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HK Audio Actor für Live

  • zegi
  • 25. September 2004 um 17:43
  • Detlef
    Profi
    Beiträge
    611
    • 5. Oktober 2004 um 07:51
    • #61
    Zitat von "TeO"


    Das stimmt zwar, aber trotzdem ist es doch dann genau der Job, für den wir bezahlt werden, oder? Also doch "Dienstleistung"... ;)

    Nach Deiner Definition sind die Musiker auch "nur" Dienstleister und keine Künstler, weil sie auch für Ihren Job bezahlt werden den Leuten Musik vorzuspielen.
    Eine Sichtweise der ich mich nicht anschließen kann.

    Grüßle!

    Detlef

  • Ecto_Erwin
    Reaktionen
    31
    Beiträge
    1.395
    Marktplatz Einträge
    6
    • 5. Oktober 2004 um 09:21
    • #62

    @ ZEGI: Ich sags nochmal: Lass dir nicht so einen Graus einreden!
    Wenn dir die PA passt und deinen Kunden, dann lass es einfach so!
    Wenn ihr genug Kohle gespart habt (in xy Jahren) könnt ihr euch noch immer was anderes kaufen, da ihr aber sowieso nicht mehr Kohle habt sind deine Überlegungen sinnlos! Material behalten, weiter machen wie bisher und wenn das Budget es zulässt wieder investieren!

    vsvo82: Finde deine Meinung&Einstellung super!So ist es richtig!
    Und nur zur Info: für etwas Tiefbass haben sie 2 Stck. Sl218 mit amtlichen Amping! Also auch vertretbar!

    ROCKSTAGE light&sound productions
    first HK CONTOUR User in Austria
    http://www.rockstage.at
    E-Mail: erwin.hofer@rockstage.at
    Tel: +43 650 20 03 106

  • TeO
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    219
    • 5. Oktober 2004 um 10:48
    • #63

    zegi: Dein Material spielt bei Deinen Kunden und Du bist ja wohl auch soweit zufrieden damit (weils ja dann wohl auch Einnahmen bringt) - also ist's doch okay!
    Es will Dich hier keiner verarschen, auf der anderen Seite musst Du ja nicht jede Aussage auf Dich projezieren. Die Actor hat eben die genannten Schwächen, aber die haben andere Systeme dieser Preisklasse auch (siehe auch die bemerkung der Massenfertigung). Und bessere Systeme sind eben meistens teurer!

    Detlef: Jede Coverband, Tanzmucker oder Alleinunterhalter ist eben nunmal eher Dienstleister! Bei den Festivitäten, bei denen die meistens auftreten ist's nämlich meistens egal wer spielt, das Publikum will einfach Spass und Unterhaltung und keine künstlerisch hochwertige Darbietung! Hast Du ne Kapelle mit eigenem Song-Material, sieht das wieder anders aus! Trotzdem sind wir Tonler genauso wie die Lichtler auch erstmal Dienstleister. Ich bestreite nicht, dass wir das Arrangement der Musik machen, und ein Lichtler muss auch erstmal ein ansprechendes Lichtdesign abliefern, was beides künstlerische Aspekte sind. Trotzdem sehe ich mich nicht als "Künstler" (genausowenig wie den Lichtler), und es gibt nichts Schlimmeres als einen Techniker, der meint, er wäre ein "Künstler"! Sorry, hatte ich schon genügend, das muss nicht wirklich sein. Sehr seltsame Sorte Leute... ;)

