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Was tun gegen schwarzarbeitende Dumper

  • Event Designz
  • 9. September 2004 um 18:37
  • Event Designz
    Beiträge
    26
    • 9. September 2004 um 18:37
    • #1

    Hi ich hab folgendes Problem:
    Seid einigen jahren Arbeite ich professionell in meiner Umgebung
    als Veranstaltungstechniker. Gleichzeitig arbeiten drei bis vier andere sog. "Discoteams" in meiner Nähe. Bestückt sind sie mit einem Haufen Chinaplunder. Meine Kunden sind technisch nicht versiert und nehmen natürlich die billige unangemeldete Konkurrenz. Da kann ich nicht mithalten, weil mein Equipment wesentlich teurer ist.
    Wie kann ich diese Schwarzarbeitenden Billigheimer in Ihre Schranken zurückweisen. Freundliches schriftl. Hinweisen hat leider nicht gereicht.

    Ich bitte produktive Antworten am besten von auch Gewerbetreibenden, die das gleiche Problem kennen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christian

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 9. September 2004 um 19:36
    • #2

    Beweise sammeln wie z.B. Fotos, Homepage...
    Dann zum WKD, Beweise und Adressen der Buben vorlegen und der WKD wird mit 200%tiger Sicherheit eine Hausdurchsuchung veranlassen. Das verpasst den Jungs schon mal einen kräftigen Dämpfer und wenn der WKD noch Unterlagen findet, dann haben sie ein richtiges Problem.

  • Eric
    Beiträge
    1.017
    Marktplatz Einträge
    1
    • 9. September 2004 um 19:39
    • #3

    ich kenne auch das prob. mach das ganze jetzt seit 2 jahren angemeldet davor hab ich es auch unangemeldet gemacht .. habe das gewerbe dann aber angemeldet .. weil ich schiss hatte auf die schnauze zu fliegen ... ich würde mit den jungs persönlich reden schriftverkehr nützt nicht viel!!

  • test
    Profi
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    4
    • 9. September 2004 um 20:33
    • #4

    macht die eine dumper bude zu so kommt die nächste. das ist wie mit fußpilz :mrgreen:
    du kannst nur dadurch überleben, das du einen guten job machst. das macht ja high end auch so. die sind teuer aber haben ein überlegenes produkt. da muß der kunde zwischen qualität und quantität wählen.
    es ist auf die dauer auch lukrativer durch qualität zu überzeugen. der kunde kommt ja dann auch zu DIR und zahlt, weil DU den job machst.
    ansonsten kann man da nicht viel tun. anzeigen wegen steuern und so ist sehr riskant. wer ohne schuld ist werfe den ersten stein, sage ich da mal 8)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • meister kn
    Beiträge
    34
    • 9. September 2004 um 20:55
    • #5

    Eine weitere möglichkeit ist auch den Kunden davon zu überzeugen, das er eine Auswahlplicht hat, dass heißt eine Firma zu beauftragen, die Auch für die Sicherheit der Veranstaltung gem. VStättV und BGVC1 Sicherstellen kann. Wenn etwas bei so einem billigverleiher passier und jemand zu Schaden kommt ist der Veranstalter mit fällig, weil er ein sogenantes Auswahlverschulden hat.

    Also macht euch besser und Sicherer als die Garagenkasper....

  • rockline
    Profi
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    198
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    4.440
    • 9. September 2004 um 20:58
    • #6

    Dein Wohnort gehört ja auch zu unserem Revier - allerdings die größeren Baustellen vom Amt!
    Was Du da schilderst ist für diese Region nichts außergewöhnliches. Speziell in unserer Gegend gibt es ein völlig hirnrissiges Angebot an irgendwelchen "Veranstaltungsdienstleistern" im Gegensatz zu einer normalen Auftragsstruktur der Veranstalter.

    Ich frage mich seit langem, was die Hobbyisten dazu treibt sich überhaupt in diesem Markt anzubieten? Es gibt 2 - 3 wirklich professionelle Veranstaltungsfirmen mit brauchbarem Kundenstamm und ordentlichem Material. Somit ist eine umfassende Gebietsabdeckung völlig gewährleistet und für weitere Neueinsteiger ohne gescheites Material ist null Bedarf!
    Wozu investieren diese Herren in Material, ohne anschließend gewinnträchtig am Markt orientiert zu sein? Kopfschüttel........

