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Was tun gegen schwarzarbeitende Dumper

  • Event Designz
  • 9. September 2004 um 18:37
  • lightning
    Beiträge
    385
    • 24. September 2004 um 15:10
    • #21

    Über was für hochpreisige Dumper beschwert ihr euch?

    Ich kenne jemanden, der dir für einen Abend 2 selbstgebaute 18" Bässe und vier 15"/2"er Tops plus nen bisschen Licht auf Truss(!) für 60€ hinstellt- und das ganze noch auf und abbaut. Gut okay, klingen tut es nicht und schön sieht es nicht aus, aber für den Preis ist das den Kunden egal. Ich habe viele Beratungsgespspräche für kleine VA (Abipartys etc.) geführt, wo der Kunde, dem ich K&F angeboten hatte, dann sagt, tut mir leid ihr seit 150€ uüber diesem Anbieter und wenn wir keinen DJ finden kriegt er 40€ mehr und wechselt auch noch die Platten.

    Das ist Dumping!

    Wenn dir die Anlagen gehören, kannst du doch bei Kunden die dir wichtig sind treue-Rabatt oder ähnliches geben. Schlimm ist nur, das manche von diese´n dumpern noch nicht einmal etwas von den VDE gehört haben und ungesicherte selbstgebaute Stromverteiler einsetzen...

    lightning

  • jundc
    Profi
    Beiträge
    304
    • 24. September 2004 um 16:21
    • #22
    Zitat von "lightning"

    Schlimm ist nur, das manche von diese´n dumpern noch nicht einmal etwas von den VDE gehört haben und ungesicherte selbstgebaute Stromverteiler einsetzen...

    lightning

    Jedem dürfte klar sein daß man für einen anständigen Job mit anständigem Material und geschultem Personal einen guten Preis braucht.

    Nimmt einer deutlich weniger auf Dauer, bleibt irgendwas auf der Strecke meistens die Sicherheit (billige Verteiler, defekte Stromkabel, nicht geprüftes oder nicht zugelassenes Equipment, keine angemeldeten Senderfrquencen).

    Die Frage ist nur wie lange man bei sowas zusieht, oder ob man Ihm jemanden vorbeischickt der es Ihm erklärt (Berufsgenossenschaft, Bauamt, Gewerbeaufsichtsamt, Finanzamt, Regulierungsbehörde, TüV...). Es gibt bei jedem Dumper irgend eine schwache Stelle, man muß Sie nur finden!

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • Jochen
    Profi
    Beiträge
    679
    • 24. September 2004 um 17:09
    • #23

    Hallo zusammen

    ich verfolge die Diskussion und auch andere über Dumper schon seid längerem.
    Was ich mich nur frage, nehmen euch die Dumper wirklich so viele Jobs weg ? Ich meine klar jedem wird mal ein Job weggeschnappt aber geschieht das auch regelmäßig so das ihr sagt wir haben massive Umsatzverluste.
    Auch wenn es der Branche angeblich schlecht geht, höre ich immer wieder was sich bekannte Unternehmen wieder gekauft haben und das sehe ich ja auch an mir selber, ich bin auch stets am expandieren.

    Sind wir alle bzw ist die Branche zu verwöhnt ?

    Fragen über Fragen

    Jochen

    http://www.zeit.de/2005/24/Medienopfer

  • rockline
    Profi
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    198
    Beiträge
    4.440
    • 25. September 2004 um 10:43
    • #24

    AMLB: wenn ich mir deine HP mit den Preisbeispielen so ansehe wundere ich mich über nichts mehr! Stellst eine Bühne 6 x 4, kleinen Ton und drei Mann Bedienung dem Kunden für 750.- in Rechnung. Da macht auch der Hinweis auf jede weitere Stunde (nach 6 Stunden Spielzeit ohne Auf und Abbau) für 40.- (3 Mann) den Kohl nicht mehr fett!
    Und wenn man einen kleinen Livemix wünscht stellt ihr für zusätzliche 150.- noch das kleine 24er Spirit inkl. 4 Monitore auf.