    @all: Ich sage nicht, dass HK das Beste Material baut das es gibt - aber jedes System hat seine Schwächen, auch die, die viel mehr Geld kosten! NUR: Kauf ich ein teureres System, weil's meiner Meinung nach auch besser klingt (logisch, muss ja so sein, sonst stimmt die Psychologie nicht :D), dann kann ich das eigentlich nicht für denselben Preis vermieten wie z.B. ne T-Serie. Und der leidtragende ist dann erstmal der Kunde. Den meisten Kunden ist es nicht bewusst bzw. auch egal, die hören jetzt von mir aus noch den Unterschied zwischen Behringer und Seeburg o.ä., aber dann wars das. Bei den besseren Systemen hört sich für die alles gleich an! Und dann mach mal nem Kunden klar, dass der Preis jetzt doppelt so hoch ist, weil die Company eben nur Meyer hat und kein Seeburg. Sehr schwierig, weil der Kunde diesen Unterschied nicht mehr hört! Und sehr wahrscheinlich geht er dann zu ner Company, die ihm einen besseren Preis macht und dann ne T-Serie hinstellt und keine Meyer-Kasten. Das genügt dem Kunden, bringt mir als Geschäftsmann aber nichts, nur leere Kassen!
    Natürlich gibt es hier viele, die R-Serie oder anderes HK-Material schon oft schlecht erlebt haben, aber seht es auch mal so: Dadurch, dass HK-Material immer noch sehr oft unterwegs ist, hört bzw. arbeitet Ihr immer noch oft HK-Material - und nix anderes. Wenn von 10 VAs 8 Mal HK steht und zweimal was anderes, ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel größer, über das HK-Material einen schlechten Sound zu hören/zu fahren, als über die beiden anderen Systeme!?!? Ich hatte das gestern schonmal mit Windows verglichen, und der Vergleich ist meines Erachtens nicht so weit hergeholt! Mit Sicherheit gibt es viele (zu viele) R-Serie-User (oder auch generell HK-User), die einfach nicht mit dem System umgehen können (schon oft genug erlebt), aber ich kenne auch das Gegenteil (leider zu selten). Niemand wird gezwungen, einen bestimmten Hersteller zu mögen, aber bleibt doch mal bei den Fakten: Nur, weil einige von Euch noch bei keiner VA mit HK-Material zufrieden war, heißt es noch lange nicht dass das Material schlecht ist! Ich find Seeburg auch nicht so prickelnd, weil ich bisher nur VAs hatte, wo die Systeme gar nicht spielten oder nicht so, wie ich wollte. Deswegen ist aber Seeburg noch lange nicht schlecht und auch nicht absolut unbrauchbar! Und vergesst nicht die anderen Faktoren wie richtiges Stacking, Qualität der Band/der Künstler etc. das spielt alles eine Rolle, nicht nur das Material.

    Das Problem, das ich in dieser Branche sehe, ist, dass zu viele Techniker sich rein nach dem künstlerischen Aspekt betrachten und Forderungen stellen nach "hochwertigem" Material (wie auch immer das definiert ist), weil man nur mit dem künstlerisch hochwertige Ergebnisse abliefern kann. Zu wenige Companies sehen es aber vom wirtschaftlichen Standpunkt aus, weil eben Techniker (die meinen, Künstler zu sein) die leitende Funktion haben. Denn eigentlich sind wir doch eher Handwerker...

    Gruss
    TeO

  • Detlef
    Profi
    Beiträge
    611
    • 5. Oktober 2004 um 23:49
    • #64
    Zitat von "TeO"


    und es gibt nichts Schlimmeres als einen Techniker, der meint, er wäre ein "Künstler"! Sorry, hatte ich schon genügend, das muss nicht wirklich sein. Sehr seltsame Sorte Leute... ;)

    Das Problem, das ich in dieser Branche sehe, ist, dass zu viele Techniker sich rein nach dem künstlerischen Aspekt betrachten und Forderungen stellen nach "hochwertigem" Material (wie auch immer das definiert ist), weil man nur mit dem künstlerisch hochwertige Ergebnisse abliefern kann. Zu wenige Companies sehen es aber vom wirtschaftlichen Standpunkt aus, weil eben Techniker (die meinen, Künstler zu sein) die leitende Funktion haben. Denn eigentlich sind wir doch eher Handwerker...