    Allerdings gebe ich auf die Dumper nichts. Sie sind allenfalls für Vereinsparties im Kleingartenclub zu nutzen. Als ernsthafte Konkurrenten treten sie nicht in Erscheinung. Und wer sich letztlich für 250 - 300.- bereit erklärt sogar eine Kapelle zu beschallen, hat ohnehin kein Wasser unterm Kiel! Was solls also, der Markt reguliert sich von selbst...........
    Stefan

  • jundc
    Profi
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    304
    • 9. September 2004 um 23:52
    • #7
    Zitat von "rockline"


    Sie sind allenfalls für Vereinsparties im Kleingartenclub zu nutzen. Als ernsthafte Konkurrenten treten sie nicht in Erscheinung. Und wer sich letztlich für 250 - 300.- bereit erklärt sogar eine Kapelle zu beschallen, hat ohnehin kein Wasser unterm Kiel! Was solls also, der Markt reguliert sich von selbst...........
    Stefan

    Sehe ich leider nicht so. Genau diese Veranstaltungen könnten auch reguläre Jobs für andere Sein. Und wenn Du 10 kleine VAs für 300 Euro im Monat machst, entspricht das auch im Jahr einem Umsatz von 36.000 Euro. Und wenn dann eben keiner so ein Fest für 300 Euro "schwarz" macht, kommt halt jemand zum Zuge der es regulär für etwas mehr macht.

    Wenn man da mit ein paar Firmen gemeinsam in einer Region über einen etwas längern Zeitraum konsequent aufräumst spricht sich das schnell rum.

    Schwirig wird es erst wenn die anfangen Firmen zu Gründen und diese auf "No Profit" wirtschaften. Meine vielgliebten Hobby-PA-Verleiher. ( An dieser Stelle noch mal der Aufruf, wenn einer einen Hobby Putzdienst, Maler oder Maurer kennt, bitte melden...)

    Gruß

    Jürgen

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • f8274
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    • 10. September 2004 um 00:18
    • #8

    sehe das auch so, dass man das dumpingthema nicht los wird. es sind einfach zu viele. ich versuche, durch qualität zu überzeugen, und die kleinstjobs den newbies zu überlassen. frage dich, wo du dich in deinem absatzgebiet am besten positionieren kannst. ich bspw. lasse die ganz kleinen und ganz großen in ruhe, weil ich da eh keinen blumentopf gewinnen kann. kenne also meine wettbewerbsvorteile, aber auch meine grenzen.

    denke, dass es für dich als profi genug potentialkunden gibt, die die "garagenkasper" nicht auf ihrem handy anrufen wollen, sondern gerne eine stets besetzte firma kontaktieren möchten, die sofort mit rat und tat hilft.

    und die punkte wie sicherheit etc. kannst du doch im verkaufsgespräch subtil unterbringen, oder?

    und wenn eine mutti für ihren 40.geb.tag mit 37 gästen einen 300,- eur-kollegen bucht, dann auf zu wichtigerem!

    dies könnte bspw. ein besseres marketing sein, ne bessere webpräsenz, aussagefähigere werbeunterlagen (hast du ne amtlich produzierte dvd?), verkaufstraining etc. etc.

    und wie schaut es mit deiner fremdakquise aus, wann bist du das letzte mal auf firmen zugegangen, die du zu deinen kunden zählen möchtest?

    good luck!!!

    f8274

  • Event Designz
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    26
    • 21. September 2004 um 08:50
    • #9

    Ihr habt ja recht, ist nur nicht immer so einfach einem Kunden klar zu machen, dass wir, die wir für sein Rockfest mit 600 Personen 1500€ nehmen (was immer noch SEHR günstig ist, ist nämlich für einen Freund), ein angemesseneres Preisleistungsverh. haben als unsere "Konkurrenz" die 300€ verlangen.
    Klar ist, dass die nur einmal diesen Auftrag bekommen, klar ist aber auch, dass diese ganze Veranstaltung nur noch einmal stattfindet, weil dem Publikum 12Par64 und wenns hoch kommt vielleicht noch zwei billig full range Boxen geboten werden.
    Da kommt mir die Galle hoch. Das Vertrauen in unsere Berufsrichtung wird von solchen Hobbyisten total zerstört!

  • f8274
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    • 21. September 2004 um 12:03
    • #10

    Es ist aber auch nicht immer angebracht, seine eigenen Vorstellungen vom Mat.-Einsatz dem Kunden überzustülpen. Oft ist der Kunde mit weniger zufrieden als wir (unsere Zunft) stellen. Geht man dabei zu sehr in die Vollen, macht man es den Dumpern noch leichter, weil der Kunde denkt, dass man überzieht. Daher kann ich nur empfehlen, detailliert abzufragen, was der Kunde will. Will er wenig, sollte er auch wenig bekommen. Dann hast Du weniger budget, aber auch weniger Aufwand.