    Wozu so billig? Habt ihr es so bitter nötig Kunden mit billigen Preisen zu ködern? Oder ist das Material so minderwertig, dass ihr bei anständigen Baustellen keine Chance habt?
    Betriebswirtschaftlich ist das völlig daneben.
    Stefan

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 25. September 2004 um 16:08
    • #25

    rockline:
    Mit diesem Angebot wollten wir in diesen Markt hineinstoßen. Um das mal zu detailieren:

    1 Stunde Aufbau für 24 m² Bühne, kleine Tonanlage (HK-Projector, kleine T-Serie oder Linear Pro), kleines Pult (Yamaha oder Wizard) mit Funkmikros (Shure UHF) und CD-Playern (Denon etc.).
    Also ausreichende Technik für Werbe- und Stadtteilfeste, wenn die Bands uns ein Summensignal geben.

    Dann bleibt 1 Mann vor Ort und am Ende wird in einer Stunde wieder abgebaut. Sehr günstig, aber trotzdem gerade noch betriebswirtschaftlich sinnvoll.

    Wir arbeiten, wie heutzutage viele Kollegen auch, über die Masse.

    Über unsere attraktive Preisstrategie gelingt es uns zum Beispiel an diesem Wochenende 7 kleine Veranstaltungen zeitgleich durchzuführen:
    - Präsentation in einem Autohaus
    - Konzert mit 500 Pax
    - Hochzeitsfeier mit 100 Pax
    - Betriebsfest mit 80 Pax
    - Kabarett mit 300 Pax
    - Pressekonferenz (Video und Ton) mit jeweils 50 Pax
    - Zeltparty mit 300 Pax

    Und damit können wir ganz gut leben!

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • jundc
    Profi
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    • 26. September 2004 um 04:10
    • #26

    @ Jochen

    Ich schätze mal das uns jährlich mindesten 15 Jobs an Dumper verloren gehen. Dies ist hauptsächlich im kleineren bis mittleren Veranstaltungssegment, da irgendwann eine Schwelle kommt wo es bei denen Wissens und Materialtechnisch nicht mehr hinhaut. Multipliziert man das Ganze jedoch mit ca. 500 € je Job sind das einfach 7500 € jedes Jahr. Aber genau diese Jobs sind schnell verdientes Geld, da man kaum Materialeinsatz hat und fast keine Personalkosten.

    Wir können uns sicher auch nicht klagen was unser Wachstum angeht, aber es ist einfach nicht O.K. daß unterschiedliche Veraussetzungen herschen. Der eine zahlt Steuer und halt sich an die Vorschriften (was einfach richtig Geld kostet), der andere halt nicht. Wenn uns einer mit einer besser strukturierten Firma, mit weniger Fixkosten und besseren Leistungen einen Job abnimmt ist das Marktwirschaft, aber eben bitte mit gleichen Voraussetzungen.

    Gerade heut habe ich wieder eine Info bekommen eine Band die wir bis dato betreut haben bekommen eine KS-Anlage, 4 EV Monitore, kleines FoH (Spirit Live), FX+ 8 KW Parlicht inkl. Auf-,Abbau und Betreuung für 220 €. Wenn mir einer erklärt wie das auf legalem Wege gehen soll, dann bitte... Ich würde behaupten da ist selbst "Schwarz" nix verdiehnt!!!

    Auf der ander Seite kann ich die Band auch verstehen, wenn man da nicht nein sagen kann, weil das Material ist ja nicht schlecht.

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • ADMIN
    Administrator
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    • 26. September 2004 um 13:22
    • #27
    Zitat von "jundc"

    Gerade heut habe ich wieder eine Info bekommen eine Band die wir bis dato betreut haben bekommen eine KS-Anlage, 4 EV Monitore, kleines FoH (Spirit Live), FX+ 8 KW Parlicht inkl. Auf-,Abbau und Betreuung für 220 €. Wenn mir einer erklärt wie das auf legalem Wege gehen soll, dann bitte... Ich würde behaupten da ist selbst "Schwarz" nix verdiehnt!!!

    Das kommt auf die Kostenstruktur an.

    Nehmen wir mal an, der Kollege macht das nebenberuflich, Lager kostet ihn nichts, Transporter ist bereits da, es müssen also nur die zuästzlichen Betriebskosten wieder rein.

    Nehmen wir weiter an, die komplette Anlage hat er für 15000,- Euro (gebraucht) erworben und finanziert das über 6%, die er auf 50 Gigs im Jahr umlegt, sind wir bei 18,- Euro.

    Dann unterstellen wir mal 30 Kilometer An- und Abfahrt a' 0,40 Euro, sind 12,- Euro.

    Für den Verschleiss der PAR-Brenner setzen wir mal 5,- Euro an.