    Ja. Es gibt diese in Deiner Wahrnehmung sehr seltsamen Leute, die den hohen künstlerischen Anspruch den bestimmte Musiker nunmal haben, die so 6-8 Stunden am Tag üben, versuchen dies genauso kreativ und kongenial an das Ohr des Rezipienten zu bringen und hochwertige Ergebnisse abzuliefern.
    Von Deinem wirtschaftlich orientiertem Standpunkt als gänzlich unkünstlerischer Handwerker (so wie Maler, Elektriker, Klempner, Gipser alles sehr ehrenwerte Jobs die ich sehr schätze (habe schon mal versucht ne Wand zu verputzen, seidem mache ich lieber n Tonjob mehr und lass den Gipser für das Geld dann an die Wand ran, ein jeder bleibe bei seinem Job)) müsste man ausschliesslich T.box oder DAP (Actor ist da zu teuer, rechnet sich schon nicht mehrt) an das Party-Volk verleihen. Sorry nee, dann such ich mir doch ein anderes anständigeres Geschäft. Leider springen auch hier in der Region einige "Kollegen" rum die z.B. ur-uralte Zeck 15/3mini für nicht nenneswerte Beträge (imho immer noch zu viel für den uralt-schrott) an Ahnungslose vermieten. Wirtschaftlich gesehen der Superhit, weil schon 20 mal den Wert eingespielt, tatsächlich Verar...ung der Kunden. Da mag ich nicht mitmachen. Auch Kunden haben zuweilen Ohren.

    Liebe Grüße

    Detlef

  • TeO
    Beiträge
    219
    • 6. Oktober 2004 um 00:08
    • #65
    Zitat von "Detlef"

    Ja. Es gibt diese in Deiner Wahrnehmung sehr seltsamen Leute, die den hohen künstlerischen Anspruch den bestimmte Musiker nunmal haben, die so 6-8 Stunden am Tag üben, versuchen dies genauso kreativ und kongenial an das Ohr des Rezipienten zu bringen und hochwertige Ergebnisse abzuliefern.

    Ja, leider... :D :D :D

    Zitat von "Detlef"

    Von Deinem wirtschaftlich orientiertem Standpunkt als gänzlich unkünstlerischer Handwerker (so wie Maler, Elektriker, Klempner, Gipser alles sehr ehrenwerte Jobs die ich sehr schätze (habe schon mal versucht ne Wand zu verputzen, seidem mache ich lieber n Tonjob mehr und lass den Gipser für das Geld dann an die Wand ran, ein jeder bleibe bei seinem Job)) müsste man ausschliesslich T.box oder DAP (Actor ist da zu teuer, rechnet sich schon nicht mehrt) an das Party-Volk verleihen. Sorry nee, dann such ich mir doch ein anderes anständigeres Geschäft. Leider springen auch hier in der Region einige "Kollegen" rum die z.B. ur-uralte Zeck 15/3mini für nicht nenneswerte Beträge (imho immer noch zu viel für den uralt-schrott) an Ahnungslose vermieten. Wirtschaftlich gesehen der Superhit, weil schon 20 mal den Wert eingespielt, tatsächlich Verar...ung der Kunden. Da mag ich nicht mitmachen. Auch Kunden haben zuweilen Ohren.

    Deinen letzten Satz hatte ich ja als Grundlage für meine Theorie genommen, deswegen fallen das große T und DAP und Konsorten bei mir auch erstmal unter den Tisch. Man muss sich ja nicht auf jedes Niveau runterlassen. Ansonsten liegen wir ja nicht soo weit auseinader... ;)

    Alla guud, gute Nacht.

    Gruss
    TeO

  • Wellenfront
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    2.083
    • 6. Oktober 2004 um 00:26
    • #66

    Bevor hier weiter haltloses Zeugs gelabert wird...

    Bitte schraube ma ne DAP 800,- Euro Endstufe(Vision3500) auf,oder ich schicke dir ein Foto!
    Und danach bitte mal zb ne QSC EX4000 oder ne MA 3600 oder ne Dynacord....

    Dann reden wir weiter......wegen amtlich und so

    Game over!

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Detlef
    Profi
    Beiträge
    611
    • 6. Oktober 2004 um 07:25
    • #67
    Zitat von "TeO"

    Man muss sich ja nicht auf jedes Niveau runterlassen.