    Bei einem Rockkonzert könntst Du ja mal das Thema Erfüllung der Sicherheitsauflagen anschneiden.

  • Zwigges
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    550
    • 22. September 2004 um 16:00
    • #11

    hallo miteinander,

    also ich denke die Probleme von den Profis sind nicht unbedingt die Hobbykistenschlepper, die Mutties 50. Geburtstag für 300,- € machen. Wobei das bei mir im Köln-Bonner Raum so preislich im Mittelfeld liegt. Und dafür bekommt man nicht nur Nachwuchs-DJ´s mit Raveland-Krams, sondern seriöse Anbieter, mit brauchbarem Equipment.

    Problematischer wirds, wenn diese Hobby PA-Nasen meinen, sie sie könten mir Ihrem Geraffel open air Festivals vernünftig beschallen.

    Da hat der Veranstalter meist gar nicht die Möglichkeit beim nächsten Mal einen vernünftigen PAler zu nehmen, da es kein nächstes Mal geben wird.

    Ich habe selber jahrelang Musik gemacht und weiß, dass es sehr schwer ist einen vernünftigen Live-Sound hinzukriegen, jedenfalls erheblich schwerer als Konserve. Und ich käme auch nie auf die Idee in diesem Revier zu wildern. Aber was man gegen die Dumper tun kann, sofern sie ein Gewerbe angemeldet haben, weiss ich auch nicht, höchsten wenn sie irgendwelche Auflagen verletzten, dann vielleicht.

    Gruß
    Zwigges

  • Jeremy
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    1.491
    • 22. September 2004 um 16:26
    • #12
    Zitat von "Zwigges"

    Da hat der Veranstalter meist gar nicht die Möglichkeit beim nächsten Mal einen vernünftigen PAler zu nehmen, da es kein nächstes Mal geben wird.

    Das ist letztlich das Problem unserer Wegwerfgesellschaft: Da werden Wegwerf-Veranstaltungen von Wegwerf-Veranstaltern gemacht, und in deren "Kalkulation" passen dann natürlich nur noch Wegwerf-Veranstaltungstechniker.

    Da gibt es keine Wiederverwendung und kein Flaschenpfand (wobei man das für manche "Flaschen" auch wirklich nicht bezahlen sollte).

    Leider sterben die Dummen auf beiden Seiten nicht aus, das ist wie mit den Eintagsfliegen. Die sind biologisch nicht mal in der Lage, während ihres öffentlichen Erwachsenendaseins Nahrung zu sich zu nehmen, sterben nach wenigen Stunden weg ... aber warum gibt es dann so viele davon?

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • AMLB
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    1.101
    • 22. September 2004 um 20:10
    • #13

    Vorweg: Wir sind ein kleines 2-Mann-Unternehmen (Elektromeister und Fachkraft), das vollerwerbsmäßig seit über 10 Jahren Veranstaltungstechnik und Mobil-Disco anbietet.

    Zur Mobil-Disco:

    Meiner Meinung macht es bei Hochzeiten und Betriebsfesten keinen Unterschied, ob ich dort HK-Audio (Linear-Pro o.ä.) oder Nexo hinstelle.
    Entscheidend ist in erster Linie die Musik, mit der der DJ sein Publikum begeistert (unsere beiden sind über 30 Jahre alt und schon lange im Geschäft...).
    Klar: Die Anlage muß vernünftig dimensioniert (nicht zu klein, aber bitte auch nicht viel zu groß) und sowohl optisch als auch technisch gut in Schuß sein.

    Zum Event-Bereich:

    Wir machen sehr viele Modenschauen. In diesem Monat waren wir in Berlin und Bayern, um 4 Modenschauen mit Bühne, Ton, Licht und Deko auszustatten. Es wurden jeweils kleine Stadthallen mit rund 400 Sitzplätzen an großen runden Tischen genutzt.

    Die Laufstege bestanden aus Mott-Podesten, als Trussing kam ein Dreipunktsystem (in länglicher Käfigform) zum Einsatz, als Scheinwerfer Multipar 575 Watt Floods. Die Tonanlage bestand aus 6 HK LP Tops (zum Teil fliegend) und 4 LP Subs.

    Mixer: Soundcraft Spirit, CD-Player: Denon, Funkstrecken: Shure

    Und siehe da: Alle waren zufrieden und mehrere Folgeaufträge konnten eingebucht werden.

    Und das alles ohne d&b und Meyer Ton und ohne Martin Moving-Heads!!!