    Die Anlage wird über 4 Jahre linear abgeschrieben, also über 200 Jobs (machen wir uns nix vor, wie das Material dann aussieht, insbesondere dann, wenn man es gebraucht besorgt...), dann sind wir bei 75,- Euro.

    Reparaturen setzen wird jetzt mal mit durchschnittlich 25,- Euro/Gig an.

    Personalkosten... Der Profi würde 200,- Euro ansetzen, der muss auch davon leben. Der Hobbykistenschlepper rechnet: Abends gehe ich ohnehin auf 'ne Mucke, ob ich da Eintritt und Getränke zahle, oder ob ich ein wenig arbeite und keine Kosten habe, bleibt sich gleich... Gehen wir jetzt mal von 50,- Euro am Abend aus.

    Alles zusammengerechnet sind wir bei 185,- Euro, 16% MWSt drauf wären wir bei 214,60 - die Differenz zu 220,- Euro wären dann der "Gewinn"... :roll:

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Kracky
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    • 26. September 2004 um 16:13
    • #28

    Hm... das ist schon wirlich sehr wenig. Wir machen ja so Dinge (250 Euro für ein 4xPAR 64 Bar mit zwei Efffekten und ner kleinen Discoanlage für ne Hochzeit) auch ab und zu um Neukunden zu werben. Immer kann man sowas aber auch nicht machen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • jundc
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    • 26. September 2004 um 20:55
    • #29

    @ Kracky

    Bei der Kalkulation sollte man aber zumindest nicht auch noch Raucher sein, damit es beim Dönnerstand an der Ecke auch noch für was zum beissen reicht :mrgreen:

    Von sonstigen Nebenkosten wie Telefon, Internet, Versicherung....mal ganz abgesehen.

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
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    Tel:07531/3622380

  • f8274
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    • 26. September 2004 um 22:28
    • #30

    achim im schönrechnen eine 1! :wink:

    Und schließlich kommst Du auch auf keinen spürbaren Gewinn. Nehme an, dass Du bei Euch anders kalkulierst.

    Hat nicht auch ein Hobbyist Fixkosten, oder wie kommt er an Gigs? Werbungskosten sind doch auch Briefpapier (und dessen Druck), Porto, Tel., Visitenkarten, Werbeplanen, Banner im www, Porvisionszahlungen an Agenturen, Caterer usw.

    Daher sollte man nicht nur die variablen Kosten betrachten, die ein Auftritt bedingt. Und da darf wirklich nix kaputtgehen oder "abhanden kommen".

    wenn jmd. mal eine Werbeveranstaltung macht, ist das IMHO etwas anderes, nur sind diese ja nicht die regel.

  • songe creux
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    • 27. September 2004 um 07:29
    • #31

    Ich glaube, einen Teil Schuld an der Schwemme der Dumper haben die Veranstalter selbst. Dem AG im niederen Qualitätssektor, wer will von den Pro´s da wirklich arbeiten, ist es einfach egal, ob man K&F oder d&b oder x&y hinstellt. Diese AG sind dies nicht von Berufs wegen, sondern Vorsitzende von Feuerwehren, Gartensparten oder Fußballvereinen. Nebenher gehen diese irgendwo arbeiten - zu 99.9% nicht in der VT-Branche. Irgendein Mitglied bzw. ein Bekannter dessen macht Musik und hat auch irgendwelche Boxen bzw. kennt jemanden, der für einen Kasten Bier diese besorgt. Was sollen denn die professionellen Catering-Unternehmen sagen, wenn sie bei einem Feuerwehrfest zu teuer sind, weil da ein Nachwuchsbrandstifter selbst die Würste dreht. Es gibt einfach auf solchen Veranstaltungen keinen Bedarf an hochwertiger Technik und daher auch kein Einsehen, daß wenn ein Profi kommt, auch mit wenig Technik, dieser dann mehr kostet als ein kleiner. Es ist einfach nicht notwendig. Diese ganze Hobbykistenschlepper-Diskussion ist eigentlich für´n A....
    Wer sich als Hauptberuflicher hinstellt und derartige Zustände moniert, der sollte einfach überlegen, ob er nicht in der falschen Branche arbeitet bzw. dann zusieht, daß er sein Equipment an dererlei Anforderungen anpaßt und nur noch solche VA durchführt.
    Für jeden anderen ist sowas verschwendete Zeit. Kümmert bzw. qualifiziert Euch für richtige Aufträge, bei denen sich vorher schon auf Grund der Anforderung die Spreu vom Weizen trennt.
    Laßt doch die Dumper wo sie sind. Sie dumpen doch keine 3.000 EUR Events, dazu fehlt ihnen das know how und die Technik. Sie bedienen den Markt, den sie können, dies nebenberuflich und günstig. Mehr wird auch nicht gefordert von ihnen. Welcher HKS bietet auf ein Stadtfest, das 2 Tage geht, 12 Bands verschlingt, 3 Bühnen und deren Betreuung verlangt.
    Keiner! Wer sich aufregt, spielt in derselben Liga und kommt nicht hoch. Das ist das Problem und nicht die Dumper.