    Sag ich doch: Actor geht nicht.

  • TeO
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    219
    • 6. Oktober 2004 um 14:27
    • #68

    Wellenfront: Was willst Du jetzt schon wieder?

    Detlef: Es mag sein, dass wir beiden (und Wellenfront schon gar nicht :mrgreen:) erst gar nicht über die Investition in ein Actor nachdenken. Was ja aber nicht die ursprüngliche Frage war! Deswegen ja auch: Wenn seine Kunden damit zufrieden sind und er in seinem Maße gute Jobs abliefern kann mit dem Material, dann passt das doch für ihn. :wink:

    Gruss
    TeO

  • Wellenfront
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    2.083
    • 6. Oktober 2004 um 15:55
    • #69

    Ach je..

    Wer in sehr schwierigen Zeiten,die Verkeiher sterben wie die Fliegen in Überteuertes wenig Haltbares und im Servicefall zb. 500,- für Actor Endstufenmodul zahlt,startet einfach aus einer schlechten Position.
    Das er unter Umständen trotzdem damit gut fährt ändert NICHTS an der überteuerten Investition.
    Das konnte mann sich gut im Jahr 2000 leisten NUN NICHT MEHR!

    Macht doch was ihr wollt,und tätigt ein MDF" Investment" :mrgreen:

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • TeO
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    219
    • 6. Oktober 2004 um 16:20
    • #70
    Zitat

    Macht doch was ihr wollt,und tätigt ein MDF" Investment"

    Da wir sowieso alle machen, was wir wollen, verstehe ich nicht, warum Du Dich immer so aufregst... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

    Es wurde auch nicht gefragt, wer hier der Meinung ist, ob eine Fehlinvestition getätigt wurde! Ich zweifle langsam daran, dass Du überhaupt die Absicht hast, den Fragestellern konstruktiv zu antworten, oder ob Du nur aus Langeweile überall hier Deine Meinung kundtust und Verwirrung stiftest!

    Auch wenn die Investition Deiner Meinung nach überteuert war, hilft es dem Anwender dann nicht, ihn als Trottel und hirnlosen Idioten hinzustellen (wenn auch nicht direkt, aber die Art und der Inhalt der Antworten sind nicht zu überlesen), der sich irgendwelches nichtfunktionierendes teures Zeug hat aufschwätzen lassen. Und das sowieso nur, weil er DICH vorher nicht gefragt hat.

    Jetzt lass mal gut sein und diskutier im QSC-Thread weiter über China... 8)

    Gruss
    TeO

  • mischpultschorsch
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    • 6. Oktober 2004 um 17:10
    • #71
    Zitat von "TeO"

    oder sich irgendwelches nichtfunktionierendes teures Zeug hat aufschwätzen lassen. Und das sowieso nur, weil er DICH vorher nicht gefragt hat.

    ...nunja, mit der Meinung, daß Actor unbrauchbares (und damit im besten Sinne auch überteuertes) Material ist, steht der gute Wellenfront nun beileibe nicht alleine da. :|

  • Ecto_Erwin
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    • 6. Oktober 2004 um 20:15
    • #72

    mischpultschorsch ...das war aber nicht gefragt....

    ROCKSTAGE light&sound productions
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  • Martin, live-team
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    • 7. Oktober 2004 um 01:34
    • #73

    :oops:

    Einmal editiert, zuletzt von Martin, live-team (7. Oktober 2004 um 11:08)

  • MasterMatze
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    • 7. Oktober 2004 um 04:20
    • #74

    ich sach jetzt mal....

    Was ihr hier macht ist echt unter aller sau!! :evil:
    Solche gegensetigen vorwerferreien vermiesen nur den umgang und ton im forum!!

    Will nu nicht den Streitschlichter spielen das ist eigentlich aufgabe der admins (eigentlich sollte der Thread schon geschlossen sein wie ich finde)

    Die meinungen sind halt verschieden und jeder sieht, in diesem fall die Actor aus seinem Blickwinkel, der eine hat den ganzen tag erstklassigesmaterial um sich und der ander versucht mit möglichst einfachen mitteln einen anfang zu machen um irgentwann da zu sein wo er oder viele hin wollen...

