchte, bei 40 ° nur ca. 30 %. Das bedeutet aber auch, daß die Luft bei 40 °C deutlich mehr Wasserdampf zusätzlich aufnehmen kann als bei 20 °. Die wärmere Luft enthält dann mehr Wasserdampf (absolut) als die kältere. Der Taupunkt wird also schneller erreicht, und das kann sich dann an kälteren Oberflächen entsprechend auswirken.

    Schlecht kann es dann werden, wenn es abends/nachts kühler wird und der Taupunkt (über kühlen Oberflächen schneller) erreicht wird und sich dann eben viel Kondenswasser in allen möglichen Geräten, wenn sie nicht mehr laufen, niederschlagen kann. Ein einfacher Pavillion kann da allerdings schon viel abhalten.

    Aber so richtig gefährlich ist es im Winter, wenn man saukalte Geräte z.B. in eine volle Kneipe bringt.

    redi

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