  • jundc
    Profi
    Beiträge
    304
    • 27. September 2004 um 13:10
    • #32

    songe creux

    Schon das Du das so siehst ! bin nur leider da völlig anderer Meinung. Da wir von unserer Fima und auch von unserer Region her bediengt eher die kleinerer VA haben siehts da anderst aus. Wir sind eingerichtet auf viele mittle Jobs welche parallel laufen. Von den Großveranstaltungen gibts bei uns einfach nicht genug oder Sie sind wirklich zu Groß.....

    Außerdem wo ist da deiner Meinung nach die Grenze, bei uns macht so ein HKS (=Schwarzabeiter) auch schon mal ein Event mit 1000 Personen und bringt ne HK, KS oder K&F mit.

    Bei anderen Handwerksberufen heißt es ja auch nicht, der macht ja nur ein und zwei Familienhäuser, also was soll das mit der macht ja nur die Jobs bis z.B. 1000 Personen....?!

    Gruß

    Jürgen

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • songe creux
    Profi
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    626
    • 27. September 2004 um 14:31
    • #33
    Zitat von "jundc"

    songe creux
    Außerdem wo ist da deiner Meinung nach die Grenze, bei uns macht so ein HKS (=Schwarzabeiter) auch schon mal ein Event mit 1000 Personen und bringt ne HK, KS oder K&F mit.

    Da hast Du, so hart das auch klingt, einfach nur Pech gehabt. Was willst Du tun? Ihn erschießen? Wenn Du Deine bzw. seine AG nicht von den Mehrkosten einer Qualitätsarbeit überzeugen kannst, was willst Du dann tun. Sich auschließlich darüber zu erregen bringt nur Magenschmerzen.

  • Campfire
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    1.356
    • 27. September 2004 um 15:52
    • #34

    Ich denke nicht jeder HKS muss ein Schwarzarbeiter sein.
    Meldet er ein Gewerbe an was ja kein Hexenwerk ist und zahlt er seine Steuern kann jemand der es nur als Hobby betreibt dir trotzdem noch alle Veranstaltungen "wegdumpen" für die er genügend Können/Material besitzt.
    Dem Profi bleiben eben die Veranstaltungen die der Hobbyist nicht betreuen kann/will (Spassfaktor, Material, Professionelles Auftreten, Können), allerdings müssen dann auf Profiseite auch entsprechende Ressourcen vorhanden sein.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Super Ingo
    Beiträge
    65
    • 29. September 2004 um 23:27
    • #35

    Hi,

    Über die Dumper der "garagenhobbymöchtegernverleiher" mach ich mir am wenigsten sorgen, denn da herscht wirklich der China-Markt und es sind meist jüngere buben denen es an Erfahrung fehlt. Ganz Ehrlich die jobs die die machen will ich gar nicht.... buääähhhhhh !!!

    Kritisch betrachte ich einen Verleiher in unserer Region der mit concert audio, Martin, MA-lighting usw. extremst Dumping betreibt. Da ist wohl offensichtlich etwas Europulver vorhanden, denn das ganze spiel geht schon seit jahren.... :x
    Jede Company wo die Grundrechenarten beherscht wäre schon längst pleite.

    Das ist extrem Gefährlich für die ohnehin schon völlig unterbezahlte branche, schlicht und ergreifend nennt man sowas den Markt kaputtmachen.

    Ich bin nur froh das wir in der Lage sind sehr ausgefallene sachen zu machen die so ein Grünling nicht gebacken kriegt, sonst gäbs uns wahrscheinlich auch nicht mehr....

    Dieser möchtegern hat mich ernsthaft über 90% unterboten mit gleichwertiger Technik, 2LKW, 5x Personal für eine VA über 3 Tage und bei meiner Kalkulation wär ich auch nicht reich geworden.

    Das ist gefährlich für den Markt.