    Ein forum oder eine Duskussion ist hat dazu da einen Konsenz zu finden, da in diesem thread einige aber dermaßen schwarz-weiß denken und absolut stur bleiben führts zu garnichts außer zu hartnäckigen konflikten die niemanden helfen!! PUNKT

    Offtopic its schon lange!

    Wenn mancheiner mich nu auch als weichei oder Spassbremse bezeichnen will soller das tun...
    Hab halt kein bock mehr auf den scheiss schon garnich hier wo es eigentlich immer recht vernünftig zugeht...

    also einfach mal die klappe halten und den anderen denken lassen!!!!!!!! :roll: :roll: :roll:

    mfg Matthias Schoster

  • Scorven
    Beiträge
    92
    • 7. Oktober 2004 um 15:29
    • #75

    Hy

    Ich wollte mich mal kurz dazu äußern.

    1. Ich bin kein Profi-Beschaller sondern betreue 2/3 Bands die üblicherweise im kleinen Rahmen Auftritte absolvieren und ab und an ne große VA machen bei der ich sie dann technisch betreue und dann auch abmische.

    Aus dieser Erfahrung heraus muß ich euch mal sagen das es eben Musiker/Bands/DJ's oder was auch immer auf dem Markt gibt, die sich nicht die "großen", "Top", "Amtlichen" PA's und auch Side-Rack-Geräte und Zubehör leisten können, da sie mit dem was sie für Ihre Jobs bekommen (bei meinen Band teilweise sehr wenig) noch nicht mal die Kosten der angeschaften Geräte amortisiert bekommen.

    So etwas nennt man dann Hobby.

    Auch in meinem Fall ist es so, daß ich weit mehr Geld in mein Hobby (sowohl Beschallung als auch Drumming) stecke als ich für meine "Jobs" bekomme (wenn überhaupt mal was rausspringt).
    So die Ausgangssituation ist bekannt.

    Wenn als Band x mit einer Gage von 250€ sich für 300€ ne PA beim Verleiher holt und das bei jedem Gig macht das für diese Band wohl keinen Sinn. Die fahrt und Zeit zum abholen (DryHire) mal nicht vergessen. Ich denke das wollen diese Gruppen bzw. Veranstalter, wie z.B. Vereine, auch nicht
    Ergo kaufen sie sich Stück für Stück gebrauchtes Material oder auch mal neues. Und das ist dann für Ihre zwecke ausreichend.

    -- Wie in unserem Fall nun die Aktor von HK.

    Ich verstehe also nicht wieso man hier diesen Leuten nicht versucht einfach etwas zu Helfen (mit eurem Fachwissen). Anstatt ihnen rigoros sämtliche Nachteile der Geräte insb. der Ridertauglichkeit (sowas haben diese Band aber nunmal nicht, wiel sie es nicht benötigen) einzureden und dann eine sündhaft teure d&b Pa (ist jetzt nur ein Beispiel und sein Geld bestimmt auch wert, nur eben für diese Bands nicht) vor zu schlagen.

    Das PA Forum ist doch öffentlich und nicht alle die hier rein schauen und was wissen oder vielleicht sogar lernen wollen, können sich eben das amtliche Material leisten.
    Also versucht doch vielleicht diesen Menschen zu Helfen und nicht gleich jedes Gerät von z.B. Behringen oder HK oder von wem auch immer in der günstigen Liga zu verteufeln und in der Luft zu zerreisen.

    Es gibt Leute die mit diesen "günstigen" Produkten auskommen müssen. Und diesen etwas bei der Zusammenstellung/Bedienung zu Helfen ist doch die Aufgabe der Erfahreneren Mitglieder hier im Forum.

    Oder nicht?