    Jetzt direkt zur Dumping-Diskussion:
    Selbstverständlich können wir mit dem genannten Equipment, welches uns komplett gehört, gute Preise machen. Selbst örtliche Anbieter liegen zum Teil drastisch über unseren Preisen, bieten allerdings fast nur hochpreisige riderfeste Technik an.
    Ich denke, dass die Technik allein gar nicht ausschlaggebend ist, sondern dass der Techniker alles im Griff haben muß (von der Planung bis zur Durchführung). Außerdem sollten seine Kunden WICHTIG sein.

    Zur Equipmentplanung: Bislang haben wir fast alle Jobs bekommen, ohwohl ridertechnisch zum Teil "amtlicheres" Equipment gefordert wurde. Aber nach Rücksprache tat´s dann auch unsere HK-R-Serie statt einer zugemieteten Nexo-Alpha, unser dbx EQ statt des fremden Klark...

    Und wenn´s denn tatsächlich mal sein muß, mieten wir hinzu. Das kommt aber seltenst vor.
    Lieber haben wir investiert und gekauft, statt zu mieten. Im ersten Moment tat´s dann auch mal weh, aber auf Dauer hat es sich bezahlt gemacht. Zum Teil laufen 8 Anlagen von uns gleichzeitig ("Dry-Hire") und bringen Geld ein. Diesen Gewinn hätten wir mit weniger (aber "amtlicherem") Equipment nicht erreichen können. Außerdem "tanzen wir so auf vielen Hochzeiten", wodurch uns das konjunkturbedingte Wegbrechen einzelner Aufträge keine Kopfschmerzen bereitet.

    Vielleicht haben es einige auch schon bemerkt:
    Speziell im Industriebereich wurde immer geklotzt, da kamen wir kaum hinein. Heutzutage lösen wir einige Konkurrenten ab, da wir bei Preisvergleichen deutlich besser wegkommen. Und Folgeaufträge kommen auch hier.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • Zwigges
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    550
    • 23. September 2004 um 08:10
    • #14

    AMLB:

    Zu Industriejobs, Modeschauen usw. kann ich nicht viel sagen, ist nicht meine Kragenweite, aber zum Thema Hochzeiten und Geburtstagen schon:

    Und da hast Du völlig recht. Hier ist es in den allermeisten Fällen absolut unnötig mit dem ultimativen (und für den Kunden ultimativ teurem) Highendequipment aufzufahren. Ok, grottenüble Ravelands müssens auch nicht sein. Auch aus meinen Yamahas S115V un ´ner t.amp bzw. einem HK classic pro system mit einer Yammi 4500 bekomme ich einen auch brauchbaren Sound hin. Bei solchen Feiern ist die Musik und das eingehen auf den Kunden bzw. die Gäste erheblich wichtiger. Somit kann ich, da ich kein high-end Geraffel habe, auch recht günstig anbieten, aber als Dumper würde ich mich deswegen ncht bezeichnen.
    Allerdings habe ich natürlich auch den nicht unerheblichen Vorteil, dass ich nicht davon leben muss. Ich muss nicht jeden Preis mitgehen. Wenn jemand einen hat, der sich für ´ne Dose Cola und ein Snikkers den ganzen Abend an seine Ravelands stellt, ok, soll er halt.
    Das die Profis unter euch einen Hals kriegen, wenn diese Leute auch noch versuchen Industriejobs zu schmeissen, kann ich allerdings sehr gut verstehen.

    Gruß
    Zwigges

  • jundc
    Profi
    Beiträge
    304
    • 23. September 2004 um 15:04
    • #15

    AMLB

    Klar das man mit günstigem Equipment einen billigeren Preis machen kann! Das ist ja auch in Ordnung. Und wenn einer sich damit ein Paar Euro dazuverdiehnt ist das auch O.K. Da hat ja keiner was dagegen, solange das alles mit rechten Dingen zugeht.

    Was aber nicht sein kann ist daß einer das Ganze "schwarz" macht, sich um keinerlei Vorschriften kümmert und keinerlei Abgaben zahlt und dann noch den legalen Markt mit seinen auf normalen Wegen nicht zu haltenden Preisen beeinflußt.

    Dies sind auch dann genau die Leute die es kleinen Unternehmen (1-5 Mitarbeiter) schwer machen, sich am Markt zu etablieren.

    Und meiner Meinung nach muß man sich genau gegen diese Sorte auch mal wehren. Das ist zwar mühsam, aber es wirkt!