    (Das die Bühne nur zu 20% funktioniert hatte, störte den Kunden offensichtlich nicht sehr)

    so long

    Grüße Ingo

    -------Nicht Diesel---------

  • lightning
    Beiträge
    385
    • 30. September 2004 um 17:36
    • #36

    Davon gibt es aber nen paar Firmen...

    Ein Stadtfest, 2 Bühnen, für 3000€ für zwei Tage mit Equipment auszustatten halte ich für bedenklich.

    Und dementsprechend sah es da auch aus, ich glaube der größte Poste in der echnung war meine (nicht wirklich hohe) Gage....

    Bei Interesse gibt es Fotos vom Equipment... :) seeehr witzig (aber mindestens ebenso bedenklich)

    lightning

  • Mario B.
    Beiträge
    37
    • 30. September 2004 um 22:06
    • #37
    Zitat

    Das ist extrem Gefährlich für die ohnehin schon völlig unterbezahlte branche

    Ja, so ist das. Selbst die Profi-Veranstaltungen sind eigentlich gedumpt.
    Stellen wir uns fiktiv ein Stadtfest vor, wo wir alle die Technik stellen, inkl. FOH-Techniker.

    Dann (ebenso fiktiv) wünscht der Veranstalter für die Bühne eine Videoprojektion mit zwei Kameraleuten und einem Kollegen, der die
    beiden Kameras bei Bedarf umschaltet.

    Und ich wette, egal wo ihr wohnt, kostet jeder dieser 3 Leute pro Tag ca. 500 Euro=1500 Euro (ohne Material)

    Puhhhh, das ist ja ungefähr soviel, wie ich für die ganze Veranstaltung bekomme.

    ====> Diese Personalpreise sind in unserer Branche sicher nicht durchsetzbar und wahrscheinlich auch nicht nötig.
    ====> Aber es zeigt (so hoffe ich) ganz gut, das unsere Branche am kränkeln ist. Den Wink zu Hobby-Maurern oder Hobby-Malern, welche es eigentlich gar nicht gibt, haben wir in diesem Thread schon gehabt.

    Liebe Hochzeits-DJ`s (in der 150.- Euro-Liga): Stört es euch eigentlich nicht, dass der Caterer bei der Verköstigung von 7 Personen mehr umsetzt als ihr? Oder der Juwelier, Hallenbetreiber und alle anderen Dienstleister, die eben keine Lautsprecher besitzen.

    http://www.vermietanlagen.de

  • jundc
    Profi
    Beiträge
    304
    • 30. September 2004 um 23:18
    • #38

    @ Mario

    triffts auf den Punkt ! Ich habe jede Menge mit Rechungen von externen Dienstleistern für eine Bank zu tun. Ich glaube die niedrigsten Stundensatz den ich in den letzten Jahren gesehen habe war nicht unter 35,00 € zzgl. Mwst die Stunde (drunter geht gar nix). Der Schnitt sollte derzeitig bei 40,00 € liegen. Meister Stunden fangen da gerade an und gehen bis zu 60,00 €. Was das für den Tagessatz heißt kann sich jeder Ausrechnen.

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • jundc
    Profi
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    304
    • 30. September 2004 um 23:33
    • #39

    Mich würde mal an dieser Stelle interessieren was Ihr pro Vollzeitkraft im Unternehmen für einen Jahresumsatz braucht/kalkuliert. Gehen wir hierbei mal von einem Lohn von Brutto 2000 Euro im Monat aus. Weiter wurde ich sagen daß das Unternehmen bischen Verkauf hat, aber hauptsächlich in der Verleihbranche ist.

    Oder ist 2000 Euro zuviel oder gar zu wenig ?

    Hatte die Woche eine Unterredung wo mir jemand (selbständiger Existenzgründer) weiß machen wollte, daß er von 400 € im Monat leben kann.

    Ich denke auch hier liegt das Problem vom Dumping, da die wenigsten wissen was man heute zum Leben wirklich an finaziellen Mitteln braucht.

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 1. Oktober 2004 um 08:23
    • #40

    Zum Geld: 2.000 brutto ist schön sehr dürftig!!! :!::!:

    Als Selbständiger mit kleinem Vermietpark (Ton, Bühne, Licht, Video)möchte ich im Jahr schon rund 35.000 Euro netto über haben, damit ich meine Familie gut ernähren kann.
    Denn wenn meine Frau auch noch arbeiten müsste, würden wir uns die Klinke ja nur noch in die Hand geben.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

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