    Gruß Sven

    +++Früher war alles besser, wir hatten doch nichts +++

  • ton-thorsten
    Verifiziert
    Beiträge
    205
    • 7. Oktober 2004 um 15:31
    • #76

    Hallo Leute,

    jetzt haltet doch bitte mal den Ball flach und diskutiert etwas sachlicher, weniger ausschweifend, oder auch einfach mal gar nicht…….
    Dieser Thread ist wirklich ein gutes Beispiel für den Verfall des Forums. Für mich einer der Gründe, warum es wirklich keinen Spaß mehr macht,von wenigen Ausnahmen abgesehen, das normale Brett durchzulesen. Ich kann es wirklich nicht mehr hören, wie hier bestimmte Dinge immer wieder nieder gemacht werden.

    Nun aber zum Thema: Keiner hat je behauptet (außer HK selber vielleicht), das die Actor die „eierlegende Wollmilchsau“ ist, ergo für alles geeignet ist und jeden glücklich macht! Muß Sie ja auch nicht!! Jeder der nen bißchen Ahnung hat, weiß das und setzt das System entsprechend ein. Ich selber habe jetzt ca. 4 Jahre Erfahrung mit der Actor und das mit ca. 25 Einsätzen der Anlage pro Jahr. Überwiegend eingesetzt wurde Sie für eine Oldie- und eine Coverband, bei Gigs zwischen 200 und 400 Leuten, aber auch im Kabaret-Bereich (sogar Katja Ebstein und Thomas Freitag haben sich
    nicht beschwert, ganz im Gegenteil). Betrieben wurde die Anlage in unterschiedlichen Konstellationen, nur die Tops, 1 Top /Sub, 1Top/2 Subs und auch 1Top/3 Sub pro Seite…..je nach Veranstaltung. Die Anlage ist sehr flexibel. Der Drummer einer von mir betreuten Band freut sich z.B. immer sehr, wenn die Gigs größer sind und wir über größeres Frontholz spielen, dann bekommt er ein Actor Top mit einem o. zwei Subs als Drumfil und ist gut zufrieden. Etwas problematisch ist die Aufstellung. Bei einem Sub braucht man ne megalange Distanzstange, das sieht bescheiden aus. Bei klassischem Stacking mit zwei Subs ist das Top zu niedrig……da fehlen leider so 30-40cm. Da geht dann besser die beiden Subs übereinander auf die Seite und dann eine kurze Distanzstange (Dann ist auch die Optik ok). Fürs Stacking müssen es dann 3 Bässe und 1 Top pro Seite sein. Geht gut und sieht gut aus!

    Natürlich mische auch ich gerne und oft Konzerte über anderes, amtlicheres Material und na klar, macht es mehr Spaß wenn ich über ein System mische, bei dem ich in jeder Situation noch Reserven und einen mächtigen Baß habe. Und es gab natürlich auch schon Jobs mit der Actor, die aus Kostengründen mit dieser durchgeführt wurden, wo sie dann an ihre Grenzen stieß und ich mir hinter dem Pult händeringend etwas anderes gewünscht hätte. Aber wenn die Anlage sinnvoll für Veranstaltungen eingesetzt wird, für die sie gedacht und geeignet ist, so geht es voll in Ordnung!! Sie macht Ihren Job , die Fehler im Frequenzgang sind bekannt und lassen sich durch maßvolles eingreifen am Eq minimieren, wenn auch nicht beheben. Und niemand wird ja auch ernsthaft ne Actor auf nen großes Stadtfest, oder in ein Zelt mitnehmen. Wer die Anlage kauft, oder leiht, erwartet bestimmt keinen Druck und Super-Reichweiter der Tops noch nach 20 Metern. Ich hatt auch nie Probleme mit der Akzeptanz der Anlage bei Künstlern, Veranstaltern oder gar Zuhörern.