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 23. September 2004 um 15:57
    • #16

    jundc: Selbstverständlich hast Du völlig Recht! Gerade in den Technik-Segmenten KABARETT, wo oft nur kleine PAs und wenig Technik gefordert werden, bricht der Markt wegen der "Schwarzen" ein.

    Das gleiche gilt für die Mobil-Disco-Sparte. Früher haben wir 3 - 4 Hochzeiten etc. am Wochenende durchgeführt. Heute gerade noch 1 bis 2, diese dafür aber im gehobenen Rahmen :P . Die ganzen Vereinsheimgeschichten entfallen, da ja der Freund des Schwagers einen kennt, der den ganzen Abend für 250 Euro macht.

    Dies war auch ein Grund mehr, warum wir uns vergrößert und stärker in Richtung Veranstaltungstechnik orientiert haben. Und da ist dann ab einer gewissen Größenordnung bzw. Veranstaltungsart Schluß für die "Schwarzen".

    Dafür ärgern wir jetzt den ein oder anderen Großen durch unsere günstige (aber seriöse) Preispolitik! :wink:

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • Zwigges
    Beiträge
    550
    • 23. September 2004 um 16:09
    • #17

    Hallo nochmals,

    also zum Thema Schwarzarbeit: Das sollte ja wohl ein jeder so sehen, dass die im warsten Sinne des Wortes "schwarzen Schafe" vom Markt fliegen, denn das ist einfach illegal und eine ziemliche Saurei. Aber immer noch wird Scharzarbeit als ein Kavaliersdelikt gesehen, jeder hat´s schonmal gemacht, oder in Anspruch genommen. Wenn hier mal was passsieren würde, wäre vielen geholfen. Das hilft zwar immer noch nicht gengen die Raveland-Dumper mit Gewerbeschein, außer sie verletzten irgendwelche Auflagen, aber immerhin.

    Ich wünsche dennoch allen weiterhin gute Geschäfte

    Zwigges

  • laudsprecher
    Beiträge
    53
    • 23. September 2004 um 17:45
    • #18

    Ich dachte das ist nur bei uns in Österreich so !!
    Hab dagegen schon alles gemacht aber bei uns auf der WKO ist dennen das egal !!Da gibt es sogar welche die schreiben ohne schein Rechnungen !!

    Kein Licht Kein Ton wir kommen schon !!!

  • jundc
    Profi
    Beiträge
    304
    • 24. September 2004 um 12:15
    • #19

    @ Zwigges

    Das mit den " Raveland-Dumper mit Gewerbeschein" ist so eine Sache aber die kriegt man ja wirklich entweder über den Leistung- oder Produktvergleich.

    Oder die andere Alternative man schlägt Sie mit den eigen Waffen in dem man sich die günstigste einigermaßen klingende Anlage gebraucht anschaft.

    Wichtig hierbei ist nur das man dem Kunden immer genau klärt, was er will. Meiner Erfahrung nach kommt man mit den Kunden an einen Punkt wo der dann sagt. "Hauptsache billig" -> dann bekommt er halt die schrablige,alte, gebrauchte Kiste oder "klingen soll es schon auch und eine schöne Optik......"-> dann kriegt er die guten zum etwas teureren Kurs.

    Gruß

    Jürgen

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • Zwigges
    Beiträge
    550
    • 24. September 2004 um 13:26
    • #20

    jundc:

    Hmm, glaube das wird schwierig. Die meisten Leute, die Ihren Geburtstag oder Hochzeit feiern haben von Technik und Marken nicht wirklich Ahnung. Wenn ihnen also der Raveland-Dumper (geiler Name) :mrgreen: erzählt er hat ´n gaaaanz tolle schicke Anlage mit vielen tausend Watt und er macht den Abend für 150,- €, oder ein professioneller Anbieter erzählt was von Nexo und d&b und das sei nun mal unter 750,- € nicht zu machen, wen wird der Kunde wohl nehmen? Und wer nichts anderes gewohnt ist findets wohl auch ok. Wenn es darum geht dem Kunden seinen Preis zu "erklären" bringt es nichts was von Marken, Schalldruck oder sonstwas zu erzählen. Meistens zieht es wenn man einfach nur sagt, das ja nicht nur der DJ gemietet wird, sondern auch noch Licht, Ton und CD´s für mehrere tausend Euros. Erst wenn es dann heißt: Ich kenne einen der hat auch ganz viel Zeugs und hunderte von CD´s kann man evtl. was zur Qualität der Anlage und natürlich auch zu Erfahrung und eingehen auf´s Publikum erzählen. Wenn´s dann immer noch der Raveland-Dumper werden soll, bitte schön, dann eben nicht.

    Gruß

    Zwigges

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