    Aus meiner Sicht gab es im Betrieb der Anlage folgende Vor- und Nachteile:

    Vorteile:

    - sehr flexibel einsetzbar
    - gut zu transportieren (Bässe mit Rollen, Top paßgenau auf die Bässe)
    - auch für ungeübte gut aufzubauen
    - Klang der Tops mit EQ-Korrekturen völlig ok
    - sehr betriebssicher (überhaupt kein Ausfall bei ca. 100 Einsätzen bisher, trotz nicht schonendem Anhängertransport“
    - Preis/Leistungsrelation völlig in Ordnung

    Nachteile:

    - Boxen aus MDF und der Lack auch nicht gerade megahart (superempfindlich, man hat schnell Macken und Kratzer, die Box sieht schnell abgerockt aus und man muß öfter mal überstreichen) Läßt sich aber durch die Montage von Schutzecken und ner Alukante an den Bässen unten minimieren
    - Leistung der Bässe (für meinen Geschmack etwas zu schwach, kein richtiger Tiefbass. Bei den Tops ist die Leistung aber ok)

    Kurzum, um an den Anfang dieses Threads zurückzukehren, ich würde „zegi“ empfehlen seine beiden Actors auf jeden Fall zu behalten, so lange bis sich die Investition eingespielt hat. Und die Jobs bei denen was größeres gebraucht wird (vielleicht sind es ja gar nich so viele…??), da kann
    man dann doch auch im Dry Hire auf nen anderes System zurückgreifen. Ich bin sicher, das es viele Jobs im kleineren bis mittleren Bereich gibt, bei denen Du mit der Actor nen guten Auftritt hast und sicher außer der „Muckerpolizei“ keiner beschwert. Ganz im Gegenteil! Allen anderen wünsche ich noch fröhliches philosophieren über all die wichtigen Dinge dieser Welt, wie „Markennamen“, „Hobbykisten“ und was es sonst noch so schönes gibt!

    In diesem Sinne, keep on´rockin !!!

    Thorsten

    Laut kann jeder................!

  • Scorven
    Beiträge
    92
    • 7. Oktober 2004 um 15:47
    • #77

    @LordofSound

    Da ich wie vorne geschrieben auch Hobbyist bin, allerdings mit viel interesse hab ich mal ne Frage.

    denkst du das man aus den Aktor Bässen mehr druck bekommt wenn man sie aktiv betreibt. Also sprich mit externem Amp-Rack oder ist das gar nicht möglich. Über den Sinn eine aktive Box über Amp-Rack zu betreiben brauchen wir nicht diskutieren.
    Würd ich nur gerne wissen.
    Oder ist es wenn ich dein Beitrag richtig interpretiere bei den für die Aktor geeeigneten Locations schlichtweg nicht nötig mehr Power zu haben?

    Gruß Sven

    +++Früher war alles besser, wir hatten doch nichts +++

  • Scorven
    Beiträge
    92
    • 7. Oktober 2004 um 17:04
    • #78

    OK hab mich grad selbst erwischt. Hat sich aufgeklärt.

    Gruß Sven

    +++Früher war alles besser, wir hatten doch nichts +++

  • TBF
    Beiträge
    1.785
    • 7. Oktober 2004 um 19:43
    • #79

    hauptsache HobbyKisten Audio :) manche sind sowas von Lernresistent hier ...

    das produkt ist für die gebotene Performance (gut wenn man sich die ohren damit schon kaputtgeballert hat kein Wunder dass mans nicht merkt) die mieserable Verarbeitung schlechtest möglichem Aufbau und billigste Materialien im gesamtwert von vieleichgerade mal 90 euro masslos püberteuert

    das hier ist ein PA forum kein Provisorisch Audio Forum 'Actor ist gerade mal ein PRovisorium mehr nicht

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Seven
    Profi
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    318
    Beiträge
    4.375
    • 7. Oktober 2004 um 21:54
    • #80

    Natürlich kann man mit der Actor arbeiten, aber es gibt andere Sachen für zum Teil weniger Cash, die besser arbeiten. Fohhn Easy Sat Top40 zb klingt ordentlich geampt deutlich besser. Sicher gehts auch noch schlechter und die Actor ist auch nicht das schlechteste System auf dem Markt, aber wieso sollte man sich nach unten orientieren??

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